Ich bin generell kein großer Freund der klickheischenden Beiträge von Sascha Ernst in der FilmForum-Gruppe, aber sein Essay mit dieser Titelgrafik trifft nicht nur den Nagel auf den Kopf – er erklärt auch, was die Apologeten nicht verstehen wollen. Kritik am aktuellen Kurs von STAR TREK ist eben keine Verweigerung eines progressiv-liberalen Ansatzes, der der Franchise schon immer inhärent war.
Mai/Juni- oder Rosenkäfer-Larve? Nützlich oder schädlich? Das ist hier die Frage.
Dem Liefers hat’s so sehr das Gehirn vertrocknet…
Man sollte vielleicht nicht außer acht lassen, dass Emmerich auf KI setzt, weil kein Studio ihm mehr ein Blockbuster-Budget geben würde.
Eben habe ich in der Stadt meinen alten Freund Eins Vormkomma getroffen. Den hatte ich schon länger nicht mehr gesehen.
Im Juni 2020 hatte ich die gleiche Anzeige übrigens noch so fotografiert:
An einer Straßenlaterne in Schwabing. Hoffentlich schwappt das jetzt nicht auch zu uns rüber:
Die sind so, so, so, so TOLL!!! Silver Age ftw!!! Als Figuren hätte ich dafür glatt noch mal einen Regalmeter frei gemacht.
Scham finde ich für die Bezeichnung "Zeitgeistreporterin" schon angebracht…
Mal abgesehen davon, dass ich eine generelle Sommerpause für alle TATORTe befürworte – wie kann man sich das Programm des MDR ansehen und zum Schluss kommen, der TATORT sei das Format, auf das man am ehesten verzichten könne?!
Eine Zahl zum auf der Zunge zergehen lassen: Netflix hat in den letzten zehn Jahren 135 Milliarden Dollar in die Produktion von Eigenformaten und den Einkauf von Fremdformanten investiert.
Ich bin aus ästhetischen und moralischen Gründen gegen brutale Sportarten mit Frauen. Gewalt gegen Frauen geht auch nicht von Frauen. Vor allem aber kommt dann gerne sowas dabei raus. 17 Sekunden.
New York lässt schwer nach. Es kommen einfach nicht mehr genug Touristen.
Ich habe aus mehreren Gründen aufgehört, die rotzigen Mockbuster von Asylum zu verfolgen. Das hier ist aber aus mehreren Gründen interessant. Regisseur ist der Deutsche Marcel Walz, der mittlerweile ein halbes Dutzend Mockbuster rausgehauen hat. Manche "Fans" meinen, das sähe ja gar nicht so schlecht aus. Dabei ist es – abgesehen von Shots, die rein aus CGI bestehen und sehr wahrscheinlich mit KI erstellt wurden – wieder mal nur ein Haufen Spacken, die sich in einer Industrie-Brache hauen. Business as usual bei Asylum.
Vor allem aber: wie auch bei anderen Produktionsfirmen zeigen sich hier Segen und Fluch der KI: sie produziert keine besseren Filme, aber immerhin besser aussehende Filme. Darüber wird noch zu sprechen sein.
Ich bin entsetzt! Jetzt nimmt die KI auch noch den Mäusen die Jobs weg!
Interessant: LIDL greift Ninja an. Der Preis ist heiß.
Man stelle sich spaßeshalber den Aufwand vor, mit dem man diese Szene bei der aktuellen DOCTOR WHO-Serie umsetzen würde:
1972 machte Leonard Nimoy aus seinem Herzen keine Mördergrube. Später musste er kräftig Kreide fressen:
Finde den Fehler:
Ich hatte Sam Irvin eigentlich nur eine persönliche Message schicken wollen, aber er hat das natürlich gleich auf "full blast" gestellt:
Und ja, das Buch ist wirklich toll.
Zum Abschluss Ich brauche mal wieder die Weisheit/Hilfe der Massen. Ich suche dringlich den Film DIE SCHLÄFER von Roman Kuhn mit Gesine Cukrowski. Lief 1998 auf ProSieben. Kann wer helfen?
Ich will den Baby Eater-Aufkleber als T-Shirt haben.
Bitteschön:
Sergej hat Pläne fürs Mittagessen heute und morgen. Einzelheiten noch streng geheim! "Es wird nichts mit Salat, denn ich mag keinen Salat!" Mehr verrät Sergej nicht.
