Wortvogels Leichenkeller – remastered!
Themen: Abandoned, Film, TV & Presse |Ich habe es mehrfach angedeutet – die letzten Wochen habe ich damit zugebracht, meinen ganzen Datenbestand aus externen Festplatten, Cloud-Speichern und sonstigen Archiven zu entmüllen, zu sortieren und neu zu kuratieren. Das klingt nicht so dramatisch, aber bei mehreren hunderttausend Fotos, mehreren zehntausend Dokumenten und Serienepisoden, mehreren tausend MP3 und Filmen ist das gar nicht so einfach – vor allem, wenn sich in den Ordnern primär Kraut und Rüben finden.
Ich werde beizeiten noch davon berichten, welche Wege ich bei der Aktion gegangen bin und welche (teils für mich neuen) Tools ich dabei verwendet habe.
Interessanter scheint mir momentan aber, was dabei so alles auftaucht – und was man damit anfangen kann. Die Möglichkeit zur Retusche per KI ist ja nicht auf alte Familienfotos beschränkt. Es ist spannend, längst eingemottetes Material noch einmal abzustauben und nach heutigen Maßstäben zu rekonstruieren.
So liegen in meinem "Projekte alt"-Ordner bestimmt 50 Konzepte für TV-Filme, Serien und Dokus, die ich teilweise vor 25 Jahren entwickelt habe, als das Privatfernsehen noch nicht primär aus Reality-TV und Promi-Shows bestand. Damals war Fiction noch "king" und man mühte sich redlich (wenn auch oft vergeblich), in Sachen Aufwand und Effekte mit den Amerikanern (oder wenigstens mit den Briten) gleichzuziehen.
Gesucht wurden knackige High Concept-Projekte, die sich leicht erklären und damit auch international leicht vermarkten lassen. Das muss man bedenken, wenn man diese Pitches aus heutiger Sicht betrachtet – der aktuelle Markt der Streamer und Miniserien im Mega-Budget-Bereich erlaubt eine andere Qualität und Quantität, als es damals denkbar war. Wir hatten ja nix!
Es war damals nicht unüblich und mitunter durchaus hilfreich, einem ersten Pitch eine Artwork voranzustellen, die augenblicklich einen ersten Eindruck vermittelt. Für sehr reißerische und wenig repräsentative Flyer dienten diese Motive, um auf Filmmessen die Aufmerksamkeit der Käufer/Verleiher auf sich zu ziehen.
Es war die Zeit vor KI und auch Photoshop war für die meisten Menschen eine Geheimwissenschaft – mein Ko-Autor und ich haben mitunter Grafiker aus Florida angeheuert, die unsere Ideen grob umsetzten. Die Originale, die ich euch gleich präsentiere, galten damals schon als bemerkenswert professionell. Heute sind sie bestenfalls nicht peinlich, schlimmstenfalls aber doch.
Ich kam gestern auf die Idee, die alten Artworks zur Präsentation hier von ChatGPT noch einmal überarbeiten zu lassen. Das war ein Fehler, denn ich bin nun unfassbar frustriert, weil ich in Minuten bessere kostenlose Ergebnisse bekomme, als wir damals in Wochen für Geld organisieren konnten.
(Kurze Pause für das Wehklagen der Grafiker im Haus)
Was nun folgt, ist selten über den ursprünglichen "Pitch" hinaus gekommen – zwei bis fünf Seiten, auf denen ich das grobe Konzept, die Figuren, und die Gründe vorgestellt habe, warum man das unbedingt produzieren müsse. Ich stellte dann oft genug fest: muss man eben nicht. It’s how the business works.
Nehmen wir ULTIMAX – eine putzige Krimi-Actionserie, die KOMMISSAR REX und den SECHS MILLIONEN DOLLAR MANN in Gestalt des kleinen Terriers Max fusioniert, der als bionisch rekonstruierter "noch besserer Freund des Menschen" als Detektiv sogar sein leicht deppertes Herrchen aussticht:
Ja, ich weiß: Selbst im SECHS MILLIONEN DOLLAR MANN gab es schon einen bionischen Schäferhund namens Maximilian ("max a million"). Aber meine Serie sollte einen ganz anderen, humorvollen, und vor allem deutschen Ansatz haben.
