Filmverbrechen-Fotostory (3): BOH EH… MANNI! oder: Schrott im Pott
Themen: Film, TV & Presse, Fotostory |Heute geht es ans Eingemachte – die harte Nuss BOH EH… MANNI! wird geknackt. Da bleibt kein Auge trocken, aus welchem Grund auch immer.
Wir sind ja ausgestiegen, als Golfer Mike sich gerade mit seiner on/off-Ische Heike in der Kneipe verabredet hatte. Vorgeblich, um sich mir ihr zu vertragen – wahrscheinlich, um sie noch mal eine Runde zu beleidigen.
Und so legt er denn auch volle Granate los (in Ausschnitten):
"Was für ’ne Raserei? Spinnst du? Wah, du mit deiner Moserei! Du bist ewig am mosern. Beim Spazierengehen, beim Radfahren, sogar bei der Kirmes im Autoscooter bist du am mosern. Datt is doch nich normal! Ist doch affig, ey!"
Glücklicherweise setzt sich ein edler Ritter/Retter mit Pomade im Haar dazu.
Der Golfer wechselt gleich das Angriffsziel:
"Ey Schmalzlocke, verpiss dich. Fängst dir einen Satz warme Ohren."
Das sichtliche Interesse von Heike am Rockabilly-Casanova führt zum endgültigen Bruch mit Golfer-Mike – und niemand bedauert es. Kurios allenfalls, dass Mike – unser vorgeblicher Antagonist – damit komplett aus dem Film raus ist.
Bei Kowalskis werden derweil Kahten gedroschen, wie man bei uns sagt. Natürlich UNO. Ich unterstelle, dass die Beteiligten schon für Mau-Mau zu doof waren.
Mudder Kowalski bringt noch mal den Tchibo-Gag aus dem letzten Teil für alle Zuschauer, die ihn in Runde 1 nicht verstanden hatten.
Besuch!
Uschi macht den Kowalskis ihre Aufwartung und lügt gleich frech los:
"Hi! Ich bin die Freundin von Roy Sanders. Nennt mich doch Uschi."
Uschi, blondgewellte Provinzziege: Du hast eben mit Roy Schluss gemacht!
Ich gestehe allerdings, dass Ursula Dettlaff die Einzige ist, die sich in BOH EH an so etwas wie einer echten schauspielerischen Performance versucht.
Uschi kommt gleich zu Sache – und damit meine ich nicht, dass sie sich auszieht. Sie schlägt Manni das erwartete Geschäft vor: er soll einen Song für Roy schreiben.
Es kommt zu einem bizarren Ausflug in die Meta-Ebene. Wolfi entscheidet, dass er für das Gespräch nicht gebraucht wird. Als er aufsteht, hört man aus dem Off eine Stimme "ciao, Wolfi" sagen – vermutlich der Regisseur.
Obwohl Manni die ganze Zeit getönt hat, dass er für Roy Sanders locker einen Superhit schreiben könnte, ist er nun baff, dass die Managerin von Roy Sanders tatsächlich danach fragt. Er stellt sich gleich ans Keyboard und haut in die Tasten:
Wenn ich das übrigens richtig überreisse, zieht Manni im gesamten Film nicht ein einziges Mal die Sonnenbrille ab:
Wie das Gespräch weiter verläuft? Bekommt Manni den Auftrag? Wird er den Manta der Musik opfern und tatsächlich so etwas wie einer Arbeit nachgehen?
Wir werden es (natürlich) nie erfahren.
Szenenwechsel in die lokale Eisdiele – Öczan gibt ganz groß aus und seine schwangere Herzallerliebste ist angemessen beeindruckt:
Was es zu feiern gibt?
"Ach Schatz, ich freu mich doch jetzt so riesig. Auf das Kind. Und äh… ich kann immer nur sagen, wie sehr ich dich jetzt liebe. Das mit dem Manta kannste vergessen. Stattdessen kaufen wir uns lieber eine super Wohnungseinrichtung. "
Zweiter Löffel Eis – und schon will Öczan bezahlen. Das ist wiederum total untypisch für den Ruhrpott. Das Eis wird bezahlt, dann wird das Eis auch gegessen! Lieber den Magen verrenken als dem Wirt was schenken!
Doch da! Bei Ricki setzen plötzlich die Wehen ein!
Und ich so:
Alder, wir haben gestern erst erfahren, dass Ricki schwanger ist! Sie hat keinen Bauch! Wo haben die mindestens zwei Trimester verschummelt?!