Lidl hat ja mit dem Monsieur Cousine auch schon einen tollen Thermomix-Clon im Angebot. Da muss ich mir den Ninja-Ableger auch mal genauer ansehen 😀
"Man sollte vielleicht nicht außer acht lassen, dass Emmerich auf KI setzt, weil kein Studio ihm mehr ein Blockbuster-Budget geben würde."
Emmerich steht für mich für strunzdumme Popcorn-Effekt-Blockbuster, die sich trotzdem viel zu viele Leute ansehen. Richtig ist halt, daß in letzter Zeit der Kassenerfolg auch nimmer da war. Generell finde ich momentan spannend, wie die ganzen Big-Budget-Filme basierend auf 70er und 80er IPs (Tron:Ares, Predator Badlands, Running Man, He-Man, selbst Star Wars!) floppen, während Low-Budget-Horrorfilme wie "Obession" und "Backrooms" einschlagen. Kündigt sich da eine Indie-Revolution wie in den 70ern an?
Und das Bizarrste zu Emmerich in meinen Augen ist ja, daß der als Deutscher für mich der Inbegriff des US-(Film-)Hurrapatriotismus ist.
"Netflix hat in den letzten zehn Jahren 135 Milliarden Dollar in die Produktion von Eigenformaten und den Einkauf von Fremdformanten investiert."
Nicht ganz vergleichbar, weil die ein 24h Fernsehprogramm aufziehen müssen, aber ARD & ZDF operieren doch auch in der Größenordnung 10 Mrd €/Jahr Einnahmen und Ausgaben. Ich erinnere mich da an den Witz "Von der GEZ könnte man jede Woche einen Blockbuster finanzieren. Stattdessen bekommt man den Tatort."
"Kündigt sich da eine Indie-Revolution wie in den 70ern an?" – nein. Weil die "Indie-Revolution" nicht gegen das Blockbuster-Kino antrat, dass es damals noch gar nicht gab. Umgekehrt wird ein Schuh draus: die Blockbuster haben Ende der 70er dem traditionellen Vermarktungsmodell den Garaus gemacht.
"Nicht ganz vergleichbar, weil die ein 24h Fernsehprogramm aufziehen müssen, aber ARD & ZDF operieren doch auch in der Größenordnung 10 Mrd €/Jahr Einnahmen und Ausgaben." – ARD und ZDF bekommen 8,7 Milliarden. Dafür betreiben sie mehr als ein Dutzend landesweit ausgestrahlter Sender, mehrere Digital-Kanäle, riesige Archive, Dutzende Radiosender, weltweite Nachrichten-Netzwerke, etc. Netflix gibt das für EIN Streaming-Programm aus, das weltweit Geld verdient und nicht mal Sendestudios betreiben muss.
Und die 8,7 Mrd werden auch nicht nur in Content fließen, sondern auch in techn. Verbreitung, Marketing, Personal, etc. (ohne jetzt eine Diskussion über den Wasserkopf aufmachen zu wollen). Alleine dadurch hinkt schon der Vergleich mit den Netflix-Zahlen.
"Generell finde ich momentan spannend, wie die ganzen Big-Budget-Filme basierend auf 70er und 80er IPs (Tron:Ares, Predator Badlands, Running Man, He-Man, selbst Star Wars!) floppen, während Low-Budget-Horrorfilme wie "Obession" und "Backrooms" einschlagen. Kündigt sich da eine Indie-Revolution wie in den 70ern an?"
Seh ich nicht spezifisch auf die Definition "Indie" bezogen – hier hat man spezifisch an ein bereits vorhandenes Publikum bzw. eine andere Generation angedockt, indem man halt die rangelassen hat, die auch Teil dieser Generation sind und bisher im Kino nur als Beifang fürs MCU gezählt haben. Zumal solche Low-Budget-Überraschungen zwar selten, aber dennoch mit einer gewissen Frequenz aufschlagen (und meistens im Horror-Genre verortet sind).
Die 70er/80er-IPs sind halt der Nostalgie der Gen X (und teilweise der Millenials) geschuldet, das kann auch gerne mal daneben gehen – wobei ich Badlands und Masters hier vorerst rauslassen würde: Badlands war natürlich eindeutig zu teuer für das, was er war, trotzdem aber der erfolgreichste Teil der Predator-Reihe und dürfte nach der Zweitverwertung mit Ach und Krach gerade noch so in scharze Zahlen gestrampelt sein. Den He-Man seh ich dagegen als Amazon-Vanity-Produktion; klar, der wird im Kino sein Budget nicht reinholen, aber das hat weder Amazon (Red One, Heads of State, etc.) oder gar Netflix (Electric State anyone?) je daran gehindert, Tentpole Programming für ihre Plattformen zu produzieren.