Ausgerechnert!
Themen: Neues |Ich habe gerade einen extrem guten Lauf, was die weitere Verschlankung meines Besitzstandes angeht. Diese Woche sind wieder zwei Wagenladungen zum Wertstoffhof gegangen – und ich kann nicht fassen, dass wir mit dem Gerümpel wieder und wieder umgezogen sind. Ballast. Nostalgischer Ballast, aber Ballast.
Manche Dinge haben nicht als Ballast angefangen. Einst waren sie nützlich und dauernd im Gebrauch. Dann wurde ihre Funktion verlagert und vereinfacht, ihr "single use case" entpuppte sich als zu wenig flexibel für die "neue Welt".
Ich rede von – ihr ahnt es – Taschenrechnern.
Machen wir mal einen Sprung zurück in die Geschichte.
Da ich hier sowieso als "wütender alter Mann" verschrien bin, wird es kaum jemanden wundern, dass ich tatsächlich noch aus der prä-Taschenrechner-Ära stamme. Ich habe in der Schule die Bedienung eines Addiators gelernt:
Technisch eine beeindruckende Ingenieursleistung, aber im Alltag von sehr begrenztem Nutzen – zumal die Metallplatten gerne verknarzten und es dann unangemessen schwer wurde, sie mit dem Metallstift zu verschieben.
Der nächste Schritt wäre so ein Monster gewesen, das mir erspart geblieben ist:
Anfang der 70er kamen dann die ersten "richtigen" Taschenrechner auf den Markt – übergroße Batteriefresser, die gerade mal die Grundrechenarten beherrschten und so viel kosteten wie ein neuer Fernseher:
Ab Mitte der 70er purzelten auch durch die Weiterentwicklung der Mikroelektronik die Preise – rein schaltungstechnisch ist so ein Rechenknecht ja Kinderkram.
Eine der führenden Firmen war von Anfang an Texas Instruments. Die Firma brachte 1976 den TI-30 auf den Markt – es war der Taschenrechner, den 1979 oder 1980 meine Oma meinem Bruder schenkte, damit er es in der Oberstufe leichter haben sollte:
Der lief auf einem 9 Volt-Block – und selbst auf dem nur maximal vier Stunden. Er war klobig, klapperig, und die harten mechanischen Tasten klemmten gerne. Es war eine Freude, wenn der Taschenrechner bei komplizierten Berechnungen nach zehn Minuten eine Zahl zweimal erfasste – und die ganze Arbeit dahin war.
Tatsächlich galt der TI-30 an deutschen Schulen als zugelassener Standardrechner – aber eben nicht in dieser Urform. Die Nachfolger waren erheblich komfortabler, flacher, energiesparender, und mit einer besseren Tastatur ausgestattet. Unsere Oma hatte leider den Opa der Reihe gekauft.
Superman und Supergirl hatten bessere Hardware zur Verfügung:
Trotzdem blieb der TI-30 lange in Betrieb. Als mein Bruder sein Abi in der Tasche hatte, übergab er den Rechner an mich. Er begleitete mich mit Ach und Krach durch den Schulabschluss, auch wenn mittlerweile die Batterie-Klappe mit Klebeband befestigt war und das LED-Display immer wieder schwächelte.
Immerhin: Das LED-Display sah cool nach Zylonen aus und leuchtete im Dunkeln.
Danach verschwand der TI-30 als Relikt in der Schublade. Ich vermute, dass ich ihm nach 1988 keine neue Batterie mehr gegönnt habe. Wegwerfen wollte ich ihn aber dennoch nicht. Nostalgie, ich erwähnte es schon.
Beim GONG bekam ich 1990 eine komplette Büroausstattung mit einem für die damalige Zeit typischen Standard-Taschenrechner:
Solar, hochklappbarer Bildschirm, Schutzhülle, gute Tastatur – alles, was ich von einem Taschenrechner für den Hausgebrauch erwarte. Kein Wunder, dass ich ihn beim Weggang vom GONG einfach mitnahm. Bis ungefähr 2005 war der Sigma für meine Steuerquittungen und Reisekosten-Berechnungen zuständig.