Sei es, wie es sei – jetzt kann das (welches?) Drama ja losgehen.
Aber nein. Wir schalten zu Roy Sanders, der endlich mal Heike anruft, um sich mit ihr zu verabreden. Er versichert sich aber vorsorglich, dass Mike "auf dem absteigenden Ast" ist – dass der Affe auf einem Baum lebt, wundert mich nicht.
Heike stimmt einem Date zu und Roy resümiert zufrieden:
"Besser kann’s nicht laufen."
Ich hätte da diverse passendere Definitionen von "besser" anzubieten…
All das – Eisdiele, Date – ist übrigens passiert, während Manni immer noch für Mudder und Uschi klimpert. Muss die Maxi-Version seiner Komposition sein.
Öczan kommt aufgeregt herein und verkündet, dass Ricki nicht etwa ihr Kind, sondern ein Kind bekommt – implizierend, dass niemand davon gewusst hat:
Zustände sind das! Egal, man freut sich aller Orten und fragt auch nicht, warum Öczan seine in den Wehen liegende Frau im Krankenhaus allein gelassen hat.
Wir überspringen alles, was spannend sein könnte. Öczan und Mudder schlagen im Hospital auf, wo Ricki schon entbunden und sich wieder frisch gemacht hat.
Ricki schert denn auch weniger der Nachwuchs als die berechtigte Frage, wo Manni abgeblieben ist – der war ja als Erster losgefahren.
Und jetzt bricht alles zusammen – die filmische Wirklichkeit und mein Glaube an die Menschheit. Wollt ihr wissen, warum Heike plötzlich spitz auf Roy ist und auf nicht Manni? Warum Golfer Mike aus dem Rennen ist? Warum wir nie sehen, wie Manni versucht, seine Musik an den Mann zu bringen? Warum dieser Manta-Film verdächtig wenig Manta zeigt? This way, please…
Für die Antwort schalten wir noch mal zurück zum "Rennen" zwischen dem Manta und dem Golf vom Prolog. Wir waren hier verdächtig abrupt ausgestiegen:
Der Grund ist so schockierend wie sein Umgang damit: Der Manta von Manni geriet außer Kontrolle und Marc David überschlug sich mehrfach:
Weil es ein Drehtag war, wurde die Szene tatsächlich auf Film festgehalten:
Mehr noch: Die Macher von BOH EH… MANNI! entschieden sich, auch den Polizeieinsatz, die Feuerwehr und die Ambulanz zu filmen:
Und ich fasse mich an den Kopf: Ferry Schlüter hat das in den Film eingebaut!
Ist natürlich auch super für die Versicherung, weil die Beteiligten mit ihrem illegalen Straßenrennen auch die Schuldfrage zweifelsfrei geklärt haben.
Ich bin nicht sicher, ob das Chuzpah ist oder blanker Zynismus, Filmemachen in seiner reinsten Form oder schiere Dummdreistigkeit. Es erklärt aber (hoffentlich) so ziemlich alle Ungereimtheiten und den mangelnden Fokus des Films: Marc David fiel schlicht für mehre Tage (oder Wochen, die Aussagen variieren) aus und alles musste mit heißer Nadel umgestrickt werden.
Der Manta war natürlich auch Schrott. No manta for you!
DARUM kommt in diesem Manta-Film kaum ein Manta vor! DARUM ist plötzlich Roy hinter Heike her und nicht Manni! DARUM wird der Plot mit der Karriere als Komponist nicht mehr verfolgt! DARUM ist die Rolle von Mike plötzlich hinfällig!
Ich habe im Rahmen der Fotoverbrechen schon viel gesehen, aber das hier ist genuin… verstörend. Die Entscheidung, die Aufnahmen vom Unfall in den Film zu nehmen, muss ich als Filmfan begrüßen, als Mensch aber konsequent ablehnen.
Das wird jetzt auch erstmal unter den Tisch gekehrt, denn es gibt Kind zu gucken:
Ein Assistenarzt (?) schaut eher willkürlich dabei zu. Dialog hat er keinen.
Hölle auch – WAS IST MIT MANNI?!
Um es mit dem Wendler zu sagen:
Viel wichtiger ist doch, dass nun das Date von Roy und Heike ansteht. Roy fährt übrigens eine Corvette im Farbton geschmacklos. Ein echter Pussy-Magnet, wie wir früher gesagt haben, als man sowas noch sagen durfte.
