Thema: Hard- & Software
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Viele von euch werden es merken: beim Online-Banking stehen Veränderungen an. Neue Vorgaben verlangen, dass z.B. die alten Papierlisten mit TAN-Nummern ausrangiert werden. Bei diversen Banken (wie meiner) ist es gar nicht mehr möglich, ohne Handy (mindestens mit SMS, besser als Smartphone) Bankgeschäfte zu tätigen. Ich selber habe mich für die Variante entschieden, bei der mein iPhone einen QR-Code auf dem Mac-Bildschirm scannt und dann die TAN ausspuckt. Bedeutet natürlich, dass ich künftig immer mein Handy geladen haben muss, wenn ich online überweisen will.
Das brachte mich allerdings auch dazu, mal über die Vorzüge des Online-Bankings speziell und des digitalen Mehrwerts allgemein nachzudenken…
Ihr wisst, dass ich eher selten ein "early adopter" bin: Facebook, Smartphone, Navi, Tablet, Chromecast – alles kam bei mir eher spät ins Haus und auch dann nicht aus technophiler Spielsucht, sondern eher aus schulterzuckender Neugier: kost' ja kaum was, da kann man sich das schon mal ansehen.
Mit digitalen Assistenten habe ich bisher gefremdelt. Schon Ende der 90er fiel mir auf, dass die Sprachsteuerung von elektronischem Gerät eine eher mühsame Sache ist und ein Knopf sich oft schneller drücken lässt als ein Befehl sprechen…
Ich habe mal wieder ein oder zwei Updates für euch. Vielleicht kann der eine oder andere von meinen neusten Erkenntnissen profitieren.
Zuerst einmal geht es wieder um den hier:
Ich hatte ja neulich berichtet, dass ich mit dem Google Chrome Stick in Tateinheit mit einem VPN in der Lage bin, Live-Streams u.a. vom britischen Fernsehen auf unseren fast zehn Jahre alten Flachbildschirm zu übertragen.
Ein (kleiner) Haken war, dass man zwar auch den gesamten Bildschirm übertragen konnte, nicht aber den Ton. Streams liefen demnach über den Browser perfekt, bereits auf der Festplatte befindliche Videodateien (z.B…
Es kommt immer wieder mal vor, dass ich im Radio Beiträge höre, die mich so wütend machen, dass ich ins Lenkrad meines Wagens beißen möchte. Auf Deutschlandradio ist das oft der Fall, wenn Kommentare aus aktuellen Zeitungen zum Tagesgeschehen vorgelesen werden oder wenn ein Kommentator direkt für den DLF schreibt. Was so manche Lokalgröße da an Dummfug faselt, geht nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Am 12.1. habe ich einen Beitrag des Chefredakteurs der Schweriner Volkszeitung mit anhören müssen, den zu analysieren sich lohnt.
Seid stark, jetzt wird’s schmerzhaft…
Meine Umwandlung des analogen Bücherschranks in eine digitale Bibliothek auf der Festplatte schreitet schneller voran, als ich mir zu erträumen wagte. Ein ziemlich großer Bestandteil meines gedruckten Besitzes besteht nicht mehr aus Papier und Druckertinte, sondern aus Bits und Bytes. Geholfen hat mir – wie so oft – das Internet. Und heute erzähle ich euch mal, wie ich das angestellt habe.
Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich bezahlt, teilweise teuer. Ich habe sie in Seesäcken und Reisetaschen über den Kanal und oft sogar über den Atlantik geschleppt, ich habe sie in Antiquariaten entdeckt oder bei Amazon…
Sachen umsonst – da bin ich dabei!
Es ist die Erfahrung von 22 Jahren Internet, dass sich global schnell digitale Monopole nach dem Schneeballprinzip etablieren: Eine Firma oder ein Service sticht heraus, immer mehr User nutzen das Angebot, die Marktmacht wächst, was wiederum mehr Nutzer anzieht. Irgendwann können die Konkurrenten nicht mehr mithalten. So ist Google die größte Suchmaschine der Welt und Ebay das größte Auktionshaus geworden. Man kann sich drüber ärgern, aber man kann es kaum ändern.
Das größte Warenhaus der (westlichen) Welt ist natürlich Amazon und vermutlich machen sich wenige User klar, dass der Online-Riese neben Amazon und Amazon Prime noch einen ganzen Haufen anderer Quasi-Monopolisten besitzt, darunter die Internet Movie Database, BoxofficeMojo, Goodreads und Twitch.TV…
Ich wollte dem Neustart des Firefox-Browsers eine faire Chance geben. Einen Monat zur Eingewöhnung und um mir zu beweisen, dass er Chrome überlegen ist.
Nach nicht mal zwei Wochen habe ich Firefox wieder deinstalliert.
Es sind nicht die üblichen Gründe: Der Umstieg war vergleichsweise einfach, es gibt fast alle Extensions auch für den Open Source-Klassiker und bei der Geschwindigkeit gab es nix zu meckern. Als Speicherfresser habe ich Firefox nicht wahrgenommen, auch wenn gefühlt häufiger der Lüfter meines Macbook Air angesprungen ist.
Nein, letztlich waren es läppische Kleinigkeiten, die sich in einem Maße addiert haben, dass es mir die User Experience versau(er)t hat…
Schon wieder schreibe ich über die Konsole, über die gar nicht mehr schreiben wollte – und es ist immer noch ein "work in progress". Diesen finde ich allerdings so spannend, dass ich euch die neusten Entwicklungen nicht vorenthalten möchte.
Als wir das letzte Mal vom SNES Classic Mini gesprochen haben, hatte ich gerade haufenweise Spielautomaten-Games auf der Konsole zum Laufen gebracht. Es fiel angesichts der Speicher-Beschränkung auf 256Mb folgende Aussage:
"Es ist eine vergebliche Hoffnung, aber eine Erweiterung des SNES Classic Mini um nur 1 Gigabyte Speicher – das wär’s"…
Ich gestehe: Die Cyberweek bei Amazon hat mich verführt, diverse Sachen zu kaufen. Keinen Schnickschnack. Nichts, was ich nicht sowieso brauchte. Aber so geballt war das nicht geplant. Schön für Amazon – mehr Umsatz. Schön für mich – ordentlich gespart.
Ein Schnäppchen, auf das ich gehofft hatte: das neue Fire HD 10 Tablet für unter 130 Euro statt für 180. Amazon tat mir den Gefallen – und ließ noch mal 20 Euro für Prime-Abonnenten nach. 109 Euro für ein 10er-Tablet mit 32Gb Speicher, HD und Stereo…
Geschichte wiederholt sich: Vor über 9 Jahren brachte Google seinen eigenen Browser Chrome auf den Markt – und ich wurde Firefox untreu. Weil Chrome viele neue Ideen mitbrachte und vor allem schneller und aufgeräumter war. Das war 2008 und ich hatte einen PC.
Ich habe den Wechsel nie bereut: Google hat Chrome immer zeitnah aktualisiert und aufgebohrt, während Firefox sich immer mehr aufblähte und langsamer wurde. Den Gerüchten nach war Firefox irgendwann nur deswegen nicht der schlechteste Browser, weil Microsoft seine Eigentwicklung Explorer (mittlerweile Edge) nicht aufgeben wollte…
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