12
März 2026

Videotheken-Schätze: Science Fiction

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

So, die große Trailerschau geht weiter. Es ist Zeit für Aliens, Raumschiffe, Laserwaffen, Computerwesen und… Geburtenkontrolle?

Ich präsentiere das Obskure, das Kultige, das Vergessene, das Verdrängte!

Z.P.G. (für Zero Population Growth) findet man auf Ranglisten der Prä-STAR WARS-Filme der 70er eher selten, dabei ist er für seine Zeit sehr typisch: wütend, grimmig, sozialkritisch. Die Zukunft nicht als Hoffnung, sondern als Warnung. Habe ich auf jeden Fall in den 80er Jahren im Fernsehen gesehen. Konzeptionell hat das Ähnlichkeiten mit DREHT EUCH NICHT UM – DER GOLEM GEHT RUM:

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ALTERED STATES von Regie-Enfant Terrible Ken Russell könnte SO heute vermutlich nicht mehr produziert werden. Zu sperrig, zu vage, zu verkünstelt. Er repräsentiert noch einmal alles, was das SF-Kino auszeichnete, bis STAR WARS es auf eine pubertäre Materialschlacht reduzierte:

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Ich bin auch noch auf ein schönes "making of" zum Film gestoßen:

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Der patriotische Haudrauf-Zeitreisefilm THE FINAL COUNTDOWN ist der einzige Film, den ich – so die Erinnerung nicht täuscht – mit meiner Oma im Kino gesehen habe. Fand ich mit 12 ganz knorke. Ein paar Monate später sah ich im Europa-Kinocenter ein Plakat für TIME SLIP, den ich (korrekterweise?) als einen japanischen Ripoff der gleichen Geschichte identifizierte:

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SATURN 3 ist ein echter Verhau – ein von Anfang an zum Scheitern verurteiltes Projekt. Die Geschichte hinter dem Film ist erheblich spannender als der Film selbst. Kirk Douglas viel zu alt, Farrah Fawcett viel zu doof, und Harvey Keitel viel zu besoffen – er wurde wegen seines schweren Akzents denn auch von Roy Dotrice synchronisiert. Der ursprüngliche Regisseur war total überfordert und wurde durch Produzent Stanley Donen (EIN AMERIKANER IN PARIS) ersetzt, der auch keine Ahnung von Science Fiction hatte. Als Designstudie und Beispiel für Hybris allerdings prima ansehbar:

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SUPER FUZZ erschien mir als 12jährigem Steppke, als hätte man ihn quasi für mich gedreht: SUPERMAN, aber mit Terence Hill! Der muss ja… na ja, super sein. Leider ist SUPER FUZZ im Oeuvre von Herrn Girotti eine eher vergessenswerte Nummer, der erheblich mehr inspirierte Gags gut getan hätten:

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THE QUIET EARTH hat tatsächlich so etwas wie Kultstatus, aber den hatte der Film natürlich nicht, als wir ihn damals für uns entdeckt haben. Ein postapokalyptischer, eher schweigsamer Streifen, dem es weniger um die großen Bilder als um die "conditio humana" geht:

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Es ist heute vielleicht schwer vorstellbar, aber in den 80ern waren Nostalgie und Retro nicht wirklich Thema. Die Generation unserer Eltern schaute nicht wehmütig auf ihre Jugend zurück, die war froh, sich endlich eine Eigentumswohnung und einen Videorekorder leisten zu können. STRANGE INVADERS war daher ein Geheimtipp unter den "anspruchsvolleren" Filmnerds – ein Streifen, der sich sehr offensichtlich an den Invasions-Heulern der 50er Jahre à la Jack Arnold orientierte und das sehr gut machte:

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Ich weiß bei den meisten Filmen heute noch, in welchen Kinos ich sie gesehen habe. TIMERIDER – DAS ABENTEUER DES LYLE SWANN (auf Video TIMERIDER – MIT DER CROSS-MASCHINE AUF ZEITREISE) lief im Neuen Rex, das lange schon geschlossen ist. Die Mischung aus Action, Western und Science Fiction ist eine sehr eindeutige Inspiration von ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT und weit unterhaltsamer, als man bei so einem vergessenen B-Movie erwarten sollte:

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GREMLORDS ist – ähnlich wie WIZARD OF SPEED AND TIME – ein Amateurprojekt, dem es fast gelingt, die finanziellen und technischen Defizite mit schierem Enthusiasmus und Eierschaukelei wett zu machen. Die Verbreitung über die Videotheken dürfte zu 90 Prozent dem Cover zu verdanken gewesen sein, das kackfrech Elemente von STAR WARS, GHOSTBUSTERS und ONE MILLION YEARS B.C. abpauste. Ein Imitator des Filmschurken "Buckethead" tritt mittlerweile mit seiner "Gremloid Party" bei nationalen britischen Wahlen an. Als Zuschauer mag man sich heute am Kopf kratzen, was das soll, aber wir fanden es halbwegs super:

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SOLARBABIES sollte ein Blockbuster sein, das ist offensichtlich – Produzent war Mel Brooks, der auch dafür sorgte, dass MGM den Film auf den Markt brachte. Junge Stars wie Jami Gertz und Jason Patric sollten die Teenager locken, die Musik war von Maurice Jarre, die Effekte von Richard Edlund. Das sind alles Top-Leute. Nur als Regisseur hätte man vielleicht jemanden nehmen sollen, der sich mit sowas auskennt – Alan Johnson war halt doch eher ein Choreograph als ein Filmemacher. Das Ergebnis ist völlig verquaster Eso-SF-Quatsch, der eine Wiederentdeckung als "pure 80s"-Wundertüte verdient:

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Es gab auch Filme, die ich mich nie getraut habe – OPERATION JUPITER ist für japanische Verhältnisse ein extrem aufwändiger Versuch, Kubricks 2001 zu imitieren. Aber den Japanern traute ich 1986 (als der Film hierzulande auf Video veröffentlicht wurde) nur Action und Monster zu. Ein Fehler?

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Während die Amerikaner in den 80ern das Prinzip Blockbuster perfektionierten, versuchten die Asiaten, im Zweifelsfall alles in einen Topf zu werfen und ordentlich umzurühren. Versteht mich nicht falsch – trotz des gelebten Irrsinns sind Filme wie I LOVE MARIA (aka ROBOFORCE) durchaus anstrengend und kosten wertvolle mentale Kapazitäten. Aber mannometer, was haben wir damals gestaunt – mehr Kino geht nicht:

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Mike Jittlov war ein junger Tricktechniker der es mit einem selbstgedrehten Kurzfilm in eine Disney-Sendung schaffte und das Konzept dann für einen preiswerten Langfilm umarbeitete. Sein Ziel: so viele handgemachte Trickeffekte wie möglich. Das Ergebnis THE WIZARD OF SPEED AND TIME mag kein großes Kino sein, aber es strotzt vor Liebe und Begeisterung und hat damals viele Filmfans (korrekterweise) denken lassen: DAS kann ich auch!

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Ahhh, MILLENNIUM. Ich erinnere mich. Lief relativ groß im Europa Kino-Center in der Nähe des Hauptbahnhofs. Verkaufte sich über Bilder, die fette utopische SF und einen Charlie’s Angel mit Sigue Sigue Sputnik-Frisur versprachen, war aber letztlich doch mehr ein Katastrophenfilm mit futuristischem Aufhänger:

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SLIPSTREAM wurde in der Filmpresse groß angekündigt – weil von einem STAR WARS-Produzenten (nicht George Lucas) und mit dem Star aus STAR WARS (nicht Harrison Ford). Das Ergebnis war erstaunlich… mau, zumal die zerstörte Erde hier schwer nach erholsamen Reisezielen in der türkischen und englischen Pampa aussieht, wo auch gedreht wurde:

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Wem der Begriff CAT III nichts sagt, den kann ich nur bedauern. Diese Klassifizierung von Hongkong-Filmen versprach immer massive Gewalt, hemmungslose Erotik, und gerne auch totalen Wahnsinn. Ich könnte diverse Beispiele nennen, aber ROBOTRIX gehört zu den "Machwerken" im besten Sinne, für die wir dankbar sein konnten. Amy Yip war die asiatische Samantha Fox:

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Es liegt in der Natur der Sache, dass die 80er-Videotheken vollgestopft waren mit Ripoffs von TERMINATOR, ALIENS und BLADE RUNNER. Es ist keine Leistung, in dem Kontext MUTANT – DAS GRAUEN AUS DEM ALL oder PLANET DES SCHRECKENS zu kennen. Die kennt jeder. Die sind auch beide großartig. Von den noch mit halbwegs ordentlichem Budget realisierten Nachziehern gehört DARK SIDE OF THE MOON allerdings zu den unbekannteren:

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GUNHED beginnt wie der beste Film aller Zeiten – eine Truppe Söldner stürmt eine Vulkaninsel mit gigantischen Robotern. Und die irren Japaner haben die Roboter teilweise 1:1 gebaut (ich hatte damals mal das "making of"-Buch in der Hand)! All that – and delicious Brenda Bakke too! Aber dann geht es schnell bergab: die Story ist eine wirre Abfolge von "wie bitte?!", die Action hat keinen Drive, der Soundtrack dudelt dünn – alles Potenzial wird verschenkt:

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Mich faszinieren internationale Produktionen, in denen verschiedene Länder viel Geld und Stars investieren, um global abzuräumen – das funktioniert eigentlich nie, weil die unterschiedlichen Filmkulturen sich nicht beliebig fusionieren lassen. Die Ko-Produktion SOLAR CRISIS hat Charlton Heston aus der Rente gezerrt, enorm Geld investiert, und sich an der Adaption eines japanischen SF-Romans völlig überhoben. Das schnarchige Monstrum habe ich tatsächlich in einer Pressevorführung im Neuen Arena gesehen und mir sind nur die beeindruckenden, aber entseelten Effekte in Erinnerung geblieben.

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Es bleibt kurios, dass man in den späten 80er und frühen 90er Jahren ernsthaft dachte, die Jugend der Zukunft würde auf Rollerblades rebellieren. PRAYER OF THE ROLLERBOYS ist ein komplett spackiges Kind dieser Zeit. Ich kann ihm dennoch nicht böse sein, denn trotz aller Defizite trägt er das Herz am rechten Fleck und das Jahr 1991 wie einen Orden an der Brust:

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Ich erinnere mich gut, wie baff wir waren, als Godfrey Ho nach Dutzenden zweitverwertender Ninja-Rohrkrepierer plötzlich einen Superheldenfilm namens CATMAN: LETHAL TRACK präsentierte – und die Fortsetzung CATMAN: BOXER BLOW gleich dazu! Erwartungsgemäß ist das 100 Prozent Schrott, aber in seiner Dreistigkeit und Dummheit schon wieder sehenswert:

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ABRAXAS ist kein guter Film, das steht fest. Zwei tumbe Muskelspacken aus dem All bekriegen sich und irgendwie geht es um das Schicksal der Menschheit. Aber ABRAXAS ist bezaubernd typisch für die Sorte Radaufilme, mit denen wir in den 80er und 90er Jahren die Wochenenden verbracht habe. Meine These: Der Film wurde primär ausgeliehen, weil er in einer supergeilen geprägten Silberbox kam:

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FREEJACK ist auch wieder so ein Rohrkrepierer, an dem viele Leute beteiligt waren, die es besser hätten wissen müssen: der Regisseur von QUIET EARTH und YOUNG GUNS II, der Autor von ALIENS und TOTAL RECALL, dazu Anthony Hopkins und Mick Jagger (der auch noch seine Frau Jerry Hall unterbrachte). Aber ähnlich wie bei SATURN 3 wollten die einzelnen Teile kein homogenes Ganzes ergeben und der Film legte sich an den Kinokassen schon zum Start auf die Fresse. Vielleicht lag es auch daran, dass Emilio Estevez nie wirklich zum "leading man" taugte:

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Bei den Horrorfilmen hatte ich schon erwähnt, dass wir in den Videotheken immer wieder mit "Premieren – exklusiv auf Video" beglückt wurden, bei denen es sich schlicht um US-TV-Filme handelte, oft genug um spielfilmlange Piloten, denen keine Serie gefolgt war. Ein gutes Beispiel dafür ist FUTURE CITY, dessen CGI damals als ziemlich gut galt, heute aber Grütze ist. Hauptdarsteller war Kevin Conroy, der als Stimme von BATMAN in haufenweise Trickserien und Filmen Legendenstatus erreichen sollte:

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Damit haben wir das Kapitel Science Fiction durch. Ich hoffe, die kleine Zeitreise hat euch gefallen. Nächster Stopp: Best of the Best!



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19 Kommentare
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12. März, 2026 08:47

Gunhed haben wir damals in den 90ern mal ausgeliehen, sehr viel Spaß und Lachen dabei gehabt, aber eher nicht, weil der Film so lustig ist, eher unfreiwillig komisch und lächerlich. Aber ein Abend gute Unterhaltung.

Marcus
12. März, 2026 08:56

Dark Side of the Moon war jahrelang mein Geheimtipp, seit mir der in den späten 90ern mal im ÖR untergekommen war. Aus der Zeit kenn ich auch Freejack.

12. März, 2026 11:44

Vielen Dank für die Zusammenstellung! Vereinzelt schon bekannt, aber noch ein paar coole, interessante Tipps darunter, die ich mir beizeiten mal geben werde :-D.

DocAndy
12. März, 2026 12:01

Gunhed ist ein sehr gutes Shoot-em-up, vor allem auf der PC-Engine. Gibt es dazu noch mehr japanischen Background? Mangas? Anime?

DocAndy
12. März, 2026 12:22
Reply to  Torsten Dewi

Oh spannend, habe ich über Google so nicht gefunden. Die Filmausschnitte sehen nicht sooo schlecht aus, muss ich mal komplett anschauen.

jimmy1138
12. März, 2026 12:02

"weil von einem STAR WARS-Produzenten (nicht George Lucas)"

Gary Kurtz ist eventuell das beste Beispiel für Produzenten, die für kreative Genies (in seinem Fall George Lucas bzw Jim Henson) als Korrektiv notwendig sind, aber selbst nicht kreativ genug sind, um eigene Projekte auf diesem Niveau hervorzubringen. Ein wesentlicher Grund für Lucas Scheitern mit den Prequels war in meinen Augen, daß Rick McCallum eben kein Gary Kurtz war.

"den ich (korrekterweise?) als einen japanischen Ripoff der gleichen Geschichte identifizierte:"

"GI Samurai" kam 1979 raus, "Final Countdown" 1980. Obendrein basiert der japanische Film auf dem Roman "Sengoku Self Defense Forces" aus dem Jahr 1971. Ich tendiere beim Thema Ripoff eher zum umgekehrten Schluß.
Ich fand auch bei "Final Countdown" immer sehr enttäuschend, daß es kein Eingreifen in die Geschichte gibt. "GI Samurai" zieht das Konzept – was kann eine Truppe moderner Soldaten (ohne entsprechende logistische Unterstützung mit Munition und Treibstoff) im Japan des Sengoku Jidai erreichen – bis zur bitteren Konsequenz durch.

dermax
12. März, 2026 12:23

Ich fand "Super Fuzz" (der im TV als "Supercop" lief) toll, genau was man von einem Terence Hill-Superheldenfilm erwarten konnte. Und der Soundtrack war geil!

jimmy1138
12. März, 2026 15:22

"Vielleicht lag es auch daran, dass Emilio Estevez nie wirklich zum "leading man" taugte:"

