04
Juli 2026

Spoilerzone: SUPERGIRL

Themen: Film, TV & Presse |

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Disclaimer: Die Artwork zum Beitrag wurde mit KI gefertigt.

So. Alle, die den Film unbedingt sehen wollten, haben ihn vermutlich gesehen. Alle, die ihn bisher nicht gesehen haben, sind vermutlich auch nicht scharf drauf.

Wie üblich spreche ich hier ein paar Sachen an, die mir bei SUPERGIRL aufgefallen sind, die im regulären Review aber Spoilern entsprochen hätten.

Fangen wir mal damit an, dass diverse Referenzen schmerzhaft rausstechen.

In einer Alien-Bar spielt die Band "The Girl from Ipanema", obwohl bereits etabliert wurde, dass in SUPERGIRL nicht alle Wesen "galaktisches Englisch" sprechen (siehe STAR TREK). Die Krankheit von Krypto gibt Kara drei "Mondumrundungen" ohne irgendeinen Hinweis, was das auf diesem gottverlassenen Planeten überhaupt bedeuten soll – es könnten drei Erd-Stunden sein, oder totale Willkür, wenn der Planet von mehreren Monden umkreist wird. Und schließlich: Kara redet von der TITANIC, als kenne sie deren Geschichte oder habe zumindest den gleichnamigen Blockbuster gesehen. Das können wir weitgehend ausschließen.

Besonders ärgert mich daran, dass diese Referenzen völlig unnötig sind und weder zum Humor noch zum Charme des Films beitragen.

Der ganze Plot mit dem Gift ist totaler Kappes. Mag ja sein, dass die Briganten dieses Gift bei Verhören verwenden – bei einer Hundeattacke macht es aber erheblich mehr Sinn, das Tier einfach abzuknallen. Was sollten Sie mit der "Gnadenfrist" von drei Tagen erreichen wollen – außer, dass Supergirl nun hinter ihnen her ist? Wie sinnvoll ist ein Gift, wenn jeder weiß, wo man das Gegengift findet? Und warum muss der Film nach SUPERMAN schon wieder Krypto quälen?

Ich mach hier nicht mal das Fass auf, dass die wenigsten Gifte nach dem Prinzip "Gift im Blut – todgeweiht, Gegengift gespritzt – alles wieder prima" funktionieren…

Es ist schmerzhaft offensichtlich, dass SUPERGIRL einen feministischen Ansatz haben sollte – und das lasse ich ihm auch. Dass ich Ruthyas "character arc" so langweilig wie vorhersehbar findet, ebenfalls. Aber dass man "sex trafficking" als die große Sünde des Bösewichts einführt, dann aber im weiteren Verlauf kaum bedient, fühlt sich eher nach "studio notes" an, das Thema entweder gewaltsam aufzugreifen oder gewaltsam klein zu halten. Es ist schlicht nicht homogen integriert und am Schluss wirkt die Rettung der Frauen wie ein Nachklapp ("ach so, da ist ja noch…").

Wo wir gerade bei Ruthya sind. Ihr ganzes Gehabe ist von PRINCESS BRIDE geklaut. Sie ist Montoya. Das ist wenig überzeugend und am Ende auch nicht befriedigend.

Eine echte cringe-Szene ist der Dialog zwischen Ruthya und Supergirl, warum Supergirl Supergirl heißt und nicht Superwoman. Zuerst einmal: in den Comics war sie immer ein "girl". Sie ist Supermans junge Cousine. Den Namen Superwoman wird sie in späteren Heften tragen, wenn sie erwachsen ist. So wie Superman als Teenager ja auch Superboy hieß. Das ist keine Herabwürdigung seiner Leistung, sondern schlicht ein Reifeprozess. Man merkt der Szene an, dass die Autorin es selber nicht erklären kann – doppelt doof, weil Supergirl hier schon 22/23 ist, was ich ebenfalls für einen Fehler halte, der aber zumindest legitimiert, dass sie sich permanent besäuft.

