Auch heute mache ich es aus Zeitmangel knapp und knackig, denn der Magen rumort, die Dusche wartet und der nächste Film ist keine zwei Stunden entfernt. Nach Wanderungen in Südtirol und Salzburg, mehreren tausend Kilometern auf dem Tacho und zu vielen Unwägbarkeiten geht nicht nur die Woche, sondern langsam auch meine Energie zu Ende…

Ich bin also wieder bei B-Film Basterds-Festival, das ich bisher nur 2015 wegen Heirat ausfallen lassen musste. Eine erfreuliche Menge an Veteranen, auch vom Fantasy Filmfest, ist heuer wieder dabei. Ich fläze mich wie üblich in der Mitte der ersten Reihe neben dem Moderator,  [weiterlesen]


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kinoMeine Vorliebe zum Trashfilm ist weithin bekannt, meine persönliche Affinität zum B-Film Basterds-Festival auch. Wenn Doc Acula ruft, komme ich gerne und lasse mich als attraktiv angegrauten Veteranen der Szene feiern. Ähem…

Nun war das Basterds-Festival dieses Jahr im Mai schon ein höchst launiger Event. Ich tendiere dazu, so etwas nicht durch Wiederholung zu verwässern. Andererseits ist es angebracht, die frohe Botschaft der Badmovies in so viele Kinosäle wie möglich zu tragen. Es ist Doc Acula (unter Mithilfe des schweigenden Wortvogel-Lesers Reini) gelungen, beide Aspekte unter einen Hut zu bringen: Unter dem Namen „  [weiterlesen]


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Voyage_of_the_Rock_Aliens_German_DVDSo, mit etwas Verspätung komme ich doch noch zur Würdigung des finalen Films und zum abschließenden Kommentar.

Mit „Voyage of the Rock Aliens“ hatte sich Doc Acula einen Abschlussfilm ausgesucht, zu dem man ihm vorwerfen kann, kein Risiko eingehen zu wollen – dieser Bastard der MTV-Ära ist ein garantierter Crowdpleaser, eine perverse Mischung aus „Grease“ und „Class of Nuke ‚Em High“ minus Talent und Respekt vor dem Publikum. Ein eiskalt kalkuliertes Vanity-Projekt für eine mäßig begabte und mäßig aussehende Millionärsgattin, die eine Saison in den 80ern Star spielen durfte.

„Voyage of the Rock Aliens“  [weiterlesen]


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Man gestehe mir zu, dass ich am Samstag Abend einfach zu fertig war, um die letzen beiden Filme des Tages nachzuschieben. Und da es am nächsten Morgen „schon“ um 11 Uhr weiter ging, nutze ich nun die Rückfahrt für die abschließenden Reviews.

Vor“ Scarletto“ (aka „Bloody Pit of Horror“ aka „Crimson Executioner“) hatten die Filmgötter in Form von Doc Aula und Reini den Kurzfilm „Klopf nicht an die Tür des Teufels“ gesetzt, so eine Art Pseudo-Giallo-Bebilderung der Musik des Pseudo-Giallo-Projekts Sospetto. Nun sind ja schon Giallos oft nicht wirklich handlungsorientiert, aber hier konnten 23 Minuten sehr lang werden.  [weiterlesen]


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Eine Pause im Programm erlaubt mir, gleich den zweiten Schwung Reviews nachzuschieben. Auf geht’s, bevor die Pizza ins Hotel geliefert wird!

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Nach dem Brunch im O’Shea (bei dem lautstark Vor- und Nachteile obskurer Superheldenverfilmungen wie „Nick Fury“ und „Generation X“ diskutiert wurden und eine Rückkehr zur Eindeutschung von Comicbegriffen zu Debatte stand) ging es um 13.00 Uhr ins Kino: „Der Perser und die Schwedin“. Das las so mancher gerne erwartungsfroh als „Der Perverser und sechs Schwedinnen“. Angeblich die letzte existente Kopie eines obskuren Sittenstreifens der frühen 60er, mit dem sich ein iranischer Schauspieler ein Denkmal setzen wollte (er ist u.a.  [weiterlesen]


