Ich habe schon mehrfach erzählt, dass sich bei archive.org unfassbar viele seltene Bücher, Zeitungen und sonstiges Schriftgut finden lässt. Aber es sind Perlen, nach denen man mitunter in Kloaken fischen muss. Ich nannte die Webseite mal den wunderbar vollgemüllten Keller des Internets – und je nach Suchbegriff kann man das "wunderbar" problemlos streichen.

Im Folgenden möchte ich ein paar der fragwürdige Obskuritäten, die ich bei Archive.org und anderswo gefunden habe, kurz vorstellen und werten.

Nehmen wir das Bild, das über diesem Beitrag steht: "Hansi, the girl who loved the Swastika" (die Hakenkreuze habe ich aus nachvollziehbaren Gründen retuschiert):

Dieses Comic macht seit Jahren immer wieder mal die Runde und wird gerne (von Leuten,  [weiterlesen]



Die Meldung ist für sich genommen ja schon mal nerdgeil: über 20.000 VHS-Tapes sind für das von mir schon mehrfach hochgelobte Projekt archive.org digitalisiert worden. So können die Magnetbänder nicht mehr dem analogen Verfall anheim fallen und bleiben der Nachwelt erhalten.

Natürlich ist da viel Spreu im Weizen und nicht alles, was flackert und unscharf ist, ist Tape-Gold. Bei einigen Uploads darf man auch durchaus die Frage nach der Legalität stellen – die komplette Serie MASH hat sicher noch Rechteinhaber, die in der näheren Zukunft mal kritisch den Zeigefinger heben werden. Ist mir wurscht –  [weiterlesen]



Ich geb’s nicht gern zu, aber ich teile manches nicht mit euch, was ich im Internet so finde. Weil es mitunter von Vorteil ist, eine Quelle für sich zu haben und souverän den Schlauberger geben zu können. Andererseits bereitet es mir ja eine kindische Freude, euch tolle Sachen zu zeigen.

Aus diesem Grund habe ich in diesem Jahr eine Entdeckung geheim gehalten, gebe sie nun aber doch preis. Weil jeder was davon haben sollte.

Es geht um Filmbücher, also Bücher über Hollywood, Stars, Kino, Effekte, Genres etc. Meine (mittlerweile weitgehend digitale) eigene Bibliothek zu dem Thema ist vergleichsweise üppig –  [weiterlesen]



Viele von euch werden es merken: beim Online-Banking stehen Veränderungen an. Neue Vorgaben verlangen, dass z.B. die alten Papierlisten mit TAN-Nummern ausrangiert werden. Bei diversen Banken (wie meiner) ist es gar nicht mehr möglich, ohne Handy (mindestens mit SMS, besser als Smartphone) Bankgeschäfte zu tätigen. Ich selber habe mich für die Variante entschieden, bei der mein iPhone einen QR-Code auf dem Mac-Bildschirm scannt und dann die TAN ausspuckt. Bedeutet natürlich, dass ich künftig immer mein Handy geladen haben muss, wenn ich online überweisen will.

Das brachte mich allerdings auch dazu, mal über die Vorzüge des Online-Bankings speziell und des digitalen Mehrwerts allgemein nachzudenken.  [weiterlesen]



Ich bin gerade dabei, mein Digitalarchiv noch weiter zu sortieren – dabei fallen mir naturgemäß unheimlich viele Sachen aus den letzten 25 Jahren in die Hände. Ein paar von denen werde ich sicher in den nächsten Tagen mit euch teilen.

Über die Jahre habe ich euch viel von und über Harry Alan Towers erzählt, mit dem ich meinen ersten Film SUMURU produziert habe. Ihr wisst auch, dass Harry mir bis zu seinem Tod immer wieder neue Projekte angeboten hat, aus denen leider nichts wurde. Meistens hat’s einfach am fehlenden Geld gelegen, oft auch an der mangelnden Qualität der präsentierten Ideen oder dem altbackenen Ansatz.  [weiterlesen]



Ist ein vielleicht etwas obskures Thema. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass Filme besonders schlecht sind, fiktionale Videospiele zu erfinden, besonders wenn diese im Skriptkontext besonders revolutionär sein sollen. Ich nenne diese Fake Video Spiele für Filme einfach mal Fideo Spiele und stelle euch ein paar davon vor.