Ach ja: Wollen wir darüber diskutieren, dass der Film Alkoholismus verharmlost? Man kann sich offensichtlich jahrelang besaufen, am nächsten Morgen ein bisschen kotzen – und dann entscheiden, dass es damit gut sein soll. Zu viele amerikanische Teenager halten das leider für einen nachhaltigen Lebensstil…

Wieso heißt die Heldin Kara Zor-El und nicht Kara El, wenn Superman Kal El und nicht Kal Jor-El heißt? Nicht mal ChatGPT weiß es.

Auch Supergirl kann eines der grundlegenden Probleme nicht lösen, das Figuren wie Superman und Flash haben: ihre Geschwindigkeit macht sie eigentlich unbesiegbar. Keiner ihrer Gegner könnte auch nur zur Waffe greifen, bevor Supergirl ihm schon 500 mal eine gesemmelt hätte. Das Gegengift für Krypto (hier hätte ich versehentlich fast Pluto geschrieben) hätte sie in dem Augenblick in der Hand, in dem sie Krem zum ersten Mal im Besitz ihrer Kräfte gegenüber steht. Die Geschwindigkeit – nicht die Superkraft, nicht die Unverwundbarkeit – ist der Gamechanger, darum tun alle Autoren immer so, als gäbe es sie nur sehr limitiert.

Ich verstehe, dass SUPERGIRL sich müht, Supergirl immer wieder die Kräfte zu nehmen oder diese wenigstens zu relativieren. Da ist Kryptonit auch ein durchaus probates Mittel. Als Kristall, als Strahlung, als Gestein, als Flüssigkeit – aber als SONNE?! Das müssen wir zumindest unterstellen, nachdem Kara auf einem Planeten unter grüner Sonne fast verreckt. Albern!

Supergirl tötet Krem. Da bin ich nicht sicher. Einerseits mag ich die Konsequenz, andererseits tönen schon wieder Kritiker, dass man damit die Figur verraten habe – siehe Supermans Exekution von Zod in MAN OF STEEL. Eure Meinung?

Mord und Totschlag sind in Superhelden-Filmen sowieso ein schwieriges Thema. Supergirl mahnt, dass Ruthya ihr moralisches Zentrum verliert, wenn sie Krem tötet. Dass auf dem Weg dorthin aber Hunderte von Handlangern abgeschlachtet werden, läuft unter "Kollateralschäden". Es ist geradezu zynisch, dass die angeheuerten "goons" keinerlei Lebens-Wert besitzen, dem großen Killer aber eine Gnade zugestanden wird, die er eindeutig nicht verdient hat.

Die Geschichte von Argo City ist augenscheinlich von jemandem neu geschrieben worden, der sich für die Comics nicht wirklich interessiert. Argos kann demnach einfach aus Krypton rausgebrochen werden und blüht diverse Jahre lang auf – kollabiert dann aber durch die plötzlich auftretende Strahlung des Kryptonits im Boden. Das an sich ist schon sehr arg herbei fabuliert. Wir sollen dann aber schlucken, dass nur Kara gerettet wird, weil ihr Vater nach zehn (?) Jahren zufällig die alten Pläne seines Bruders wiedergefunden hat? Und auch diesmal ist nur Platz genug für EINE Person?! Alder…

Da SUPERGIRL im ganz großen Kontext der Galaxis spielt, hätte ich eigentlich erwartet, dass man mehr von den DC-Charakteren sieht, die sich dort rumtreiben. Klar, Lobo durfte in einer verschenkten Nebenrolle seinen Einstand geben. Aber was ist mit den Grünen Leuchten? Hätte man nicht ein paar Hinweise auf die Legion der Superhelden streuen können? Brainiac?

