Voyage_of_the_Rock_Aliens_German_DVDSo, mit etwas Verspätung komme ich doch noch zur Würdigung des finalen Films und zum abschließenden Kommentar.

Mit „Voyage of the Rock Aliens“ hatte sich Doc Acula einen Abschlussfilm ausgesucht, zu dem man ihm vorwerfen kann, kein Risiko eingehen zu wollen – dieser Bastard der MTV-Ära ist ein garantierter Crowdpleaser, eine perverse Mischung aus „Grease“ und „Class of Nuke ‚Em High“ minus Talent und Respekt vor dem Publikum. Ein eiskalt kalkuliertes Vanity-Projekt für eine mäßig begabte und mäßig aussehende Millionärsgattin, die eine Saison in den 80ern Star spielen durfte.

„Voyage of the Rock Aliens“  [weiterlesen]



Man gestehe mir zu, dass ich am Samstag Abend einfach zu fertig war, um die letzen beiden Filme des Tages nachzuschieben. Und da es am nächsten Morgen „schon“ um 11 Uhr weiter ging, nutze ich nun die Rückfahrt für die abschließenden Reviews.

Vor“ Scarletto“ (aka „Bloody Pit of Horror“ aka „Crimson Executioner“) hatten die Filmgötter in Form von Doc Aula und Reini den Kurzfilm „Klopf nicht an die Tür des Teufels“ gesetzt, so eine Art Pseudo-Giallo-Bebilderung der Musik des Pseudo-Giallo-Projekts Sospetto. Nun sind ja schon Giallos oft nicht wirklich handlungsorientiert, aber hier konnten 23 Minuten sehr lang werden.  [weiterlesen]



Eine Pause im Programm erlaubt mir, gleich den zweiten Schwung Reviews nachzuschieben. Auf geht’s, bevor die Pizza ins Hotel geliefert wird!

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Nach dem Brunch im O’Shea (bei dem lautstark Vor- und Nachteile obskurer Superheldenverfilmungen wie „Nick Fury“ und „Generation X“ diskutiert wurden und eine Rückkehr zur Eindeutschung von Comicbegriffen zu Debatte stand) ging es um 13.00 Uhr ins Kino: „Der Perser und die Schwedin“. Das las so mancher gerne erwartungsfroh als „Der Perverser und sechs Schwedinnen“. Angeblich die letzte existente Kopie eines obskuren Sittenstreifens der frühen 60er, mit dem sich ein iranischer Schauspieler ein Denkmal setzen wollte (er ist u.a.  [weiterlesen]



Ahhh, endlich mal wieder schlechte Filme aus, in und für Nürnberg. Obwohl erst ein paar Jahre alt, ist das B-Film Basterds Festival für mich ein Pflichttermin, weil da wirklich die komplette Nerdliga zusammen kommt. Immer die gleichen teigigen, schlecht rasierten Gesichter in den mangelhaft passenden T-Shirts vom Vorjahr, immer die gleichen pubertären „ausziehen, ausziehen!“-Rufe, sobald eine knackige junge Aktrice ins Licht des Projektors geschoben wird. Fürwahr, das gute Leben, so sieht’s aus. Rücksturz in die Pubertät, ein paar Stunden wieder in den 80ern, alles kann, nichts muss.

Hätte ich vielleicht ein paar meiner Charles Band-Bücher mitnehmen sollen,  [weiterlesen]