Nun sind Taschenrechner von den 70ern bis zu den 90ern sehr weit abgerutscht, was den sozialen Status angeht. Je einfacher die Technik wurde, desto mehr integrierte man die Rechenknechte in andere Gerätschaften. Ich bezweifle allerdings bis heute, dass jemand mit diesen Uhren mehr gemacht hat, als mit der Funktion "Taschenrechner" vor Freunden anzugeben:
Mittlerweile sind Taschenrechner derartige Wegwerfartikel, dass man sie in die Umschläge von Notizbüchern integriert:
Braucht das wer oder kann das weg?!
Vor allem aber: jeder Computer, jedes Handy, jede Smartwatch bringt einen eigenen Rechner mit, der an Komfort jeden Taschenrechner übertrifft. Man mag das Gefühl der haptischen Tasten vermissen, aber das hier ist schlicht allgegenwärtig und muss nicht erst aus der Schublade gekramt werden:
Und wenn mir selbst das zu viel Aufwand ist, frage ich Alexa.
So hat der Taschenrechner als separates Gerät – zumindest bei mir – ausgedient. 30 Jahre nach meinem Ausstieg beim GONG wird mein Diebesgut daher diese Woche entsorgt. Er hat in der Schublade lange genug Staub angesetzt, auch wenn ich beeindruckt bin, wie klaglos er nach all den Jahren noch funktioniert.
Sollte ich meine Entscheidung jemals bereuen, ist der Weg zurück ja nicht verstellt – ein vergleichbares Modell gibt es bei Temu für 2 Euro:
Jetzt seid ihr dran. Wagt ihr es, zu widersprechen? Habt ihr eigene Rechenknecht-Anekdoten? Ist der Taschenrechner in eurem Beruf weiterhin unverzichtbar?
Meine Lieblings-Anekdote ist die, die als (inzwischen alter) Witz jeder kennt, die mir aber tatsächlich so passiert ist (wie vermutlich vielen anderen auch):
Mein Mathelehrer in den 80ern: "Leute, ihr müsst das lernen. Denn ihr könnt im Leben nicht immer und überall einen Taschenrechner dabei haben!"
Heute: Jeder hat im Handy einen Taschenrechner dabei. Immer und überall.
TI 30 und der damalige Streit um die Zulassung „programmierbarer“ Taschenrechner, schöne Zeitreise 😃
Das war genau der Punkt – weil der TI-30 nicht programmierbar war, galt er als zulässig. Kuriose Zeiten.
TI 30… klingt cool, irgendwie nach Skynet und Cyberdyne Systems.
Ich hatte einen FX-87 von Casio… mit Solarzelle und seit Jahrzehnten nahezu unkaputtbar. 😅
Er hat seinen Stammplatz im Regal und ist kein Ballast, würde er fehlen, würde man das wohl am Regal-Holz erkennen, welches an dieser Stelle nicht nachgedunkelt ist.
Ich hatte als eine der wenigen auf meiner Schule nicht den allgegenwärtigen TI30, sondern einen Casio FX80 – LCD, vernünftige Tasten, echter Ausschalter und 2xAA als Energieversorgung. Zuerst damit ein Außenseiter, bis es mit der Zeit immer mehr wurden, die auch auf den FX80 umgeschwenkt sind…
Wenn das eines der Urmodelle des TI30 ist: noch einer der ganz alten mit dem Inv-Tan-Bug (Tasten 0, INV, tan hintereinander drücken -> Absturz mit Endlosschleife)?
Keine Ahnung. Ich wußte nix davon.
Klar, die alten Ziffernspiele auf den LCDs dürfen in so einem Beitrag natürlich nicht fehlen – 7353 (Esel) oder wie hier 58008 (Boobs).
Alder, ich habe dafür das Foto extra noch mal neu gemacht. Ich weiß doch, was ich meiner Zielgruppe schuldig bin.
Ich erinnere mich vage, dass mein Vater einen massiven Taschenrechner hatte, der ohne Batterien auskam und mit einem richtigen Stromkabel betrieben wurde. Dürfte Ende der 70er / Anfang der 80er gewesen sein.
Ja, bei vielen dieser Tischgeräte war der Stromverbrauch noch so hoch, dass Batteriebetrieb keinen Sinn machte.
