Fantasy Filmfest Nights 2026 Berlin (15): IMPOSTERS
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Offizielle Synopsis: Seltsame Dinge geschehen in dem Dorf, in das Marie und Paul gerade gezogen sind. Menschen werden vermisst, es kommt zu unerklärlichen Erdbeben. Doch das Paar gibt nichts auf die Warnungen – bis ihr Baby Theo plötzlich während einer großen Party spurlos verschwindet. Als die verzweifelte Marie erfährt, wie sie es zurück bekommen kann, ist sie bereit, alles dafür zu tun. Doch ist das, was sie bald aus einer mysteriösen Höhle heimbringt, tatsächlich ihr Sohn?
Kritik: In der ersten halben Stunde dachte ich noch "großartig, wieder so eine langsam erzählte Paartherapie auf der Basis eines Kindesverlustes", aber IMPOSTERS hat weit mehr zu bieten als eine müde Metapher auf eine Beziehung, die unter Druck und Frust zerbricht, ohne dass die Beteiligten es sich eingestehen.
Leider kann ich nicht nennenswert mehr dazu sagen, ohne die relevanten Wendungen zu verraten – was ich nicht tun werde, weil ich euch diesen Film tatsächlich ans Herz legen möchte. Da sind Spoiler nur schädlich.
Klar ist das kein großes Tennis. Die Darsteller sind bestenfalls okay, es wurde mit erkennbar geringem Budget gearbeitet – und ja, es nervt mich auch, dass der Regisseur seine Videobotschaft so knurrig knapp gehalten hat, dass er sie sich gleich hätte schenken können.
Aber schlagt mich und gebt mir Tiernamen – ich mag Filme, die mit einer ungewöhnlichen Idee anfangen und darauf aufbauen, statt irgendwelche Traumata aus dem Leben der Macher zu verarbeiten. Am ehesten würde ich IMPOSTERS Genrefans empfehlen, die auf die verschachtelten Mysterys des Duos Benson/Moorhead steil gehen. Ich gehöre dazu.
Es sei aber der Fairness halber erwähnt, dass der geschätzte Kollege Martin Beck mit IMPOSTERS rein gar nichts anfangen konnte – vermutlich, weil da keine Asiaten mit Schrotflinten ballernd in Zeitlupe von Hochhäusern springen.
BILD DES TAGES
Auf dem Trödelmarkt vor dem Kino eine Silberscheibe von BROKEN entdeckt – den habe ich im FFF-Kontext vor 17 Jahren besprochen:
Not biting. 😀
Damn! Too smart for me!
Ah… „The Broken“ war damals meine erste Blu-Ray…