SAG NIEMALS NIE ist immer noch einer meiner liebsten Bond-Filme. Und zumindest in Sachen Design und Technik haben sich die Macher einige Mühe gegeben, das Spiel "Domination" attraktiv zu gestalten. Inhaltlich ist allerdings Schmalhans Küchenmeister, wenn 007 gegen Emilio Largo antritt: da wird so eine Art Risiko-Karte auf einen transparenten Schirm projiziert und beide Spieler rütteln ein bisschen am Joystick,  [weiterlesen]



Es zahlt sich aus, wenn man ein umfangreiches Fachwissen in Sachen Obskuritäten besitzt – man hat dann so viele schöne Suchbegriffe, mit denen man Google ins Schwitzen bringen kann. Ich recherchiere gerne Sachen nach, von denen ich in den 70er und 80er Jahren gelesen habe. Vieles, was in Zeitungen und Zeitschriften damals beiläufig erwähnt wurde, kann ich heute mit YouTube und Archive.org ans Tageslicht zerren und einer genaueren Begutachtung unterziehen. Drei Beispiele für den Quark der Vergangenheit möchte ich heute mit euch teilen.

Jeder weiß, dass ich "Cheers" (und besonders die Nachfolgeserie "Frasier") vergöttere:

Die Titelmelodie ist ein Klassiker –  [weiterlesen]



Neue Challenge – 10 großartige Filme aus dem Bereich Deutsche Vita. Ich wusste zuerst nicht mal, ob ich auf 10 komme.

10 großartige Filme aus dem Bereich Deutsche Vita, Tag 1: Meine grauen Zellen haben zuerst einmal den spröden, aber spannenden "Operation Ganymed" von Rainer Erler ausgespuckt – ein perfektes Beispiel für den von ihm perfektionierten "science thriller". Eine Mannschaft kommt von einer langjährigen Weltraummission zurück, bei der durch einen Unfall der Kontakt mit der Erde abgebrochen ist. Nach der Landung stehen sie in einer lebensfeindlichen Wüste – niemand weit und breit. Was ist passiert? Ein Traum-Cast (Prochnow!  [weiterlesen]



Meine Umwandlung des analogen Bücherschranks in eine digitale Bibliothek auf der Festplatte schreitet schneller voran, als ich mir zu erträumen wagte. Ein ziemlich großer Bestandteil meines gedruckten Besitzes besteht nicht mehr aus Papier und Druckertinte, sondern aus Bits und Bytes. Geholfen hat mir – wie so oft – das Internet. Und heute erzähle ich euch mal, wie ich das angestellt habe.

Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich bezahlt, teilweise teuer. Ich habe sie in Seesäcken und Reisetaschen über den Kanal und oft sogar über den Atlantik geschleppt, ich habe sie in Antiquariaten entdeckt oder bei Amazon.  [weiterlesen]



Okay, Zeit für ein kleines Update in Sachen Umstellung auf Digitalbibliothek.

Wie erhofft, hat mein letzter Artikel einige spannende und sehr hilfreiche Reaktionen der Leserschaft (hier und auf Facebook) provoziert. So hat ein Kommentator angeboten, mir den Czar-Scanner zu schicken für Bücher, die ich nicht zerlegen will. Dann brauche ich mir das günstige, aber nicht billige Teil nicht selber zu kaufen.

Eine genauere Inventur meiner Bücherschränke hat außerdem gezeigt, dass ich den Großteil meines Archivs tatsächlich durch einen Scanner mit automatischem Einzug jagen kann, um den Vorgang zu automatisieren.  [weiterlesen]