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Mai 2026

Meisterburger vom Burgermeister? Zu Gast im Goldies in Schwabing

Themen: Neues |

Vorab: Die besten Burger meines Lebens habe ich in gänzlich unterschiedlichen Locations gegessen: 2010 im Harrah’s-Casino in New Orleans, 2014 bei Burger de Ville am Checkpoint Charlie, 2015 im Hotel Heiligendamm in Bad Doberan, und erst letzte Woche im Atzaró auf Ibiza:

Ich bin kein Freund von Fastfood-Burgern à la McD und BK. Die schmecken mir zu sehr nach nix, sind pappig und unbefriedigend.

Das heißt nicht, dass ich nicht immer mal wieder was in der Richtung ausprobiere. Nun hinkt München notorisch hinterher, wie es scheint. Es hat ewig gedauert, bis wir unsere eigene Uniqlo-Filiale bekamen, bei den anstehenden Taco Bell-Ablegern sind wir auch nicht vorne mit dabei, und Five Guys kam zuerst nach Essen und Frankfurt/Main. Na ja, wenigstens hatten wir den ersten IKEA und den ersten McDonalds in Deutschland…

Jetzt gibt es auch ein Goldies in München – nach Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Augsburg. "Best bad food in town" ist der Claim, und "claim to fame" ist der gerade extrem angesagte Smashburger.

Nun gibt es an Burger-Ketten wahrlich keinen Mangel, seit vor 20 Jahren der Hype aus den USA rübergeschwappt ist, der Hamburger vom schnöden Fastfood zur Delikatesse aufwertete und die Preise explodieren ließ. Bei Five Guys, Hans im Glück, Burgerei, Ruffs Burger, Burgerhouse, etc. kann man easy auch mal 8 bis 10 Euro bezahlen, mit Beilagen und Getränk obendrauf entspricht das einem Mittelklasse-Restaurantbesuch.

Der krasse Abstand zwischen McD- und edleren Burger-Ketten hat nach meinem Empfinden wieder Platz in der Mitte geschaffen, wo sich bei den Kaffeehäusern momentan LAP immer mehr durchsetzt. Ich würde mir einen Burgerladen wünschen, der in einem brauchbaren Ambiente das bietet, was man in den USA z.B. bei Johnny Rockets oder In’n’Out bekommt. Ich kann doch nicht der Einzige sein, der eine dritte Option zwischen billigem Pamp und Wagyu-Patty haben will!

Der Frankster und ich fühlen uns also zu einer Probespeisung genötigt und nutzen einen angenehm warmen Tag, um in der Leopoldstraße vorbeizuschauen.

Besonders bemerkenswert sieht die Filiale nicht aus:

Drinnen ist es auch nicht viel spannender – spartanischer American Diner-Chic mit harten Stühle und viel gelb.

Wir sind baff, wie voll es zur Mittagszeit ist, und dass ein Großteil der Kundschaft aus Schulkindern im frühpubertären Alter besteht. Wie es scheint, können die sich heute locker ein Menü von 15-18 Euro leisten. Täglich?

Ich bestelle ein einfaches Burger-Menü mit Pommes und Cola. Explizit: keine Gurken. Das Personal ist nett und bemüht, trotz der relativ hohen Besucherdichte wird man schnell bedient. Die Zubereitung dauert etwas, was ich aber automatisch mit "frisch" assoziiere und durchwinke.

Auf einer Art Holztribüne vor dem Restaurant machen wir unsere Pappschachteln auf – das sieht… okay aus:

Ja, so sehen Hamburger aus. Ja, so sehen Pommes aus. Genau die "Mittelklasse", von der ich weiter oben gesprochen habe. Leider ist das ein Nebelkerze. Das spartanische Ambiente und die rustikale Präsentation der Speisen täuscht Massenspeisung vor, die von den Preisen nicht eingelöst wird: für knapp 20 Euro kann ich gleich zu einem wertiger daher kommenden Burgerladen gehen.

