09
Feb. 2026

Filmverbrechen-Fotostory (1):
BOH EH… MANNI! oder:
Frisurgott aus dem Ruhrpott

Themen: Film, TV & Presse, Fotostory |

Worauf habe ich mich da eingelassen?!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf meine Leser höre – immer nur LISA ist auch keine Lösung für die Probleme dieser Welt. Also mache ich mich regelmäßig auf die Suche nach schrägen Filmen, die längst im Nebel der Zeit verschollen schienen. Filme, die nicht als "vergessene Klassiker" exhumiert werden müssen, sondern die man mit gerunzelter Stirn anstarrt und denkt "what the…?!".

Nach meinen Abenteuern mit dem Ruhrpott-Kolportagereißer POMMES ROT-WEISS folgte ich dem düsteren, muffig-feuchten Weg in einen noch tieferen Sumpf.

Wenn ihr den folgenden Satz gelesen und verstanden habt, gibt es kein Zurück mehr: Es existiert ein dritter MANTA-Film aus den frühen 90ern.

Klar kennt ihr MANTA MANTA mit Til Schweiger, der vor ein paar Jahren ein verunglücktes und Schweigers Karriere beschädigendes Sequel bekam:

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Und die meisten von haben vermutlich auch von MANTA – DER FILM gehört, dem weniger erfolgreichen Konkurrenzfilm, über den ich im Rahmen meines Beitrags über Filmzwillinge geschrieben habe:

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Ich hoffe, eher wenige sind mit dem Porno vertraut, der auf der Welle mitreiten wollte und den ich in diesem Kontext nicht als "dritten Manta-Film" anerkenne:

All das ist Schall und Rauch und um es mit Meister Yoda zu sagen:

"There is another one…"

Ich präsentiere:

Nun könnte man meinen, dass ein Trittbrettfahrer (pun intended) von irgendwelchen Amateurfilmern aus dem Ruhrpott kaum geeignet ist, uns die Höschen feucht werden zu lassen. Aber wie so oft: ihr irrt.

BOH EH… MANNI! ist ein Film, der bizarrer, schräger und sperriger wird, je mehr man ihm hinterher recherchiert. Hier wurde etwas versucht, das nicht weniger faszinierend schimmert, weil es so krachend misslungen ist. Kein Film meiner Fotostory-Reihe hat jemals so sehr vor der Kamera ausgelebt, woran er hinter der Kamera gescheitert ist. Er definiert den Begriff "Authentizität" neu, vielleicht sogar das Prinzip "Reality-TV". Er transzendiert das Kino.

BOH EH… MANNI! ist ein Einhorn, ein Kronjuwel des deutschen Obskur-Kinos, durchaus auf einem Level mit MR. BOOGIE, POMMES ROT-WEISS und GINA WILDKATZE. Der Begriff "baffling" ist angebracht, für den es leider keine deutsche Übersetzung gibt, die ihm gerecht wird – aber dieser Film macht "baff".

Ich fühle mich verpflichtet, das zu dokumentieren.

Wir steigen gleich beinhart ein – mit diversen Ruhrpott-Regionalmusikern, die sekundenlang ihre neusten Werke präsentieren:

Ich will euch den Spaß nicht jetzt bereits verderben, aber mit der eingeblendeten Laufschrift ist die Katze eigentlich schon aus dem Sack:

BOH EH ist nicht nur ein Film – er ist ein Werbevehikel lokaler Party-Bespaßer von Rockabilly bis Schlager, von Bierzelt bis Karneval. Ein Kind der "genialen" Idee, den Manta-Boom als Promotion zu kapern. Quasi FEUER, EIS & DYNAMIT, nur ohne Kohle, Talent, Stars, oder eine plausible Vermarktungsstrategie.

Bleibt aber trotzdem dran – das Ziel ist die Reise wert!

Macht euch keine Hoffnungen – das hier ist NICHT der US-Kabelsender HBO:

Ich hätte euch gerne mehr über Ferry Schlüter erzählt, aber meine Recherchen sind ins Leere gelaufen – was ein Hinweis darauf sein könnte, dass der Mann hier branchenfremd gearbeitet und das Handwerk Film eher als Fernstudium erlernt hat, vermutlich durch den Konsum von ARD-Vorabendserien.

Wir haben Manta!

Hoffe ich zumindest. Meine Kenntnisse in Sachen KFZ sind derart beschränkt, dass das hier auch ein Opel Ascona sein könnte, ohne dass es mir auffallen würde.

