• Pimp my Macbook: Wortvogel-Edition


    Ich gestehe: Ich bin ein Schnäppchen-Jäger. Deshalb suche ich auch täglich Seiten wie MyDealz auf. Retro-Küchenwaagen, Notebook-Taschen, T-Shirts – erstaunlich, was man plötzlich so alles brauchen kann, wenn der Preis stimmt.

    Neulich war es mal wieder soweit: Laptop-Skins, die normalerweise über 15 Pfund kosten, für schlappe 4,99. Inklusive Versand. Die ideale Gelegenheit, mein Macbook zu pimpen. Flugs eine Standard-Vorlage (matt) ausgewählt, das Blog-Logo eingefügt – passt!

    Ganz ohne Heckmeck ging es aber doch nicht: Obwohl ich die Vorlage exakt für mein Modell gewählt habe, war die Folie ca…

  • Filmen? Fotografieren? Föllig furscht?


    Gestern habe ich für die LandIdee eine Reportage mit einem Fotografen gemacht, der mir bis dato unbekannt war. Die Zusammenarbeit mit Bodo war so entspannt und professionell, wie man es sich nur wünschen kann.

    Es gibt von ihm einen kurzen Image-Film im Internet:

    Erstaunlich finde ich in diesem Fall weniger den Inhalt, mehr die Technik – gedreht wurde der gesamte Clip mit der hier:

    Stimmt genau: Eine Fotokamera, die in der Basisversion keine 1300 Euro kostet.

    Neu ist das nicht: Das Staffelfinale von "Dr. House" wurde dieses Jahr mit der nur wenig teureren Canon EOS 5D gedreht…

  • Gmail macht mir die Sekretärin (und die IMDB spielt mit Phantom-Updates)


    Ich vertraue Gmail seit Jahren. Durch den Umzug auf mein Macbook habe ich sogar mit der Gewohnheit gebrochen, ein lokales Mail-Programm wie Thunderbird zu verwenden. Seitdem benutze ich ausschließlich das Online-Interface von Google. Das hat einige Vorteile, auf die ich demnächst noch näher eingehen werde.

    Vor drei Tagen las ich auf amerikanischen Webseiten von einem neuen Feature, das heute morgen auch in Deutschland freigeschaltet wurde: "Sortierter Eingang".

    Die Jungs von Google können das besser erklären als ich:

    Ich habe die Funktion aktiviert, und mein erster Eindruck: Prima Sache…

  • Liebe Unterhaltungsindustrie…


    … dieser Tage geht die Internationale Funkausstellung los. In Berlin. Habe ich im Radio gehört. Ich selbst werde wieder nicht dabei sein – seit 1994 habe ich die Veranstaltung nicht mehr besucht. Damals fiel mir vor allem auf. dass etliche Besucher augenscheinlich nur darauf aus sind, die größtmögliche Menge an Tüten und Prospekten mit nach Hause zu schleppen. Es ist wahrscheinlicher, dass man mich bei der " Venus 2010 " trifft. Da geht es auch um große Tüten.

    Egal.

    Deutschlandradio hat berichtet, was der Mega-Trend dieses Jahr ist…

  • Meine Geschichte von Frau Fenster und dem jungen und hübschen Fräulein Apfel


    Seit vielen Jahren lebe ich nun mit Frau Fenster. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher eine Vernunftbeziehung. Sie war nicht schön, konnte zickig sein, gerade am Anfang. Was man sagte und tat – es war falsch, und oft trennte man sich zur Nacht brummelnd und unversöhnt. Ich zweifelte oft, ob sie die Mühen wert war. Doch ich gab nicht auf. Ich kaufte Frau Fenster Kleinigkeiten, machte ihr Geschenke, fragte nach ihren Wünschen und Ideen, und so manches Mal ließ ich mich ein auf ihre Art, meinen Haushalt zu führen und meine Arbeit zu erledigen…

