Meine Faszination mit dem deutschen „science Thriller“ der 60er, 70er und 80er Jahre beschränkt sich nicht nur auf Rainer Erler. Ich habe Anfang des Jahrtausends geraume Zeit damit zugebracht, mir Filme zu besorgen, die es zumindest damals weder auf Video noch auf DVD gab. „Das Millionenspiel“, „Welt am Draht“, „Im Zeichen des Kreuzes“, etc. Heute wurde ich wieder daran erinnert.

Vor knapp dreizehn Jahren wartete ich mit meinem Ko-Autor an einem griechischen Flughafen auf die Maschine, die uns heimbringen sollte. Ich gönnte mir einen total überteuerten SPIEGEL und fand einen Artikel, den ich sofort raus riss mit den Worten: „Da kann man einen geilen Film draus machen!“  [weiterlesen]


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Dies ist mal wieder eine der ärgerlichen Geschichten, die einem in dieser Branche passieren, über die man sich aber nicht aufregen darf. Manchmal hat niemand Schuld. Shit happens. Darum lasse ich auch Namen, die ich nennen könnte, im Folgenden weg.

6CEDD3C741FE40338885B8682F40786B_Erler_ReinerIch hatte schon mal erwähnt, dass es mir vergönnt war, als erstes professionelles Interview meines Lebens den Regisseur Rainer Erler auszufragen. Besser kann man es sich nicht wünschen: artikuliert, aber präzise; charmant, aber unaufdringlich; intellektuell, aber nicht herablassend. Ich bekam eine Vorstellung davon, wie ein gutes Interview abläuft – und daran konnte ich prima die ganzen Arschlöcher messen,  [weiterlesen]


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Es gibt Projekte, die habe ich schon so lange auf der Festplatte liegen, dass ich mich nicht mal an sie erinnern kann. Dann braucht es einen kleinen Schubs im Oberstübchen, um zum Aha-Effekt zu kommen.

Heute war es mal wieder soweit: Ich las auf DVD Verdict eine Kritik zum neuen Animationsfilm „Monster High: Ghouls rule„. Der Inhalt: „The basic premise of Monster High is that our famous movie monsters (Dracula, the Wolfman, Frankenstein’s Monster) all have children in high school (the Monster High of the title) who go through typical high school adventures,  [weiterlesen]


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Schon komisch, was einem manchmal das Gedächtnis rüttelt. Gestern stieß ich online auf den launigen Kurzfilm „Red Moon“:

Ein Werwolf in einem Uboot? Da war doch was?

Ja, da war was. Es muss so um 2002, 2003 gewesen sein. Ich stand bei Tandem voll im Saft und es kam die Diskussion auf, was für populäre Genres man bedienen könne, um auf dem internationalen wie dem deutschen Markt abzuräumen. Wenn man nicht von vorne herein auf großen Kinorelease oder TV-Ausstrahlung schielt, empfiehlt es sich traditionell, bei „sicheren“ Genres zu bleiben – Horror, Science Fiction, Action.  [weiterlesen]


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Ich werde in den nächsten Monaten immer mal wieder Projekte von meiner Festplatte kramen, die ich in den letzten 20 Jahren entwickelt habe und die aus dem einen oder anderen Grund in der Versenkung verschwunden sind.

Ideen entwickeln ist immer noch der spassigste Teil meiner Arbeit. Da muss man noch nicht nächtelang recherchieren, sondern kann sich in ersten Pitch Papers noch mit „… und dann erleben sie viele spannende Abenteuer“ behelfen. Es gibt keinen Ärger mit Finanziers, keine zickigen Stars, kein „sorry, aber das Finale mit dem Monster mussten wir in letzter Minute aus Budgetgründen streichen“. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes freie Hand.  [weiterlesen]


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