• Gastbeitrag: Schmerz – eine wahre Geschichte


    Ich weiß nicht, wann und wie ich über Daniel Spiegelberg gestolpert bin. Bei Facebook irgendwie. Ein Typ, dessen Kommentare ich meist blind unterschreiben kann, dessen Humor ich teile – und der auch noch in Düsseldorf lebt! Blutsbruder im Geiste halt.

    Neulich war er zwei Wochen lang wie vom Erdboden verschluckt – im Sinne von: er postete nichts auf Facebook. Dann kam er zurück. Mit einer Geschichte, die so schmerzhaft, aber so klasse erzählt ist, dass sie es verdient, aus dem Ghetto des sozialen Netzwerks geholt zu werden…

  • Meine Narben, meine Farben


    Ich gebe zu, diesen Beitrag habt ihr diesem Bild zu verdanken, das heute bei Facebook gepostet wurde:
    Ich kommentierte das folgendermaßen: "Doch, wir waren komplette Idioten – ich habe genug Narben, das zu beweisen. Aber es hat noch keinem Kind geschadet, ein Idiot zu sein. Das gehört dazu. Und genau DAS scheinen Eltern heute nicht zu verstehen."

    Narben. Das ist so ein profaner, aber doch gerne mit dramatischer Schwere aufgeladener Begriff, der oft vom Physischen ins Psychische übertragen wird, wo ich ihn noch weniger verstehe…

  • Eine Woche, zu voll, zu heiss, zu krank


    Letzten Donnerstag. Weil es wegen des Wetters nicht anders zu organisieren ist, muss ich drei Reportagen in drei Tagen absolvieren. Zuerst mit den Wagen von München nach Speyer, von Speyer ins Nahetal (mit Rentieren auf die Alm), wieder nach Speyer, am nächsten Tag über Frankfurt (Fotograf abholen) nach Berfa (Hochsitz aufbauen), zur Übernachtung nach Fulda, weiter nach Bad Orb (Heimatreportage), direkt weiter nach München. Das ist für sich genommen schon sehr sportlich, aber machbar.

    Mit dem Wetter haben wir halbwegs Glück: alle Reportagen sind auf Sonne ausgelegt und bekommen auch ausreichend Sommer-Feeling, nur beim Aufbau des Hochsitzes wird es zunehmend bewölkter…

  • Behold: The Mark of the Beast!


    Seit mehr als drei Monaten habe ich eine kleine Wunde auf der Stirn:

    Kein Pickel. Juckt nicht, nässt nicht, ist nur da. Leicht verkrustet. Ich würde gerne verschiedenen heidnischen Kulten glauben, dass ich damit auserwählt bin, irgendwas oder irgendwen irgendwo hin zu führen, wo Glanz und Gloria mich erwarten.

    Langsam macht mich die Sache aber nervös. Wir wissen ja, wie sowas enden kann, wenn man mit dunklen Mächten spielt:

    Ich lasse mir mal einen Termin beim Doktor geben. Nicht beim Mad Doctor.

  • Face of pain


    Mir ist nicht die Katze gestorben (ich habe keine). Die LvA hat mich nicht verlassen. "Big Bang Theory" wurde nicht eingestellt.

    Ich bin Allergiker.

    Ich hätte nie gedacht, das einmal zu sagen. Es fällt mir auch immer noch schwer. Zwar gibt es in meiner Familie einige Fälle z.T. schwerer Allergien (gegen Tierfell ganz besonders), aber ich blieb davon immer verschont. Vielleicht hätte mich das warnen sollen: Non-Allergiker in Allergiker-Familien sind halt doch gefährdet.

    Begonnen hat die Scheiße vor sechs oder sieben Jahren bei einer Silvester-Feier im Hause meines Agenten…