Egal, wie sehr die Deadline drängt, wie oft die Redaktion anruft, wie schwierig sich die Bildauswahl gestaltet – wenn man so einen Fellklops auf der improvisierten Fussablage dösen hat, KANN man nicht anders als entspannen:

Jede halbe Stunde streckt sie sich mal, gähnt, als wolle sie Finnland verschlucken und reibt ihr Köpfchen schnurrend an meinen Käsemauken.

(ich stelle gerade überrascht fest, dass die WordPress-Rechtschreibprüfung „streckt“ moniert, nicht aber „Käsemauken“)

Kein Wunder: Britta ist nicht da. Und wenn totale Ödnis und Einsamkeit drohen – DANN bin ich als Gesellschaft gerade noch akzeptabel.  [weiterlesen]


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Abby maunzt kräftig. Wenn es ihr gut geht, schnurrt sie auch laut. Andere Geräusche kannten wir von ihr nicht – bis Britta auf YouTube das Video einer bettelnden Katze abspielte:

Abby kann knurren? Und fauchen? Das sind im wahrsten Sinne des Wortes ganz neue Töne. Es macht allerdings keine Hoffnungen für den geplanten Versuch, Abby beim nächsten Aufenthalt in der Katzenpension auch mal mit Artgenossen zusammen zu bringen…  [weiterlesen]


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Wir haben aufgegeben – Abby darf zu uns ins Bett. Nicht nachts, aber nach dem Katzenfrühstück. Sie hat sich auch schon einen Lieblingsplatz erobert, nämlich dort, wo eigentlich meine Füße sein sollten. Ich muss dann sehen, wo ich meine Beine hin falte.

An dieser Stelle pooft sie auch gerne mal tagsüber, wenn wir nicht da sind – ich behaupte, dass sie sich diese Zeit bewusst zum „aufladen“ aussucht, um wieder topfit zu sein, wenn wir heimkommen. Dann ist schließlich „playtime“.

Diese LOL-Cat trifft es eigentlich ziemlich gut:

Ach ja,  [weiterlesen]


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Ich hatte es letzte Woche ja schon angedeutet – wie haben derzeit Feriengäste. Es handelt sich dabei um Flora und Krümel, zwei Zwerghamster (die in getrennten Käfigen gehalten werden). Putzige Gesellen, die niemandem was tun und von deren Existenz man nur erfährt, wenn man ihnen frisches Futter rein stellt oder wenn die dicke Krümel sich nächtens ins Laufrad schwingt.

Nun war von vorne herein klar: Die beiden Käfige kommen in mein Arbeitszimmer und die Tür bleibt zu, weil wir Abby nicht an Lebendsnacks gewöhnen wollen. Trotzdem habe ich die Katze unter Aufsicht immer mal wieder rein gelassen, nur um zu sehen,  [weiterlesen]


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Dass Abby mehr zu Britta gehört als zu mir, merkte man vor drei Tagen sehr schön, als sie sich nach dem zweiwöchigen Aufenthalt in der Katzenpension daheim erst mal ein ruhiges Plätzchen suchte – auf der Louis Vuitton-Tasche auf dem handbezogenen Lesesessel:

Ich kann mir vorstellen, dass die zwei Wochen „Zwangsurlaub“ für Abby kein Spass waren: zwar hatte sie ein eigenes Zimmer und wurde auch gut versorgt, aber kaum kamen wie sie abholen, stürzte sie uns in die Arme, dass man sich unangemessenerweise an Szenen aus den Gefangenenlagern in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs erinnert fühlte.  [weiterlesen]


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Unsere Katze ist keine drei Jahre alt. Das scheint mir offensichtlich. Sie will ausdauernder und intensiver bespielt werden als die gleichaltrigen Bratzen, die als Spielgruppen in unserem Hinterhof herum toben. Ihr Favorit ist dabei der nicht enden wollende Kampf mit dem „Spielzeug an der Angelrute“, bevorzugt geführt von ihrem Hauptquartier aus, dem pinkfarbenen Katzenfutter-Werbezelt. Nichts versetzt Abby mehr in begeisterte Rage als ein kleiner Bommel, der außen um ihr Zelt herum streicht.

Wenn man ihren Spieltrieb lange genug ignoriert, setzt sich Abby präventiv in ihr Zelt und wartet ab. Dann sind auch vorbei schlendernde Oberschenkel und Fußgelenke nicht tabu.  [weiterlesen]


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Wherever you go, I go:

Abby ist seit Montag in einer Katzenpension. Es hat keine zwei Tage gedauert, bis mich die LvA genötigt hat, von Spanien aus dort anzurufen, um nachzufragen, wie unsere Katze sich dort eingelebt hat. Gut, wurde uns versichert.

Es ist uns schon häufiger aufgefallen, dass die Katze ganz dem Klischee gemäß mehr als ein Haustier geworden ist. Britta und ich verfallen in Rollenmodelle, die weniger mit Herrchen und Frauchen, dafür mehr mit Papa und Mama zu tun haben.

Britta verwöhnt die Katze. Sie kuschelt mit ihr,  [weiterlesen]


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Abby will grundsätzlich hoch hinaus:

Je höher, desto besser. Morgens liebt sie es, sich von uns auf den Bauernschrank heben zu lassen, von dem aus sie dann den großen Kleiderschrank besteigen kann. Das sieht dann immer aus, als wolle sie den Stuck an der Decke inspizieren. Dass übermäßiger Mut auch inhärente Eleganz negieren kann, haben wir neulich gelernt: Abby wollte unbedingt einen Weg auf die Küchenschränke finden. Den gibt es aber nicht. Nach reiflicher (wenn auch fehlgeleiteter) Überlegung entschied sie sich zu einem Sprung auf die Dunstabzugshaube, die zu ihrer Überraschung auf der Oberseite nicht plan,  [weiterlesen]


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Abby ist eine sehr typische Hauskatze mit einem limitierten Satz an Interessen: essen, spielen, entleeren, schmusen, schauen und schlafen. Ser viel Zeit verbringt sie in dieser und vergleichbaren Posen:

Sie hat keinen festen Schlafplatz. Generell ist sie gerne in Sichtweite von uns, etwas erhöht darf es auch sein (Fensterbank, Stuhl, Schrank). Wenn wir uns zur Nacht betten, zieht sie sich meistens auf einen weinroten Sessel in der Diele zurück. In dem fühlt sie sich sicher, weil er eine hohe Rückenlehne hat und gegen die Wand steht. Es kann also nichts „von hinten kommen“.  [weiterlesen]


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Letze Woche waren wir mit Abby erstmals bei der Tierärztin. Wir wollten wissen, ob soweit alles mit ihr okay ist, bevor sie Mitte Mai ins Einzelzimmer der Katzenpension kommt, wenn wir nach Ibiza fliegen. Laut der Veterinärin ist sie in sehr guter Verfassung, nur eine verdächtige Menge Zahnstein muss beizeiten mal entfernt werden. Das verkrüppelte Schwänzchen ist kein Problem und die Hüfte wurde bei der Ursache dieses Defekts auch nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Wie von der Ärztin prophezeit, ist Abby mit der Anpassung an unsere Wohnung und an uns noch nicht fertig. Jeden Tag wird sie etwas zutraulicher,  [weiterlesen]


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