Seine „Abschiedsemail“ beendet Kammermeier übrigens so:

„Wenn ich mir den geistigen Müll der versammelten Kommentatorenschaft anschaue […], da frage ich mich langsam, ob nicht hinter allen ein einziger, schizophrener, allerdings in sich homogener Multicharakter steckt.“

Was für eine großartige Vorstellung!

Astro Saga Cartoon

Und ich bin Sparta. Mit Dank an den großartigen Tornhill.  [weiterlesen]



Gestern kam eine Email von Herrn Kammermeier, die noch einmal Bezug nahm auf meine Aufforderung in den „Astro Saga“- Kommentaren, sein selbstgelobtes Drehbuch doch mal zur Verfügung zu stellen.

Notabene, Kammermeier hat sich entschieden, das Drehbuch NICHT zur Verfügung zu stellen.

Ich lasse den Text zuerst einmal unkommentiert, denn ich denke, er spricht für sich selbst. Nehmt euch Tee und Kekse, das dauert jetzt ein bisschen:

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Sehr geehrter Herr Dewi,

der Hinweis auf Ihre Email-Adresse war genau richtig.

Ich denke,  [weiterlesen]



Ich gestehe, dass ich manchmal darüber nachdenke, noch mal die großen Fehden der letzten 13 Jahre auszupacken – Mehler, Benduhn, Katusin, Vorlander, Kammermeier. Aber es gibt schlafende Hunde, die man nicht wecken sollte, wenn man kein Junggeselle mehr ist, der sich die Nächte mit Kommentarschlachten um die Ohren schlagen will.

Darum berichte ich das hier auch nicht mit Häme oder Sarkasmus, sondern mit einer gewissen Trauer und Bestürzung: Auf der Webseite Flohmarkt24h haut Bernd Kammermeier aktuell vier seiner Raumschiff-Modelle aus der nie verfilmten ASTRO SAGA raus.  [weiterlesen]



Ich gerate ja mit deutschen Nachwuchs-Genrefilmern immer und immer und immer und immer und immer wieder aneinander. Die Tatsache, dass ich die Ergebnisse ihrer Bemühungen beschämend finde, ist dabei nur der halbe Grund. Wirklich unangenehm wird mir der deutsche Genrefilm immer erst durch die Eierschaukelei der Macher, die regelmäßig so tun, als würde zwischen sie und John Carpenter kein Blatt Papier passen, als wäre die Zurückweisung ihrer Talente in Hollywood eher historisch gewachsenen Ressentiments geschuldet als der eigenen Inkompetenz.

Dass man die meisten deutschen Horrorfilmer weltweit ignoriert, weil man sonst hämisch lachend mit dem Finger auf sie zeigen müsste,  [weiterlesen]



Das vorab: Es geht mir bei diesem Artikel nicht um den Beitrag Luthers zur sittlichen, kulturellen oder theologischen Entwicklung unseres Landes. Das zu kommentieren bin ich nicht kompetent, das müssen andere übernehmen. Mag sein, dass die Schriften des Gelehrten die Gesellschaft als solche dauerhaft voran gebracht haben. Ich rede hier vom Mensch Martin Luther.

„Ich brauchte etwas Brot und Butter, da traf ich im Laden Martin Luther, was auch nicht weiter verwunderlich war, weil’s ja ein Reformhaus war.“
(Otto Waalkes, eigentlich Robert Gernhardt)

Allenthalben wird das Luther-Jahr gefeiert, dabei gibt es 2017 gar keine neuen Folgen.  [weiterlesen]



Logan

Ich glaube, „Logan“ ist der erste Superheldenfilm seit Jahren, der mich zwar interessiert hat, den ich im Kino aber verpasst habe. Das ist umso kurioser, da hier genau das versprochen wird, was ich seit Ewigkeiten einfordere: Solo-Filme innerhalb eines Superhelden-Universums, die eher wie Graphic Novels erzählt werden und sich endlich auch mal wieder an Erwachsene richten. Nach dem Erfolg von „Deadpool“ traut man sich „hard r“ und hier wird das nicht mal mit einer humorigen Grundeinstellung übertüncht.

Der Vorgänger „The Wolverine“ versuchte Ähnliches, krankte in meinen Augen aber an einer unentschlossenen „sowohl als auch“-Haltung.  [weiterlesen]



Heute bespreche ich mal völlig willkürlich und sehr knapp ein paar Filme aus der Zeit, als Kino noch Taschengeld und Eiskonfekt war, Straßenbahn und Nachmittagsvorstellung. Was damals so alles in die großen Säle des Rex kam, in die kleineren des Residenz-Centers, ins Savoy…

Grundbedingung für diese Liste: Alle Filme habe ich mir damals tatsächlich beim Erst-Release auf der großen Leinwand gegönnt. Nicht später auf Video, nicht in den letzten Jahren auf YouTube. Meine Erinnerungen sind damit absolut unverfälscht und authentisch.

Timerider – Mit der Cross-Maschine auf Zeitreise

Ein launiger Action/Western/SF-Hybrid, der mich mit Fred Ward bekannt machte und dessen depperte Grundidee (ein Motocross-Fahrer landet durch ein Zeitexperiment im Wilden Westen) vom Skript voll erkannt und ausgeschlachtet wird.  [weiterlesen]



Acht Jahre ist dieses Blog nun schon alt. In Menschenjahren entspricht das 105. Mindestens. Viel verändert hat sich nicht. Ich schreibe nicht mehr so viel über die BILD, Mini-News landen nun eher bei Facebook, aber die Themen und die Schreibe sind, was sie immer waren – Geschmackssache.

Manche Aufreger, Dossiers und Kommentarschlachten sind so lange her, dass ich mich selber einlesen muss, wenn sie plötzlich wieder thematisiert werden. Dabei ist es nicht so, dass ich frühere Kontrahenten aus den Augen verliere. Es gehört zu meinen Gewohnheiten, durchschnittlich alle sechs Monate mal wieder zu googeln, was die von mir vorgeführten Schaumschläger so machen.  [weiterlesen]



Ich wollte euch immer mal zeigen, wie ich lebe und arbeite. Irgendwie musste ich aber immer zuviel leben und arbeiten, um Zeit dafür zu haben. Jetzt, in der milden Ruhe vor dem Fest, die zugleich eine milde Ruhe vor dem Sturm darstellt, nehme ich mir einen Moment und zwei schöne Fotos, die ein Fotograf letzte Woche von meinem Arbeitszimmer gemacht hat.

Kommt rein, ich habe gerade mal halbwegs aufgeräumt.

Wohnung Dewi/WerthWer genau hinschaut, sieht viele Dinge, über die ich in den letzten Jahren auch geschrieben habe: Die „Cinema“-Sammlung, das Autogramm von Michael Caine,  [weiterlesen]



Ich schlurfe mal wieder durchs Netz auf der Suche nach Filme für die „Movie Mania 2013“. Das oberste Prinzip: die kurze Inhaltsangabe, ein Darsteller oder das Cover müssen mich reizen. Genauere Recherchen werden nicht angestellt, ich schaue nicht mal bei der IMDB vorbei.

Es sind manchmal Kleinigkeiten, die mich anziehen oder abstoßen. So gibt es einen neuen Film mit Dolph Lundgren, „The Package“. Lundgren ist aber nicht Hauptdarsteller – Punktabzug. Lundgren spielt einen Charakter namens „The German“ – Gummipunkt. Der Regisseur hat „Alien Agent“ verbrochen – und raus.

Oder gerade eben diese Artwork gesichtet:

below ground demon holocaust

Geil,  [weiterlesen]