ChatGPT wirft nach ein paar Stichworten (und einer Titeländerung) eine Promo-Artwork aus, für die ich damals getötet hätte:
Damit hätte ich mir sogar bei Disney die Türen öffnen können!
Weiter im Text. Ein anderes Trittbrett-Projekt, das wir vor fast 20 Jahren angedacht hatten, war eine deutsche Variante der SIEBEN MILLIONEN DOLLAR FRAU. Zum einen hatte RTL ein paar Jahre vorher den MILLENNIUM MANN produziert, zum anderen war ein US-Remake der BIONIC WOMAN in Arbeit, deren Hauptdarstellerin Michelle Ryan ich mir prompt für eine deutsche Version auslieh:
Auf die Titelzeile bin ich zugegebenermaßen bis heute stolz, obwohl sie natürlich – ein wenig – von ROBOCOP geklaut ist. Diese Artwork habe ich damals selber zusammen gepfuscht, auch weil ein Pitch für eine Krimiserie bei den meisten Redakteuren der Produktionsfirmen und Sender erstmal die Langeweilehürde nehmen muss.
ChatGPT bekam die Artwork als Vorlage mit der Bitte, es auf jeden Fall besser zu machen – und auch einen passenderen Hintergrund einzubauen. Presto:
Ja, das ist schon ein wenig "cringe", aber es war ja auch für die frühen 2000er gedacht, da traf es den Zeitgeist. Mir hätte es Spaß gemacht, das zu schreiben.
Ich habe schon sehr bald nach dem Einstieg von Yvonne Catterfeld bei GUTE ZEITEN SCHLECHTE ZEITEN vermutet, dass die Frau Star-Potenzial hat. Und weil ich gerade damit beschäftigt war, fleißig Bücher zu CHARMED zu schreiben, entwickelte ich für SAT.1 ein TV-Movie, das Start einer Serie hätte sein können. Frau Catterfeld kaperte ich kackfrech für die Artwork:
Gefällt mir bis heute ganz gut und ich bin immer noch der Meinung, dass der Sender sich hier einen garantierten Quotenhit hat entgehen lassen. Überarbeitet sieht die Artwork aus wie eine Romantic Comedy von Hallmark oder Lifetime:
Den Titel würde ich heute allerdings nicht mehr verwenden – die Zeiten haben sich geändert und das hat ein Geschmäckle.
Für meine Retrospektive der Genreproduktionen der Privatsender um die Jahrtausendwende hatte ich bisher die beiden RATTEN-Filme komplett vergessen. Das ist umso erstaunlicher, da ich dem Produzenten Christian Becker vor 20 (?) Jahren einen dritten Teil vorgeschlagen hatte. Um den Plot nicht redundant werden zu lassen, verlegte ich die Handlung diesmal auf ein großes Kreuzfahrtschiff – was den Vorteil hat, dass die Personen vor den Ratten nicht fliehen können und externe Hilfe auch nicht zu erwarten ist.
Man verzeihe die schlechte Bildqualität – das hier stammt vom Cover des Pitches:
Ich wollte gar nicht, dass ChatGPT am Konzept oder den Bildelementen groß was ändern – nur "besser" sollte es werden. Wie gesagt: Es hilft, wenn man der KI die alte Version zeigt, damit sie eine grobe Vorstellung bekommt, was gewünscht wird. In diesem Fall brauchte ich dazu nur folgenden Prompt einzugeben:
Realistic promo artwork for a scary TV movie depicting a luxurious cruise ship traveling a stormy ocean at night. the face of an aggressive looking rat with red eyes is superimposed over the cloudy sky. a slightly scary title font reads "RATTEN 3" while a subtitle reads "Kreuzfahrt in den Tod"
And the AI delivers:
Ich habe durchaus auch Dokuformate und spekulative Projekte entwickelt. So fand ich es spannend, die Entwicklung des Konzepts "Familie" (Vater, Mutter, Kind) bis in die Steinzeit zurück zu verfolgen. Wann trennte sich die "nuclear family" vom Stamm, wann wurde die "family unit" wichtiger als die "community"? Die Artwork dafür ist eine der gelungeneren, finde ich:
Die KI kann das aber noch mal auf ein ganz anderes Niveau heben:
Inspiriert von SF-Autor Hal Clement kam ich damals auf die Idee, von Wissenschaftlern durchrechnen zu lassen, wie sich Leben unter anderen Umständen auf anderen Planeten entwickelt haben könnte. Wie "alien" kann das Leben sein, wenn die Parameter Schwerkraft, Licht, Atmosphäre, etc. anders sind?
