Thema: Hard- & Software
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Das hier ist so sinnlos wie faszinierend:
Ersten Recherchen nach handelt es sich um die Reste dieses Modells:
Es ist nicht wichtig, nicht spannend, witzig ist es auch nicht – aber weil ich in den letzten Monaten über die Probleme mit dem Mobiltelefon, dem Macbook und dem Motorroller berichtet habe, wollte ich euch mal kurz auf den neusten Stand bringen.
Fangen wir mit dem Motorroller an. Der rockt. Ich habe jetzt ziemlich exakt 500 Kilometer auf dem Tacho, die Digitaluhr ist endlich richtig eingestellt und die Behauptung, dass sich die (immer gleichen) Motoren dieser China-Kracher sehr leicht für den Straßenverkehr "optimieren" lassen, hat sich bestätigt…
Ich mag mein Samsung Galaxy S auch nach fast zwei Jahren noch. Es ist so gut, dass ich keinen Drang habe, auf das Galaxy S 2 oder Galaxy S 3 umzusteigen. Ich denke, beim nächsten Vertragswechsel werde ich mir eher ein subventioniertes Tablet zulegen und das Galaxy S weiterhin als Handy behalten.
Es sind eher die Kleinigkeiten, die mich… nein, stören wäre das falsche Wort. Die mir immer wieder latent aufstoßen. Die doofe und ruckelige Vodafone-Animation, wenn ich das Gerät ein- und ausschalte (es war halt gebranded)…
Wie ihr aus mehreren Artikeln zum Thema Computer / OS / Software bereits wisst, personalisiere ich meine Systeme weitgehend, damit sie einen störungsfreien "work flow" ermöglichen. Allerdings darf die Optimierung wiederum nicht elend Zeit fressen, sonst wird der Effekt ausgehebelt. Man muss sich beschränken können.
Ich habe mittlerweile einen beträchtlichen Teil von Arbeit, Sport & Spiel in den Browser verlegt. Die Zahl der Programme, die ich über Chrome hinaus benutze, hat sich in den letzten Jahren immer weiter reduziert. Klar brauche ich noch InDesign für die LandIdee-Artikel und iMovie, um meine Videos zu schneiden (die ich dann aber nicht mehr abspeichere, sondern direkt zu YouTube hochlade), aber Sachen wie Thunderbird habe ich abgeschafft…
Das Macbook, das ich selber gerne benutze, hat bald zwei Jahre auf dem Buckel. Kein Problem für mich – nachdem Apple als Resultat eines monatelangen Streits eingestanden hat, meinen kaputten Speicher mehrfach nicht erkannt zu haben (und ich preiswert Ersatz in das Gerät gepfriemelt habe), schnurrt die Maschine wie meine Katze. Ein solideres, stabileres und hochwertigeres Notebook habe ich noch nie gehabt – und ich habe allein aktuell vier ältere Windows-Modelle hier rum liegen. Für die Sachen, bei denen Apple softwareseitig immer noch schlampt (und es gibt genug), habe ich per Bootcamp eine Partition mit Windows 7 auf meinem Macbook installiert, was klaglos und erstaunlich flüssig funktioniert…
Es ist erstaunlich bis erschreckend, dass die Nostalgie langsam schon die digitale Frühzeit erreicht. Retro-Gaming, Computer-Museen, Tetris-Tapeten – alles Erinnerungen an eine verklärte Ära, je nach Einstellung fasznierend bis peinlich für eine Generation, die mit Handys und Internet aufgewachsen ist, die keine Welt ohne ipod und SMS kennt.
Ich bin seit 1995 im Netz, meine ganz persönliche Internet-Erfahrung wird also im nächsten Jahr volljährig (strafmündig?). Will sagen: Ich könnte legal mit jungen Frauen schlafen, die gerade geboren wurden, als ich das erste Mal den Netscape-Browser öffnete…
Vor anderthalb Jahren hatte ich es in einem Beitrag über das Leben in der Googlesphäre angemahnt, lange wurde seine Notwendigkeit von Google bestritten, nun kommt es anscheinend doch – und wenn die Auguren Recht haben, schon nächste Woche.
Google Drive:
Momentan gibt es nicht viel zu berichten: 5 GB freier Speicherplatz sollen es wohl sein, abrufbar wahlweise über den Browser, ein Programm oder eine App. Automatische Synchronisation im Hintergrund ist selbstverständlich.
Kurzum: Es ist die Dropbox mit einem anderen Etikett – was mich nicht verwundert, denn ich habe Dropbox immer für das perfekte Vorbild eines G-Drive gehalten…
Das hier habe ich bei Buzzfeed gefunden:
Und es stimmt – Computer vereinen mittlerweile die Funktionen von mehreren Dutzend anderer Geräte und Gadgets. Da ich hauptsächlich von zu Hause aus arbeite, sieht mein Universalgizmo allerdings so aus:
Das ist meine Stereoanlage, meine Videothek, mein Briefkasten, mein Kalender, meine Spielekonsole, mein Podium, meine Schreibmaschine, mein Fotoalbum, mein Archiv, meine Bankfiliale, mein Kiosk, meine Bibliothek, mein Notizbuch, mein Schaufenster, mein Fernseher.
* regular backups recommended *
Nun ist das keine neue Erkenntnis – multifunktionelle Maschinen verkleinern den Gerätepark…
Das hier nennt sich "kernel panic" beim Mac und ist vergleichbar mit dem Bluescreen of Death bei Windows. Totaler Systemabsturz. Alles weg, alles aus, restart. Dem Hörensagen nach ist es etwas, dass Mac-User extrem selten zu sehen bekommen. So selten, dass meine LvA nach fünf Jahren iMac keine Ahnung hat, was es ist.
Mein Macbook stürzt gerne dreimal am Tag ab. Wenn es gut läuft, auch mal drei Tage nicht. Aber dann wieder. Und zwar seit dem Tag, an dem ich es gekauft habe. Der Fehler ist nicht reproduzierbar, also nicht provozierbar…
Ihr wisst ja, dass der Wortvogel tragisch unhip ist – was soziale Netzwerke angeht, lebe ich in der Steinzeit. Ich chatte nicht, habe Profile bei Xing und LinkedIn verwaisen lassen, schere mich nicht um Chatroulette, Podcasts oder Farmville. Eine gepflegte Linkliste, meinen Newsgroup-Provider und dieses Blog sind alles, was ich im digitalen Dschungel brauche.
Daher kommt es auch, dass ich manche Sachen sehr spät mitbekomme, was meinem Anspruch als Netizen oder Mitglied der digitalen Bohéme natürlich nicht gut tut.
So war es auch bei Groupon…
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