BILD-Fundstücke
Themen: Film, TV & Presse, Neues |Das ist nun auch schon 12 Jahre her:
Man kann über die BILD denken, was man will (und was ich über sie denke, ist bekannt), aber sie war/ist ein prägender Teil der deutschen Medienlandschaft. Es ist bestenfalls interessant zu sehen, dass Angebote wie NIUS den äußeren Rand so sehr nach rechts verschoben haben, dass die BILD auf einmal fast… moderat wirkt.
Das 11kg schwere Buch ist eine großartige Reproduktion der wildesten Titelseiten und seit Jahren der Nachttisch am Schnarchbett meines Arbeitszimmers:
Schon dieses Rückcover begeistert mit dada-esken Highlights:
Bei der ersten Durchsicht vor 12 Jahren habe ich – wie bei der CINEMA-Sammlung – zum Handy gegriffen und besonders auffällige Schlagzeilen und Artikel für Facebook fotografiert. Die möchte ich euch nun rekapitulieren.
Es gibt sehr viele Themen, bei denen sich das Wehklagen zyklisch wiederholt – erst kürzlich sprachen wir ja über die angeblich unbezahlbaren Mieten in München. Dass das deutsche Fernsehen reformiert und verschlankt werden muss, war schon in den 60er und 70er Jahren ausgemachte Sache – damals betrugen die Rundfunkgebühren monatlich sieben Mark, was einem heutigen Gegenwert von ca. 16 Euro entspricht. Da musste knallhart gegengesteuert werden:
Trotzdem bleibe ich natürlich ein glühender Fan des Öffentlich-Rechtlichen, auch wenn ich mir die hier angedachten Reformen sehr wünschen würde.
Diese Schlagzeile war vor 12 Jahren genau so aktuell wie in den späten 60ern:
Bonus für den "cat content", der beweist, dass "lustige süße Bilder teilen" keine Erfindung von Social Media ist.
"Anerkennung der Zone kommt nicht in Frage" – so ist’s recht(s), Springer!
Auch das ist eine Sau, die in Saure Gurken-Zeiten immer wieder durch das mediale Dorf getrieben wird wie der "geplante" Kauf von Mallorca:
Tja, nach dieser Idee hätte uns der Osten ein paar Milliarden weniger gekostet…
Die Schwarzen kämpfen für ihre Rechte und um ihr Leben, aber die BILD sorgt sich primär, dass sich die "Neger" nach Brandanschlägen und Morden auf einmal verteidigen könnten. Als wäre der "Aufstand der Farbigen" das Problem:
Mehr noch als Rassismus und Homophobie wusste die BILD immer schon den dumpfen Sexismus zu bedienen. Dass jemand der Ex-Eiskunstläuferin Marika Kilius in der Öffentlichkeit an die Wäsche und dann an die Brust ging, ist für das Springer-Blatt eher "oh lala" als eklig:
Und es wäre nicht die BILD, wenn man Frauen gefragt hätte, was sie davon halten – stattdessen darf uns Bürokaufmann Eugen-Georg T. (34) aus Bielefeld versichern, dass die Frauen selber schuld sind: "Sie fordern uns heraus."
Auch dieses Thema ist ein Dauerbrenner – mit den immer gleichen Argumenten von allen Seiten:
Es ist mittlerweile besser geworden, ich würde sogar sagen gut – auch wenn ich damit hadere, dass Bayern sich immer noch weigert, Ladenöffnungszeiten bis 22.00 Uhr zu genehmigen. Das ist für mich die letzte Hürde. Mehr braucht es nicht.
Hierüber möchte man im ersten Moment herzhaft lachen – wie doof!
Liest man die letzte Zeile ("Wegen ihrer plötzlichen Nervenerkrankung soll Henny P. bereits bei einem Facharzt in Behandlung sein."), dann wird klar, dass die BILD sich mal wieder über kranke Menschen lustig macht. Wenn das Blatt die Wahl hat zwischen Empathie und Auflage, gewinnt immer die Auflage.