Also auf die Filmographie von Estevez geschaut und der hatte eigentlich zu der Zeit einen ziemlich guten Run – Men at Work, Stakeout, Young Guns I & II, im selben Jahr wie Freejack hatte er noch Mighty Ducks.
Nach 1996 und seiner Nebenrolle in Mission Impossible dürfte er mehr auf seine Karriere als Regisseur umgesattelt haben.
Aber abseits von Demi Moore hatte er wohl die beste Karriere der "Brat Pack"-Truppe…

Dinozeros
12. März, 2026 15:36
Reply to  jimmy1138

Rob Lowe ist im US-TV sehr, sehr erfolgreich und reich geworden.

heino
12. März, 2026 16:04

Dark Side of the moon fand ich damals ziemlich gut, der war recht unheimlich und einer der wenigen SF-Horror- Vertreter.
Slipstream dagegen war langweiliger Käse, Saturn 3 ist ein wirklich seltsam misslungenes Machwerk und Freejack hätte gut sein müssen, war aber nur dröge

jimmy1138
12. März, 2026 17:42
Reply to  heino

Um das Thema "Freejack" noch mehr auszulutschen – der war wohl auch das de facto Ende von Mick Jaggers Karriere als Filmstar und ein weiterer Film aus der Kategorie "Science Fiction Filme, die in einem Jahr spielen, das mittlerweile in der Vergangenheit liegt"

Magineer
12. März, 2026 23:16

Ich dachte ja immer, die asiatische Antwort auf Samantha Fox war Chingmy Yau. "Naked Killer" war in den 90ern als Sleazebombe irgendwie unerreicht, und Wong Jing hat ja einfach nicht damit aufgehört, Cat. III-Heuler ohne Ende rauszuhauen. 🙂

Last edited 30 Tage zuvor by Magineer
heino
13. März, 2026 06:35
Reply to  Magineer

oooh, Naked Killer. Lange nicht mehr gesehen, den könnte ich mir mal wieder anschauen…..

Mark
14. März, 2026 08:32

ZPG (ZeroPopulation Growth) – Die Erde stirbt/Geburten verboten, der hier den Anfang macht, habe ich nie zur Gänze gesehen, wie erwähnt lief der entweder in der Science Fiction Reihe der ARD oder in "Der phantastische Film" des ZDF, reiht sich ein in die Dystopien der Zeit (Soylent Green,Der Omega-Mann,Silent Running). Aber unvergesslich bleibt er mir wegen einer Besprechung im berühmt/berüchtigten Lexikon des Science Fiction-Films. Da wurde sich darüber mokiert, dass die männliche Hälfte des zum Tode verurteilten Ehepaares mit einem Meißel durch die Straßendecke mal schnell einen Tunnel gräbt, um der laufenden Hinrichtung zu entkommen. Bis heute ist das meine primäre Motivation, den Film anzuschauen. Hole ich dann eventuell mal nach…

18. März, 2026 13:34

"Der patriotische Haudrauf-Zeitreisefilm THE FINAL COUNTDOWN ist der einzige Film, den ich – so die Erinnerung nicht täuscht – mit meiner Oma im Kino gesehen habe. Fand ich mit 12 ganz knorke. Ein paar Monate später sah ich im Europa-Kinocenter ein Plakat für TIME SLIP, den ich (korrekterweise?) als einen japanischen Ripoff der gleichen Geschichte identifizierte…"
Tatsächlich kam TIME SLIP (Dez. ’79) ein halbes Jahr vor THE FINAL COUNTDOWN (Mai ’80) ins Kino und ist die Verfilmung des Romans "Civil Self-Defense Force" des in Japan populären Autoren Ryō Hanmura (gibt auch eine Manga-Reihe, eine TV-Serie und ein Remake aus den 2000ern dazu). Inwieweit der Plot des Buches nun mit dem des Films übereinstimmt, kann ich allerdings nicht beurteilen.