Natürlich muss der Unfall von "Manni" irgendwie thematisiert werden. Und was macht BOH EH immer, wenn sonst nichts geht? Es wird telefoniert. In diesem Fall zwischen Wolfi und Mudder:
Mudder behauptet übrigens auch, dass niemand wisse, wie der Unfall passieren konnte. Liebe Frau Kowalski, Ihr feiner Herr Sohn hat an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen, seine fahrerischen Qualitäten massiv überschätzt und sich dann mit seiner Prollkarre mehrfach überschlagen!
Wieder Eisdiele, was erneut das Raum/Zeit-Kontinuum sprengt, denn wir hatten ja unterstellt, das Date von Roy und Heike wäre ungefähr zur Zeit des Unfalls gestartet und nicht Tage später. Ich frage mich auch, ob die kackfrech abgefilmten Besucher einverstanden waren, in BOH EH "mitzuspielen". Andererseits: Bildrechte waren damals noch kein wirkliches Thema.
Auch Roy lässt sich nicht lumpen. Im Ruhrpott wird nicht auf die Mark geschaut:
Heike thematisiert nun den Unfall, indem sie Mike für seine Raserei verflucht. Das impliziert aber leider, dass der Unfall doch schon im Prolog passiert ist. Oder dass der Unfall bei einem zweiten Rennen zwischen Mike und Manni geschehen ist. So oder so macht es null Sinn, weshalb auch keine der Figuren darauf reagiert.
Heike ist aber tief dankbar, dass Roy selber schwört, seine Corvette nur fürs Schritttempo gekauft zu haben.
Roy kann nun mit etwas punkten, das Heike garantiert in seine Bettwäsche bringt: ein junges Mädchen bittet ihn um ein Autogramm!
Da lässt sich der Star natürlich nicht lumpen und BOH EH versucht sich tatsächlich mal an so etwas wie einem Gag: Die Kleine hielt Roy Sanders für Roy Black!
Ha.
Ha.
Ha.
Eine Einblendung muss den Rest des Chaos (Chaosses?) auffangen:
Ich unterstelle, dass bei dem Verständnis von Zeit und Raum dieses Films Rickis Kind mittlerweile eingeschult wurde – oder sie ist wieder immer noch schwanger.
Mudder Kowalski gibt Petra ein Update:
Gebt es zu: Petra hattet ihr längst vergessen, oder?
Die Wirrungen nehmen kein Ende: Obwohl Petra und Manni kein Paar mehr sind, findet Mudder, dass sich die beiden "bei Lotte" treffen sollen – der Deko nach offensichtlich die Pinte "Zur alten Kastanie":
Warum? Wozu? Wieso stelle ich mir (und euch) solche Fragen?!
Manni humpelt dazu, zeigt seine krassen Narben, und ich muss mich korrigieren – Marc David hat doch einmal die Sonnenbrille abgenommen!
Uschi schert das alles wenig. Sie interessiert nur, dass Manni jetzt endlich wieder mit der Komponierei fortfahren kann.
Die schnöselige Agentin von Roy ist derweil im Dienst-Mercedes unterwegs:
Frau Wichtig hat sogar ein damals flammneues Autotelefon!
Wie es sich gehört, hält sie brav auf einem Parkplatz, um mit Roy zu telenieren:
Anscheinend hat Manni tatsächlich ein paar gute Songs geliefert und die Agentin ist mit den Demos sehr zufrieden. Sie empfiehlt Roy, noch ein bisschen zu üben.
Jetzt wird – um den Mangel an tatsächlichen Schauwerten zu rechtfertigen – gelogen, dass sich die Balken biegen. Get this: Am Abend sollen die Musiker und Roy proben, um dann am Sonntag für die Generalprobe einer TV-Sendung fit zu sein, die die Agentin selber moderieren wird.
Klar, so läuft das beim Fernsehen.
Es werden aber noch weitere Klopper gedroschen: angeblich hat Uschi nun auch Manni unter Vertrag und will ihn sich wohl "privat" krallen, während Roy in Heike "die Frau seines Lebens" gefunden und Manni für seine Arbeit genau die 50.000 Mark bezahlt hat, die dieser für den Super-Manta braucht.
Ich sag’s ja: Telefonate sind in diesem Film wie Zaubersprüche. Die können alles und machen alles wahr, auch wenn wir es nicht sehen.
Jetzt könnte man denken, es kommt wieder ein bisschen mehr Manta ins Spiel, aber mitnichten – statt "Der Manta-Film mit viel Musik" sollte BOH EH ehrlicherweise "Der Musik-Film mit ein bisschen Manta" heißen.
