Wir haben Parkett, sehr hohe Decken und 100 Jahre alte Fenster. Da ich lieber einen Pulli anziehe, als die Heizung aufzudrehen, fühlt sich die Katze trotz Winterfell immer mal etwas „unterkühlt“. Auf der Zentralheizung oder dem Kachelofen zu liegen ist eine Sache – Genuss deluxe empfindet Abby besonders dann, wenn die LvA in ihrem Heimoffice den Radiator anmacht:

Sie wärmt sich nicht – sie toastet. Wenn man sie anfasst, ist das Fell regelrecht heiß. Aber wie heißt es so schön: ist die Katze gesund, freut sich der Mensch.  [weiterlesen]


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Die Nachtschicht verbringt Abby mittlerweile am liebsten auf der Kunstpelzdecke auf dem Sofa, die farblich so auf ihr Fell abgestimmt ist, dass man vorsichtig sein muss, sich nicht aus Versehen auf sie drauf zu setzen. Wenn Abby dann müde wird, beginnt sie mit hängendem Kopf und lautem Schnurren die Decke zu kneten, was ein Weilchen dauern kann. Erst dann legt sie sich zur Gänze hin.

Solange wir im Wohnzimmer sind, schläft Abby nie fest. Dafür sind wir vermutlich auch zu laut. Es reicht schon, sie mit dem Fuß zu berühren, damit sie wieder anfängt zu schnurren und sich geschlossenen Auges zu räkeln.  [weiterlesen]


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Heute morgen sah es hier plötzlich so aus:

Das kennt unsere Abby (glauben wir zumindest) so noch gar nicht. Weil sie ja am liebsten stundenlang auf dem Balkon hockt, haben wir ihr den Gefallen getan und sie einfach mal in den Schnee gesetzt. Die Pfotenabdrücke zeugen sehr schön vom „Erfolg“ dieser Aktion:

Sie ist rückwärts zurück in die Wohnung gesprungen.  [weiterlesen]


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Da Abby ja immer um uns rum sein muss, ist es nur normal, dass sie auch abends im Wohnzimmer in Sichtweite bleibt. Am liebsten liegt sie in Brittas kleinem Sessel, der versetzt vor dem Fernseher steht. Egal, ob wir geräuschintensive Videospiele daddeln oder krachige Actionfilme anschauen – sie ist nicht aus der Ruhe zu bringen.

Letzten Montag haben wir sie von der Katzenpension abgeholt – und etwas hat sich verändert.

Abby hat den Fernseher entdeckt. Nach mehr als sechs Monaten.

Es geschah während einer Folge „Wildes Deutschland“, die viele zwitschernde Vögel und knurrende Luchse zeigte.  [weiterlesen]


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Heute mache ich es kurz, weil Abby noch bis morgen in der Katzenpension ist.

Ganz am Anfang habe ich erwähnt, dass unsere Katze über das Prinzip Bestechung funktioniert. Besonders für Trockenfutter (umgangssprachlich Brekkies) setzt sie sich gerne in Bewegung und testet auch ihre athletischen Fähigkeiten voll aus.

Mittlerweile holt sie sich ihren Snack nicht nur vom Kratzbaum runter, sondern klettert rauf, balanciert auf der Spitze und macht gierig Männchen (Weibchen?):

Wenn ich dazu komme, wird auch mal ein Video draus.  [weiterlesen]


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Abby ist gern obenauf, das habe ich ja schon erzählt. Es reicht aber nicht, an einem hohen Ort zu sein – es muss der HÖCHSTE sein. Sie ist immer noch angefressen, dass wir im Schlafzimmer den Bauernschrank ausgemustert haben, über den sie auf die große Schrankwand gelangen konnte.

Ich dachte eigentlich, meine fast bis unter die Decke montierten Billy-Regale (schwebend in 80 Zentimeter Höhe an die Wand geschraubt) wären vor ihr sicher. Ich hatte nur die Route Sessel – Sideboard – Ablage – Magazinarchiv – Spesenschachtel nicht bedacht, die es es ihr ermöglicht, mit einem sehr beherzten Sprung den letzen Meter ohne Rücksicht auf Verluste zu überwinden.  [weiterlesen]


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Dreimal waren wir mit der Süßen in einer Woche beim Tierarzt, sie wurde gründlicher getestet und durchleuchtet als jemand namens Bin-Laden am American Airlines-Schalter. Der Grund: sie hatte dreimal sehr seltsame Anfälle gehabt, bei denen sie sich panisch leckte, in der Wohnung umher sprang und auch sonst total von der Rolle wirkte. Diese Episoden dauerten zwischen drei und zwanzig Minuten und vergingen so folgenlos, wie sie gekommen waren. Hinterher war Abby nur immer ziemlich müde.

Das Ergebnis der (sehr teuren) Tests: Abby hat derzeit eine Coli-Infektion. Nicht schlimm, leicht behandelbar, in zehn Tagen vorbei.  [weiterlesen]


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Unserer Kleinen geht’s nicht so gut und wir waren diese Woche mehrmals beim Tierarzt. Nächste Woche kommen die Testergebnisse aus dem Labor, dann wissen wir mehr. Bis dahin beobachten wir eine Katze, der es schwer verdächtig vorkommt, dass sie seit ihrer Narkose das Bäuchlein rasiert hat.  [weiterlesen]


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Manchmal, wenn Abby sich oder was anderes ableckt, vergisst sie, die Zunge wieder komplett einzupacken:

Es gibt übrigens mal wieder ein Update: Abbys tolles Katzenklo haben wir per Ebay verkauft, weil wir eine Sackgasse unseres Flurs mit einer neuen Wand zu einer begehbaren Abstellkammer umgestaltet haben. Und da kam uns diese Idee:

Das ist noch mal erheblich dezenter und Platz sparender.

Unsere Gästetoilette ist derzeit nicht benutzbar, weil wir darin für einen Ebay-Auktionsmarathon alle Kartons stapeln, derer wir habhaft werden:

Für Abby ist das natürlich ein Abenteuerspielplatz.  [weiterlesen]


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Es gibt Tage, da ist Abby ganz besonders schmusig. Da dürfen wir nicht mal ein Zimmer weit entfernt sein. Ständig wird um Aufmerksamkeit gemaunzt, unterbrochen nur von (für uns) erholsamen Nickerchen. Dann muss sie unbedingt und ständig auf unseren Notebooks hocken, die wir ja augenscheinlich für wichtiger als sie halten. Versucht man sie zu verscheuchen, wirft Abby den Motor an, schnurrt heimelig und beginnt Chef oder Chefin vertraut abzulecken:

Es ist fast unmöglich, dieser Katze bös‘ zu sein – fast…  [weiterlesen]


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