Das hier hat mich wirklich zutiefst angewidert:
Die BILD feiert eine 72jährige, die trotz des Lottogewinns von 380.000 Mark (entsprich heute 870.000 Euro) Toilettenfrau bleiben will. Bravo! Das alte Mädchen weiß, wo es hingehört, Geld oder nicht. Wäre ja auch unangenehm, wenn die plötzlich in besseren Restaurants auftauchen würde oder in edlen Geschäften.
Die BILD war im Sinne des Volkszorns immer gegen alles: Gurtpflicht, Rauchverbot, DM-Abschaffung. Und auch die Absenkung der Promillegrenze von 1,5 auf 0,8 Promille wird mit der gleichen "nix darf man mehr!"-Empörung moniert wie die spätere Absenkung auf 0,5 Promille.
Eine Artikel, dass diese und andere Maßnahmen zu einem radikalen Rückgang an Unfalltoten geführt haben, wird man in der BILD vermutlich nie finden.
Wenn man das hier durchrechnet, hat Herbert W. Sex mit seiner 14jährigen Stieftochter gehabt und ist dafür in den Knast gegangen. Die Schuld lädt die BILD natürlich komplett auf dem Mädchen ab – der Stiefvater ist das Opfer:
Eine Schlagzeile, wie sie sich der Chefredakteur nicht schöner wünschen kann:
Aus der Zeit, als "Kettenraucher" noch kein Alarmsignal war und Zigaretten allen Ernstes das Wort "sport" im Namen trugen:
"Die Lieblingsmarke prominenter Sportler", natürlich…
Meine Mutter hat mir noch erzählt, was für ein Segen die Pille war. Bis dahin war jeder Geschlechtsverkehr ein Risiko, wenn man nicht schwanger werden wollte. Frauen bekamen die Macht, ihre Familienplanung selbst zu steuern. Das musste der BILD suspekt sein, die prompt die üblichen Verdächtigen zum Kommentar bat:
Machen wir uns nichts vor: mit "Die Pille muss unter Kontrolle bleiben" ist natürlich "Die Frau muss unter Kontrolle bleiben" gemeint.
Ein Kino-Geschäftsführer lockt 10-14jährige Mädchen in den Vorführraum und vergeht sich an ihnen. Und trotzdem gelingt es der BILD problemlos, diesen unfassbaren Taten noch einen Schlag Widerlichkeit draufzusetzen:
Klar, es waren die kleinen Mädchen, die "sich verkauft haben".
Natürlich konnte die BILD auch gönnen. So gesteht man aus Herrensicht gerne ein, dass die Chefsekretärin wichtiger ist als der Chef – bis zur Unterzeile:
Mein Favorit ist hier natürlich der Münchner Diplom-Psychologe Germanus Gundlich (!), den sich Erika Fuchs nicht besser hätte ausdenken können.
Ich bin ziemlich sicher, dass diese gesamte Geschichte ein Luftschloss ist, das ausschließlich gebaut wurde, um Sybil(le) Danning halbnackt im Pelz zu zeigen:
Das sieht ja nicht mal nach einem weißen Fuchsmantel aus!
Man vergisst gern, dass die BILD ihre Zeit geprägt hat wie die Zeit die BILD. Deutschland war in den 60ern noch einig Spießerland, Homosexualität strafbar, das Bankkonto für die Ehefrau ein Wunschtraum, und wer dem Untermieter die freie Wahl bei der Beherbergung von Gäst*innen ließ, machte sich der Kuppelei schuldig. Gab es natürlich trotzdem, solange man davon nichts wissen können musste.
Es klingt für die aktuelle Generation womöglich bizarr, dass das hier erst per Gerichtsurteil erkämpft werden musste:
Dass die Nachbarn eine junge Dame nackich im Schlafzimmer des Mieters gesehen haben – das konnte der Vermieter selbstverständlich nicht dulden!