Auch hier finde ich die Idee bis heute bestechend und die Artwork ebenso:
Für das KI-Remake habe ich mir einen etwas prägnanteren Titel ausgewählt, davon abgesehen das Konzept der Artwork aber beibehalten:
Von einigen der Projekte habe ich euch unter dem Label "Abandoned" (siehe Randspalte links) schon erzählt. Darum werden aufmerksame Leser diese Artwork für MENSCHENJAGD auch schon kennen, wenn auch nur als Recycling:
Natürlich erinnert das nicht zufällig an RUNNING MAN…
Die gejagte Figur ist einem Foto von Steve McQueen aus THE GREAT ESCAPE entliehen. Die KI braucht keine solche Vorlage und ich gab als Prompt lediglich ein:
Realistic promo artwork for a TV movie depicting the silhouette of a man energetically running straight toward the camera. an oldschool bullseye is covering him as if he is in the target scope of a rifle. the background is a stylized map of Germany. the whole image is kept in two or three intense colors. a dynamic title font reads "MENSCHENJAGD" above his head.
Das Ergebnis ist etwas dynamischer, wenn auch wieder im sehr knallbunten Stil der Jahrtausendwende gehalten:
Auch MYTHICAL CREATURES kennt ihr bereits – da gab es ja sogar einen "Teaser":
Die Artwork zum Konzept fand ich für die damalige Zeit prima und es ärgert mich bis heute, dass wir feststellten, dass UFO einfach der falsche Partner war:
Wer genau hinschaut, sieht Elemente aus AMERICAN WEREWOLF und DRAGONHEART. Diesen "Klau" (der für Pre-Production-Artworks absolut üblich ist) kann man sich 2026 natürlich schenken. Nach dem ersten Entwurf bat ich die KI nur, das Zeit-Element der Zeitmaschine etwas deutlicher zu machen:
So etwas würde auf einer Filmmesse zumindest mein Interesse erregen.
Von RED EUROPE habe ich euch vor 13 Jahren erzählt – eine "alternative history", in der die Sowjetunion den Kalten Krieg gewonnen hat und 1990 das verarmte Westdeutschland von der DDR annektiert wird:
Ich gestehe: die Artwork ist mau. Hatte ich selber zusammen gestümpert. Das, was die KI aus dem Konzept macht, ist nicht nur deutlich besser, sondern könnte auch 1:1 einem Roman als Cover dienen – sollte ich da vielleicht einfach umdenken?
Weil es mir so viel Spaß machte, die Artworks neu zu gestalten, erlaubte ich mir hier ein kleines Experiment. Ich bat ChatGPT, die grundsätzliche Idee beizubehalten, das Motiv aber nach eigenem Gusto selber zu gestalten. Ich kann nicht mal sagen, ob ich diese Version besser oder schlechter finde:
Für die letzten drei Artwork müsst ihr eure Schmerzgrenzen zementieren, denn diese Illustrationen sind nie fertig geworden oder gar präsentiert worden. Ich hatte da ganz grob was mit Photoshop zusammen gestümpert, auch um mich selber bei der Ideenfindung zu inspirieren.
