• Neu: iMac, Office 365, Chrome OS flex, Fiverr, und die Big Mean Folder Machine


    In meiner digitalen Sphäre hat sich wieder so einiges getan und ich dachte mir, ich gebe euch mal einen kurzen Überblick.

    iMac Wir haben jetzt für die privaten Belange der LvA so einen hier stehen:

    Der neue iMac mit M1-Chip, 24 Zoll. Ich war zuerst dagegen, aber die Liebste Frau der Welt wollte keine halben Sachen aus vorhandener Hardware gedrechselt, sondern ein vielseitiges Desktop-Gerät ohne Kompromisse. Und was soll ich sagen? Für ihr Nutzerprofil ist der iMac ein wirklich tolles Gerät: super schlank, sehr schick, bis auf das Stromkabel komplett wireless, flott unterwegs und mit einem knackigen Bildschirm, der Freude macht…

  • Gmail Gamechanger


    Ich bin seit 2004 Nutzer von Googlemail. Mein erster Account war nach drei Jahren "voll", also legte ich mir einen zweiten Account zu, dessen Name zwar nicht mehr so (vor)lesefreundlich ist, aber was soll’s. Mails an den ersten Account wurden und werden immer noch an den neuen durchgereicht. Seit ein paar Jahren komme ich an das Konto selber aber nicht mehr ran, was mich ärgert und was ich bis heute nicht hinzunehmen bereit bin.

    Ich bin also ein echter Gmail-Veteran aus Überzeugung und schwöre auf digitalen Postverkehr ohne Schnickschnack: Abgerufen werden die Mails über meinen Browser, Inbox Zero finde ich albern, und dank der potenten Suchfunktion finde ich üblicherweise auch die obskursten Sachen in kurzer Zeit…

  • Silver Age: Erinnerungen an die CD


    Techmoan hat dieser Tage ein tolles Video zur CD als verschwindendes Medium online gestellt – und zum CD-Player als verschwindende Hardware:

    Allemal Grund genug, meine eigenen Erfahrungen mit der Silberscheibe aufzuschreiben. Immerhin blicken wir auf fast 35 gemeinsame Jahre zurück. Das hier ist so eine Art Abschiedsbrief.

    Ich kann mich gut erinnern, als die CD vorgestellt wurde – fast genau 40 Jahre ist das her. Ich war als Knirps schon sehr technophil und die Idee, dass man Musik in toller Qualität von einer praktisch unkaputtbaren Scheibe mit Laser ()…

  • Digitaler Dreisprung: Analog adieu


    Nach einer notwendigen Pause im Bestreben, mein Leben (oder zumindest meine Administration) komplett zu digitalisieren, bin ich nun wieder voll dabei. Es war nicht geplant, aber es hat sich so ergeben, dass ich dabei von drei Seiten aus diverse Eckpfeiler meines täglichen Lebens in den Cyberspace verlegen konnte.

    Digitaler Briefkasten: You’ve got mail! Schon vor mehr als 10 Jahren habe ich euch an dieser Stelle berichtet, dass ich den täglichen Papiermüll aus dem Briefkasten konsequent eingedämmt habe. Keine Kundenzeitschriften mehr, keine Prospekte, Kataloge, Werbung. Kostete mich nur ein paar Anrufe und Emails…

  • Pronto-Print-Porto: Eine Geschäftsidee


    Ich gestehe, dass ich ein Fan vom Handy-Porto bin, bei dem man über die App der Post eine Frankierung (keine Briefmarke!) in Form eines Codes kauft, den man auf den Umschlag schreibt. Nicht mehr in die Filiale latschen, keine Wertzeichen ausdrucken und aufkleben, kein Ärger mit Marken von vor der letzten Preiserhöhung, Man möchte fast ausrufen "vorbildlich!".

    Natürlich ginge es noch besser. Schließlich muss man zusätzlich zum Porto immer noch Adresse und Absender auf die Umschläge schreiben oder ausdrucken und dann aufkleben. Das nervt. Und die einzelnen Codes in der App kaufen ist eigentlich auch nicht wirklich komfortabel…

  • Secret! 12345! Passwort! Geheim!


    Das hier ist ein Service-Beitrag.

