• Amazon Black Friday Week: Vorsprung durch Kamele


    Ich kann mich gut erinnern, als ich vor ca. 15 Jahren einen Artikel (vermutlich bei heise.de) las, dass externe Festplatten mit einer Kapazität von 1 Terabyte auch für Privatuser in Entwicklung seien. Ich sagte damals zu meinem Bruder: "Was soll der Quatsch? Wer braucht denn 1 Terabyte? Wer HAT denn 1 Terabyte?". Aber es sollte sich schnell zeigen, dass hier eine Variante des Parkinsonschen Gesetzes greift – der Platz, den man hat, den füllt man auch.

    Heute bin ich der Speicher-King. Ich liebe es, mehr als genug Platz auf Festplatten und in der Cloud zu haben…

  • Hail the king! C64 is alive and well


    Ich erzähle es nicht zum ersten Mal – ich war in den 80ern ein C64-Nerd. Im Vergleich zum ZX Spectrum, den Amstrad/Schneider- oder Atari-Heimcomputern schien mir das Gerät von Commodore die beste Balance zu haben: gute Grafik, toller Sound, komfortable Tastatur und eine extrem große und ständig wachsende Software-Bibliothek.

    Diese Tugenden sind sicher auch der Grund, warum dem C64 eine beeindruckende Langlebigkeit beschieden war. Und mit der Langlebigkeit kam eine erstaunliche Steigerung der Leistungsfähigkeit. Anders als heute kaufte man nicht nach zwei Jahren den Nachfolger oder montierte eine neue Grafikkarte – der C64 brachte 1992 die gleiche Hardware mit wie 1982…

  • Haushaltliches: Pastamaker, Echo Studio, Kabelnetz, Nagelclipper


    Ich berichte ja immer mal, was sich so an neuen Produkten in den Wortvogel-Haushalt geschlichen hat. Was sich bewährt hat, was wieder entsorgt wurde. Wir sind in diesen Dingen mittlerweile sehr komfortorientiert.

    Philips Pastamaker Vor drei Jahren kauften wir eine klassische Nudelmaschine:

    Der Hintergrund: Da wir immer gerne selber gute Pasta-Saucen kreieren oder beim italienischen Feinkost-Händler kaufen, sollen auch die Nudeln einen etwas höheren Standard haben. Finanziell ist das natürlich Kappes: für den Preis einer solchen Maschine kann man ein Jahr lang Nudeln im Supermarkt kaufen…

  • Chrome OS Flex: Niete auf USB


    Im Februar hatte ich erstmals über Chrome OS Flex geschrieben – ein schlankes Cloud-Betriebssystem innerhalb der Googlesphäre, das primär für den Einsatz auf veralteten Rechnern gedacht ist, die unter den Anforderungen ihres OS ächzen und keine Sicherheitsupdates mehr bekommen. Im Idealfall macht Chrome OS Flex die Geräte wieder fix und sicher. Eine vom Ansatz her lobenswerte Idee.

    Tatsache ist aber auch: Die Idee ist wahrlich nicht neu. Es gibt seit Jahren fischige Firmen, die eine speziell montierte Fassung von Linux mit einer einfachen Datenrettungssoftware kombinieren und diese auf einem USB-Stick verkaufen – mit dem Versprechen, alte Rechner "wie neu" funktionieren zu lassen…

  • Verzettelt


    Ich schreibe Artikel ja üblicherweise zum Erkenntnisgewinn, also wenn ich was mitzuteilen habe. Wenn der olle Vogel was gelernt hat, sollt ihr davon profitieren. Heute schreibe ich aber mal aus blanker Verzweiflung, gerade weil ich mit meinem Bemühen in Sachen digitaler Ordnung nicht voran komme.