Die nächste Enttäuschung: Gurken.

Bei McD hätte ich die vielleicht rausgepopelt und den Rest gegessen. Aber wenn ich einen Premium-Preis zahle, dann möchte ich den Burger auch gerne so haben, wie er bestellt wurde. Ich gehe also wieder ins Goldies und reiche die Schachtel über den Tresen. Man macht keine Zicken – nach 30 Sekunden habe ich eine komplett frische Schachtel mit Burger und Pommes in der Hand. Ohne Gurken.

Allerdings ärgert mich nun ein wenig der Gedanke, dass die gerade vermutlich mein "altes" Menü komplett in die Tonne getreten haben.

Kann jetzt nicht mein Problem sein. Der Geschmackstest steht an.

Ich wiederhole mich ein wenig, aber: Ja, so schmecken Hamburger. Ja, so schmecken Pommes. Die Produkte von Goldies sind weder enttäuschend fade noch eine Jubelfeier für die Geschmacksnerven. Sie sind auf Massengeschmack angelegte Massenware. Das ist keine Wertung. Es ist eine Tatsache.

Smashburger? Mag sein. Schmeckt durchaus saftig, aber ich gehöre nicht zu den Menschen, die da einen massiven Unterschied zu bemerken vorgeben.

Das ist ingesamt… enttäuschend. Nicht, weil das Menü nicht geschmeckt hat. Nicht, weil es an Frische oder Qualität bei den Zutaten mangelte. Ich hatte nur mehr erwartet. Für den Preis, aber auch für den Anspruch, als Neuling den Markt der Burger-Ketten etwas aufmischen zu wollen.

Hier nur mal ein Vergleich, was man z.B. am Londoner Borough Market für knapp 10 Euro bekommt – dieses Bild wurde NICHT per KI generiert!

Nichts an Goldies ist spannend. Nichts am Burger ist den Preis wert.

Wer bereit ist, dieses Geld für diesen Burger auszugeben, soll das tun. Bei mir bleibt es voraussichtlich beim einmaligen Testbesuch.

So kann das Urteil nur lauten: Speis & Trank in Ordnung, aber zu teuer und ohne echte Alleinstellungsmerkmale. Ist das wirklich der Gipfel der Systemgastronomie?

Jetzt seid ihr dran. Verkneift ihr euch Burger generell? Reichen McD und BK? Ist ein guter Burger einen Restaurantbesuch und den verbundenen Preis wert? Geht Burger sowieso nur vom eigenen Grill? Was ist vom Smashburger zu halten?



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29 Kommentare
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Dirk
28. Mai, 2026 09:24

Goldies ist deutlich überbewertet. Die Smashburger sind saftig, ja, aber das war es auch. Da gibt es auch hier in Köln deutlich bessere Burger als Goldies, auch wenn die gerne mal als Referenz in Sachen Smashburger bezeichnet werden (sind sie IMHO nicht).

heino
28. Mai, 2026 09:32

Ich finde Smashburger überbewertet, das ist in meinen Augen nur wieder die sprichwörtliche Sau, die durch`s Dorf getrieben wird.
That said:ich esse gerne Burger, bin von mcD und BK aber inzwischen ganz weg. Das ist einfach nix, es schmeckt nicht und man ist nach dem Verzehr genauso hungrig wie vorher.
Generell ist die Qualität inzwischen durchgängig mindestens gut, aber in Läden wie Hans im Glück ist mir die Musikbeschallung zu laut, dafür ist der Service großartig. Wir nutzen hin und wieder das Mittagsangebot der Konkurrenz Peter Pane (Burger nach Wahl, Pommes und eine hausgemachte Limo für €10 vor 17 Uhr), das ist unschlagbar günstig.
In einem Wirtshaus in Moers habe ich einen veganen Burger gegessen, der war richtig gut. Aber in der Regel machen wir die daheim selbst, das geht ja schnell. Und es muss richtiges Hack vom Metzger sein, das Discounter-Fleisch, auch mit Haltungsform 5, geht gar nicht. Da kann man wirklich sehen, dass die Patties durch den Wasserverlust nur noch halb so groß sind

