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Durch die Darstellerin einer Filmverbrechen-Fotostory, die ich dieser Tage freischalten werden, stolperte ich über diese ZDF-Produktion des Jahres 1977, die mich bass erstaunte – weil ich noch nie von ihr gehört hatte. Weder im LEXIKON DES INTERNATIONALEN FILMS noch im LEXIKON DES HORROR-FILMS war darüber zu lesen – zwei Werke, die sich sonst für keinen obskuren TV-Käse zu schade waren. Das ist umso kurioser, da SANFTER SCHRECKEN einen veritablen Altstar-Supercast zusammen getrommelt hat, um vier mehr oder wenige unheimliche Geschichten aus den Federn internationaler Genre-Autoren zu adaptieren (Henry Slesar, Stanley Ellin, Robert Bloch, Jack Sharkey).

Schon bei Titel und Storyauswahl wird es fast unmöglich,..  [weiterlesen]

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Apr 2021

Ich halte mich kurz, weil mein Zeitplan heute angemessen gefüllt ist. Wer es noch nicht getan hat, sollte vielleicht erst meine Kritik zur ersten Folge lesen.

In der Tat endet FAWS nach sechs Folgen fulminanter Action und globaler Hightech-Abenteuer als angemessener Epilog sowohl der ENDGAME-Story als auch als gelungene Fortschreibung des sich wandelnden Mythos um die Figur Captain America, die von immer neuen Charakteren mit immer neuen Idealen gefüllt werden muss. Es ist eine komplexe Miniserie, der es weniger um den Kampf Gut gegen Böse geht, sondern um Versöhnung, Verantwortung und Vertrauen.

Die Probleme,..  [weiterlesen]

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Das hier ist so etwas wie Frühjahrsputz. Ich habe festgestellt, dass es zu einigen Beiträgen der letzten Wochen noch was zu sagen gibt und daher fasse ich das hier bequemerweise zusammen, damit ihr alle auf dem neusten Stand seit.

Hollywoods Heilige Kühe in der KI-Falle?

Zuerst einmal kehren wir zum Thema der digitalen (beziehungsweise künstlich intelligenten) Film/Foto-Restauration zurück. Es mag nicht ganz klar geworden sein, wo ich persönlich in der Sache stehe. Der GONG-Archivar Max Friedmann hatte mich ja einst gelehrt, dass der Farbfilm das Problem habe, oft einfach nur ein Buntfilm zu sein –..  [weiterlesen]

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Wenn man wie ich Nostalgiker ist, dann wird man immer wieder mit den Grenzen der historischen Abbildbarkeit konfrontiert: Fotos sind schwarzweiß, verrauscht und miserabel aufgelöst, Filme haben fehlenden Ton, fehlende Frames und neigen zur Wackelei bei unsteter Ablaufgeschwindigkeit. Man erkennt was, aber je trüber die Quelle, desto weniger repräsentiert sie das Gezeigte. Man verliert das Gefühl, dass auch die Zeit vor der Erfindung des Farbfilms bunt war, auch die Zeit vor der Erfindung des Tonfilms laut und lustig.

Wäre es nicht ideal, wenn Kollege Computer die Leerstellen und Defizite der alten Materialien aus- und auffüllen könnte?

Nun ist das keine neue Erkenntnis…  [weiterlesen]

11
14
Apr 2021

UPDATE: Alle weg!

Es ist mal wieder so weit: Der Wortvogel hat den Bücherschrank in Augenschein genommen und entschieden, dass vieles, von dem er sich vor einem Jahr nicht trennen konnte, nun eines anderen Menschen Unterhaltung und Bildung sein soll. Und weil diese Comic-Sammelbände, Poster-Kataloge, Kurzgeschichten-Hardcover und Prachtalben so lange durchgehalten haben, ist es wirklich die creme de la creme. Englisch und deutsch wild gemischt, Superhelden und Hollywood, Monty Python und Harlan Ellison. Mein gänzlich unverbindliches Versprechen ganz im Sinne von Chevy Chase: more entertainment than you deserve.