  • Speicher-Wucher


    Früher galt der Grundsatz "Speicher kann man nie genug haben". Damit war schon in den 80er Jahren nicht der Dachboden gemeint, sondern RAM, ROM und GB. Speicher war damals notorisch knapp. Ich erinnere mich an meinen ersten eigenen Desktop-PC 1996, der zwar 3600 Mark kostete (inklusive Monitor), aber nicht mal genug Festplattenplatz mitbrachte, um Microsoft Office und Wing Commander 3 GLEICHZEITIG vorrätig halten zu können. Das bedeutete: Wollte ich arbeiten, musste ich WC3 deinstallieren, und nach einer Runde WC3 musste ich Office wieder aufspielen. Der interne Speicher von 8MB war auch mager, und wurde gleich zu Anfang auf "satte" 32MB aufgerüstet…

  • Kellerkinder aus Cupertino


    Ich hatte schon berichtet, dass derzeit mehrere größere Ausmist-Aktionen anstehen, um den Hausstand zumindest wieder auf ein organisierbares Maß zu bringen. So kam es, dass ich auch in einem alten Keller (nicht meinem) mal nach dem Rechten (und dem Linken) schaute, um Platz zu schaffen.

    Was der Besitzer des Kellers bevorzugt auf dem Schreibtisch und in der Aktentasche hat, war nicht schwer zu erraten (Bilder klickbar):

    Drei Generationen Apfel-Laptops.

    Ich musste mich da selber erstmal orientieren, zumal alle drei Geräte nicht mehr in funktionsfähigem Zustand sind…

  • Chip online: Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte empfiehlt (+ Brüste)


    Chip präsentiert auf der Startseite derzeit den aktuellen Beitrag "Horror-Downloads: Finger weg von diesen miesen Tools".

    Die Redakteure raten von solcher Software so klar ab wie der Katholische Filmdienst vom cineastischen Oeuvre eines Lucio Fulci:

    Interessant ist dabei, was Chip in der Präsentation des Acoo Browsers als typisches Bild zeigt:

    Trotz der verheißungsvollen Aussichten wird vom Acoo ab- und dem Firefox-Browser zugeraten.

    Nun sollte man meinen, dass Chip nicht noch anbietet, was es verteufelt, aber tatsächlich sind viele der Tools bei Chip zu bekommen, und von der Fotogalerie des Horrors aus sogar verlinkt…

  • "No soup for you!": Windows 7-Pleite


    Ihr erinnert euch vielleicht: am 15. Juli beteiligte ich mich am eher unfairen Wettrennen um die Vorab-Lizenzen für Windows 7. Amazon vergeigte die Sache richtig, aber glücklicherweise bekam ich bei Avitos noch einen Gutschein für das neue Betriebssystem.

    Ich war zufrieden.

    Nun kam der Release-Tag von Windows 7 (22.10.) – aber das Paket mit der entsprechenden DVD nicht. Kein Problem: Ich habe derzeit genug andere Probleme. Da muss ich mich nicht auch noch mit der Installation eines neuen Betriebssystems herum schlagen.

    Nach einer Woche wurde ich aber ein wenig unruhig, kramte die Bestellbestätigung raus und rief bei der Avitos-Hotline an…

  • Kindle kommt nach Deutschland: Fast so gut, billig & nützlich wie Film-Downloads


    Okay, der Titel ist Polemik. Ich bin nur überrascht, dass es gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen neue Technik-Trends zu besprechen gibt, die ich beide für schlecht geplant und schlecht umgesetzt halte…

    Der Kindle, Amazons ebook-Lesegerät, kommt also endlich offiziell nach Deutschland. Allerdings mit einer ganzen Sackladung Einschränkungen: man muss das Gerät in den USA bestellen, inklusive aller Gebühren kostet es fast 300 Euro, die Garantie beträgt nur ein Jahr (US-Standard), und im Problemfall muss man das Teil nach Übersee schicken.

    Auch das Angebot an Leseware ist vergleichsweise beschränkt: mit diversen etablierten ebook-Formaten kommt der Kindle nur über Umwege zurecht, Verlagsgigant Randomhouse spielt gar nicht mit, und ein digitales Abo vom SPIEGEL wäre mir deutlich lieber als eins von der International Herald Tribune…