Das Nummernschild verspricht Essen (und Sex für Legastheniker?), aber weitere Vehikel werden uns versichern, dass der ganze Zinnober im weiteren Ruhrpott gedreht wurde. Davon war ich als Düsseldorfer genug entfernt, um nicht mit dem Proll-Virus infiziert zu werden. Denn wahrlich, das Pils-Pack gilt es zu meiden.

Das sind jetzt die sprachlichen Feinheiten der Region, aber ich stolpere jedes Mal über die Schreibweise des Filmtitels:

In manchen Vierteln und Kneipen mag das "boah" verkürzt ausgesprochen werden, aber es heißt nun mal "boah ey" und nicht "boh eh". Ich habe die KI da auf meiner Seite:

„Boh eh“ kommt zwar gelegentlich vor, gilt aber eher als Schreibfehler bzw. inoffizielle Variante – wenn du dich am gängigen Sprachgebrauch orientieren willst, nimm „boah ey“.

Das hier ist Manni, gespielt von Marc David, gespielt von Ralf Möller:

Das ist kein Scherz. Weil er primär als Musiker und Komponist unterwegs war, ließ sich der flotte Mattenträger unter seinem Künstlernamen kreditieren. Sein echter (?) Name ist tatsächlich deckungsgleich mit dem muskelbepackten Hauptdarsteller aus HAI-ALARM AUF MALLORCA.

Die Recherche seiner Vita nimmt Möller/David mir freundlicherweise ab:

Geboren in Leichlingen (NRW), war Musik für mich ein ständiger Begleiter. Als Siebenjähriger erlernte ich das Orgelspielen, bei Schulaufführungen war die Bühne mein Stammplatz. Singen und Musizieren ist meine Leidenschaft.
Mit 29 Jahren erlangte ich Bekanntheit durch die Hauptrolle in dem Manta-Film "Boh Ey Manni" (Regie: Ferry Schlüter). Neben einigen TV-Auftritten (2003 und 2005) musizierte ich insgesamt 14 Jahre in Hotels … Hotel Krefeld, Steigenberger Düsseldorf, Villa Medici Krefeld). Eigene CD-Produktionen mit selbst komponierten Titeln, komplettierten den Werdegang. 

Mittlerweile vermittelt er auch touristische Reisen nach Hurghada.

Mehr zu ihm gegen Ende, wir wollen ja zur Story kommen.

1,39 Mark für den Liter – und das galt damals als "Hochpreis-Phase"!

Wahrlich, der Manni ist ein Prachtstück, der tankt nie weniger als voll – ob an der Tankstelle oder am Tresen seines Vertrauens:

Aber wehe! Wo der Manta unvorsichtig unter Tempolimit bleibt, ist sein natürlicher Feind nicht weit. Stoßstange an Stoßstage brummt wütend… der GOLF!

Manni, gänzlich entspannt und nicht auf der Suche nach watt auf die Omme, nimmt souverän Blickkontakt mit der Ische auf dem Beifahrersitz auf:

Da kann der verspannte Golf-Kutscher gar nicht drauf. Blanke Provokation, das!

"Ey du alte Schlampe, watt kuckst dem denn noch hinterher? Spinnst du oder watt?"

Oder so ähnlich. Mangels ordentlichem Sound-Equipment und sorgfältiger Abmischung müssen wir uns den unangemessenen Wutausbruch weitgehend zusammen reimen.

Der Remscheider Golfer setzt zurück, die Schmach (?) PS-stark zu rächen:

Wie es sich gehört, trägt er billige Leder-Slipper mit Troddeln, aber keine Socken – die 80er waren ein Jahrzehnt mit Stil, aber ohne Geschmack:

Manni kann dem vehikularen Totschlag gerade noch (na ja) entkommen:

Weil’s der Triebabfuhr noch nicht genug ist, präsentiert der Golfer Manni seinen Nagellack – wäre doch gelacht, wenn da kein Schwanzvergleich provozierbar wäre!

Und so fahren die beiden prächtigen Mannsbilder eierschaukelnd nebeneinander her und aneinander vorbei, als könnten sie damit etwas anderes beweisen als ihre eigene Untauglichkeit für den Führerschein:

"Ich hau dir eine Beule in deine Karre rein, du Penner!", giftet der Golfer noch, aber das offensichtlich ohne jegliche Drehgenehmigungen oder Absperrungen inszenierte "Rennen" endet mit dieser unspektakulären Aufnahme:

Wer hat gewonnen? Wer wurde gedemütigt? Wer muss schriftlich bestätigen, dass er einen kleinen Mäusepimmel hat und sein Wagen verschrottet gehört?