Die nächste – denkbar überflüssige – Szene dient nur dazu, dass Manni vor seinen Musikerkollegen damit angeben kann, dass er sich bald den Super-Manta leisten kann. Und alle so: boh eh… Manni!
Wie vorausgesagt ist das Kind im Hause Kowalski schon auf dem Weg zu Abitur.
Die ganze Mischpoke hört überschaubar begeistert zu, wie Manni mal wieder einige Kostproben seines Könnens gibt.
Wir sehen erstmals "Patricia" (Patrischa ausgesprochen), die wohl Sangespartnerin von Öczan ist, der sich mittlerweile auch als Sänger outet. Das hatte BOH EH bis dahin schlicht zu erwähnen vergessen.
Ich wollte mir Audioclips eigentlich verkneifen, aber ich fürchte, ich komme nicht drum herum, weil sich das hier sehr schwer adäquat beschreiben lässt:
Es gibt noch viel zu proben, bevor die TV-Sendung steigen kann…
Ich bin übrigens ziemlich sicher, dass Patrischa im ersten Teil die Sonja oder die Nicole vom Hinterhof war.
Nun wird auch noch der "Superhit" von Roy Sanders zu Gehör gebracht:
Der Mann konnte tatsächlich singen und wir werden im letzten Teil noch darauf eingehen, aber der Text ist mal wieder üble Thekenpoesie:
"An einer Bar,
standst du mir nah,
so wie es in meinen Träumen war.
Deine Haut, sie war braungebrannt.
Mit etwas Mut, trat ich heran,
denn ich bin auch nur ein Mann, wohowoooo!"
Ja, da kann man schon spontan ejakulieren:
Es wird "bei Lotte" fett gefeiert, auch wenn ich nicht weiß, was es zu feiern gibt – die TV-Sendung steht ja noch bevor.
Der große Tag ist da. Wer dachte, ein Manta-Film namens BO EH… MANNI! würde als Finale irgendwas mit einem Manta präsentieren, ist schief gewickelt. Es gibt schließlich Musiker zu promoten, die einen Plattenvertrag brauchen.
Vor bestimmt zehn Studiogästen und weitgehend in völliger Dunkelheit stammelt sich die Agentin eine Moderation zusammen, die "cringe" neu definiert:
"Ich freue mich sehr, dass sie so zahlreich erschienen sind, denn es wird sich heute für Sie lohnen. Unsere neue Show. Zu sehen. Wir haben einen neuen Mann in unserer Show, einen Komponisten, er singt auch selbst. Sie kennen Ihn alle. Nicht persönlich, aber durch die ganzen Manta-Witze. Es kommt: Manni Manta!"
Wohlgemerkt: Manni tritt durchaus als "Manni Kowalski" auf.
Es ist bemerkenswert, wie durchgehend unsicher und holperig die Menschen in den 80ern agierten, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wurde. Denen fehlte völlig das Gen zur Selbstdarstellung, das die tik tok-Jugend "auszeichnet".
Ein bisschen Respekt vor den Machern wird aus den rauchenden Trümmern dieses Film-Wracks gerettet, weil Manni den Zuschauern nun geknickt von seinem Unfall erzählt und davor warnt, sich im Straßenverkehr provozieren zu lassen.
Ich war überrascht, Götz George im Studiopublikum zu entdecken:
Vielleicht war es aber sein Doppelgänger aus der Stuntshow im Phantasialand.
Öczan, nun "Phil Martin", eröffnet das Programm mit dem Song "Grenzenlos" und seiner eben bereits gezeigten Partnerin Patrischa:
Ich bin mir nicht sicher, ob der Text die Beichte von Manni nicht konterkariert:
"Ich fahr ein Auto,
das ist famos,
denn unsere Welt ist grenzenlos."
Jetzt darf auch endlich mal Mudder Kowalski ins Fernsehen, nicht unkorrekt angekündigt mit dieser Aussage der Moderatorin:
"Unser Manni würde nicht existieren, wenn nicht seine Mutter wäre."
Auch sie tritt dem Bekenntnis ihres Sohnes zum bewussteren Fahren ins Kreuz:
"Autofahr’n das macht uns allen so ’nen Spaß
auf der Bahn da geben wir so richtig Gas,
denn hier will doch jeder stets der Erste sein."
Nun singt "Phil Martin" den Song "Oh my love" zu Ehren seines Kindes:
Ich kann leider keinen authentischen Text wiedergeben, weil dieser Auftritt so miserabel abgemischt ist ist, das man nur Genuschel versteht. Ich rate mal:
"Oh baby baby baby,
schnall dich in den Kindersitz.