Hey, ihr Jungspunde und Mädels da draußen: ihr habt keine Ahnung, wie gut ihr es habt! Deutschland und die BILD konnten auch anders!
BONUS-Content!
Ich gehe ja immer gerne "one step above and beyond" und habe deswegen das BILD-Buch noch einmal ins Wohnzimmer geschleppt, um ein paar weitere Kuriositäten zu fotografieren. Es hilft, dass praktisch keine Seite der BILD ohne Kampagne, Häme, Hass oder Aufpeitscherei auskommt.
Wir haben uns ja weiter oben schon über die Rundfunkgebühren empört – der echte Klassiker und der BILD-Aufregern ist aber natürlich ein anderer:
1 Mark! Das sind satte 50 Cent für einen Liter! Wer soll das bezahlen?!
Wenigstens gab es ja damals noch Normalbenzin (fragt eure Eltern).
Gigantische Gewinnspiele veranstaltete die BILD auch schon immer, aber ich vermisse komplett überblasene Aktionen wie diese hier:
Ich frage mich, wie viele Kofferträger damals auf der Straße von gierigen BILD-Lesern mit irgendwelchen Lösungswörtern angebrüllt wurden. Es mögen sogar (der Einfachheit halber) Koffer geklaut worden sein…
Hat man sich das Benzingeld vom Munde abgespart, wird man an der Parkuhr gleich wieder abgezockt – 75 Cent für die Stunde ist der Anfang vom Ende!
Dass die Autonomie der Frau für die BILD eher kein Thema war, kann man schön an der Diskussion über Hildegard Knefs "neues Gesicht" sehen: "Entsetzen und Jubel" bei allen, die so etwas schert. Es sollte niemanden scheren. Außer die Knef.
Leute meines Alters erinnern sich, dass es an der Spitze der Sowjetunion (fragt eure Eltern) zwischen den auch Laien bekannten Breschnjew und Gorbatschow zwei Staatslenker gab, die ob kurzer Amtszeit von der Geschichte fast vergessen sind: Tschernenko und Andropow. Musste ich nicht mal nachschlagen.
Als Tschernenko den kommunistischen Löffel abgab, fand die BILD eine Schlagzeile, die man fast für Nachtreten halten könnte:
Es bleiben Fragen offen: Hat Gott Tschernenko vor Ort abgeholt? Hat er ihn sich von einem Lieferhelden bringen lassen? WOHIN hat Gott den ollen Kommunisten geholt? Doch nie und nimmer in den Himmel!
Die BILD hat Dieter Wedel gerne den Steigbügel gehalten, wenn er mal wieder davon fabulierte, den tagesaktuellen Skandal augenblicklich zu einem Drehbuch ausarbeiten zu wollen. Ob die so tapfer behaupteten Projekte jemals realisiert wurden, war dabei zweitrangig – die Zeilen waren gefüllt, die Mission erfüllt.
So ist es kein Wunder, dass Marianne Rosenbaums Film PRESENT-FUTURE nie vor die Kameras ging – vor allem, weil sich die Fonda-Geschwister damals bekanntermaßen nicht grün waren.
Diese Nachricht habe ich herausgesucht, weil sie Bezug nimmt auf ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt:
Die BILD lag (wieder mal) falsch. Zwar stieg die Zahl der Drogentoten auch im Nachgang der Wiedervereinigung deutlich an, aber die Alt-Fixer stellten einen vergleichsweise kleinen Anteil daran. Es zeigte sich nämlich (wie in einem SPIEGEL spezial berichtet wurde), dass Alt-Fixer zu einer Art natürlichen Entwöhnung neigen, wenn der Körper den Konsum harter Drogen lange genug durchhält.
Zum Abschluss ein weiteres Lieblingsthema der BILD: Krieg! Das Ausrufezeichen wird des Dramas wegen selten weggelassen.
