Es gehört zu den Vorzügen einer Beziehung, vermisst zu werden. Früher, wenn ich lange unterwegs war, kam ich in ein kaltes und leeres Haus zurück. Klar konnte das auch entspannend sein, aber in den letzten Jahren wärmt es doch das Herz, wenn hinter der Tür jemand aufgeregt auf und ab springt, weil man endlich wieder da ist. Und aufgeregt auf und ab springen, das kann die LvA gut.

Und nicht nur die.

Wir sind es gewohnt, dass unsere Katzen sich merklich freuen, auch wenn wir nur einen Tag lang nicht daheim waren. Dann schleichen sie uns um die Beine,  [weiterlesen]


Kommentare 4

Wir haben zwei bezaubernde Katzen mit ausgesuchten Manieren. Wenn die LvA morgens aus der Tür ist, kriechen die nochmal zu mir ins Bett und nisten sich zwischen meinen Beinen ein. Auch den Rest des Tages verbringen sie bevorzugt so:

Das kann man furchtbar niedlich finden, aber es birgt auch ein furchtbares Problem: Katzen sind nachtaktiv. Besonders Katzen, die den ganzen Tag über leise vor sich hin geschnorfelt haben. Der Trigger für Becky und Rufus ist dann auch meistens die Tatsache, dass wir uns bettfertig machen. Auf einmal sind sie hellwach, kloppen und jagen sich,  [weiterlesen]


Kommentare 4

Während Rufus selig schläft, will seine Schwester Action. Ihr neuster Spleen: In einen Karton springen und sich rumschubsen lassen:

  [weiterlesen]


Kommentare 6

Eine sehr nette Bekannte, die ebenfalls erheblich zu verwöhnte Katzen besitzt und diese gerne mit dem neusten Spielzeug unterhält, schickte mir neulich dieses Ding zu:

ori-hexbug-nano-habitat-construction-habitat-1054_1203Das ist ein Hexbug nano. Sieht aus wie eine Kreuzung aus Kakerlake und Mikrochip und vereinigt tatsächlich auch die Eigenschaften dieser Elternteile. Der Korpus vibriert, wodurch die 12 Gummibeinchen den Hexbug vorwärts bewegen. Die Vibration sorgt auch dafür, dass sich der Hexbug automatisch umdreht, wenn er auf dem Rücken liegt. Ein paar Sensoren helfen dem Bug, nicht in Sackgassen stecken zu bleiben. Keine Gelenke, keine komplexen Bewegungsabläufe –  [weiterlesen]


Kommentare 7

Unsere Tierärztin hatte uns schon einen Katzenbrunnen empfohlen. Hielten wir für unnötig, weil Rufus und Becky sowieso trinken, als stünde ein Trip durch die Wüste bevor. Wir haben in der ganzen Wohnung Schälchen mit Wasser verteilt, die begeistert angenommen werden.

Im Ferienlager haben unsere Katzen letzte Woche erstmals einen solchen Katzenbrunnen gesehen – waren nach Aussage der Herbergsmutter wohl ziemlich hin und weg von dem frischen Geplätscher. Sie meinte, sie habe sowieso noch zwei dieser Gerätschaften neu verpackt bei sich rumstehen – ob wir einen Brunnen nicht geschenkt haben wollten? Billiger als geschenkt geht nicht, also haben wir den Karton in den Wagen gepackt.  [weiterlesen]


Kommentare 7

Es ist extrem schwierig, nur noch einhändig zu arbeiten:

chronik Kopie

Da muss ich durch. Würdet ihr ihn wecken wollen?!  [weiterlesen]


Kommentare 10

In den letzten anderthalb Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass unsere Katzen jedes Federchen an der Angel begeistert annehmen. Dann wird getobt, gejagt, gebalgt, gesprungen, was das (Spiel)Zeug hält. Immer schön der Reihe nach, übrigens: Mit nicht wahrnehmbaren Signalen verständigen sich Becky und Rufus, wer gerade „dran“ ist. Da ist keine Konkurrenz, keine Eifersucht. Federn und Lederbömmel sind für alle da.

Sie spielen generell auch unterschiedlich – Rufus als der Stärkere springt mitunter einen Meter in die Luft und überschlägt sich dabei auch souverän. Das passiert ohne Rücksicht auf Verluste: Wenn er dabei gegen den Bauernschrank knallt,  [weiterlesen]


Kommentare 7

Katzen halten sich klar an die bekannten Geschlechterrollen – Rufus ist der leichtsinnige Schreihals, der mit jedem Scheiß durchkommt, weil er zu 20 Prozent aus Fell, 20 Prozent aus Schnurren und 160 Prozent aus Charme besteht. Er ist der Ben Affleck unter den Katern, man KANN ihm nicht böse sein.

Becky ist ganz Dame, hält sich gerne zurück, braucht auch mal Me-Time, und jeder Gang durch das Wohnzimmer ist ein Lauf auf dem Catwalk – elegant, schwingend, keck. Sie scheint immer ein Auge auf Rufus zu haben: „Der macht immer so schnell Blödsinn, da schaue ich mal lieber“.  [weiterlesen]


Kommentare 10

Ich habe ja schon öfter gehört, dass Katzen gerne auf dem Schoß des Besitzers schlafen, niedlich eingerollt oder quer drüber. Rufus hat das von Anfang an anders gehandhabt, er will wie ein Kleinkind gehalten werden:

rufischlaeft

Dabei schläft er nicht besonders tief, er tankt nur eine Viertelstunde Nähe zu „seinem“ Menschen. Dann steht er auf und sucht sich einen ruhigen Platz für das richtige Nickerchen.

Seine Schwester Becky ist da anders. Sie ist generell lieber für sich, braucht Kuscheleinheiten eher sporadisch und formlos, gerne auch verpackt in Spielereien. So quetscht sie sich gerne zwischen zwei Küchenschränke,  [weiterlesen]


Kommentare 3

Ich bin ja nicht der Typ für sinnlose Hardware-Spielereien. Ein einfaches Smartphone, ein solider Flachbild-Fernseher, mein Macbook Air, 32m/bit Internet – mehr braucht der Wortvogel nicht zum Glück.

Nun haben wir 2014 zwei Katzen bekommen. Britta musste immer wieder beruflich verreisen. Und Weihnachten gab’s zum Jahresausklang auch schon wieder. So kam ich auf die Idee, der Sehnsucht meiner LvA nach den Haustieren Rechnung zu tragen. Ich legte ihr (untere anderem) dieses Teil unter den geschmückten Baum:

ipc-10ac

Eine einfache IP-Kamera. Einfach deshalb, weil die beiden einzigen Mängel, die mich auf Anhieb störten (nur 640×400 Auflösung und kein Zoom),  [weiterlesen]


Kommentare 13