28. Mai, 2026 09:49

Ich mach mir die Dinger mittlerweile meist selbst am Grill. Die Kinder bevorzugen die selbstgemachten Burger auch, was ein riesiger Vorteil ist. Spielt das Wetter nicht mit, kommt die Gussplatte auf den Induktionsherd, geht auch wunderbar.

jimmy1138
28. Mai, 2026 10:03

Die Billigschiene beim Mäccie und BK schmeckt alleine nach gar nix, das schaut ja nicht mal nach echtem Fleisch aus. Ein Arbeitskollege meinte, Burger bei McDonalds leben nur von den Saucen – hat durchaus was für sich. Und die hochwertigeren Burger bei BK sind dann gleich so teuer wie andere Burgerläden.
Smashburger? Ja, saftig soll er sein, aber gleichzeitig sollte der doch auch eine knusprige Kruste haben? Also die Double-(Cheese)-Smashburger, die ich gegessen habe, waren schon richtig gut, aber, ob der überhypt ist, möchte ich nicht sagen.
Five Guys – sind die nicht hauptsächlich für ihre Pommes berühmt (v.a. daß die da noch extra was draufschütten, wenn der Becher eigentlich schon voll ist)?

EDIT:
Ein anderer wichtiger Punkt ist für mich, wie gut ein Burger handzuhaben ist, d.h. wie gut kann man da abbeißen, zerfällt der Burger leicht oder rinnt da gleich was aus und man ist dreckig. Da kriegt man manchmal Burger, die richtig g’schmackig aussehen, aber dann muß man da irgendwie mit Messer und Gabel hantieren, sonst hat man die größte Sauerei. Zumindest da kann man bei McD und BK nicht falsch liegen…

Last edited 14 Tage zuvor by jimmy1138
S-Man
28. Mai, 2026 12:50
Reply to  Torsten Dewi

Es gab ja den löblichen Versuch, vegane Beyond Meat Versionen zu bringen, aber bei meinem letzten Besuch dort war ich leider enttäuscht, diese nicht mehr in der Auswahl gefunden zu haben. Ich bin auch exakt der gleichen Meinung, man sollte heimlich austauschen, aber tatsächlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich durch diese veganen Alternativen weniger satt war – das einzige was bei McD einen Besuch rechtfertigt: Heißhunger schnell befriedigen, egal wie. Das wurde durch die Beyond Meat Burgeer irgendwie nicht erreicht.

28. Mai, 2026 12:06

..abgesehen vom vegan sind die Burger hierherums allesamt teuer.
Für mal wieder auswärts essen gehen wir beim Mittagstischangebot ins Ikigai, 24 Stück Sushi (Gurke/Kürbis/Avocado), kleiner Salat mit sehr gutem Dressing, großer Tee für 13,50€ pro Person

S-Man
28. Mai, 2026 17:51

Ich dachte bei dem Titel sofort an BURGERMEISTER, von dem zumindest in Berlin derzeit immer mehr sprießen. Auch deutlich überbewertet und mMn überteuert. Ich kenne noch deren ersten Laden, der sich in einem "Cafe Achteck" am Schlesischen Tor befindet. Vor 10 Jahren haben wir da hin und wieder Mittag gegessen und schon damals kam mir der damals verlangte und heute sicher nicht mehr aktuelle Preis als sehr hoch – insbesondere weil man für zwei Drittel des Preis beim Inder nebenan ein Mehrgängemenü bekam. Das einzige, das da empfehlenswert ist, sind die Cheese-Fries. Die Schlange da wurde immer länger, die Wartezeiten irgendwann für eine Mittagspause untragbar. Und dann gabs neue Filialen. Und die sind immer voll, keine Ahnung warum.

