Zu manchen Reviews kommt man wie die Jungfrau zum Kind. Ich bin nun wahrlich nicht der richtige Adressat für deutschen Genreschmodder – andererseits habe ich ein Herz für den Nachwuchs. Und so hat allein die Tatsache, dass das Team von „Skin Creepers“ um eine Besprechung bat, mich genau zu einer solchen inspiriert. Weil ich wegen der beigelegten Blauscheibe eh zu Kumpel Steffen stiefeln musste, wurde ein launiger Abend draus, zu dem mein gore-gestählter Bro auch noch die Scheibe „The Curse of Dr. Wolffenstein“ beisteuerte – weil zwei Trashfilme immer besser sind als einer.

Dachte ich zumindest…  [weiterlesen]



Manuel Wolff ist Musiker, Comedian und Blogger. In zwei dieser drei Eigenschaften tritt er auch landesweit auf – ein Besuch sei geneigten Lesern ans Herz gelegt. Besonders populär sind Manuels improvisierte Lieder. Heute hält er sich aber an einen modernen Klassiker.

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Ich hatte es bereits angekündigt – Wolf Wolff, der Regisseur des „Das schwarze Auge“-Promos, hat mir ausgiebig Rede und Antwort gestanden.
Die Bildrechte liegen bei Wolff, KSM und Tobias Richter/TLW. Zu Erinnerung: Sie stammen NICHT aus dem endgültigen DSA-Kinofilm, sondern aus den 15 Promo-Minuten, die zur Sicherung einer Finanzierung gedreht wurden.
virus_undead_bild_1Okay, ich habe es versprochen – „Virus Undead“ wird nicht Thema sein. Willst du nur selber abschließend was dazu sagen?
Wolf: Ich kann mich noch gut an Deine umfangreiche Rezension hier erinnern. Da hat Dich der Film dann doch so berührt,  [weiterlesen]



USA 2019. Regie: Lucas Heyne. Darsteller: Nathan Stewart-Jarrett, Kelly Sry, Brian Huskey, Max Adler, Tonya Cornelisse, Clayton Rohner, Michael Traynor, David Arquette

Offizielle Synopsis: Steve und Tom geben für wenige Dollar an Pornosets die nerdigen Nebendarsteller. Doch die beiden streben nach Höherem! Unbeirrt arbeiten sie an ihrer Karriere und lassen sich für größere Rollen auch schon mal kräftig in die Eier treten. Denn am Ende ihres Spießrutenlaufs durch schäbige Sets und spottende Crews, so glauben sie, winkt irgendwann die Ernennung zum Pornostar. Als sie erkennen, dass ihre Laufbahn sie unweigerlich auf einen Abgrund zuführt,  [weiterlesen]



Über „Macho Man“ von 1985 habe ich seinerzeit geschrieben – ein Glücksfall des deutschen Trashkinos, gleichzeitig so deppert und doch so von der eigenen Glorie überzeugt, dass man vor pubertärer Begeisterung gar nicht wusste, wohin man die Cola prusten sollte. Eine Nürnberger Männer-Clique hat sich ein Denkmal gesetzt:

Hier waren Begriffe wie Trash und Kult mal nicht fehl am Platz, hier war alles richtig, weil alles so falsch war. Wie ich immer sage: wahrer Trash entsteht aus dem Abstand zwischen Anspruch und Ergebnis. Nach diesem Maßstab ist „Macho Man“ so legendär wie „Brut des Bösen“  [weiterlesen]



Ich habe schon mehrfach erzählt, dass sich bei archive.org unfassbar viele seltene Bücher, Zeitungen und sonstiges Schriftgut finden lässt. Aber es sind Perlen, nach denen man mitunter in Kloaken fischen muss. Ich nannte die Webseite mal den wunderbar vollgemüllten Keller des Internets – und je nach Suchbegriff kann man das „wunderbar“ problemlos streichen.

Im Folgenden möchte ich ein paar der fragwürdige Obskuritäten, die ich bei Archive.org und anderswo gefunden habe, kurz vorstellen und werten.

Nehmen wir das Bild, das über diesem Beitrag steht: „Hansi, the girl who loved the Swastika“ (die Hakenkreuze habe ich aus nachvollziehbaren Gründen retuschiert):

Dieses Comic macht seit Jahren immer wieder mal die Runde und wird gerne (von Leuten,  [weiterlesen]



Ein Listicle wie ein Möbius-Streifen – ich zitiere auf meinem Blog Facebook-Einträge, in denen ich mein Blog zitiere. Und das wird bei Facebook verlinkt.

7 Filme zum Kotzen in 7 Tagen, Tag 1: Diese Liste macht es mir nicht einfach. Freiwillig oder aus Versehen schaue ich ja kaum schlechte Filme. Es ist daher meistens dem Fantasy Filmfest zu „verdanken“, wenn ich einer Gurke nicht ausweichen kann. Darum kann ich in diesem Kontext auch prima meine entsprechenden Reviews verwursten. Den Anfang macht ein frauenfeindlicher Gewaltdreck, der auf meiner Webseite heftig diskutiert wurde – was er meines Erachtens nicht wert ist:

„Ich habe nach „Raze“ gesagt,  [weiterlesen]



Ich gerate ja mit deutschen Nachwuchs-Genrefilmern immer und immer und immer und immer und immer wieder aneinander. Die Tatsache, dass ich die Ergebnisse ihrer Bemühungen beschämend finde, ist dabei nur der halbe Grund. Wirklich unangenehm wird mir der deutsche Genrefilm immer erst durch die Eierschaukelei der Macher, die regelmäßig so tun, als würde zwischen sie und John Carpenter kein Blatt Papier passen, als wäre die Zurückweisung ihrer Talente in Hollywood eher historisch gewachsenen Ressentiments geschuldet als der eigenen Inkompetenz.

Dass man die meisten deutschen Horrorfilmer weltweit ignoriert, weil man sonst hämisch lachend mit dem Finger auf sie zeigen müsste,  [weiterlesen]



USA 2017. Regie: Marc Meyers. Darsteller: Ross Lynch, Anne Heche, Dallas Roberts, Miles Robbins, Alex Wolff, Tommy Nelson, Vincent Kartheiser

Offizielle Synopsis: Wir schreiben das Jahr 1978. Jeffrey Dahmer geht auf eine ganz normale Highschool mitten im Nirgendwo von Ohio. Er ist ein blasser und schlaksiger Typ, dem Loser ins Gesicht geschrieben steht. Von seinen Mitschülern gehänselt, wird er zum Klassenclown und schart ein kleines, exzentrisches Grüppchen Bewunderer um sich, die seine Andersartigkeit feiern. Dass er zwischendrin gern allerhand Kleintiere tötet und sich mit Begeisterung der Erforschung ihres blutroten Innenlebens widmet,  [weiterlesen]



mm2013 Klein
Last Days on Mars
the-last-days-on-mars_filmplakat_en.previewEngland 2013. Regie: Ruairi Robinson. Darsteller: Liev Schreiber, Romola Garai, Elias Koteas, Olivia Williams, Johnny Harris u.a.
Story: Die Mitglieder einer Marsmission warten auf Abholung. Einer der Wissenschaftler entdeckt ausgerechnet jetzt Spuren von Leben auf dem roten Planeten. Schnell werden alle, die mit den Bakterien in Kontakt kommen, zu blutrünstigen Zombies. Am Ende bleibt nur ein Crew-Mitglied übrig – dahin treibend in einer Raumfähre und mit der bösen Ahnung, auch schon infiziert zu sein.
Kritik: Okay,  [weiterlesen]