Mir ist etwas aufgefallen, wenn ich mir den Trailer von LANTERNS anschaue:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Rein aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Gunn hat die Franchises vertauscht. Green Lantern wäre der perfekte Held für ein großes galaktisches Abenteuer, während Supergirl sich als Kleinstadt-Heldin profilieren könnte. Vielleicht war das aber auch der Grund, warum er den offensichtlichen Weg nicht gehen wollte.

Krypto war eine der positiven Überraschungen in SUPERMAN – in SUPERGIRL ist er weitgehend verschenkt, weil er gleich am Anfang vergiftet und dann am Schluss gerettet wird. Dabei ist die Beziehung zwischen ihm und Kara wirklich putzig. Gunn darf nicht den Fehler machen, ständig "save the dog" zu spielen.

Mir fehlt auch das große SUPERGIRL-Theme auf dem Soundtrack. Superhelden brauchen ein Theme.

Und schließlich: keine ködernde Szene im Nachspann? What the fuck? Wozu bin ich denn dann die ganze Zeit hocken geblieben?!

Hat irgendwer von euch sich den Film angesehen und eine Meinung?



Abonnieren
Benachrichtige mich bei

22 Kommentare
Älteste
Neueste
heino
4. Juli, 2026 09:28

Ich würde den schon sehr gern sehen, bin aber wegen kaputtem Meniskus bis auf Weiteres nicht in der Lage, in die Stadt zu tingeln. Wird dann wohl im Stream nachgeholt

Marcus
4. Juli, 2026 13:49
Reply to  Torsten Dewi

Oder ein römischer Sportlehrer bei Asterix. Gaius Meniskus.

Hairy Ass Truman
4. Juli, 2026 11:30

Man kann sich offensichtlich jahrelang besaufen, am nächsten Morgen ein bisschen kotzen – und dann entscheiden, dass es damit gut sein soll.“
auch wenn die Erinnerung verblasst… mit 22 ging das 😅

Marcus
4. Juli, 2026 13:30

Okay… du hast vermutlich schon mit mir gerechnet. 😀

Zuerst muss mein innerer Monk ruhiggestellt werden – das Mädel heißt Ruthye, nicht Ruthya. :p

Dann erstmal den Kleinkram:

Hätte es mehr Sinn gemacht, Krypto direkt abzuknallen? Ja, aber unlogisch ist das trotzdem nicht. Offenbar hatte Krem gerade nur die Giftpfeilkanone zur Hand, und zum Umladen war keine Zeit.

Warum sollte sie von der Titanic nicht schonmal gehört haben? Es wird nicht klar etabliert, wie lange sie schon auf der Erde ist, aber es scheint mir nicht erst drei Wochen zu sein. Eher Jahre. Sie feiert ja schon Geburtstag, was man auf Krypton, wenn ich mich recht erinnere, kanonisch eher nicht tut. Vielleicht hat Superman mal ein paar Filmabende mit ihr gemacht, um ihr die Erde nahezubringen.

Warum sie in der Alien-Bar "Girl from Ipanema" spielen? Your guess is as good as mine – vielleicht ist das unter Aliens sowas wie bei uns "World Music".

Wenn du Ruthyes character arc langweilig findest, erklär das mal einem Fan von TRUE GRIT. Da ist das ja schließlich. Ruthye ist Hailee Steinfeld, Supergirl ist Jeff Bridges (oder im Original John Wayne), Krem ist Matt Damon. Das ist nicht vorhersehbar, das ist klassisch. 😀

Kryptonit-Sonne – warum ist das albern? Auch nicht alberner als das Konzept "Kryptonit" an sich. Die Strahlung beeinflusst nur Leute vom gleichen Planeten. Was ist das, rassistisches Plutonium?

Argo City – kann man so sehen, aber lasse ich durchgehen. Comic book stuff halt.

Lobo verschenkt? Speak for yourself.