Es gab eine Alternative damals, den Ring Burger, am Ostkreuz. Dessen Besitzer freute sich immer, uns zu sehen und kredenzente immer neue Kreationen, die ihren Preis an die 10 Eur mehr als rechtfertigten. Einmal rannte er los und organisierte spontan Champignons und baute dann einen Burger mit gefüllten Pilzen. Da überzog man gern seine Pause. So gute und kreative Burger habe ich nie wieder gesehen. Leider wechselte irgendwann der Besitzer und es wurde ein Allerweltsladen.

Bzgl vegan: Ich unterstütze jede Entwicklung in die Richtung, will aber den Fleischgeschmack und auch die Haptik. Mit den damals aufkommenden Moving Mountain und Beyond Meat-Patties war erstmals dieser Schritt getätigt und es tauchten die ersten Läden, die einen der beiden Sorten als Alternative anboten. Das empfand ich als sehr spannend und habe eigentlich immer diese Patties bestellt, auch wenn diese leider immer teurer waren. So konnten die sich nicht durchsetzen. Siehe meinen McDonalds-Kommentar: Schade, dass die wieder verschwunden sind. Zur Wahrheit gehört für mich aber eben leider auch: Sie sättigen mich deutlich weniger.

Inzwischen zahlt man hier auch für einen guten Burger 15 und mehr Euro. Aber hin und wieder bin ich bereit, das zu zahlen. Doch wenn es schnell gehen muss oder es nur um Befriedigung des Heißhungers nach einer langen Tour geht, dann geht McD auch mal.

Last edited 14 Tage zuvor by S-Man
S-Man
28. Mai, 2026 17:55
Reply to  Torsten Dewi

Ich glaube, ich habe da noch irgendwo komprimierendes Bildmaterial im Giftschrank 🙂

lostNerd
28. Mai, 2026 20:01
Reply to  S-Man

Ich war erst gestern in der BURGERMEISTER Filiale in den Gropius Passagen.
Der Cheeseburger war nicht schlecht, aber auch nichts wofür ich einen längeren Weg auf mich nehmen würde. Als Menü für knapp 15 € auch ziemlich happig. Abgesehen davon musste ich mehr als 10 Minuten warten. Das ist für mich dann kein "Fast Food" mehr.

Ich muss gestehen, dass ich den Fraß bei MC Donalds ziemlich gerne mag.
Schmeckt mir auch besser als die meisten Burger bei BK (die Burger aus der Kings Selection bilden da eine Ausnahme).

Ohne passene Gutscheine ist mir McD aber mittlerweile etwas zu teuer.

Vineyard
28. Mai, 2026 23:05

Burger de Ville haben wir auch in Wien. War wirklich sehr gut. (Und gute Süßkartoffelpommes.)

Five Guys haben wir auch einen. Burger war imo. ok, aber die Filiale war zu laut (furcthbare Musik) und ungemütlich. Eine Woche danach war ich bei Le Burger (welches inzwischen einige Filialen hat). Qualitativ ähnlich, aber 2 Euro billiger. (Und das Lokal war deutlich sauberer.)

Wie ist übrigens deine Meinung zu Berlin Burger International? Das wurde vor einigen Jahren recht gelobt.

Vineyard
29. Mai, 2026 08:53
Reply to  Torsten Dewi

Sollen angeblich recht salatlastig sein.

Bin auf den Laden durch ein Werbevideo über einen Kurzzeitburger namens "Sergeant Walnut" gestossen. (Ein italienisch angehauchter Burger mit Walnussbasilikumpestomayo.)

Andy Simon
29. Mai, 2026 04:58

Auch wenn es unangenehm zu erzählen und zu lesen ist: nach einem Besuch in einer Massenschlachterei ist mein Burgerappetit ausschließlich auf gute vegane Burger geschrumpft, Hans im Glück ist da mein derzeitiger Favorit.

