• Kindle Kiosk & Prime Reading: Lesen, bis der Arzt kommt


    Ich bin aktuell voll "retro", was meinen Medienkonsum angeht. Olle Filme habe ich ja sowieso immer schon gerne geschaut. Aber derzeit genieße ich es, antiquarische Hörspiele zu hören, alte Jahrgänge legendärer Cartoons zu lesen und Klassiker als Ebooks zu verschlingen. Mich entschleunigt das – zu meiner eigenen Überraschung.

    Da ich aber ein Kind der verpönten Kostenlos-Kultur des Internets bin, schaue ich natürlich immer, wo es gerade was preiswerter oder gar umsonst gibt. So hatte ich von den großartigen Crackanory-Lesungen ja schon berichtet.

    Ebenfalls ein guter Startpunkt für die digitale Belletristik-Sammlung sind gemeinfreie Werke, die günstig rausgehauen werden…

  • USB-Sticks: Kult, Kitsch oder Kleinkram?


    Es ist faszinierend, wie sehr sich der Transport von Daten verändert und vereinfacht hat in den letzten 20 Jahren. Mitte der 90er musste man noch alles auf Disketten mit sich rum schleppen. Hatte man unfassbare mehrere Megabyte auf der Platte, half nur ein guter Freund mit CD-Brenner und teuren Rohlingen.

    Ich kannte Leute mit Hunderten von Disketten und Dutzenden solcher Boxen, alle mit händisch verfassten Indexkärtchen:

    Der gesamte Inhalt braucht heute nicht mal mehr den Platz eines Fingernagels.

    Die immer preiswerter werdenden CD-Brenner, gefolgt von den DVD-Brennern, machten der Diskette schließlich den Garaus…

  • Hyperland Redux (8): Kostenlose Games 2014: Hier werden Sie gemolken


    Originaltext Januar 2014:

    Die Branche rüstet auf, immer mehr Spiele verzichten vorab auf einen Kaufpreis, um hintenrum mit Bonus Content und Einkäufen direkt im Spiel – und damit beim Spieler – abzusahnen. Extreme Beispiele wie „Angry Birds go!“ zeigen bereits, wo die Grenzen gezogen werden – nach oben offen.

    Fun-Racer sind seit „Super Mario Kart“ ein beliebtes Genre für Gamer, die schnell einsteigen und viel Adrenalin investieren wollen. Das gilt auch für "Angry Birds go!“. Gute Grafik und packendes Gameplay überzeugen beim Kurztest. Aber schnell wird klar: Ohne teure Extras kommt man schwer voran, wer richtig auftrumpfen will, muss kräftig zahlen…

  • Wie guckt ihr Filme?


    Ich nehme die offensichtlichsten Antworten mal vorweg: Wach. Mit den Augen. Betrunken. Ohne Scham.

    Aber ich meine etwas anderes. Ich interessiere mich für eure Abläufe, eure Routinen. Weil ich mich beim Fantasy Filmfest dieser Tage mit dem Doc Acula unterhalten habe, wie er so viele Filme in so kurzer Zeit wegschafft. Multitasked er etwa? Ja, stellt sich raus: Nach seiner Aussage schaut er in jeden Film konzentriert rein, aber wenn er nicht "gepackt" wird, fängt er nach spätestens 20 Minuten an, nebenher noch andere Sachen zu machen…

  • Hyperland Redux (3): Coaching Apps: Der Privattrainer aus dem Handy


    Originaltext Februar 2013:

    Das frühe Leben ist geprägt von den Menschen, die uns antreiben, lebensfähig machen, von Dummheiten abhalten. Die Mutter, die uns aus dem Bett scheucht. Der Lehrer, der uns Hausaufgaben gibt. Der Vater, der uns das Rauchen verbietet.

    Dem erwachsenen Mensch, besonders dem Single, mangelt es mitunter an Antrieb. Zivilisierte Trägheit macht viele von uns krank, fördert Diabetes und Fettleibigkeit. Es liegt eine tiefere Wahrheit darin, wenn so mancher seufzt: „Ich könnte sofort fünf Kilometer laufen, wenn ich erstmal vom Sofa hoch käme.“

    Ein neues Leben – mit digitaler Effizienzerziehung…

  • Hyperland Redux (1): Vom Übergang zum Untergang: ist der eReader schon am Ende?