Ich gestehe, ich bin ein Fossil. Ich nutze meinen Taschenrechner fast täglich bei der Arbeit. Um mal eben schnell ein paar Zahlen einzutippen ist der mir lieber als mein mobiler Fernsprechcomputer, das eintippen geht (gefühlt?) schneller und präziser als bei der Bildschirmtastatur. Zuhause habe ich allerdings schon lange keinen Taschenrechner mehr (außer den unvermeidlichen Artefakten ganz unten in irgendeiner Schublade).
Ich war in der Oberstufe, wie die meisten bei uns, ein stolzer Besitzer des Casio fx-9750G. Programmierbar, 3-Farben-Display mit unfassbaren 32 Kilobyte Speicher.
Wir konnten darauf einen Doom-Port spielen, mit so ungefähr 0,5 Frames per Second.
Wir durften den bis in die Abiturklausuren hinein benutzen, und, wow, wir Nerds hatten eine Menge Tools darauf programmiert, so viele der Speicher tragen konnte, das halbe Tafelwerk. Aber das spielte in den Klausuren kaum eine Rolle, da wir nach Rechenwegen und Zwischenergebnissen beurteilt wurden. Und exakten Ergebnissen, wie Wurzel zwei, statt das vom TR ausgegebene 1,414… Das war ein cooles Teil.
Heute benutze ich Taschenrechner noch immer gern. Ein mittlerweile preisgünstigerer aber noch etwas mächtigerer TR liegt immer neben meiner Tastatur. Ein Griff dahin geht schneller und ist angenehmer als eine App zu öffnen. Und die Haptik ist mir noch immer wichtig. Ohne eine TR könnte ich mir meinen Arbeitsalltag nicht vorstellen. Nur für unterwegs habe ich eine App auf dem Handy, das meinen früheren SchulTR simuliert.
"eine App auf dem Handy, das meinen früheren SchulTR simuliert" – the ultimate nerd move.
Mein Vater hatte Ende der 70er einen backsteingroßen Taschenrechner mit Netzkabel. Das grüne Display hat mich sehr fasziniert.
Ich durfte das Teil nicht anfassen.
Der Mann wusste, was er tat.
Und er tut es noch immer.
Zu Hause habe ich keinen mehr; privat reicht mir – wie den meisten – das Handy. In der Arbeit (Finanz/Buchhaltung) ist der klassische Taschenrechner für mich aber nach wie vor unverzichtbar – wobei mir der TI 5018SV dort nun schon seit Jahren (Jahrzehnten?) gute Dienste leistet.
Moin,
bei uns damals in der DDR war dieses gute Stück der Standard in der Schule. Und wie (fast) alles in der DDR war dieser zweckmässig als SR-1 betitelt. Ihr ahnt es: SchulRechner 1.
Eine Anekdote zumThema Taschenrechner habe ich auch noch parat, auch wenn die Pointe themenbedingt schon erahnbar ist.
Irgendwann "kurz nach der Wende" teilte unser Vadder uns freudestrahlend mit, er habe einen "Schreibtischrechner" gewonnen. Als er dann viele Tage später das erstaunlich kleine Gewinnpaket auspackte, bekam er sich vor Lachen nicht mehr ein. Der Gewinn entpuppte sich als kleiner Grundfunktionstaschenrechner im damaligen "Desktop-PC" Design. So um die 6x6x6 cm groß.
Zugegeben, es ist ein bißchen schade dass der irgendwann irgendwohin verschwand. Als Nostalgiedeko würde der heute gut taugen.
PS. kleine Anekdote zum SR-1: Der war mit vier Schrauben auf der Rückseite verschraubt. Die Tasten waren einzeln entnehmbar. Kann es sein, dass so mancher sich nach der Pause wunderte, warum der Rechner beim Addieren drücken multiplizierte? Vielleicht. Also ich habe das nieeeee gemacht…
DDR-Humor. Premium.
Ich war immer begeistert, dass die Dinge in der DDR so profane Bezeichnungen trugen. Das war klar, präzise, zutreffend.