Das hier sind Wundertüten von jeweils mehr als 10-15 Kilo Gewicht…  [weiterlesen]

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Einer der seltenen Tage, an denen die Weltpresse ein einendes Thema hat:

In dem Statement, mit dem sich Philip 2017 von den öffentlichen Funktionen verabschiedete, sagte der damals 95jährige:

"I reckon I’ve done my bit… it’s better to get out before you reach your sell-by date."

Bei aller Ambivalenz, mit der man der Monarchie im Allgemeinen und der Person von Prince Philip im Speziellen begegnen kann – das ist unbestreitbar. Er war über 80 Jahre lang "der Mann hinter der Königin", ein rastloser Diener des Hochadels, Repräsentant nicht nur eines Landes,..  [weiterlesen]

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Geben wir uns ran. Machen wir es nicht, macht es keiner. Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, bei Sutters mysteriösem Gast, dessen Stimme digital auf "grollig" runter geregelt und nachsynchronisiert klingt.

Die Szene, auch wenn sie der Geschichte augenscheinlich eine neue Facette verleiht, bringt natürlich genau was? Nix. Auf die Idee, die Figuren über Dialoge zu erklären oder zu entwickeln, scheint der Autor an keiner Stelle zu kommen.

Dafür sehen wir nun, welchen spektakulären Erfolg das CLEAN-Programm bei der nymphomanen Clare hatte – sie will Alice vernaschen:

Alice'..  [weiterlesen]

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Das wird ein hartes Brot, ich ahne es schon. Allein deshalb, weil ich es mir eben nicht einfach machen und crazy Katusin mit der Bitterbös-Bazooka wegballern kann. Sein ganzer "track record" an frechen Lügen und falschen Versprechungen, seine ganzen albernen Selbstinszenierungen als großer Producer bleiben bestehen – liegen aber nun in der Waagschale mit der Tatsache, dass er tatsächlich einen Film produziert hat. Einen, in dem Costas Mandylor (MOBSTERS) und Tom Sizemore (SAVING PRIVATE RYAN) mitspielen. Einen, den man kaufen kann. Einen, den man ansehen kann. Einen – den man ansehen sollte?!..  [weiterlesen]

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04
Apr 2021

Es ist etwas ruhiger geworden im Hause SPIEGEL. Abgesehen von den üblichen Ausfällen von Stoko, wie wir Freunde sie nennen dürfen, und einem sehr verunglückten SPIEGEL TV-Beitrag zu einem Corona-"Rebellen" (dazu dieser Tage mehr), muss ich aktuell nur sehr selten die Faust in der Tasche machen. Der primäre Grund ist natürlich die Einstellung des SPIEGEL-Kindergartens bento, der mich fünf Jahre lang über Gebühr beschäftigt hat.

Aber es ist wie nach dem Ende jeder "dunklen Zeit" – ihre Proponenten verschwinden nicht mit den Strukturen, sondern integrieren sich unter neuen Vorzeichen…  [weiterlesen]

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Ich habe schon einmal ausführlich darüber geschrieben, dass besonders amerikanische Filme und Serien gerne stolpern, wenn sie deutsche Sprache, deutsche Kultur oder wenigstens die deutsche Topographie korrekt wiedergeben sollen. Da heißen Charaktere gerne mal Beau Brandenburg und Alderich Heilbronner, Bremerhaven ist der Hafen von Bremen und dort sitzt man auf dem Marktplatz vor bayerischen Bierseideln. Als gäbe es keine Wikipedia.

In der unsäglichen WWII-Schmonzette WIE EIN LICHT IN DUNKLER NACHT wird uns Melanie Griffith als amerikanische Sekretärin angepriesen, deren akzentfreies Deutsch sie für Spionage im Dritten Reich prädestiniert –..  [weiterlesen]