Mehr Cameos? Lieber nicht. Ich bin mittlerweile eher genervt von Filmen, die sich mit Werbung für zukünftige Filme vollstopfen. Und warum sollte die Legion da auftauchen? Die kommen ja nicht aus dem Weltraum, sondern aus der Zukunft. Ich hätte es allerdings cool gefunden, wenn Argo City Kandor gewesen wäre und der Energy Dome aus dem Trailer, der die Stadt vom Planeten holt, ein Teaser auf Brainiac.

Marcus
5. Juli, 2026 01:30
Reply to  Torsten Dewi

Ich war jetzt auch nicht darauf aus, irgendwas von dem wegzudiskutieren, was du sagst.

Aber Brainiac hätte man nicht mal zeigen müssen, nur dass es halt was mit ihm zu tun hat. Das wäre dann auch nicht random gewesen, weil er ja im nächsten Film auftaucht.

Last edited 15 Tage zuvor by Marcus
Matts
9. Juli, 2026 16:49
Reply to  Marcus

Wenn du Ruthyes character arc langweilig findest, erklär das mal einem Fan von TRUE GRIT. Da ist das ja schließlich. Ruthye ist Hailee Steinfeld, Supergirl ist Jeff Bridges (oder im Original John Wayne), Krem ist Matt Damon.

Dazu mein innerer Monk: Krem ist Josh Brolin – nicht Matt Damon ; P

Marcus
4. Juli, 2026 13:47

Und jetzt zum richtigen Fleisch am Knochen – ich mochte den Film zwar, sehe deine substanziellen Bedenken aber durchaus. Spannend finde ich, dass alles, was du ansprichst, im Comic besser gelöst ist.

Hier nochmal SPOILERALARM für den Comic…

Die "Save the Dog"-Nummer: Dass sie Krem suchen müssen, weil er das Gegengift hat, ist da nicht so. Im Comic erzählt Supergirl, dass sie Krem fangen müssen, damit er ihnen verrät, wie man das Gegengift herstellt. Und am Ende kommt raus, dass das nicht stimmt. Krypto erholt sich bei der Heilerin, und alles andere war ein Vorwand, weil Supergirl Ruthye begleiten wollte, um sie von ihrem Rachepfad abzubringen.

Das ist noch stärker als im Film das eigentliche Thema – die Tragik von Ruthye ist nicht nur, dass sie ihre Familie verloren hat, sondern dass sie, gefangen in den archaischen Ehrvorstellungen ihres Planeten, glaubt, ihr Leben für die Jagd nach Rache vergeuden zu müssen. Sie will Krem töten, egal was es sie kostet.

Dazu passend ist Krem auch eine wesentlich erbärmlichere Figur im Comic. Er ist nicht der Anführer der Brigands, er ist ein "Kingsagent", quasi ein bezahlter Agitator, der im Auftrag der autoritären Regierung des Planeten rumläuft und Leute dazu aufstachelt, was gegen die Regierung zu sagen, und dann für ihre Bestrafung zu sorgen. So tötet er ihren Vater. Loser, der er ist, landet er auf der Flucht vor Ruthye und Supergirl gleich auf dem nächsten Planeten im Knast, und dort greifen dann die Brigands an. Er wieselt sich in die Mitgliedschaft, weil er weiß, dass die aus Prinzip jeden (und dessen Familie, Stadt, oder gar Planeten) plattmachen, der sich an einem von ihnen vergreift. Krem im Comic ist eben keine Superbedrohung, sondern ein feiges, jämmerliches Stück Scheiße, das es schlicht nicht wert ist, dass ein guter Mensch wie Ruthye ihr Leben und ihren Seelenfrieden wegwirft, um sich an ihm zu rächen.

Supergirl zerlegt im Endkampf im Comic zwar eine ganze Raumflotte, aber das scheint größtenteils Materialschaden zu sein. Und am Ende tötet sie Krem eben nicht. Ruthye schreibt ein Buch über ihr Abenteuer, indem sie das behauptet, aber das soll dazu dienen, dass die Brigands, wenn sie sich je wieder formieren und Rache wollen, Ruthye und ihren Planeten in Ruhe lassen und stattdessen Supergirl jagen. In Wahrheit verbannt sie ihn in die Phantom Zone, und Jahrzehnte später, Ruthye ist längst eine alte Frau, lassen sie ihn frei, und er ist auch alt, und voller Reue. Unter Tränen fleht er Ruthye um Vergebung an, sie haut ihm eine rein und lässt ihn zurück, endlich frei von ihrer Obsession.