(Achtung Nonsens) Wäre Apple eine DDR-Firma gewesen, hieße sie zum einen Apfel und ihr erstes iPhone wahrscheinlich MTG-1 (Mobiles TelefonierGerät 1) rofl
Daran ist nichts lustig, weil es vermutlich wahr ist.
Robotron.
Ich war im letzten DDR-Schuljahrgang, der noch den Umgang mit Rechenschieber (fragt Eure Eltern!) gelernt hat. Ab Klasse 8 durften/mussten wir dann den SR1 benutzen. Allerdings hatte ich dessen baugleiche "Zivilvariante" MR (Microrechner) 609 ein Jahr zuvor geschenkt bekommen. Wikipedia sagt:
Da ich ihn 1985 bekommen hatte, werden meine Eltern wohl nur noch unwesentlich eingebüßt haben.
Ich musste auch erst lernen, was "EVP" heißt, als ich mit der Klasse drüben war.
Ich hab auch noch mit so einem gelernt.
Da wurde noch der Kopf gefordert, nicht nur das Auge und ein Finger.
Das hat noch Konzentration und aktives Mitdenken gefordert
Ich hab meinen SR-1 erst 1987 bekommen, zu Beginn der zehnten Klasse, davor war es der gute alte Rechenschieber. Der Preis kommt hin (hatte so um die 150 Mark im Kopf, aber 123 Mark könnten es auch gewesen sein). Das Fiese war, dass wir davor so eine Art Cut-Off-Jahrgang waren – die Taschenrechner wurden, glaube ich, eingeführt als wir in der achten Klasse waren, aber nur für die siebte Klasse, während wir erstmal weiter Rechenstab genutzt haben. Erst in der zehnten durften wir dann gnädigerweise auch.
War sowieso ein blöder Jahrgang, den schulfreien Samstag hab ich in meiner aktiven Schulzeit auch nicht bekommen 🙁
Ich habe den noch – und er funktioniert immer noch! Meine Eltern haben den damals sogar gravieren lassen, damit es keine Verwechslung in der Klasse gibt…
Meiner SR1 funktioniert auch noch. Was ist da für ein Akku drin? Hatten die in der DDR schon Fusionszellen? Im Mikroformat?
Ich geh mal davon aus, dass es wie bei seinem "großen Bruder" MR 610 funktionierte und da sagt die Wikipedia:
Die Taschenrechner Apps sind ineffizient und lächerlich (einzeiliges Display auf riesigem Bildschirm und Tasten mühsam mit der Maus anklicken). Besser sind Texteditoren die rechnen, wie Apple Notizen, numbr.dev, Numi oder Soulver.
Meisten nutze ich einfach Spotlight. Wird es komplexer öffne ich gerne eine Tabellenkalkulation als Taschenrechner. Da hat man viel Platz Zahlen einzugeben und kann mit diesen dann durch anklicken weiterrechnen.
Auf dem iPhone bin ich seit vielen Jahren mit Tydlig zufrieden.
Die Zigarette for Scale ist auch ein sehr netter Touch, um dem Zeitgeist Rechnung zu tragen
Ich habe mir in der Oberstufe einen TI-68 (https://en.wikipedia.org/wiki/TI-68) zugelegt, der auch heute noch hier in der Schublade liegt und immer mal wieder verwendet wird.
Im Gegensatz zum Handy schaltet sich das Teil nicht ständig aus, wenn ich ihn zum Umrechnen von Mengen bei einem Rezept verwende.
