• Schauet! Die heilige Pizza!


    Der empfehlenswerte Lieferservice "Hallo Pizza" hat vor einiger Zeit in München fast vollständig die Segel gestrichen. Glücklicherweise hat das Team der Filiale, die mich beliefert (obwohl ich acht Meter außerhalb des Liefergebietes wohne), den Laden in Eigenregie übernommen, und in "Jacks Pizza" umbenannt.

    Ungegängelt von einer Mutterfirma können alle Beteiligten nun ihrer Fantasie freien Lauf lassen, was Aktions-Pizzen angeht. Und ich möchte doch meinen, dass man mich als guten Kunden im Sinn hatte, als man die ultimative Fastfood-Pizza erfand.

    Ich präsentiere- Pizza Pommkörr !

    Laut Jacks Pizza: "Mit Jack’s Currywurst-Sauce, Gouda-Käse, Currywurst und Pommes Frites"…

  • Aldis amerikanische Woche: Hash Browns


    Ich gebe mir ja mitunter gerne den kulinarischen Overkill, wenn Aldi mal wieder eine delikate Gourmet-Woche ausruft. Angesichts meiner USA-Affinität sollte eine "amerikanische Woche" mein Paradies sein.

    Dem ist leider nicht so. Die nachgemachten "Jelly Beans" schmecken scheiße, und allenfalls die Mini-Brownies sind angemessen saftig. Ob man Pancakes aus der Plastikschachtel mag, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Fasziniert hat mich diesmal nur die Tüte "Hash Browns", die zu meiner Überraschung ungekühlt und mit einem Gewicht von nur 85 Gramm verkauft wurde. Rösti als Trockengericht…

  • Amerikas große Fastfood-Verschwörung!


    Wenn ich in den USA bin, esse ich gerne Fastfood. Nicht die Ketten, die man hier auch kennt (McD, BK, KFC, Pizza Hut, Subway), sondern genau die, die man sich hier mal wünschen würde. Z.B. "Taco Bell" (mmmhhh… Cheesy Bean Buritos!). Oder "Jamba Juice" (leider haben die keine lecker Süppchen mehr).

    Mein liebster "burger joint" ist "Johnny Rockets", weil es dieses Ambiente der 50er noch hat, weil die Kellner Hütchen tragen, und weil das Essen einfach Knaller ist. "In-N-Out-Burger" spielt nicht ganz in derselben Liga, hat aber bei Zagat auch gerade wieder ein paar Preise gewonnen…

  • Tiefkühlpizza – jetzt auch ohne Käse


    Ich hatte vor einiger Zeit schon mal drüber geschrieben: Tiefkühlpizza ist bäh. Zu wenig Geschmack, zu wenig Genuss – und grundsätzlich zu wenig Käse. Danach steht mir extrem selten der Sinn.

    Heute war mal wieder selten.

    Ich habe schon "von den Billigen die Teurere" gekauft:

    Das ist zu jedem Preis eine Unverschämtheit! Vermutlich ist selbst das bisschen noch Analog-Käse…

    Was für ein Glück, dass ich in weiser Voraussicht noch ein Tütchen geriebenen Pizza-Käse gekauft habe. Food-Tuning!

    Und wo wir gerade bei Pizza sind: Kurioserweise scheint mein Lieblings-Lieferservice "Hallo Pizza" sich aus München zurück zu ziehen: Die Webseite listet nur noch die Filiale in Ottobrunn, und die liefern nicht ins Stadtgebiet…

  • ALDI: Neues aus dem Snack-Regal


    Vor ca. einem halben Jahr hatte ich diese Dosen schon mal entdeckt – in einem ALDI, den ich sonst nicht besuche (gegenüber dem Gastig). Ich fand die Verpackung praktisch, wenn auch wenig umweltfreundlich, und Kartoffelstix haben bei ALDI in meinen Augen schon immer gefehlt. Die Knabberei war deutlich gröber gehackt als bei der Konkurrenz, und ließ in mir den Verdacht aufkommen, dass normale, aber zerbröselte Chips die Grundlage waren.

    Leider fand ich die Stix danach nicht mehr, obwohl ich über die Zeit in sechs verschiedenen ALDI-Märkten Ausschau hielt…

  • Bei ALDI wird der Döner schlecht…


    Die Geschichte ist eigentlich schon durch, aber ich habe sie erst heute mitbekommen, und finde sie nach einer Stunde Weblektüre immer noch fantastisch.

    Also: Vor ein paar Tagen tauchte in der türkisch-moslimischen Szene / Gemeinde / Bevölkerung das Gerücht auf, ALDI und LIDL würden ihre Tageseinnahmen (oder Gewinne, das blieb unklar) vom 9.1. und 10.1. an Israel spenden. Türken / Muslime sollten die Geschäfte an diesem Tag meiden.

    Eine typische Ketten-SMS lautete folgendermaßen: "Den Freitag 9.1. 09 und den Samstag 10.1.09 alles bei LIDL und ALDI verkauft werden dieses Geld für Israelis schicken um die Israelis zu “Helfen Palästina zu zerstören” "…

  • Das Superlativ und die Realität


    Eben fuhr ich heim vom neuen Kentucky Fried Chicken im Norden Münchens, der PR-Behauptung des Unternehmens nach gar dem größten der Welt. Das kann ich nicht überprüfen, anzweifeln möchte ich es dennoch. Egal: es hat geschmeckt, und die Einrichtung liegt verträglich zwischen Lounge und Café Bar.

    Ich liess eine Tankstelle rechts liegen, aus dem Augenwinkel sah ich Benzinpreise von 1,58 Euro von den Leuchttafeln boshaft gackern. Aus Gewohnheit rechnete ich das grob in Deutschmark um, und es traf mich (sicher nicht als ersten):

    Und was soll ich sagen…

  • Was vom Teige übrig blieb -Kalorienhaltiger Konsumrausch


    Ich kaufe gerne unbekannte Lebensmittel im Supermarkt – steht auf einer Packung "Neu!", landet sie meist schnell in meinem Einkaufswagen. Ich bin auch gar nicht weiter etepetete, wenn es um Convenience Food geht: tiefgekühlt, endlos haltbar, mikrowellentauglich, mit Tequila-Aroma, alles geht.

    Auf der Nahrungsmittelmesse hatte ich erstmal von diesen Dingern hier gehört:

    Auch wenn der Werbespot droht "Don’t call it Schnitzel!", muss man doch bei der Wahrheit bleiben: Es IST ein Schnitzel. Ein Formfleischschnitzel, rechteckig, paniert, einzeln in Plastik verpackt, für den Toaster.

    Jetzt sagen wir alle mal "Iiiihhhh!!!", beruhigen uns wieder, und kommen zum Ergebnis: schmeckt gar nicht so schlecht…

  • American Weekend


    Es war eine gute Woche – weniger für George W. Bush, mehr für Amerika. Ich würde jetzt gerne behaupten, aus genau diesem Grund bei der Tanke meines Vertrauens zu diesem Monstrum mit "koffeinierter Zuckerplörre" ((c) Walter Moers) gegriffen zu haben. Die Wahrheit ist jedoch viel simpler: 3,001 Liter Cola in EINER Flasche? Das reizt den Spieler in mir. Als Größenvergleich habe ich mal eine normale Bierflasche daneben gestellt.

    Es ist allerdings jetzt schon klar, dass ich diese Flasche aus Gründen der Pfandfreiheit nie wieder kaufen werden…