Kosar34
4. Juli, 2026 15:16
Reply to  Torsten Dewi

Es wurde ja gewaltig am Film herumgedoktert. Verschiedene Schnittfassungen von Warner und dem Regisseur. Enttäuschende Testvorführungen. Am Ende kam die ,,Warner“ Fassung in die Kinos.

Marcus
5. Juli, 2026 01:31
Reply to  Torsten Dewi

In der Tat. Ich mag den Film, aber liebe den Comic.

S-Man
5. Juli, 2026 02:52

Ich bin lediglich erstaun, wie schlecht Ki immernoch Handhaltungen beherrscht. Allen scheiß kann sie fabrizieren, aber bei den Händen in Bild 1 und 2 kriegt mein Hirn so einen Drehwurm, das mir wirklich und wahrhaftig kurz schwummerig wurde beim Ansehen…

heino
5. Juli, 2026 10:04
Reply to  S-Man

Bild 3 ist besonders lustig. Da werden Gliedmaße verschiedener Figuren miteinander verschmolzen, statt eines Beines ist ein Arm mit der Hand als Fuß zu sehen etc.

jimmy1138
6. Juli, 2026 08:03

"Superboy" als junger Clark Kent war für mich eine echte Wissenslücke – für mich war das geistig ausschließlich Connor Kent, der Klonmix von Superman und Lex Luthor.
Und existieren die ganzen Variation nicht zum Teil aus rechtlichen Gründen, nämlich, daß niemand hergehen und "Superwoman", "Supergirl"oder "Superboy"-Comics produzieren kann?

jimmy1138
6. Juli, 2026 10:32
Reply to  Torsten Dewi

Was ich meinte war, daß der Ursprung dieser Charaktere ein Copyright/Trademark Manöver aus den 40ern war.

Wikipedia sagt dazu etwa zu Superboy "An ashcan comic was produced in 1942 in order to secure the Superboy trademark.[5]"

Matts
9. Juli, 2026 17:01

Mein Senf nur zu ein paar Punkten:
Ich find´s nicht unstimming zu sagen: Wenn die Strahlung einer gelben Sonne Kryptoniern Superkräfte verleiht, dann kann es auch Sonnen geben, deren Strahlung sie schwächen oder sogar töten. Dass die Sonne dann grün wie Kryptonit ist, soll dem Zuschauer wohl die Assoziation erleichtern.
Zum Thema Geschwindigkeit: Even Super-Speed = Speed of Plot! (siehe auch das Finale von THE BOYS).
Und zuletzt: Dass Supergirl Krem tötet war bei dieser Inkarnation des Charakters für mich stimmig. Sie hat das Herz am rechten Fleck, ist aber nicht übertrieben zimperlich. Sie wollte Ruthyes Gewissen nicht damit belasten, einen wehrlosen Gegner getötet zu haben. Er musste aber sterben, weil er andernfalls garantiert irgendwann zurückgekommen wäre, um sich an Ruthye zu rächen. Also hat Kara das übernommen.

heino
12. Juli, 2026 20:18

Ich habe ihn doch noch gesehen und insgesamt bin ich zufrieden, auch wenn mir "Superman" letztes Jahr besser gefiel. Deine Kritikpunkte sind alle berechtigt, aber Lobo hat mir gut gefallen. Gestört hat mich nur der lächerliche Villain, das muss doch wirklich besser gehen. Schade, dass der Film absäuft. Wenn "Clayface" auch versagt, könnte die Luft für Gunn und Safran schon wieder dünn wird