    Vor etwas über einem Jahr habe ich darüber geschrieben, dass ich von den Freemium-Apps EVERNOTE und LASTPASS auf die Freeware-Varianten JOPLIN und BITWARDEN umgestiegen bin. Auf BITWARDEN lasse ich auch bis heute nichts kommen, der Passwortmanager funktioniert perfekt und lautlos…

  • Fight! Wortvogel als Beschwerdeführer


    Vor 13 Jahren zählte ich, um der permanenten Kritik etwas entgegen zu setzen, ein paar Firmen auf, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht hatte. ALICE als Internetanbieter existiert nicht mehr, AirBerlin auch nicht, auf Motel One, 1822, Interhyp und die Barmenia lasse ich aber bis heute nichts kommen.

    Vor zwei Jahren schrieb ich über meine Erfahrungen mit dem Kundendienst deutscher Firmen. Wenn man vom Kunden "kauft regional!" verlangt, dann sollte das für den Kunden auch Vorteile haben, wenn mal was schief geht. Die Ergebnisse waren leider meistens eher durchwachsen und ich habe meine Schlüsse daraus gezogen…

  • Zeitlose Äpfel


    Wie eigentlich immer, wenn eine neue Ausgabe LIEBES LAND fertig ist, verbringe ich aktuell viel Zeit damit, auszumisten, aufzuräumen und liegen gebliebene Aufgaben zu erledigen. Momentan ist unser Hardware-Park dran, denn bei einigen Geräten läuft es nicht rund: mein iPhone braucht endgültig ein neues Display, das Macbook der LvA hat ein Problem mit dem USB-C-Anschluss, über den der Akku geladen wird. Mein Ersatz-Macbook Air habe ich aufwändig innen reinigen lassen, um die letzten Spuren der "Kaffee-Katastrophe 2018" zu beseitigen. Im Anschluss habe ich es komplett neu aufgesetzt – was bei Apple erstaunlich leicht geht…

  • Meine Ware oder keine Ware: Der stete Kampf gegen Kopier- und Downloadschutz


    Ich habe vor ein paar Tagen für ca. 25 Euro das Buch von Geoff Mayer zu den Serials gekauft. Wobei… genau genommen ist es weder ein Buch, noch habe ich es gekauft. Es ist ein eBook. Ich habe also nichts im Schrank. Und da Amazon sein DRM draufknallt, entscheidet jetzt und in Zukunft der Online-Anbieter, wie und wo ich das eBook lesen kann. Eigentum definiere ich anders.

    Dass es ein eBook ist, damit kann ich leben. Ich habe ja konsequent auf digital umgestellt und vermisse auch nix…

  • Handyfreiheit mit Folgen: Strafaktion der Telekom


    Abteilung "Es wäre ja auch zu schön gewesen" Ihr erinnert euch – zum Ende des letzten Monats habe ich der LvA geholfen, mit der alten Nummer von der Telekom zur Telekom-Tochter Congstar umzuziehen. Das hat auch problemlos geklappt. Der Wechsel spart uns 40 Euro+ im Monat.

    Aber es wäre doch gelacht gewesen, wenn die Telekom nicht noch einen (durchaus legalen) Weg gefunden hätte, mir die Freude darüber ordentlich zu verrmiesen. Es ist ein Nebensatz in dem Bettelbrief, in dem man uns auffordert, doch bei der Telekom zu bleiben, der mich hätte stutzig machen müssen:

    Wusste ich nicht…

  • Abenteuer des kleinen Mannes: Provider-Wechsel


    Meine Frau hat einen Handyvertrag aus der Steinzeit – laut Telekom-Webseite von 2013, faktisch aber mindestens fünf oder sechs Jahre älter. Die Rechnung weist ihn als "Complete Comfort XS" aus – dieser Tarif wurde 2013 eingeführt und der LvA dann vermutlich einfach übergestülpt:

    Klar ist: im Zeitalter der Smartphones ist mit 100 MB Datenvolumen kein Staat mehr zu machen. Zwar ist der Grundpreis von 15,96 Euro für einen Telekom-Tarif extrem günstig, aber man zahlt am Ende halt doch wieder drauf, weil man nachbuchen muss. Mal stehen 50 Euro, mal sogar 70 oder 80 auf der Rechnung…