Der Golf-Krieg. Als wir noch nicht wussten, dass es "nur" der erste sein würde…
Es mangelt mir an Recherche-Möglichkeiten, aber ich wüsste wirklich gerne, wie oft die BILD irgendwelche Diktatoren (vielleicht sogar Fußballtrainer) zu Hitlern von irgendwas erklärt hat. Um Verwechslungen zu vermeiden, wurde der Staatschef des Iran vor ein paar Jahren dann aber doch "der Irre von Teheran" getauft.
Und all das hielten wie damals für den tiefst möglichen Abgrund des Pressewesens…
Kann sich noch wer an Burdas gescheitertes und auf Ostdeutschland ausgerichtetes Konkurrenzprojekt "Super!" (1991-1992) erinnern? Da waren jede Menge Ex-BILD-Leute beteiligt. Deren legendärste und vielzitierte Schlagzeile lautete:
„Angeber-Wessi mit Bierflasche erschlagen – ganz Bernau ist glücklich, daß er tot ist“.
Ich persönlich bevorzuge "Kinski: Ich war sein Todes-Orgasmus".
Ich war nie ein Freund der BILD. Reißerische Schlagzeilen ("Offline-Clickbaits"), fragwürdige Themen, Meinungsmache, Dubiose Gewinnspiele, steile Thesen…
Und immer ein Fragezeichen hinter der Überschrift – damit man hinterher rechtlich fein raus ist.
Mit Journalismus hat das nicht viel zu tun..
Nach dem Einstieg "Ich war nie ein Freund…" habe ich bei deinem Kommentar auf ein "…aber!" gewartet. Das kam jedoch nicht. Aus verdienten Gründen vermutlich 🙂
Andererseits ist das natürlich eine Binsenweisheit.
100% agree, so weit, dass ich mit zum ersten Mal einen Beitrag hier nach wenigen Zeilen abgebrochen hab. Dieses Drecksblatt kriegt von mir nur Lebenszeit, um andere darauf hinzuweisen, wem sie da Aufmerksamkeit und Geld geben. Widerliches Erzeugnis von widerlichen Menschen.
Gut ist ja bekanntlich der Feind des Besseren – aber den Satz hätte ich trotzdem gern einmal am Tag in jedem Tiktok-Reel. Einfach um die Menschen mit Weltschmerz zu erinnern, dass wir als Gesellschaft doch schon ziemlich weit gekommen sind und wir in einer – im Vergleich zu damals – sehr guten und fairen Welt leben.
Nicht Thema des Beitrags, aber deinen Kommentar zu Nius fand ich interessant. Für mich trägt Nius 100% die Reichelt-Handschrift, die für mich wiederum kaum zu unterscheiden ist von der Diekmann-Bild.
Was liest man denn im Hause Dewi morgens am Frühstückstisch?
Reichelt ist massiv nach rechts abgedriftet, weil der Zeitgeist es (in seinen Augen "endlich") zulässt und er sich bei NIUS nicht an die Hausregeln von Springer halten muss. Diekmann war auch indiskutabel (eine Grundvoraussetzung für den Job), aber viel zu interessiert am staatstragenden Gehabe, um rechts von der CDU/CSU zu agieren. Bei uns wird am Frühstückstisch nicht gelesen, sondern geplaudert. Davon ab: primär SPIEGEL, wie seit 40 Jahren.
SPIEGEL gab es da nicht mal einen einen Claas Relotius?
Ich habe früher auch gerne den SPIEGEL gelesen, aber seit Stefan Aust nicht mehr da ist, sank mein Interesse stark.
Was ich vor Jahren nicht gedacht hätte, ich lese inzwischen gerne die WELT. Es schreiben dort manche "alten" Autoren vom SPIEGEL (z. B. Broder) und es werden auch andere Meinungen publiziert, das hilft gegen die eigene Echo-Kammer.
Ach Gottchen, der SPIEGEL hat das mit dem Relotius ja nicht absichtlich gemacht. Die sind auch reingelegt worden. Bei der BILD sind die Lügen dagegen Redaktionspolitik. Aust, Broder – alles Leute, die bei mir weitgehend durch sind. Für die Echokammer schaue ich bestimmte Kanäle auf YouTube.