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Ahhh, endlich mal wieder schlechte Filme aus, in und für Nürnberg. Obwohl erst ein paar Jahre alt, ist das B-Film Basterds Festival für mich ein Pflichttermin, weil da wirklich die komplette Nerdliga zusammen kommt. Immer die gleichen teigigen, schlecht rasierten Gesichter in den mangelhaft passenden T-Shirts vom Vorjahr, immer die gleichen pubertären „ausziehen, ausziehen!“-Rufe, sobald eine knackige junge Aktrice ins Licht des Projektors geschoben wird. Fürwahr, das gute Leben, so sieht’s aus. Rücksturz in die Pubertät, ein paar Stunden wieder in den 80ern, alles kann, nichts muss.

Hätte ich vielleicht ein paar meiner Charles Band-Bücher mitnehmen sollen,  [weiterlesen]


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Ich bin wieder in München, so ermüdet wie aufgekratzt. Es war ein tolles, sehr erfolgreiches und harmonisches Wochenende, das vor allem eins zeigt: das Festival wächst und gedeiht. Fast durchgehend ausverkauft und mit einem üppigeren Programm als in den Jahren zuvor, müssen sich alle Beteiligten jetzt schon Gedanken machen, wie sie dem Erfolg 2014 Rechnung tragen wollen.

Gegenüber des Kinos stand am Samstag übrigens ein Wagen, den ich euch nicht vorenthalten wollte:

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Persönlich gefreut hat mich die Anwesenheit von mindestens 20 Jungs und Mädels aus dem Wortvogel / Trashtalk / Fantasy Filmfest-Kontext,  [weiterlesen]


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Wer hätte gedacht, dass es mir vergönnt sein würde, u.a. die Filmrollen mit Charles Bands Riesenroboter-Epos „Robotjox“ durch die Republik zu kutschieren, damit sie für ein B-Movie Festival abgespult werden können?

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Und wahrlich, ich sage euch: es ist wieder ein Heidenspaß. Die Zahl der „Stammgäste“ wächst von Jahr zu Jahr, die meisten Vorstellungen sind ausverkauft, die Stimmung ist super – im Gegensatz zu den Filmen, was aber auch Sinn der Sache ist. Dieses Jahr hatten Doc Acula und seine Komplizen ein besonders glückliches, weil sehr ausgeglichenes Händchen bei der Filmauswahl. Schwülstige Erotica, krachende Riesenroboter-Action,  [weiterlesen]


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bfilmheaderEs ist mal wieder soweit – die B-Film Basterds geben sich die Ehre! 3 Tage lang wird die Nürnberger Altstadt zur „lawless zone“, werden marodierende Trashfans mit Irokesenschnitt und entblößter Brust auf Choppern über Kinderleichen fahren. Häuser werden brennen, die Frauen gefallener Krieger der blutroten Sonne hingewandt schluchzen. Riesenroboter patrouillieren die Trümmer, während ein einsamer Schatten im Gegenlicht vom IHM kündet, der gekommen ist, die Parasiten vom Porno Hill zu stellen.

Und wenn’s doch nicht so schlimm kommt, gehen wir Pommes essen.

In der Tat ist das Festivalprogramm dieses Jahr NOCH praller,  [weiterlesen]


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Kommen wir zu ein paar abschließenden Impressionen, Gedanken und Anekdoten vom unterhaltsamen, schrägen und allemal wiederholenswerten B-Film Basterds Festival 2012. Danke an Chaosmonger für den Großteil der schicken Fotos.

Ich bin natürlich wieder im Motel One abgestiegen – diesmal allerdings im ANDEREN Motel One, das leider 20 Minuten Fußweg vom Kino entfernt liegt. Auf dem fast ebenso langen Weg von der Rezeption um Zimmer 146 bin ich drei mal falsch abgebogen. Warum? Weil die Hinweisschilder mit den Zimmernummern in meinen Augen ungünstig gestaltet sind:

Beim obigen Beispiel bin ich natürlich tranig nach RECHTS abgebogen.  [weiterlesen]


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