• Liebe Hollywood-Großmäuler mit euren Luxusproblemen…


    Stars aus der Traumfabrik reden gerne mal Scheiße. Anders kann man das nicht sagen. Man kann es ihnen für gewöhnlich auch nicht vorwerfen – sie sind nicht schlauer als wir, gebildeter oder besser verdrahtet. Sie sind nur schöner, beliebter und reicher. Die Meinung von Harrison Ford ist in meinen Augen soviel wert wie die Meinung des Kellners in meiner Stammkneipe. Letztere ist bloß keine Schlagzeilen wert.

    Mir scheint aber, dass aktuell viele Stars reden, die besser den Mund halten sollten. Jemand wie Marky Mark ist wirklich nicht der Richtige, wenn es um die Frage geht, wie man mit den Attentätern von 9/11 hätte verfahren sollen…

  • Liebe Frau Schwarzer…


    … ich kann Sie eigentlich manchmal ganz gut leiden. Ihre Verdienste um die Rechte der Frauen, die konsequente Ausleuchtung ungenehmer Ecken in einem oft zu bequemen Staat: Respekt. Schlimm genug, dass viele junge Frauen heute nicht verstehen, was Sie und die Ihren für sie erkämpft haben.

    Die paar Ausgaben der EMMA, die ich gelesen habe, haben mich qualitativ positiv überrascht, und es wäre allemal von Vorteil, wenn mehr von Ihren Geschlechtsgenossinnen die EMMA statt der FREUNDIN lesen würden.

    Sie haben auch ein paar sehr gute Artikel in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht, die ich regelmäßiger lese…

  • Lieber Harald Schmidt…


    … stand hier bis gerade eben noch.

    Dann mailte Thomas Lückerath, dass er den Beitrag toll fände – ob er ihn für DWDL kaufen könne? Weil ich nun gerade mal gar keinen Geschäftssinn habe und Thomas außerordenlich gut leiden kann, habe ich ihm den Text stattdessen geschenkt.

    Ihr findet ihn deshalb jetzt hier. Und ich bin ein klein wenig stolz.

  • Liebe Frau Künast…


    … ist es eigentlich justiziabel, wenn ich sagen würde "Halten Sie doch mal die Klappe!" ?

    Wenn dem so ist, weiche ich auf das hier aus:

    Endlich kommt (mit Schützenhilfe des neuen SPIEGEL) die Politikerkaste auf den Trichter, das Gesundheitssystem dadurch zu entlasten, dass man widerlegte "alternative Heilmethoden" wie Homöopathie einfach nicht mehr finanziert. Die SPD hat sich dazu bekannt, und die Regierungskoalition ist angesichts der desolaten Lage im Gesundheitssystem auch dafür.

    Wer sich seine Chakren justieren lassen will, soll das bitte nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft tun…

  • Liebe Nichtraucher…


    … ich bin einer von euch. Manchmal bezeichne ich mich sogar als militanten Nichtraucher – besonders wenn ein Raucher darüber schwadroniert, dass ausgerechnet sein Zigarettchen doch wohl niemanden störe, wenn offensichtlich das Gegenteil der Fall ist.

    Selber habe ich nie geraucht. Mein Vater ist an Lungenkrebs gestorben, nach 25 Jahren mit 2 Schachteln täglich. Es ist nicht der einzige Fall in meiner Familie, bei dem sich der Kausalzusammenhang so deutlich präsentiert. Trotzdem war meine Ablehnung der Fluppe nie grundsätzlicher Natur: Es schmeckt mir einfach nicht…

  • Liebes Dreckschwein…


    … irgendwann erwische ich dich.

    Dich , der du zerknüllte Papiertaschentücher und Zigarettenpackungen der Einfachheit halber in meinen Briefkasten schmeißt.

    Dich , der du nur fast leere alte Starbucks-Becher mit einem fetten Kaffee-Rand auf den Sattel meines Motorrollers stellst.

    Dich , der du gestern einen leeren Eisbecher (samt Löffel) in den Heckscheibenwischer meines Autos geklemmt hast.

    Irgendwann erwische ich dich. Wie dumm die Idee war, mir deinen Dreck aufzuhalsen, wird dir vermutlich erst zwei Tage später klar, wenn der Schmerz nachlässt. Obwohl ich nicht nachtragend bin und gewöhnlich niemanden für die Fehler anderer bezahlen lasse, werde ich dich nämlich verhauen…

  • Lieber Matthias Steiner…


    … ich kann mich nicht erinnern, in den letzten 10 Jahren eine andere private Tragödie erlebt zu haben, die vom Leidtragenden selbst derart öffentlich ausgewalzt wurde, wie der Unfalltod Ihrer Frau. Wie Sie die BILD zum medialen Beichtstuhl machten, und Schlagzeile um Schlagzeile lieferten, bis mit der neuen Freundin das Happy End vermeldet werden konnte, fand ich grenzwertig, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Nun heißt es, das sei Ihnen mit Verspätung auch aufgefallen:

    Auffällig scheinen mir nur vier Details dieser Erkenntnis:

    Sie gehen in die Medien, um sich über den Medienrummel zu beschweren Sich selbst werfen Sie lediglich vor, nicht rechtzeitig "abgeblockt" zu haben Das "selbstkritische" Interview geben sie der BILD-Schwester "Die Welt" Bundesweit werben Sie derzeit in einer Anzeigenkampagne für BILD Wissen Sie, wie ich das finde…

  • Liebe Giulia Siegel…


    … ich kenne Sie nicht persönlich, wie die meisten der Menschen, denen ich hier sporadisch schreibe. Aber ich weiß viel über Sie, weil Sie ja keine Gelegenheit auslassen, auch intimste Details aus Ihrem Leben der Presse mitzuteilen. Und was für ein Leben: Nacktfotos, Affären, Schönheits-Op, Zickenkrieg mit Naddel, Dschungelcamp, etc.

    Heute lese ich in der BILD, dass es Ihnen elend geht. Weil der Ex-Gatte nicht zahlt. Man trifft sich also vor Gericht. Sie "weinen" (mehrfach), ihre "Stimme ist zittrig". Ganz schön bitter ihr Vorwurf: „Seit unserer Trennung zahlst Du keinen Cent Unterhalt für mich…

  • Liebe Frau Christine Wahl…


    … sie haben sicher ganz schön zu tun: Theaterkritikerin, Autorin für den Tagesspiegel, die taz, SPIEGEL online. Da bleibt für vieles keine Zeit. Zum Beispiel für’s Kino. Denke ich. Weil:

    Gut, bereits die Aussage "binnen kurzem" sei Fritzi zum umjubelten Theaterstar geworden, die hätten Sie sich verkneifen können. Schließlich fiel dem gedruckten SPIEGEL "schon" im September 2000 auf, wie sehr die Haberlandt (den Artikel setzt man bei großen Schauspielerinnen ja gerne mal dazu, siehe "die Garbo") jede Aufführung adelt. Als Theaterkritikerin hätten Sie das durchaus besser wissen müssen/können/sollen…