    Ich habe schon drüber geschrieben, dass es eine ganze Netzkultur gibt, die nur darauf ausgerichtet ist, Passwörter abzugreifen, um Surfer zu schädigen – sei es zur Übernahme von Online-Identitäten, Plünderung von Konten und Kreditkarten, oder schlichter Erpressung.

    Liegen die Schuld und die Täterschaft natürlich bei den Kriminellen, muss ich die Verantwortung in vielen Fällen mal wieder dem User selbst geben. Schaut man sich die Liste der meistgenutzten Passwörter an, kann einem nur blümerant werden. Da wimmelt es von 12345, Password und qwertz…

  • Original und Fälschung: Das Macbook des Theseus


    Das hier war mein Firmen-Macbook, wie ich es vor zwei Wochen in die Reparatur bei GRAVIS gegeben habe:

    Das hier ist mein Firmen-Macbook, wie ich es Freitag von GRAVIS geholt habe:

    Bildschirm repariert und – weil ebenfalls durch – Motherboard ausgetauscht. Dadurch sind auch alle Anschlüsse (USB, Kopfhörer) neu.

    Das ist mein Macbook. Nun wieder voll funktionsfähig. Oder?

    Es stellte sich gleich nach der Heimkehr heraus: Der SSD-Speicher konnte nicht – wie erhofft – erhalten werden. Ich musste also nicht nur das Betriebssystem komplett neu aufsetzen, sondern auch noch alle Programme neu installieren und die gesamte Sicherheits-Infrastruktur zur Firma in Baden-Baden rekonstruieren…

  • Macbook-Massaker: arschig, arschiger, GRAVIS (NACHTRAG!)


    Ich habe ein Firmen-Macbook Pro, das mittlerweile fast drei Jahre auf dem Buckel hat. Akku ist auf 75 Prozent, Tastatur stark abgenutzt, SSD nur 256 GB. Ist aber alles egal, weil er funktioniert und genau das macht, was ich will.

    Am Tag läuft das Teil an die 16 Stunden, ich nehme es mit auf Reportagen, auf Auslandsreisen, zu Konferenzen und in Meetings.

    Klar, dass so ein Schwerarbeiter irgendwann mal "dran" ist. Und dran war er am 20. April. Das Gerät verkantete sich beim Weglegen unglücklich am Schreibtisch und als ich es zwei Stunden später wieder aufklappte, begrüßte mich abstrakte Pixelkunst:

    Nun ist so etwas immer ärgerlich, aber keine Katastrophe: das Gerät ist nicht nur von der Firma, sondern auch versichert…

  • Zur Sicherheit: Passwörter und Notizen-Wartung


    Disclaimer : Alle Bilder im folgenden Artikel sind aus Sicherheitsgründen aus dem Netz und keine Screenshots meines Rechners.

    Ich bin ein Gewohnheitstier. Never touch a running system. Unser Flachbildfernseher ist 11 Jahre alt, bis vor sechs Monate habe ich einen sechs Jahre alten Chromecast-Stick benutzt und mein erstes Macbook von 2010 ist immer noch voll betriebsfähig (außer dass der Akku schwächelt). Mein iPhone 6 wurde nur ausgetauscht, weil die Firma meinte, dass ich doch ein Handy bräuchte, welches IOS 13 fahren kann.

    Das hat natürlich auch Nachteile – so verharzen Systeme gerne, weil sich im Laufe der Jahre Fehler und Restmüll ansammeln…

  • Traumpaar Chromecast & Mobdro: Vom Tod des Grauen Ritters


    Ich bin extrem zufrieden mit dem Chromecast mit Google TV, gerade weil ich ihn nach einer anfänglichen Euphorie auf seine Grundfunktionen reduziert habe. Wir schauen Fernsehen, hören Musik, gucken Fotos, streamen Inhalte von meinem Google Drive, surfen YouTube. Die Wolf-Oberfläche ist dabei so individualisiert und reduziert, dass die ganzen Streaming-Dienste, die uns solche Sticks üblicherweise anbiedern wollen, gar nicht nennenswert auftauchen. It just works.

    Seit heute habe ich auch noch einen Mauszeiger installiert, der es mir ermöglicht, Apps zu nutzen, die nicht für die Steuerung über die Fernbedienung gedacht sind…