Es gibt einen guten Grund, warum wir das an dieser Stelle nicht erfahren…

Stattdessen: trautes Idyll des Jahres 1990, das noch aussieht wie die Jacobs Krönung-Werbungen von 1978. Zwei dauergewellte Damen wippen auf dem Möbelhaus-Sofa dem Fernsehprogramm zu:

Wir müssen unterstellen, dass es sich um den "Offenen Kanal Essen" handelt, denn selbst das damals noch in Kinderschuhen steckende Privatfernsehen konnte sich mehr Aufwand leisten, als den Rockabilly-Sänger "Roy Sanders" vor einem schwarzen Tuch auftreten zu lassen, während seine Freundin daneben animiert, aber talentfrei tanzt.

Der Knallerhit "Sugar baby" macht Ische Uschi wuschig, obwohl sie sehr offensichtlich zu der Sorte doofe Ziege gehört, die man meiden sollte:

Ein Moderator tritt dazu, kennt nicht mal den Namen des Sängers, und die Karriere-Rakete bleibt auch heute ungezündet. Dafür nutzt Uschi die Gunst der Minute, um ihrem Beau gleich mal fett eine reinzuwürgen:

"Ich bin nicht nur sein zweites Ich, ohne mich wäre er überhaupt nichts und würde wie in der fernen Vergangenheit weiter hier bei ALDI die Regale abstauben."

Das mag der feine Roy nicht auf sich sitzen lassen:

"Ohne mich würde sie wirklich so sein wie sie hier aussieht. Heute benimmt sie sich wenigstens nicht so daneben."

Man merkt schon: das soll lustig sein, scheitert aber an der Improvisation und dem mangelnden Talent dazu seitens der Beteiligten. Es klingt nicht witzig, nur toxisch.

Aber es gibt ja noch weitere Acts vorzustellen, also folgt nun der erste (ja, der erste…!) Auftritt von Lydia Menn – ein zusammen gestümperter Disco-Schlager, gegen den Roy Sanders wie Tom Jones wirkt:

"Du, du bist mein Stern,
oh Baby, Baby,
ich hab' dich so gern,
oh Baby Baby"

Ein Telefonanruf erspart uns den Rest der Attacke auf unseren Ohrenschmalz und Mutter Kowalski bittet im Namen der Zuschauer "Mensch, mach doch endlich mal die Musik leiser!"

Wir werden gleich lernen: Es handelt sich bei den Damen um Mannis Mutter (auch in den Credits nur "Mudder") und seine Schwester Ricki. Am anderen Ende der Leitung? Die Autowerkstatt von wegen dem sein neuen Auspuff. Hat der Manni aber gar nicht bestellt und legt einfach auf.

Was schon überdeutlich ist: Ferry Schlüter kennt nicht mal die Basics in Sachen Filmemachen. Es wird willkürlich geschnitten, Nahaufnahmen machen keinerlei dramaturgischen Sinn, und die Kamera ist völlig unfähig, auch nur drei Personen in einem Wohnzimmer in einen visuellen Kontext zu setzen.

Bei Manni scheinen "watt" und "äh" das gesamte Arsenal seines Humors zu sein. Muss man nur in jeden Halbsatz einflechten, das ist dann schon irgendwie lustig.

Nun versucht der Film, so etwas wie eine Handlung vorzubauen. Manni kann nämich ganz doll Musik und datt muss nur mal wer entdecken tun. Seine Mutter ist sein größter Fan und selbst nicht frei von künstlerischen Ambitionen:

Brav klimpert der Manni am Klavier ein paar generische Melodien – er ist kein Richard Clayderman, aber wer ist das schon? Hauptsache, Mama gefällt’s.

Manni schneidet mächtig auf – wenn ER Roy Sanders einen Song schreiben würde, käme der in alle Hitparaden. So und nicht anders!

Schwester Ricki merkt vorsichtig an, dass es vielleicht einer goldenen Schallplatte und einer ebensolchen Zukunft förderlicher wäre, mal Kontakte zu knüpfen, statt nur mit dem Manta durch die Gegend zu prollen.

Damit erwischt sie Manni aber auf dem GANZ falschen Fuß und der Dialog mag witzfrei sein, an ruhrpottiger Authentizität mangelt es ihm aber nicht:

"Hallo, watt meinst du eigentlich, watt ich den ganzen Tach mache?!"

"Ja, nix."