Ich habe in der Schule die Taschenrechner-Evolution miterlebt. Im 7.Schuljahr hieß es, dass Rechner mit grafischem Display erlaubt sind, und dazu wurde vom Mathelehrer gleich eine Massenbestellung angeboten. Das war dann ein Casio FX-Sonstewas. Damit hat man immer diese Parabel zeichnen lassen, die wie ein Penis aussieht (*tihihi*). Und in der Oberstufe das gleiche Spiel nochmal mit dem Nachfolgemodell, da inzwischen auch programmierbare Taschenrechner erlaubt waren. Wir haben in den Programmteil natürlich für z.B. Physikklausuren gleich Lehrbuchinhalte reingeschrieben zum Abschreiben. Nur beim Abi wurde gedroht, dass die Lehrer vorher die Rechner kontrollieren, da hat man das gelassen. Und beim Mathe-Abi gab es wegen der neuen Rechner noch einen großen Nachteil, denn mit der Erlaubnis grafischer TR hatte man die Aufgaben angepasst. Teil 1 des Mathe-Abiturs war bis dahin immer eine Kurvendiskussion mit der man -Gedächtnisprotoll- ein Drittel aller Punkte holen konnte. Und Kurvendiskussionen sind ja das einzig halbwegs einfache an der Oberstufenmathematik. Die wurde ein Jahr vor meinem Abi und damit dann auch mich betreffend auf "Sehr schwierige Kurve, die nur noch wenige Punkte abwirft" umgearbeitet. Darauf hatten einem die Lehrer samt Lehrplan leider nur bedingt vorbereitet. Naja, "Vier Gewinnt" gilt ja auch beim Abi.
Komischerweise kann ich mir doch an alle Taschenrechner in meinem Leben erinnern.
Den ersten habe ich noch Grundschulzeiten von meinem Großeltern geschenkt bekommen, irgendein Casio. Nie in der Grundschule benutzt, höchstens mal zum Angeben mitgenommen. Irgendwann mal aufgeschraubt um rein zu gucken, da irgendwas kaputt gemacht und dann wars dann.
Als an der Mittelstufe Taschenrechner benutzt werden durften, hat aus irgendwelchen Gründen meine Mutter nicht das Standardmodell von TI gekauft, was alle hatten, sondern etwas besseres, im Querformat. Der konnte ein paar Sachen mehr als das Standardmodell und auch die Bedienung war etwas besser. Den habe ich dann die komplette Schulzeit benutzt und auch noch im Studium. Bis drei Tage vor einer mathelastigen Klasur ein paar Tasten nicht mehr funktioniert haben. Der Nachfolger war da wieder einer von Texas Instruments, auch nichts ausgefallenes. Den habe ich heute noch, der liegt in einer Schublade und wird so gut wie nie mehr benutzt.
Meine anderen Großeltern hatten einen Tischtaschenrechner, backsteingroß und schwer und wahrscheinlich genauso stabil. Außer den Grundrechenarten konnte er nichts, das wenige konnte aber auch so einen kleinen Papierstreifen ausdrucken. Das war sehr laut und hat meine Geschwister und mich als Kinder zum Spielen animiert. Ähnliche Modelle habe ich dann später als Student noch in irgendwelchen Büros rumstehen sehen.
Meine Eltern haben noch zwei schicke Braun TR, einer könnte der ET 33 sein. Ein Modell wurde tatsächlich gekauft und das andere fand wahrscheinlich seinen Weg vom Büro meines Vaters bei seiner Pensionierung nach Hause.
Vermutlich als Werbegeschenk von der Bank hatten meine Eltern mal einen TR im Scheckkartenformat (etwas dicker). War vermutlich für den Urlaub gedacht um die Währungen umzurechnen.
Ich könnte mich von sowas nicht trennen, wenn ich meine alten Teile noch hätte. Außer von dem TI-Taschenrechner mit dem Tastaturfehler der ca 1984 in unserer Klasse verteilt wurde und für schreckliche Verwirrung sorgte, weil man sich nicht auf die besch.. Hardware verlassen konnte. Ich tauschte den gegen einen coolen CASIO mit "alphanumerischer" Tastatur und konnte dem Mädchen in der Reihe vor mir auf dem LCD Display dann "Ich liebe Dich" schreiben.
Mein Casio fx – 85 war ab der 7. Klasse Vorschrift und hat soviel gekostet wie der neue Atlas : jedes 80.-DM
Das war für meine Eltern ein harter Schlag, dafür musste man lange in der Schuhfabrik stehen.
Ich benutze ihn immer noch, liegt ständig griffbereit neben dem Küchentisch.
Den TI-30 kenne ich als erlaubter Taschenrechner ab der 7.Klasse, soweit ich mich erinnere. War sauteuer und es ließen sich Sinus/Kosinus und Tanges Berechnungen ausführen, wenn man wusste was das ist. Böhmische Dörfer nämlich.
Als Gesamtschüler musste ich sowas Gottseidank nie wissen.