• Alternativ in Europa unterwegs: GoMore, Lime, Uber


    Die LvA und ich nutzen wenig öffentliche Verkehrsmittel. Der BMW ist meistens die bequemere Lösung und wir können ihn direkt in die Tiefgarage fahren. Bin ich allein unterwegs, ist fast immer die Vespa mein "mode of transportation". Das hat auch was mit Lebensgefühl und Wind im (Brust)Haar zu tun. I love it.

    Manchmal zwingt einen das Leben jedoch, Alternativen auszuprobieren. Und weil diese Alternativen in den letzten Monaten einen sehr positiven Eindruck hinterlassen haben, möchte ich davon erzählen.

    GoMore Es fing in Helsinki an. Wir hatten von vorne herein geplant, mit einem Mietwagen zwei Tage aus der Stadt raus über Land zu fahren…

  • MacBook, Smartphone, Fitbits: Updates und Ärgernisse


    Seit gut einer Woche habe ich jetzt mein neues MacBook Air M4 – geschossen für vertretbare 863 Euro minus die 259 Euro, die ich für mein altes MacBook von 2020 bekommen habe. Keine Beschwerden an dieser Front, auch wenn die versprochenen Akku-Laufzeiten von 15 Stunden real nicht erreichbar sind.

    Beim Smartphone habe ich mich für das Motorola Edge 60 Fusion entschieden, weil es mit 249 Euro so fair bepreist wie gut bewertet wurde.

    Ich habe drei Stunden gebraucht, meine Apps, Daten, Kreditkarten und Logins vom iPhone auf das Motorola zu transferieren und mir das Smartphone dann auch noch nach meine Gusto zu individualisieren…

  • Wohin mit dem Geld? Ein Jahr Investment-Abenteuer


    Als Kind habe ich schon gelernt "über Geld redet man nicht". Den Zusatz "das hat man" gab es bei uns nicht, denn wir hatten keins. Heute lasse ich dieses Prinzip des Privaten und der (falschen?) Bescheidenheit mal fahren.

    Ich bin nicht arm aufgewachsen, aber wir hatten nur soviel, wie wir gerade brauchten. Größere Ausgaben mussten immer erst angespart werden, ein Sinn für Statussymbole wurde mir nicht mitgegeben. Brauchte ich eine Jeans, bekam ich eine Jeans. Ich hatte eine Uhr am Handgelenk und ein Fahrrad im Keller…

  • Smartwatch? Fitbit? Smartband? What the watch now?


    Ihr habt vielleicht heute Abend was anderes zu tun, aber ich brauche mal wieder euren Rat – möglichst fix, denn um Mitternacht schaltet Amazon die Angebote frei.

    Es geht um Smartwatches. Vielleicht aber auch um Smartbands oder Fitbits. Ich habe nämlich keine Ahnung, was da genau der Unterschied ist.

    Kurz das Szenario (kürzlich ja bereits angerissen): Ich habe mir ein neues MacBook Air M4 angeschafft. Mein iPhone werde ich vermutlich gegen ein modernes, aber preiswertes Android-Gerät ersetzen – vielleicht das Motorola Edge Neo 50.

    Weil ich dann kaum noch eine Möglichkeit habe, meine Apple Watch SE ordentlich zu betreiben, möchte ich auch am Armband aufrüsten…

  • Von Chrome zu Edge und zurück: Tahoe-Probleme und eine Challenge für meine Leser


    Vorab: Es ist sinnlos, mir einen anderen Browser andienen zu wollen. Ich habe die Entscheidung auf meinem Nutzerprofil basierend getroffen und nicht bereut. Ja, ich habe Opera, Brave, und sogar Comet ausprobiert.

    Vor ca zwei Jahren bin ich von Chrome auf Edge umgestiegen. Eigentlich eine unsinnige Idee, basieren doch beide auf Chromium und sind weitgehend deckungsgleich. Aber Chrome macht für immer mehr Erweiterungen dicht, sperrt die besseren Adblocker aus und hatte damals noch keine KI-Funktionen. Edge schien sicherer, vertrauenswürdiger und etwas komfortabler entwickelt. Ich habe den Umstieg nicht bereut – bis letzte Woche…

  • Bartender als Barbremser: Kurze Warnung vor "praktischen" Tools


    Ich habe es getan – seit zwei Tagen sitze ich an meinem neuen, lüfterlosen MacBook Air mit dem ebenso brandneuen Tahoe 26 Betriebssystem. Laptops sind wie Katzen – zu zweit fühlen sie sich wohler. Darum hat die LvA sich zeitgleich die 15 Zoll-Variante gegönnt.