"Von wegen nix. Beim WDR in Köln, der Pförtner, der kennt mich. Oder der Bruder, der beim RTL arbeitet. Oder die Schwester beim SAT.1, ja? Alle kennen mich. Ich brauch nur schnipps zu machen, dann bin ich bei den obersten Chefs angelangt."

Dem Volk aufs Maul geschaut. Manni stellt zudem noch eine mit Skepsis zu beäugende Aussage in den Raum:

"Hömma, ich bin doch nicht doof."

Da können wir jetzt schon im Brusttoupet-Ton der Überzeugung widersprechen.

Sei es, wie es sei – man könnte meinen, die generelle Richtung des Skripts wäre damit gesetzt: Manni versucht, endlich Karriere als Komponist zu machen, während er der süßen (na ja) Blondine aus dem Golf nachstellt. Das ist nicht doofer oder banaler als in den anderen Manta-Filmen, damit kann man arbeiten.

Normalerweise stünde hier nun ein Satz wie: Der Film zeigt allerdings kein Interesse, diesen vorgezeichneten Weg tatsächlich einzuschlagen. Das wäre aber falsch: Der KONNTE den vorgezeichneten Weg nicht einschlagen.

Die ersten Brüche zeigen sich bereits in der nächsten Szenenfolge.

Ruhrpott-Hinterhof-Idyll. Solche Ecken kenne ich aus meiner Kindheit zuhauf.

Und ja, damals war so mancher Hof für umtriebige, aber nur mäßig legale Geschäfte umgestaltet worden. Das Ordnungsamt schaute noch nicht so genau hin, was da hergestellt, verkauft, oder in die Gullys verklappt wurde.

Hier sehen wir die eher herbe Petra, die sehr entspannt und zeitschindend einen Manta aufbockt, um danach am Unterboden zu schrauben:

Derweil treffen sich Sonja und Nicole, die keine Zeit verlieren, sich über den neusten Tratsch auszutauschen – weil Weiber ja so sind:

Man soll es wohl rasend komisch finden, dass Petra heimlich mit anhört, wie Sonja damit prahlt, nun bei Manni gelandet zu sein. Man sei jetzt "zusammen wie Mann und Frau", wolle sogar heiraten.

Und Petra so;

Hier muss ich mal auf die Bremse treten. Hat die erste Szene nicht impliziert, dass Manni auf die Blondine des Golfers scharf ist? Wo kommt Petra nun plötzlich her? Die ist schon ewig mit Manni zusammen, aber jetzt nicht mehr? Und Sonja ist nicht nur "die Neue" von Manni, sondern quasi schon mit ihm verlobt?!

Hier wird ein bemerkenswerter Verhau aufgemacht, bei dem sich die Dialoge ziemlich improvisiert anhören. Und in der Tat gibt es Indizien, dass alle diese "Verwicklungen" recht kurzfristig übers Knie gebrochen wurden. So haben Manni und seine "Freundin" Petra erst viel später im Film eine Szene miteinander und der Kappes mit den anderen Freundinnen wird nicht mehr aufgegriffen.

Smarte Leser ahnen: Die Produktion von BOH EH… MANNI! ist nicht ganz so glatt verlaufen, wie die Produzenten sich das gedacht hatten.

Egal, es wird Zeit, noch ein paar weitere Nebenfiguren einzuführen, die Handlung füllen und Lieder trällern. Das hier ist Öczan, gespielt von Öczan Tarakcil – oder "Phil Martin", wie er bei den Auftritten zum Ende des Films plötzlich heißen wird:

Rosa Poloshirt. Ich kann mich noch gut an die blutigen Benetton-Aufstände von 1993 erinnern, nach denen dieses Verbrechen endlich unter Strafe gestellt wurde. Man muss Öczan zumindest anrechnen, dass er den Kragen nicht hochgestellt hat – das ultimative Statement unrettbar arschlöchriger Vollpfosten.

Petra sitzt immer noch "unauffällig" hinter dem Wagen und hört mit.

Trotz des Düsseldorfer Kennzeichens möchte ich stellvertretend für meine Heimatstadt jede Verantwortung für diesen Film strikt von uns weisen.

Auch die Ische, mit der Öczan hier rumgammelt, erzählt beiläufig, dass Manni Petra längst abgeschossen und ihr einen Heiratsantrag gemacht habe.

What the hell?! Der Drehbuchautor hat wohl mal vage den Begriff "running gag" gehört, ihn aber nicht verstanden.