Nicht absichtlich, aber die Artikel haben dort sehr gut in das Narrativ gepasst, das war m.E. das Problem. Und die Dokumentationsabteilung hat leider nicht sauber geprüft. Wäre Juan Moreno nicht so hartnäckig gewesen, was wäre dann wohl geworden?
Ich lese gerne möglichst ein breites Spektrum, u.a. auch hier und bin mit einigem hier auch nicht d’accord. Aber man sollte auch immer die "andere" Seite lesen, sonst bekommt man nur bestätigt, was mein schon meint zu kennen.
"Und die Dokumentationsabteilung hat leider nicht sauber geprüft." – das sind so Unterstellungen. Wer betrügen will, findet einen Weg. Das war bei den Hitler-Tagebüchern und Tom Kummer auch so. Es lässt sich leicht von außen und hinterher mit dem Finger zeigen.
Zur Dokumentationsabteilung habe ich im Gedächtnis, dass z. B. bei den Ortbeschreibungen in den USA bei einem Check Ungereimtheiten hätten auffallen müssen. Entsprechendes findet sich bei der SZ, https://www.sueddeutsche.de/medien/claas-relotius-spiegel-fergus-falls-1.4262551
"Der US-Blogeintrag ist eine Ohrfeige für ein Magazin, dessen Markenkern tiefschürfende, ausdauernde Recherchen sind, und wirft kein gutes Licht auf die Dokumentationsabteilung, in der 60 Mitarbeiter damit beschäftigt sind, alle Namen, Daten und Fakten vor der Veröffentlichung zu prüfen."
Beim NDR sieht es ähnlich aus https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Der-Fall-Relotius-und-die-Folgen-fuer-Journalismus,relotius110.html dort findet sich: "Der Bericht stellt aber auch Schwächen im System fest: Die renommierte Dokumentation, in der mehr als 50 Faktenchecker arbeiten, prüfe zwar Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt, aber nicht, ob "Spiegel"-Reporter auch tatsächlich vor Ort waren."
Wobei einmal 50 und das anders 60 Mitarbeiter dort beschäftigt sind?!?
Ich kann mich nur noch einmal wiederholen. Die SPIEGEL-Dokumentation galt bis dahin als vorbildlich. Der Fall Relotius hat Schwächen offenbart. Die werfe ich einem 70 Jahre alten Nachrichtenmagazin in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld nur sehr begrenzt vor – weil hinterher schlauer sein einfach ist.
Und ehrlich: wer denkt denn bei einem renommierten Autor, dass der gar nicht wirklich vor Ort war? Siehe auch den Fall Jayson Blair.
Eine Kleinigkeit: Der Golfkrieg von 1990 wird üblicherweise bereits als der zweite geführt, der erste begann 1980.
War das so? Kurios. Danke für den Hinweis.
Funfact: Die von Dir angeführten Einschränkungen in der Gesellschaft (Kuppelparagraph, Arbeiten und Kinto der Frau nur mit Erlaubnis des Mannes) gilt tatsächlich nur für WESTDeutschland. Die DDR war zumindest in diesen Belangen deutlich liberaler. Was zu der bescheuerten Situation führte, dass Homosexuelle mit der Wiedervereinigung plötzlich kriminalisiert wurden, weil Paragraph 175 StgB in der BRD erst 1994(!) abgeschafft wurde.
Vergewaltigung in der Ehe ist in Deutschland btw erst seit 1997(!!) strafbar.
Das ist bekannt. Die DDR war in vielen zivilen Dingen liberaler. Hätte ich deswegen tauschen wollen? Eher nicht.
Realität: Kinderschändung -> BILD: Mädchen "verkauften" sich für Kinokarten
I just threw up into my own stomach!!
Die BILD würde das mit den relativierenden Anführungszeichen rechtfertigen.