    Über meine ersten Erfahrungen damit werde ich sicher nächste Woche mal berichten, aber heute möchte ich eine kleine Leidensgeschichte vorausschicken.

    Ich gehöre zu den Menschen, die neue Rechner auch gerne neu aufsetzen. Keine Apps, keine Daten, keine Einstellungen werden vom Vorgänger übernommen…

  • MacOS, Android, Google: Das Leben zwischen den Blasen


    Haltet durch, dieser Artikel braucht eine längere Einführung. Danach geht es dann um die Frage, welche Hardware man will vs. welche Hardware man braucht.

    Es war eine der legendäreren Geschichten aus der Frühzeit dieses Blogs – 2010 stieg ich von Windows-Laptops auf Macbooks um – anfänglich aus beruflichen Gründen, dann aber aus Überzeugung. Ich bin mittlerweile ein Fan der langlebigen Apple-Hardware und weiß zu schätzen, dass auch das neue MacOS Lake Tahoe 26 weitestgehend so aussieht und zu bedienen ist wie die Vorgänger. Bei MacOS muss man sich nicht ständig mit GUI-"Revolutionen" herumschlagen…

  • Hyperland Redux (24): Smarter als Smart-TV: Der eigene Fernseher als Multimedia-Zentrale


    Originaltext Januar 2013:

    Es ist der Trend, den die Elektronikriesen verpennt haben – und die Nische, in die nun kleine Hersteller stoßen: Mini-PCs von der Größe eines fettleibigen USB-Sticks, die jeden halbwegs aktuellen Fernseher für wenig Geld individuell aufrüsten. Surfen, Musik hören, spielen, chatten – sogar Videotelefonie per Skype ist kein Problem.

    Gerade mal 60 Euro kostet der „blinde“ Mini-PC auf Android-Basis ohne Tastatur und Bildschirm. Für unter 90 Euro gibt es Kombi-Pakete mit Funktastatur und Trackpad zur Steuerung vom Sessel aus. 1,6Ghz aus dem Dual Core-Prozessor, 8Gb Speicher, Bluetooth und USB – alles an Bord im Format einer Packung Kaugummi…

  • Hyperland Redux (22): Vorwahl +8816: Das wirklich weltweite Netz


    Originaltext Februar 2014:

    Mit viel Wirbel und noch mehr Geld ging nach rund zehnjähriger Vorbereitung 1998 das weltweite Satelliten-Netzwerk "Iridium" an den Start. Was die digitale Kommunikation revolutionieren sollte, musste 2000 bereits wieder Konkurs anmelden. Doch die Satelliten haben den ökonomischen Absturz überlebt – und funken weiter unverdrossen. Quasi mit Verspätung ist das System nach dem Fehlstart doch noch ein Erfolg geworden. Nun wird eine neue Phase eingeleitet: Nach der globalen, unabhängigen Telefonie folgt das globale, unabhängige Internet.

    Es ist ein Alptraum für Drehbuchautoren des 21…

  • Hyperland Redux (21): Warum TV-Serien keine TV-Sender mehr brauchen


    Originaltext März 2013:

    Ein Format emanzipiert sich von seinem Medium: Wo 50 Jahre lang Fernsehproduzenten ihre Fernsehserien für Fernsehsender produzierten, mischen nun alte und neue Player den Markt auf. Sie experimentieren mit Formaten, Vertriebswegen – und investieren Millionen.

    Eine Idee aus Web-Steinzeit

    Die Idee, das Internet als direkten Vertriebsweg für neue Programme zu nutzen und so das "alte Medium Fernsehen" zu umgehen, ist wahrlich nicht neu. In den 90er Jahren finanzierte eine englische Firma die Vampirserie "New Blood" über Product Placement von Mode und Musik…