    Man könnte es ärgerlich nennen, aber eigentlich ist es sogar unverschämt: Das ZDF hat sich seinerzeit entschlossen, mit der Einstellung des Hyperland-Blogs auch unsere dort veröffentlichten Beiträge vom Netz zu nehmen. Zwar hat jeder deutsche Haushalt mit den Rundfunkgebühren dafür bezahlt, aber davon kann man sich nun auch kein Ei schnitzen: weg ist weg. Allerdings sind die Artikel unter der "creative commons license" veröffentlicht worden. Ich kann, darf und werde sie deshalb in den nächsten Wochen an dieser Stelle Stück für Stück neu bereitstellen, versehen mit einem aktuellen Nachwort…

  • Arcade Dreams: USB rocks! (Nachtrag!)


    Ich unterbreche das Sabbatical jetzt mal, weil ich diese Woche schon sehr viel erledigt habe und mich die Begeisterung an die Tastatur treibt.

    Wenn dereinst die Verdienste von Microsoft und Intel gewürdigt werden, sollte das nichts mit Chips, Windows oder PCs zu tun haben. Wenn es eine wirklich grandiose, das Leben ALLER User einfacher und preiswerter machende Entwicklung gab, dann ist es der USB-Anschluss.

    Es ist nicht die Tatsache, dass Dutzende verschiedener Schnittstellen durch einen vereinheitlichten Standard ersetzt wurden. Dass Hardware darüber aufgeladen werden kann…

  • Nicht gewollt, doch bekommen, dran gewöhnt


    An das Macbook (und in der Folge das Macbook Air) habe ich mich gewöhnt. Aber wie bisher verweiger(t)e ich mich der Apple-Biosphäre mit iCloud und iTunes, mir kommt kein AppleTV ins Haus und auch kein überteuertes iPad. Dass ich in Sachen Smartphone auch lieber in der Android-Mittelklasse unterwegs bin, ist bekannt.

    Nun habe ich aber doch so eins:

    Von der Firma gestellt bekommen, weil mein Moto G seinen Bildschirm meiner letzten Reportage geopfert hat. Und weil die Firma auf Apple setzt.

    Also habe ich mich am letzten Samstag mal hingesetzt, um mir die Grundlagen des iPhone 6 beizubringen – sooo anders als Android ist das ja nicht…

  • Gaming-Nostalgie: "Return" to the past


    Es gehört zu den Nachteilen als Journalist, dass man paketeweise Kram zugeschickt bekommt, den man nicht haben will. Warenproben, Testgeräte, Rezensionsexemplare. Und es gehört zu den Vorteilen als Blogger, dass man manchmal einzelne Päckchen verdienter Leser zugeschickt bekommt mit der Bitte, ob man sich dieses oder jenes Herzensprojekt nicht mal anschauen wolle. Drehbücher, Hörspiele, Magazine, manchmal ganze Filme.

    Ich bin dann immer etwas hin- und hergerissen, weil ich einerseits den kreativen Output meiner Leser bewundere und unterstützen möchte, andererseits aber damit Probleme habe, wenn mir das Endergebnis so gar nicht zusagt…

  • Doxear: Diese App ist auf den Hund gekommen


    Disclaimer: Ich kenne und schätze die Macher dieser App.

    Es ist bei Hunden nicht anders als bei Katzen – ungewohnte, aggressive Geräusche machen Angst. Mancher Pudel versteckt sich vor dem Müllwagen, unsere Katze Katinka hat Silvester immer zusammen gekauert hinter dem Klo verbracht. Das ist nicht schön für Tier UND Mensch.

    Die Lösung liegt in der Gewöhnung. Lehrt man Welpen oder Kitten schon früh, dass sie auch vor bestimmten lauten Geräuschen keine Angst haben müssen, wachsen sie entspannter auf, weniger traumatisiert.

    Genau da setzt Doxear an – eine App, die es nun für Android gibt…