Baumi
29. Mai, 2026 09:39

Goldies kenne ich noch nicht, aber dein Text entspricht fast genau der Erfahrung, die ich in der Ku’damm-Filiale von Five Guys gemacht habe: Mittelmäßige Qualität zu happigen Preisen, gegen die selbst der von S-Man gescholtene Burgermeister günstig wirkte – und das war schon vor mehr als 2 Jahren; inzwischen dürfte es noch teurer geworden sein.

Burger-Ketten meiden wir aber eigentlich weitgehend. Wir gehen meistens zu einem kleinen Laden in der Nachbarschaft oder zu dem Wagen, der jeden Mittwoch auf dem Markt bei uns steht. Wenn’s dann doch mal Systemgastronomie ist, dann meist entweder Hans im Glück oder Peter Pane. Und beim Besuch in der alten Heimat der Kochlöffel – das aber eher wegen der Nostalgie als wegen der Qualität.

Rausländer
29. Mai, 2026 10:02

Eine Wortmeldung aus der Provinz:

Die nächstegelegene Großstadt hat ein American Diner mit hervorragenden, preislich entsprechend eher teuren Burgern. Das ist der Ort, wenn man einen "geilen" Burger will. Einen Hans im Glück gibt es in der anderen nahegelenen Großstadt. Ja, ist Systemgastronomie, aber ich mag es und ist o.k. für zwischendurch, wenn man mal da ist.

Burger King ist halt das, was man ansteuert, wenn man auf der Autobahn unterwegs ist oder spät abends nach Hause kommt und froh ist, dass die an der Autobahnausfahrt immer auf haben. McDonalds betrete ich aufgrund des dort vorherrschenden Publikums nicht, ist meiner Erfahrung nach ein deutlich anderes als bei Burger King. Und so ein Xtra Long Chili Cheese ist als guilty pleasure zwischendurch völlig o.k. Ich bin aber auch kein ausgewiesener Gourmet und stehe allen Food Hypes eher skeptische gegenüber.

Thies
29. Mai, 2026 22:26

In Hamburg gäbe es natürlich viele Möglichkeiten Burger fernab der Ketten auszuprobieren, aber ich lebe und arbeite im östlichen Raum der Stadt und da ist neben McD nicht viel zu holen. Der einzige BK ist eine enge Klitsche in einem Einkaufszentrum der bei einem Ansturm von mehr als drei Kunden schnell ins Rudern gerät. Pizza-Ketten bieten passable Burger die aber ihre 10 Euro plus Lieferung wirklich nur wert sind, wenn man schon einen sitzen hat.

Gute Systemgastronomie bietet Jim Block. Dort ist der Champignon-Burger mein Favorit, der aber wirklich nur mit Messer und Gabel verzehrbar ist ohne sich einzusauen.

Ansonsten bevorzuge ich bei Burgern den Zinger bei KFC wegen der scharfen Panade. Leider wurden die entsprechenden Hähnchenteile vor Jahren aus dem Programm genommen. McD hatte ja sehr lange nur den faden McChicken im Programm, aber der McCrispy geht zumindest in die richtige Richtung auch wenn die Patties recht trocken ausfallen.

Vegane Patties habe ich noch nicht ausprobiert, weil mich die Idee nicht überzeugt. Wenn ich mich fleischlos ernähren will brauch ich doch kein Zeug das wie eine Wurst oder ein Schnitzel aussieht.

30. Mai, 2026 11:34

Den Hype um Smahsburger verstehe ich auch nicht ganz.

Neulich getestet: Fourty Four Burger in der Nähe vom Sendlinger Tor. Den fand ich ausgezeichnet und als Mittagsmenu incl. Pommes und Getränk für 15€ gab es auch preislich nichts zu meckern.

Bei mir gegenüber vom Pasinger Bahnhof gibt es mit Vincent einen vegangen Burger-Laden, der mit einer unglaublichen Google Bewertung von 4,9 lockt. Ich selbst war aber noch nicht dort.

