Thema: Hard- & Software
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Es mag manchmal so wirken, als würde ich aktiv versuchen, das langweiligste Blog-Thema aller Zeiten zu finden, um euch zu vertreiben. Mitnichten. Das überlasse ich meiner Persönlichkeit. Aber mein Blog ist auch die Sphäre, in der ich mein Leben erzählerisch ordne, in der ich Episoden und Erlebnisse verarbeite. Indem ich z.B. über mein Verhältnis zu Staubsaugern schreibe, kann ich es gut in eine Schublade stecken – und diese schließen. Gerade im Fall der Staubsauger möchte ich die Schublade dann abschließen und den Schlüssel ins Meer werfen…
Ich habe viel Freude daran, Atmosphäre mit Licht zu setzen und dann mit Alexa zu steuern. Die Lavalampe ist ebenso schnell ein geschätzter Bestandteil unseres Haushalts geworden wie der LED-Strip, der unsere Kommode von hinten Illuminiert. Aus diesem Grund kam mir dieses Angebot gerade recht:
Ein LED-Lichtrad mit "Audio-Sensor" und Fernbedienung für 7,99 Euro. Ideal fürs Arbeitszimmer. Da kann man nicht viel falsch machen. Sollte man denken.
Tatsächlich macht das Lichtrad für das minimale Gewicht von 94 Gramm und die begrenzten Ausmaße ordentlich Spektakel:
Ideal eigentlich, im sich direkt an die Wand oder den Schrank kleben zu lassen…
Vorbereitend kann ich die Lektüre dieses Beitrags von vor 12 Jahren empfehlen, in dem ich von meinen Versuchen, die Online-Funktion des Personalausweises zu nutzen, berichtet habe. Das hier geht in die gleiche Richtung.
That being said…
Neulich machte ich einen blöden Fehler. Ich wollte mal den Stand meiner Rente checken. Den bekomme ich zwar alljährlich zugeschickt, aber aus Gründen war mir daran gelegen, es tagesgenau zu wissen. Ist ja auch kein Problem – mittlerweile haben die das Portal der Deutschen Rentenversicherung kundenfreundlich ausgebaut, da kann man das nach einem Login stressfrei abrufen…
Vor ein paar Monaten war ich bei einem sehr launigen Treffen von Science Fiction-Senioren im Hause des Herausgebers Joachim Körber eingeladen. Dort hatte einer der Anwesenden ein gigantisches Tablet mit anflanschbarer Tastatur dabei, um seine gemachten Fotos gleich vor Ort zu sichten und zu sortieren. Ich meine, es wäre ein Samsung Galaxy Tab S8 Ultra gewesen:
Satte 14 Zoll. Ich erwähnte beiläufig, dass man darauf vermutlich auch toll Comics im franko-belgischen Format 1:1 lesen könne, woraufhin der Kollege gleich mal eine ALIEN VS. PREDATOR Graphic Novel auf den Bildschirm holte…
Ich gestehe: Ich nutze, solange es sie gibt, Werbeblocker in meinem Browser. Das geht noch auf die Zeit zurück, als Werbung erheblich nerviger war – blinkende Popups, automatisch startende Videos, im Hintergrund geöffnete Tabs, etc. Es geht nicht nur um Bequemlichkeit, es geht um Sicherheit.
Bei Webseiten, die ich oft besuche und deren Ansprüche ich respektiere, deaktiviere ich den Adblocker.
Die Tatsache, dass Adblocker auch die Werbungen in YouTube-Videos unterdrücken, habe ich anfangs nur als netten Bonus gesehen. Erst als ich mal bei anderen Leuten und an anderen Geräten ein paar Videos schauen wollte, wurde mir klar, wie nervig und willkürlich das ist…
Mein Macbook Pro (übernommen von der Firma) ist von 2020 und gehört zur letzten Generation mit Intel-Prozessoren. Danach hat Apple ja auf eigene Komponenten umgesattelt, was die neueren Macbooks erheblich schneller und effizienter macht. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mir mittelfristig ein Macbook Air mit 15 Zoll anschaffe, um diesen Leistungssprung zu nutzen.
Da mein Macbook Pro (2 GHz Quad-Core Intel Core i5, 16 GB Arbeitsspeicher, 512 GB SSD) nicht mehr an die Firma gekoppelt ist, konnte ich dieses Jahr fleißig neue Software installieren, um meinen Workflow zu optimieren…
Die relativ lange Funkstille tut mir leid – ich war zwei Wochen lang RICHTIG übel krank und habe auch bis vorgestern im Krankenhaus gelegen (Facebook-Followers know the story). Werde ich drüber schreiben, aber aktuell bin ich noch schlicht zu schwach für einen so langen Text.
Also etwas Kürzeres mit echtem Nutzwert.
Ich bin seit fünf Jahren zufriedener Nutzer von NordVPN. Der Service erlaubt mir u.a., auf allen meinen Geräten und am Wohnzimmer-Fernseher Sender der BBC live zu schauen. Die Verbindungen sind stabil und schnell, die Bedienung einfach…
Im Jahr 2010 begrüßte ich Google Street View mit einem frühen Artikel. Im Gegensatz zum erschreckend großen fortschrittsfeindlichen Teil der Bevölkerung fand ich die Möglichkeit, Straßen virtuell zu wandeln, ziemlich klasse.
Leider hatte Street View das Problem, dass viele Menschen klagten und ihre Häuser verpixelt sehen wollten, unterstützt von Panik machenden Politikern und einer generell Google eher feindlich gesinnten Presse. Teilweise erinnerte mich die Hysterie an den Widerstand gegen die Volkszählung in den 80ern. Ende vom Lied: Google beließ es bei den Aufnahmen der ungefähr 20 größten deutschen Städte und aktualisierte die Aufnahmen nach 2008 auch nicht mehr…
Seit ich 2011 mein erstes Smartphone gekauft habe, ist meine Beziehung zu dieser Gerätekategorie deutlich abgekühlt. Ich sehe das Handy als Alltagswerkzeug, mit dem ich primär Telefonate, Emails. WhatsApp, Nachrichten und Fotos verarbeite und das mich als Navigation durch die Welt führt (auch in Australien – dazu ein andermal mehr), Seit ein paar Jahren benutze ich es auch sporadisch zur kontaktlosen Bezahlung im Supermarkt und als Brieftasche von Bord- und Konzertkarten. Kompass, Wasserwaage, Spiele? Schnickschnack.
Ich würde heute nicht mehr Tage investieren, um ein anderes OS aufzuspielen oder dem Gerät Funktionen aufzuzwingen, für die es nicht gebaut wurde…
Jetzt geht’s noch weiter in die Nische. Ich verspreche, beizeiten wieder etwas massenkompatibler zu werden, aber das hier muss einfach raus.
Einige Leser werden sich erinnern: Vor gut vier Jahren habe ich einen mehr als 15 Kilo schweren Papierschneider gekauft, um Bücher und Zeitschriften mit Kraft und Hebelwirkung um ihre Bindung zu erleichtern. Der Preis war für das massiv metallene Ungetüm mit 56,24 Euro erstaunlich moderat:
Der Preis ist umso erstaunlicher, da selbst in der Black Friday Week beim chinesischen Versender AliExpress für ein praktisch baugleiches Gerät mehr als die doppelte Summe aufgerufen wird:
Mein Papierschneider funktioniert super und geht auch durch 500 Seiten hardcover wie Butter…
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