Eine Pause im Programm erlaubt mir, gleich den zweiten Schwung Reviews nachzuschieben. Auf geht’s, bevor die Pizza ins Hotel geliefert wird!

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Nach dem Brunch im O’Shea (bei dem lautstark Vor- und Nachteile obskurer Superheldenverfilmungen wie „Nick Fury“ und „Generation X“ diskutiert wurden und eine Rückkehr zur Eindeutschung von Comicbegriffen zu Debatte stand) ging es um 13.00 Uhr ins Kino: „Der Perser und die Schwedin“. Das las so mancher gerne erwartungsfroh als „Der Perverser und sechs Schwedinnen“. Angeblich die letzte existente Kopie eines obskuren Sittenstreifens der frühen 60er, mit dem sich ein iranischer Schauspieler ein Denkmal setzen wollte (er ist u.a.  [weiterlesen]


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Ahhh, endlich mal wieder schlechte Filme aus, in und für Nürnberg. Obwohl erst ein paar Jahre alt, ist das B-Film Basterds Festival für mich ein Pflichttermin, weil da wirklich die komplette Nerdliga zusammen kommt. Immer die gleichen teigigen, schlecht rasierten Gesichter in den mangelhaft passenden T-Shirts vom Vorjahr, immer die gleichen pubertären „ausziehen, ausziehen!“-Rufe, sobald eine knackige junge Aktrice ins Licht des Projektors geschoben wird. Fürwahr, das gute Leben, so sieht’s aus. Rücksturz in die Pubertät, ein paar Stunden wieder in den 80ern, alles kann, nichts muss.

Hätte ich vielleicht ein paar meiner Charles Band-Bücher mitnehmen sollen,  [weiterlesen]


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Ich bin wieder in München, so ermüdet wie aufgekratzt. Es war ein tolles, sehr erfolgreiches und harmonisches Wochenende, das vor allem eins zeigt: das Festival wächst und gedeiht. Fast durchgehend ausverkauft und mit einem üppigeren Programm als in den Jahren zuvor, müssen sich alle Beteiligten jetzt schon Gedanken machen, wie sie dem Erfolg 2014 Rechnung tragen wollen.

Gegenüber des Kinos stand am Samstag übrigens ein Wagen, den ich euch nicht vorenthalten wollte:

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Persönlich gefreut hat mich die Anwesenheit von mindestens 20 Jungs und Mädels aus dem Wortvogel / Trashtalk / Fantasy Filmfest-Kontext,  [weiterlesen]


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Wer hätte gedacht, dass es mir vergönnt sein würde, u.a. die Filmrollen mit Charles Bands Riesenroboter-Epos „Robotjox“ durch die Republik zu kutschieren, damit sie für ein B-Movie Festival abgespult werden können?

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Und wahrlich, ich sage euch: es ist wieder ein Heidenspaß. Die Zahl der „Stammgäste“ wächst von Jahr zu Jahr, die meisten Vorstellungen sind ausverkauft, die Stimmung ist super – im Gegensatz zu den Filmen, was aber auch Sinn der Sache ist. Dieses Jahr hatten Doc Acula und seine Komplizen ein besonders glückliches, weil sehr ausgeglichenes Händchen bei der Filmauswahl. Schwülstige Erotica, krachende Riesenroboter-Action,  [weiterlesen]


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bfilmheaderEs ist mal wieder soweit – die B-Film Basterds geben sich die Ehre! 3 Tage lang wird die Nürnberger Altstadt zur „lawless zone“, werden marodierende Trashfans mit Irokesenschnitt und entblößter Brust auf Choppern über Kinderleichen fahren. Häuser werden brennen, die Frauen gefallener Krieger der blutroten Sonne hingewandt schluchzen. Riesenroboter patrouillieren die Trümmer, während ein einsamer Schatten im Gegenlicht vom IHM kündet, der gekommen ist, die Parasiten vom Porno Hill zu stellen.

Und wenn’s doch nicht so schlimm kommt, gehen wir Pommes essen.