Wir nageln jetzt nach Franzmannland,
nonstop bis Biarritz."
Aus Patrischa wird auch die Solo-Nummer keine deutsche Alison Moyet machen.
Nun darf Roy Sanders wieder in der Bar die Braungebrannte anbaggern:
Ich gebe zu: es gab schlechteres Füllmaterial auf Shakin' Stevens-Platten.
Weil hier jeder darf, der will, ist auch Lydia Menn nochmal dran – "Du bist mein Stern, oh Baby Baby, ich hab' dich so gern" geht immer:
Auf den vielfachen Wunsch eines Einzelnen – das lang ersehnte Duett von Patrischa und Manni Kowalski:
Die Zuschauer können es in ehrlicher Inbrunst mitsingen:
"Warum tust du mir das an?
Sag mir doch, was habe ich dir getan?"
Damit sind wir endlich raus. War diese Generalprobe (vor Publikum!) ein Erfolg? Wann wird die Sendung ausgestrahlt? Hat Roy Sanders seinen Hit bekommen? Das ist alles nicht mehr wichtig – es geht jetzt nur noch um den Rausschmeißer.
Ein letztes Mal sehen wir die lieb gewonnene Clique in der Bar des Fitnessstudios:
Man versichert sich, dass Publikum sei begeistert gewesen (glaube ich nicht) und hätte geschrien (glaube ich sofort). Manni lässt als der "big dog" feiern und versichert, dass er trotz des Erfolges seine Freunde nicht vergessen wird:
Manni fragt nach einem bisher nicht relevanten "Ludwig" und findet ihn in der Dusche des Fitnessstudios:
Der Schlingel haut ihm auf den Po und Ludwig rast nackert durch die Bar.
Endlich kommen wir zu dem, was wirklich zählt: Penunzen und PS. Manni hat den Super-Manta gekauft und nicht mal das Düsseldorfer Kennzeichen abmontiert.
Mit Uschi (wieso Uschi?) rast er seine bisherigen Einsichten ignorierend in irgendeine Form von metaphorischen Sonnenuntergang.
Schwarzblende und Nachspann. ENDLICH Nachspann!
Der Nachspann verrät uns übrigens endlich, wo genau gedreht wurde – und dass wir es tatsächlich mit einem authentischen Fitnessstudio zu tun hatten:
Mettmann tut ja von Düsseldorf gleich umme Ecke sein, bei Ratingen bei.
Jetzt denkt ihr vielleicht, ihr hättet das Schlimmste hinter euch, oder? Ich muss euch enttäuschen. BO EH… MANNI! hängt nämlich noch 25 Minuten hinten dran. Aber über die sprechen wir im letzten Teil. Dann ist Zeit für die Abrechnung…
Ok, das hatte ich jetzt nicht auf meiner Bingokarte. Interessant! Mit was kann man das jetzt noch steigern?
Aber erst mal …
Will noch jemand Eiskonfekt?
😬
Den eingebauten Unfall hätte JJA so kommentieren lassen:
https://youtu.be/rQa0_YhmPp0?t=8
"im Rahmen der Fotoverbrechen"? Hab ich noch was verpasst?
Und: Jetzt will ich nen Eisbecher! Und DU bist schuld!
Ich war angesichts des gefrorenen Spektakels auch beeindruckt.
So, ich forsche jetzt mal wo die Diskothek M in Mettmann war. Meine Vermutung ist, dass sie an der der Stelle der heutigen Disko Goldenes K war. Wenn schon in der Wahlheimat gedreht wurde, bin ich da natürlich neugierig.
Mach das. Ich bin zwar Düsseldorfer, aber Diskotheken habe ich nie frequentiert. Vielleicht meine Cousine aus Ratingen?
Ich bin ja auch ursprünglich aus Düsseldorf und ich liebe es einfach von meinem Balkon das Wahrzeichen meiner Heimat, den Rheinturm jederzeit sehen zu können. Mittlerweile weiß ich auch schon mehr und Thomas liegt wohl richtig, dass es das M1 war wo gedreht wurde, Habe mit der Frage in Mettmanner Facebookgruppen wohl auch so einige nostalgische Gefühle geweckt. Ich bin nun echt interessiert den ehemaligen Besitzer mal zu befragen wie es zu der Zusammenarbeit kam.
Mach mal!
Die Diskothek M die hier genannt wird war wahrscheinlich das M1 unterhalb vom Kino in Mettmann. Düsseldorfer Straße. Das Golden K gab es damals noch nicht.