16
Apr. 2026

Fantasy Filmfest Nights 2026 Berlin: The Horror is real!

Themen: FF Nights 2026, Film, TV & Presse |

Once more unto the breach!

Wenn ihr das hier lest, sitze ich im Zug von München nach Berlin – da die Schnellverbindung wieder steht, ist mir das allemal lieber als der Flieger, der nach aktuellen Stand heute sowieso nicht geflogen wäre. Schwein gehabt.

Dieser Beitrag soll primär zu eurer groben Orientierung dienen.

Ich hatte sowohl für die Nights als auch für das große Festival im September wieder die Space-Kapsel gebucht, mich aber dann von der LvA überzeugen lassen, dass es von Vorteil ist, ein eigenes Hotelzimmer zu haben, in dem man auch mal ohne Unterhose rumlaufen kann, ohne verhaftet zu werden. Ich wohne deshalb in angenehmer Laufnähe zum Kino in einem B & B-Hotel samt Frühstück.

Das Programm würde ich nach grober Übersicht als… eklektisch bezeichnen:

Wie üblich sehr international, viele Filme, bei denen ich auf die Untertitel angewiesen sein werde (Brille nicht vergessen!). Erstaunlich aber: wenig Asia-Action, kein Zeichentrick, und auch nichts, was ich auf den ersten Blick als Science Fiction oder potenziellen Blockbuster-Crowdpleaser mit Starpower einordne.

Das liest sich zumindest über den Daumen gepeilt wie filmisches Knäckebrot.

Es gilt wie immer: I watch it so you don’t have to. My pain, your pleasure.

Dass schon die Fahrt nicht ohne Stolperfallen sein würde, dürfte niemanden überraschen, der die Schlunzigkeit des Wortvogels kennt: Statt pünktlich um 9.19 Uhr am Gleis zu sein, freute ich mich auf den ICE um 11.18 Uhr – nur um dann festzustellen, dass ich diese Verbindung für das große Festival ab dem 2. September gekauft hatte. Ich hatte demnach meinen regulären Zug verpasst. Und wer den Wortvogel wirklich kennt, den wird auch nicht überraschen, dass ich den Schaffner erfolgreich bequatschen konnte, mich trotzdem mitzunehmen. Man ist ja Mensch.

Danke, DB!

Wer wissen will, mit wie viel Gepäck man für vier Tage Berlin kalkulieren muss:

Das unterstellt, dass man auf Körperhygiene achtet und jeden Tag die Unterwäsche und das T-Shirt wechselt. Mein Macbook und meine 2l-Trinkflasche sind auch drin.

Darüber hinaus freue ich mich darauf, in Berlin wieder ein paar alte Freunde zu treffen und mich des nachts in fragwürdigen Kiezen herum zu treiben. Das Fasten wird dementsprechend für vier Tage dem Berliner Streetfood untergeordnet. toogoodtogo wollte ich rund um den Berliner Zoopalast auch mal ausprobieren.

Wer sich bis zu meinen ersten Reviews ein wenig ablenken will, dem kann ich aus ganzen Herzen diesen YouTube-Kanal empfehlen – so etwas würde ich vielleicht selbst produzieren, wenn ich die Zeit und das Knowhow hätte:

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In diesem Sinne: see you on the other side!



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7 Kommentare
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16. April, 2026 12:15

Danke für die Sichtung und eine schöne Zeit dir.

(Too Good To Go schreiben sich selbst übrigens so, sogar mit Leerzeichen. Beim Appnamen lassen sie die Leerzeichen, aber nicht die Großschreibung weg.)

Dein Weblog scheint eine neue Schrift zu haben. Gefällt mir.

heino
16. April, 2026 12:43

Viel Spaß. ich selbst werde dank Gewinn bei einer Verlsoung am Freitag "Rosebush pruning sehen" und eventuell noch am Sonntag den einen oder anderen Film ansehen. Wie immer, freue ich mich auf deine Reviews

16. April, 2026 21:10

Danke für den Tipp mit Too Good To Go. Das ist jahrelang an mir vorbeigegangen. Ich habe ein paar Läden ausprobiert. Tatsächlich bekommt man da in der Regel anständig viel in die Tüte geschaufelt. Bisher kein Totalausfall dabei und zusammengekratzter Müll sowieso nicht.

Alexander Freickmann
17. April, 2026 16:35
Reply to  Jörg Krömer

Meine Frau hat mal bei Starbucks gearbeitet und die Tüten da gepackt (daher kennen wir das auch schon seit Jahren). Die dürfen da offiziell keinen Totalausfall reinpacken, also im Sinne von "darf so nicht mehr verkauft werden". Die Firmen haben da quasi die gleiche Haftung wie bei normalen Verkäufen.

Alexander Freickmann
17. April, 2026 16:32

Die Bahn ist btw normalerweise immer so kulant, zumindest wenn man freundlich fragt und die nicht grade total angepisst sind. Wenn der Bahnhof einen offenen Service-Point hat, sollte das sogar gar kein Problem sein. Die buchen einen da einfach um, auch gerne mit Sitzplatzreservierung.