Thema: Hard- & Software
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Google Earth hat die 3D-Ansicht von Manhattan mit neuen fotorealistischen Texturen versehen – klicken für die volle Pracht:
You’ve come a long way, baby.
IBM hat zum dritten Mal fünf Innovationen vorgestellt, die in den nächsten fünf Jahren die Welt verändern sollen:
Die Erfahrung lehrt: selbst auf einer solchen Kurzstrecke liegen die Experten vermutlich massiv daneben. Die "Genanalyse für jedermann" sehe ich noch nicht vor der Haustür, das "sprechende Internet" halte ich für Kappes, aber die ausdruckbaren billigen Solarzellen sind eine tolle Sache.
Überhaupt scheint die Industrie teilweise in ganz falsche Richtungen zu forschen – brauchen wir wirklich MP3-Player mit 128 Gigabyte Speicher? Handys, die Nintendo-Systeme emulieren? Kühlschränke mit Internet-Anschluss…
Nur wenige Computerbesitzer, die ich kenne, sind Puristen. Der Mensch will seine Individualität ausdrücken, und der PC gibt wahrlich genügend Gelegenheit: Themes, Wallpaper, Icons, Bildschirmschoner, etc.
Google hingegen hat Simpel-Weiß zum Standard erhoben, mit einem Look, der anno 1998 schon nicht mehr modern ausgesehen hätte. Ich selbst hatte das Webmail-Interface seit ein paar Monaten mit dem Firefox-Plugin "Google redesigned" angepasst.
Das ist nun nicht mehr nötig – seit gestern bietet Gmail (oder Googlemail, wie man in Deutschland zu sagen verpflichtet ist) 31 Designs an, auf deutsch in den "Einstellungen" kurioserweise unter "Motive" zu finden…
Die Meldung kam selbst für Branchen-Auguren überraschend: Google veröffentlicht einen eigenen Browser namens "Chrome". Die erste Reaktion im Web war ein herzhaftes "Warum eigentlich?"
Google selbst beantwortet die Frage nicht mit blumigen Pressemeldungen, sondern in einem von Scott McCloud angefertigten, vierzigseitigen Comic.
Der Grundgedanke ist bestechend: Die aktuellen Browser sind immer noch aufgepumpte Relikte einer Zeit, in der das Internet aus Texten und kleinen Bildchen bestand, und sie können daher den modernen Anforderungen der Web-Architektur nicht gerecht werden. Das gilt besonders deshalb, weil User immer mehr Informationen, Daten und Dateien ins Netz einstellen, und deshalb auf absturz- und abhörsichere Systeme angewiesen sind…
Ich brauche nicht wirklich einen MP3-Player. Ich bin nicht oft unterwegs, und wenn ich tatsächlich vor die Tür gehe, höre ich gerne den Sound der Welt, die mich umgibt. Warum so viele Menschen Interesse daran haben, sich durch Stecker im Ohr von ihrer Umgebung zu isolieren, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Trotzdem habe ich mir vor ca. anderthalb Jahren einen iriver H10 gekauft, weil er mit 99 Euro als Auslaufmodell spottbillig war. Ich dachte mir: 5GB mit Hörspielen und Comedy-Programmen sind genau das, was ich in der Türkei am Pool brauche, um nicht vor Langeweile durchzudrehen…
Nun ist er also raus, der "Firefox 3" Browser, und weil ich ein Herdentier bin, habe ich am Download-Rekordversuch der Mozilla-Stiftung teilgenommen, obwohl ich locker ein paar Tage hätte warten können. Seit zwei Stunden arbeite ich mit dem "Volksbrowser" (wenn schon deutsch, warum dann nicht "Volksbrauser"?).
Hier meine ersten Eindrücke:
Installation stressfrei, alte Lesezeichen und Einstellungen werden übernommen, Plugins auf Kompatibilität geprüft, neue Versionen werden notfalls nachgeladen, geht sehr fix Von 28 Plugins funktionieren 21 sofort, 2 kriegen ein Update, fünf verweigern den Dienst vorläufig…
Okay, der sogenannte Format-Krieg ist rum: HD DVD ist tot, BluRay hat gewonnen. Schade für Microsoft, wo man bei der XBOX 360 mal wieder aufs falsche Pferd gesetzt hat (gell, Bill, und dieses komische "Internet" ist ja auch keine Konkurrenz zu Multimedia-Enzyklopädien auf CD-Rom).
Allenthalben herrscht nun Freude, weil ein Konflikt zu Ende geht, der eigentlich nie hätte aufkommen dürfen. Die Tatsache, dass die Industrie weder aus dem VHS/Betamax/Video 2000-Debakel, noch aus dem Triumphzug der DVD als Monopol-Format gelernt hat, spricht für sich. Die Auguren versprechen nun aber den Durchbruch der hochauflösenden Silberscheibe auf breiter Front…
Wie kürzlich erwähnt, befinde ich mich derzeit auf der Suche nach prima Open Source und Freeware, um meine Rechner schlank und billig zu halten. Ein ganz spezielles Problem stellt die Tatsache dar, dass ich auf meinem 15 Zoll-Notebook nur mit 1024x768er-Auflösung fahren kann. Will sagen – riesige Bedienelemente und üppige Sidebars nehmen einfach zu viel Platz weg. Software muss für mich ein straffes, aber ansehnliches GUI haben. Aus diesem Grund habe ich nach zwei Tagen auch die an sich coole Google Sidebar wieder weggeblendet (als Bestandteil von Google Desktop bleibt sie auf dem System installiert)…
Als ich aus Ibiza zurück kam, hatte ich die Arbeit an meinen neusten Drehbüchern fristgerecht erledigt. Außerdem war mir eine ausführliche, sechsteilige Serie für dieses Blog aus der Feder geflossen, die ich allerdings aus verschiedenen Gründen erst Mitte des Jahres online stellen kann. Als Ersatz habe ich auf der Insel ein paar andere Beiträge geschrieben, u.a. für die Kategorie "Off the record".
Am letzten Tag machte ich noch eine Liste, was ich alles nach meiner Rückkehr angehen wollte – da standen simple Sachen drauf wie "Post erledigen", aber auch aufwändigere Projekte wie "Steuererklärung vorbereiten"…
… wir hatten ja schon das Vergnügen, als Sie der Atari VCS-Konsole allerlei Fähigkeiten andichteten, die selbst die Entwickler des Gerätes überraschen dürften.
Für das nett gedachte, aber bisher banale und vor allem gruselig schlecht gelayoutete Projekt "Eines Tages" haben Sie sich nun des Brotkastens angenommen. Die Belanglosigkeit und Austauschbarkeit des Textes ist vermutlich gewollt – soll sich ja jeder Ex-64er-Freak damit identifizieren können.
Aber ich hätte da noch ein paar Fragen:
Als Sie mit dem C64 am Fahrrad-Lenker vom Gebrauchtkauf heimfuhren, wie sie so schön nostalgisch schreiben – wo war da der Farbfernseher, den sie zwei Absätze weiter unten angeblich zusammen mit dem Computer gekauft haben…
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