So basiert dieses "Meisterwerk" auf der banalen Idee, auch mal einen Monsterfilm à la KOMODO in Deutschland spielen zu lassen:
Inspiriert wurden wir sicher von DAS BIEST IM BODENSEE des geschätzten Matthias Dinter. Meine Story-Idee war dabei, den Film aus Kostengründen auf einem Campingplatz in einer stürmischen Nacht spielen zu lassen. Das sieht man dem obigen Konzeptbild nicht an? Kein Wunder. Es war mit heißer Nadel gestrickt. ChatGPT kann das erheblich besser:
Ich glaube, den hätte ich mit großer Freude geschrieben. Aber die Sender trauten sich nicht – sie kauften den gleichen Kram lieber (teurer, aber schlechter) ein…
Aus ähnlichen Gründen frustriert bin ich bis heute wegen DRACHENMOND (Arbeitstitel). Ich wollte einen deutschen GODZILLA schaffen, wobei der Nibelungen-Drache den historischen Background liefert. Wie bei APOKALYPSE EIS hatte ich mir ein sensationelles "key visual" ausgedacht – der Drache attackiert den Kölner Dom.
Ich war überzeugt, diesen Event-Film besonders nach dem Erfolg von APOKALYPSE EIS verkaufen zu können. Stattdessen kassierte ich die vermutlich dümmsten Absagen, die ich je bekommen habe: "ich sehe da den deutschen Aspekt nicht" und "wo soll bei einem 30 Meter großen Drachen denn das Bedrohungspotenzial herkommen?".
Es gab nie eine wirkliche Artwork, nur diesen ersten Ansatz:
Aber wofür habe ich ChatGPT? Sollte die KI doch mal basteln, was mich um 2008 herum überfordert hatte:
Und wieder denke ich mir – ist das vielleicht das Cover meines nächsten Romans?!
Zum Abschluss noch das Projekt, das der Realisierung am nächsten gekommen ist – das Remake von Jess Francos 99 WOMEN. Wir waren so nahe dran – Drehstart in Kroatien in sechs Wochen, Geld von ProSieben, Eva Habermann in der Hauptrolle, Julie Strain als sadistische Wärterin, und auf dem Regiestuhl die Legende Tobe Hooper (TEXAS CHAINSAW MASSACRE, LIFE FORCE). Auf der Zielgerade brach dann die internationale Finanzierung weg und der Film wurde abgeblasen.
Auch hier hatte ich nur eine sehr rudimentäre Artwork gebastelt (oder basteln lassen?), primär für mich selbst:
Es schmerzt mich, daran zu denken, wie großartig 99 WOMEN heute noch in den DVD-Schütten der Drogeriemärkte für 3,99 Euro zu finden sein könnte:
Ich gestehe: ich bin neidisch. ChatGPT macht es ja nicht nur einfach, knackige Artwork für geplante Projekte zu erstellen. Die KI hilft auch bei der Entwicklung der Storys, der Anpassung an verschiedene Märkte, der Präsentation, der Vermarktung. Autoren von 2026 haben andere Werkzeuge als wir 1999.
Andererseits hat es mir sehr viel Spaß gemacht, per KI mal zu schauen, wie schick ich meine Ideen von damals heute aufhübschen kann. Es war eine wilde Zeit, es war viel Geld in der Branche unterwegs – und ich durfte teilhaben. Cool.
Abgesehen davon, dass ich um Milde bitte, weil diese Projekte für eine andere Zeit und einen anderen Markt entwickelt wurden – was denkt ihr über die Artworks und die Ideen? Abstruser Kram, der korrekterweise in den Schubladen verschimmelt, oder potenzielle Perlen, die die Geschichte Hollywoods in weiten Teilen neu geschrieben hätten?
Das DRACHENMOND-Artwork erinnert an AMERICAN MONSTER (The Winged Serpent) von Larry Cohen. 1982. Kein schlechter Film. Heute weitgehend vergessen, entsprach er wohl auch nicht dem damaligen Zeitgeist.
Ist aber durchaus heute ein Kultfilm, dessen Appeal sich mir im Gegensatz zu anderen Cohen-Filmen allerdings verschließt.
Ich würde den auch eher als schlechten Film mit einigen guten Elementen bezeichnen. Cohen kann es deutlich besser.
GOD TOLD ME TO und STUFF z.B.
Bei Red Europe muss ich direkt an Christian von Ditfurths "Die Mauer steht am Rhein" denken.
Kannte ich nicht. Sehr spannend. Macht meine Idee weitgehend überflüssig – auch wenn es dabei mehr um Spionage und Thriller ging.
