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Meine Faszination mit dem deutschen "science Thriller" der 60er, 70er und 80er Jahre beschränkt sich nicht nur auf Rainer Erler. Ich habe Anfang des Jahrtausends geraume Zeit damit zugebracht, mir Filme zu besorgen, die es zumindest damals weder auf Video noch auf DVD gab. "Das Millionenspiel", "Welt am Draht", "Im Zeichen des Kreuzes", etc. Heute wurde ich wieder daran erinnert.

Vor knapp dreizehn Jahren wartete ich mit meinem Ko-Autor an einem griechischen Flughafen auf die Maschine, die uns heimbringen sollte. Ich gönnte mir einen total überteuerten SPIEGEL und fand einen Artikel, den ich sofort raus riss mit den Worten: "Da kann man einen geilen Film draus machen!"..  [weiterlesen]

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Dies ist mal wieder eine der ärgerlichen Geschichten, die einem in dieser Branche passieren, über die man sich aber nicht aufregen darf. Manchmal hat niemand Schuld. Shit happens. Darum lasse ich auch Namen, die ich nennen könnte, im Folgenden weg.

6CEDD3C741FE40338885B8682F40786B_Erler_ReinerIch hatte schon mal erwähnt, dass es mir vergönnt war, als erstes professionelles Interview meines Lebens den Regisseur Rainer Erler auszufragen. Besser kann man es sich nicht wünschen: artikuliert, aber präzise; charmant, aber unaufdringlich; intellektuell, aber nicht herablassend. Ich bekam eine Vorstellung davon, wie ein gutes Interview abläuft – und daran konnte ich prima die ganzen Arschlöcher messen,..  [weiterlesen]

22
09
Okt 2012

Es gibt Projekte, die habe ich schon so lange auf der Festplatte liegen, dass ich mich nicht mal an sie erinnern kann. Dann braucht es einen kleinen Schubs im Oberstübchen, um zum Aha-Effekt zu kommen.

Heute war es mal wieder soweit: Ich las auf DVD Verdict eine Kritik zum neuen Animationsfilm "Monster High: Ghouls rule". Der Inhalt: "The basic premise of Monster High is that our famous movie monsters (Dracula, the Wolfman, Frankenstein’s Monster) all have children in high school (the Monster High of the title) who go through typical high school adventures,..  [weiterlesen]

36
05
Mrz 2012

Schon komisch, was einem manchmal das Gedächtnis rüttelt. Gestern stieß ich online auf den launigen Kurzfilm "Red Moon":

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Ein Werwolf in einem Uboot? Da war doch was?

Ja, da war was. Es muss so um 2002, 2003 gewesen sein. Ich stand bei Tandem voll im Saft und es kam die Diskussion auf, was für populäre Genres man bedienen könne, um auf dem internationalen wie dem deutschen Markt abzuräumen…  [weiterlesen]

39
15
Feb 2012

Ich werde in den nächsten Monaten immer mal wieder Projekte von meiner Festplatte kramen, die ich in den letzten 20 Jahren entwickelt habe und die aus dem einen oder anderen Grund in der Versenkung verschwunden sind.

Ideen entwickeln ist immer noch der spassigste Teil meiner Arbeit. Da muss man noch nicht nächtelang recherchieren, sondern kann sich in ersten Pitch Papers noch mit "… und dann erleben sie viele spannende Abenteuer" behelfen. Es gibt keinen Ärger mit Finanziers, keine zickigen Stars, kein "sorry, aber das Finale mit dem Monster mussten wir in letzter Minute aus Budgetgründen streichen". Man hat im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand…  [weiterlesen]

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Okay, von "Lotta in Love" habe ich euch neulich den nie verfilmten Opener präsentiert. Heute geht es deutlich mehr "in die Vollen" – deutsches Monsterkino mit Nazis im "Akte X"-Stil ist angesagt!

"Schwarze Macht" (den Titel finde ich selber langweilig) kam eher auf krude Art und Weise auf die Welt. Nachdem ich diverse Male miterleben musste, wie deutsche TV-Sender Genrestoffe vergeigten ("Laila – unsterblich verliebt", "Das Tal der Schatten", "Geisterstunde – Fahrstuhl ins Jenseits"), wollte ich aus lauter Protest selber mal einen schreiben. Nur um zu beweisen, dass das doch gar nicht schwer ist. Es war die Zeit nach der unsäglichen "John Sinclair"-Serie…  [weiterlesen]

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altes_archiv_2005
Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass diese Webseite, die als Visitenkarte für meine Arbeit als Autor gedacht war, irgendwie ausgeufert ist. Zu einem Medien- und Entertainment-Blog. Im Herbst feiere ich mein fünfjähriges Jubiläum als Wortvogel.

Über 1.500 Beiträge, über 40.000 Kommentare.

Das ist schön.

Es ändert aber nichts daran, dass mein Blog weiterhin als Anlaufstelle für Leute dienen soll, die mehr über meine Arbeit wissen möchten. Diese Bereiche habe ich sträflich vernachlässigt, sie wurden teilweise nicht gepflegt oder gänzlich ad acta gelegt. Hier Beiträge über meine Romane und Drehbücher zu finden erfordert schon archäologischen Ehrgeiz…  [weiterlesen]