In der Tat ist das Festivalprogramm dieses Jahr NOCH praller,  [weiterlesen]


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Kommen wir zu ein paar abschließenden Impressionen, Gedanken und Anekdoten vom unterhaltsamen, schrägen und allemal wiederholenswerten B-Film Basterds Festival 2012. Danke an Chaosmonger für den Großteil der schicken Fotos.

Ich bin natürlich wieder im Motel One abgestiegen – diesmal allerdings im ANDEREN Motel One, das leider 20 Minuten Fußweg vom Kino entfernt liegt. Auf dem fast ebenso langen Weg von der Rezeption um Zimmer 146 bin ich drei mal falsch abgebogen. Warum? Weil die Hinweisschilder mit den Zimmernummern in meinen Augen ungünstig gestaltet sind:

Beim obigen Beispiel bin ich natürlich tranig nach RECHTS abgebogen.  [weiterlesen]


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So, kommen wir zur zweiten Runde Festival-Berichterstattung. Nachdem wir „Perrak“ und „Paco“ überstanden hatten, warf uns Doc Acula zwei deutsche Amateur-Produktionen vor die Füße. Der Nachwuchs gehört ja gefördert.

Die Reiter

Es hört sich an wie ein gespielter Witz: Treffen sich drei Männer in der Kneipe (die aussieht wie ein dürftig dekoriertes Kellerloch). In wüstem Saarländisch werden Probleme und Problemchen besprochen, bis eine junge Frau dazu tritt, die endlich für Abwechslung sorgt: die Apokalypse ist da.

In den Dialogen ist der Kurzfilm nicht ganz so prägnant, wie die Macher mitunter zu glauben scheinen und eine etwas poliertere Produktion hätte dem Projekt sicher auch gut getan –  [weiterlesen]


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Okay, das war ein laaaaanges Wochenende, aber ich bin gesund und wohl erhalten aus Nürnberg zurück. Keine Überraschung: es war mal wieder ein Heidenspaß, zumal auch die übliche Mischpoke von Badmovies-Veteranen vor Ort war.

Wir haben Filme gesehen, über die man das Mäntelchen der Schande decken sollte – Grund genug für mich, ausführlich darüber zu schreiben.

Raumschiff Alpha

Den Auftakt machte am Freitag Abend der erste der „Raumstation Gamma 1“-Filme aus der Werkstatt des Italo-Stümpers Anthony M. Dawson (justiziabel als Antonio Margheriti). Verblendete und unangemessen nostalgische Filmfans sehen in der Quadrilogie gerne sowas wie Italiens Antwort auf „Perry Rhodan“  [weiterlesen]


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Das war ein Fehler, Doc Acula!

Die Filmdosen für das Festival befinden sich seit gestern Abend in meinem Besitz. Im Namen des Solidaritätskommandos Uwe Boll verbleiben sie an einem unbekannten Ort, bis alle unsere Forderungen erfüllt sind:

  • Kostenlose Dauerkarte
  • 1 x Bier (0,5 l Minimum)
  • T-Shirt
  • Badmovies-Review von „Laser Mission“
  • Bereitwillige Teilnahme an Video-Berichten vom Festival
  • Umbenennung des Festivals in „Deutscher Trashologen Kongress“
  • Programm für 2013: Brut des Bösen, Professor Zamorra, The Legend of Hillbilly John, Macho Man,
  •   [weiterlesen]


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Die aufmerksameren unter meinen Lesern werden das unauffällige Werbebanner an der rechten Seite bemerkt haben, das seit letzter Woche für ein mehr als fragwürdiges, demnächst ins Haus stehendes Ereignis wirbt.

Letztes Jahr hieß es noch „Badmovies Festival“, und ich habe ja auch davon berichtet. Dieses Jahr hat das Trash-Get Together einen hipperen Namen und eine hippere Webseite. Ich denke, man wollte potentielle Filmlieferanten nicht mit dem negativ besetzten Begriff „Badmovies“ verschrecken.

Das Programm bleibt allerdings scheiße. Und das ist auch gut so.

Doc Acula hat wieder mal keine Gelegenheit ausgelassen,  [weiterlesen]


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