Petra nimmt’s locker ("der Manni macht’s sowieso mit jeder") und Öczan sagt wegen zweier überlappender Tonspuren gleich zweimal "grüß dich" zu ihr:

Der Wagen, an dem Petra gerade arbeitet, ist wohl ein echtes Liebhaberstück, für das Öczan ohne Schacherei satte 50.000 Mark auf den Tisch legen will.

Grund genug, jetzt erstmal einem anderen aufgemotzten Manta zwei Minuten dabei zu zu schauen, wie er die Autobahnen und Landstraßen der Gegend unsicher macht.

Warum, wieso und überhaupt? Ein Manta-Film braucht Manta. Das muss reichen.

Kommen wir zum Golfer und der Erkenntnis, dass in diesem Film bei praktisch jedem Szenenwechsel telefoniert wird, weil die Macher keine Ahnung hatten, wie man Plots und Personen sonst verknüpfen könnte.

Der Golfer zeigt auch gleich, wes Geistes Kind er ist – ungekürzt:

"Mann Heike, watt soll der Scheiß? Meinste, ich hätte den an der Tankstelle nur nicht den Arsch abgefahren? Warum soll ich datt denn machen? Ne komm, beruich dich mal wieder. Wa? Ne, was wenn du gestern nich auch dabei gewesen wärst, ich hätt den ja auch so in Ruhe gelassen. Ich wäre nich weiter hinterher gefahren. Kannze mir glauben. Ne, ich hab mich beruicht. Ich hoffe, dass du dich auch beruicht hast. Ich mein, wir können uns ja heute Abend treffen. Da wieder in der Pinte. Wie, du hast keine Zeit? Weißt du watt, du kannst mich bald am Arsch lecken. Ach lass mich in Ruh, du bist ne blöde Kuh."

Ich wiederhole mich gerne: Improvisierte Dialoge (in diesem Fall ohne den Gegenpart) sind nie eine gute Idee. NIE. Nicht bei Uwe Boll, nicht hier.

Aber ich könnte mir keinen besseren Rausschmeißer für diesen ersten Teil wünschen. Wartet mit Spannung – SPANNUNG! – auf Teil 2!



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Nummer Neun
9. Februar, 2026 12:29

Was denn, eine HBO Produktion mit Ralf Möller in der Hauptrolle? Es wurden schon Filme für weniger promotet!

Sodinger
Sodinger
10. Februar, 2026 11:36

Also zumindest der Dialog….

"Hallo, watt meinst du eigentlich, watt ich den ganzen Tach mache?!"

"Ja, nix."

… ist wirklich authentisch und fürchte, ich hab beide Parts schon in meinem Leben (im Ruhrpott natürlich) schon mehrmals gesprochen.

Ulla
Ulla
10. Februar, 2026 13:07

Du hast schon recht, der Film war Mist ; es hat jedoch Spaß gemacht, mitzuspielen und außerdem war ich jung und brauchte das Geld ! 😉
Liebe Grüße
Deine Ische Uschi

milan8888
milan8888
10. Februar, 2026 13:10

In der Tiger-Vision Produktion gibt es alle 5 Minuten einen Manta-Witz? Jetzt bin ich schon ein wenig neugierig.

Sergej
Sergej
10. Februar, 2026 16:21
Reply to  milan8888

Wie hat man alle 5 Minuten einen Mantawitz gemacht?
Durchschnittlich alle 5 Minuten?
Oder hat man alle 5 Minuten die "Handlung" unterbrochen?
Uschi: Boah Manni, mach weiter, das ist so geil!
Manni: Weißt du, was auch geil ist?
Uschi: hahaha, jetzt gibt Vollgas Manni.

Last edited 26 Tage zuvor by Sergej
Ulla
Ulla
10. Februar, 2026 13:19

P.S : Damals hieß Ralf Möller noch Ralf Baron, er hat den Namen seiner Frau angenommen.

Ulla
Ulla
10. Februar, 2026 13:34
Reply to  Torsten Dewi

Das war nun kein Witz,ich habe damals tatsächlich die Rolle der „Uschi“
gespielt.
War meine erste und einzige Rolle 😉
Schön, dass sich überhaupt jemand nach all den Jahrzehnten für den Film interessiert !
Wie bist Du an die Kassette gekommen ?
Die war damals nur für die Videotheken gedacht.

Last edited 26 Tage zuvor by Torsten Dewi
Ulla
Ulla
10. Februar, 2026 13:40
Reply to  Torsten Dewi

Richtig, ich bin U.Dettlaff,habe damals die „Uschi“ gespielt.

Ulla
Ulla
10. Februar, 2026 13:42
Reply to  Torsten Dewi

😄 🆘