Karsten
31. Mai, 2026 12:16

Bei uns auf dem platten Land haben wir nur wenig Auswahl.. Smashburger gibt es hier gar nicht. Wir haben so einen Edelburger Laden.. richtig teuer mit trüffelzeugs, wagyu rind und sowas. Ist mir zu abgehoben. Dann haben wir noch ein Ranch house im US Style in Reichweite.. sehr leckere Burger, kosten mit pommes ab 15 Euro aufwärts.

Bei five guys war ich im centro.. da hatte ich gleich mehrere probleme: ich esse keinen käse.. überhaupt nicht. Ist mein Kryptonit. Bei five guys war selbst aufm hamburger Käse, obwohl ich mehrmals sagte, dass ich den nicht möchte. Als ich den bueger zurück gab, war man auch noch pampig.. dann kostete der auch noch 18 euro und war nicht mal lecker.

Wenn Fastfood dann BK VOR mcDonalds.. ich finde den whopper toll, wobei ich aktuell eher zum whopper jr. greife. Man muss ja auf seine Linie achten.

Honorable Mention: als ich noch im ruhrpott gelebt habe, war ich gerne in Essen im Star Diner. Look ist so 50s Us Style mit neon reklame und metallschildern an den wänden und die Burger und Ribs sind super!

Last edited 11 Tage zuvor by Karsten
Rudi Ratlos
3. Juni, 2026 10:13

Waren „Hans im Glück“ nicht die mit den Nazi/AfD-Inhabern? Sind auf jeden Fall auf der roten Liste.

Mäcces hat die Woche mit Preisen von „nur“ 15€ fürs Menü geworben, bei den Preisen kann man auch direkt in die nächste Hipster-Bude rennen.

Tolle Burger (und Bier) gibt‘s im Hawidere in Wien – Herzkaspergefahr, aber superlecker.

Rudi Ratlos
3. Juni, 2026 11:28
Reply to  Torsten Dewi

Ah, danke für die Klarstellung und Einordnung. Da der nächste HiG in Frankfurt aber unmittelbar in Wurfweite von besseren Lokalitäten ist, hat sich die Sache dennoch erledigt.

5. Juni, 2026 16:27

Ich wollte ja eigentlich schon vor ein paar Tagen schreiben, musste mich aber erst vom Schock der von dir – immerhin für München! – angegebenen Premium-Burger-Preisen von 8-10 Euro erholen. Das kosten bei uns in Wien mittlerweile die "Spezial-Burger" bei McD und BK; bei Five Guys zahlst du für den Burger – ohne Beilagen – zwischen 11 und 14 Euro.

Zum Thema selbst: Was "Premium-Burger" betrifft, mag ich den Burgerista, der einerseits fertige Kreationen bietet, wo man sich den Burger aber alternativ auch bis ins kleinste Detail selbst zusammenstellen kann. Preislich immerhin um 2-3 Euro günstiger als Five Guys.

Ich muss allerdings gestehen, bei Burgern nicht so anspruchsvoll zu sein. Wenn ich wirklich gut (und natürlich ungleich teurer) essen will, dann geh ich auf ein Steak. Bei Burgern geht es für mich von vornherein eher ums satt werden als den Gusto. Ich stimme aber voll und ganz überein, dass McD und BK nur von ihren Saucen leben, und ich dementsprechend in erster Linie aus dem "Sonderprogramm" bestelle. Aktuell bin ich z.B. ziemlich in den "Canadian Burger" mit Maple BBQ Sauce verschossen; den könnte ich auch täglich zu mir nehmen. Davor war mein Lieblingsburger lange Zeit der Long Texas BBQ Bacon von BK; leider ist der von ein paar Jahren in Wien aus dem Sortiment geflogen. Seitdem sieht mich BK nur mehr selten (zumal mich auch ihre Spezialangebote zu 99% nicht ansprechen).

Last edited 6 Tage zuvor by Christian Siegel