Die größte Schwäche an den alten Konzepten und was in meinen Augen aus der Zeit gefallen wirkt, sind in meinen Augen hauptsächlich die Fonts. Da war man zu der Zeit vielleicht etwas zu experimentierfreudig…
Das waren auch technische Limitationen und Fragen der Verfügbarkeit. Man darf auch nicht vergessen, dass das hier nie für die Öffentlichkeit gedacht war. Es sollte bei einfachen Pitch Meetings helfen, mehr nicht.
"Inspiriert von SF-Autor Hal Clement kam ich damals auf die Idee, von Wissenschaftlern durchrechnen zu lassen, wie sich Leben unter anderen Umständen auf anderen Planeten entwickelt haben könnte. Wie "alien" kann das Leben sein, wenn die Parameter Schwerkraft, Licht, Atmosphäre, etc. anders sind? Auch hier finde ich die Idee bis heute bestechend"
Netflix auch. Die haben das vor einigen Jahren als "Alien Worlds" umgesetzt. Ich fand’s auch ziemlich cool.
Danke! Genau deshalb schreibe ich solche Beiträge. Ich werde mir die Netflix-Reihe mal anschauen. Man sieht: so schlecht kann die Idee nicht gewesen sein!
Viele der genannten Ideen gehen halt in die Richtung "Ich finde Serie X / Film Y cool, und deshalb will ich auch mal sowas machen!". Das ist legitim, aber selten erfolgreich. Das Ergebnis wird dann mit dem Original verglichen und verliert natürlich, der Erfolg des Originals war vielleicht auch ein Kind seiner Zeit. Oder es war halt einfach Glück, dass damals alles zusammengepasst hat.
Dann lieber der Ansatz "Das gibt es noch nicht, und deshalb will ich das machen!". Man umgeht die Vergleichbarkeit, und da die Idee neu ist, steckt vielleicht sogar etwas Zeitgeist drin. Der Bonuseffekt – bei Erfolg kann man die Idee an Hollywood verkaufen, die dann ein seelenloses Remake machen.
Das war das, was man damals verkaufen konnte:
https://wortvogel.de/2023/10/alles-nur-geklaut-das-gaenzlich-undeutsche-deutsche-fernsehen-2/
Und was man verkaufen konnte, war das, wovon man leben konnte. Was nutzen dir die coolsten Ideen (von denen ich auch einige hatte), wenn es keinen Abnehmer gibt?
Heute ist das anders. Die Streamer überschlagen sich mit dem Versuch, auch "edgy" zu sein, weil sie das von der Konkurrenz absetzt. Heute würde ich so etwas ganz anders angehen.
Danke für den extrem interessanten Einblick! Muss aber ehrlich sagen, viele der damaligen Titelzeilen sind (in der Rückschau, ist klar) ein wenig halbgar. Da steckt jedes Mal etwas Gutes drin, ist aber meist erst so zu 50 Prozent im Ziel. Vielleicht auch gar nicht der Anspruch für den ersten Pitch? Ausnahmen sind für mich Menschenjagd – und überraschenderweise Leguan. Da mag ich sogar die Original-Skizze und das "Und gleich um die Ecke…" fühlt sich direkt gut an zwischen den Fingerkuppen. Kurzum: Ich würd’s gucken.
Bleibt die Frage: Wäre das amüsant, wenn jetzt alle die Kommentarsektion mit schlechten Alternativvorschlägen fluten oder ist das unangebracht und übergriffig?
"Halb Mensch. Ganz Frau. 100% Made In Germany."
"Halb Mensch. Ganz Frau. 100% Dein Freund und Helfer."
Nette Ideen. Und ich bin immer für Vorschläge offen. Ich wäre auch für eine Kombi empfänglich: "Die neue Art der Verbrechensbekämpfung. Made in Germany".
Ach ja: natürlich ist das alles sehr unausgegoren. Es waren die ersten Ansätze, die dann bei Interesse mit den Produktionsfirmen und Sendern ausgearbeitet worden wären.
mich irritieren die Reißzähne der Ratte
Es ist eine HORROR-Ratte!
*eyes-roll*