27
Feb. 2026

Analoger Abstieg ins Archiv (1): Erst-, Sonder-, Jubiläumsausgaben

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

Es gibt in meinem Arbeitszimmer zwei EKET-Regale mit insgesamt acht Fächern, von denen sechs mit KASSETT-Zeitschriftenordnern bestückt sind:

In diesen Ordnern befinden sich die letzten Schätze meiner analogen Printmedien-Sammlungen – Einzelausgaben von Zeitungen und Zeitschriften, die sich entweder wegen des Überformats nicht scannen ließen oder die mir zu wertvoll sind, um sie zu zerschneiden. Letzte Woche habe ich sie inventarisiert, heute habe ich die interessantesten 120+-Cover für euch fotografiert.

Ich verspreche euch eine spannende Reise durch die Medienlandschaft – oft hässlich, dumm, langweilig, aber auch mutig, kackfrech und kurzlebig.

75 Jahre SPIEGEL – das durfte 2022 legitim gefeiert werden, denn man kann das Hamburger Magazin zwar in vielerlei Hinsicht kritisieren, aber sein Beitrag zur Werdung des demokratischen deutschen Staates im Westen ist unbestreitbar:

Ich glaube allerdings nicht, dass der SPIEGEL gedruckt die 100 noch knacken wird. Selbst der Verband der Zeitschriftenverleger glaubt, dass Tageszeitungen in 15 Jahren ausgestorben sein werden – Wochenzeitschriften und Magazine werden folgen. Ein guter (schlechter) Indikator: die Ausgabe 8/2026 des SPIEGELS hatte weniger als 124 Seiten und nur eine magere Werbeanzeige auf der Rückseite.

Über die Jahre hat der SPIEGEL immer mal wieder versucht, mit teureren Ablegern zu punkten. Die waren meistenteils sehr wertig und lesenswert, aber selten langfristig erfolgreich. Ich für meinen Teil kann konstatieren, dass ich von diesem Sonderheft SPIEGEL spezial sehr viel über die Mechanismen von Drogensucht und Drogenhandel gelernt habe – ich war damals noch Zivi und durchaus konfrontiert mit dem Thema.

Das Heft war eine der Inspirationen für diesen viel diskutierten Beitrag.

2008 versuchte der SPIEGEL, die konzeptionell sehr schöne "EINES TAGES"-Reihe, innerhalb derer Leser ihre eigenen Geschichten verifiziert präsentieren durften, in ein Printprodukt umzumünzen:

Leider blieb es bei dem Testballon und auch auf SPIEGEL online ist "Eines Tages" längst selbst Geschichte.

Was auf dem anglo-amerikanischen Markt funktioniert, lässt sich nicht unbedingt auf den deutschen Markt übertragen. Ich glaube, dass vor allem wissenschaftlich orientierte Zeitschriften damit hadern, dass ein gigantischer öffentlich-rechtlicher Fernsehapparat hierzulande das Volk mit hochwertig produzierten Bildungs- und Informationsangeboten füttert. Im Fall von NEW SCIENTIST – wieder vom SPIEGEL publiziert – bin ich außerdem überzeugt, dass der Titel die potenziellen Leser verwirrt hat und die wöchentliche Erscheinungsweise zu ambitioniert war.

Das Magazin hielt kein halbes Jahr durch.

Wir waren eine HörZu-Familie, auch wenn ich später beim GONG angefangen habe. Mit Springer im Hintergrund und einer relativ koordinierten Preisstruktur aller TV-Zeitschriften bis in die 90er Jahre konnte die HörZu einfach am meisten "bang for the buck" bieten. Auch wenn ich selbst seit ca. 2000 keine TV-Zeitschrift mehr kaufe, war die Anschaffung diverser Jubiläumsausgaben Ehrensache.

So wurde gleich zweimal "60 Jahre" gefeiert. Einmal "60 Jahre Hörzu" (mit einem Nachdruck der allerersten Ausgabe) …

… und einmal "60 Jahre deutsches Fernsehen" (mit Kult-DVD):

15 Jahre später dann natürlich "75 Jahre HörZu" im gleichen Design:

Auch hier wage ich die Vorhersage, dass die 100 nicht erreicht werden – das Heft stirbt vielleicht nicht an sich selbst, aber mit dem Formatfernsehen.

Da mag sich nun mancher am Kopf kratzen, aber ich kann’s erklären:

Zuerst einmal sollte niemand – auch so ein alter Chauvi wie ich nicht – über Sachen herziehen, die er nicht kennt. Schon vor 25 Jahren habe ich ein paar Stapel EMMA gekauft, um zu wissen, was genau es mit dem Feminismus der eitlen Alice (Schwarzer, nicht Weidel) auf sich hat. Zu meiner Überraschung entpuppte sich die EMMA als vielleicht sehr stures, aber auch sehr lesenswertes Magazin, das ich insgesamt für die weibliche Zielgruppe für gesünder halte als die Yellowpress.

Darüber hinaus beginne ich den "second wave feminism" mehr zu schätzen, je öfter ich mit dem "third wave feminism" konfrontiert werde…

GEO war immer eines dieser Hefte, die mich überfordert haben. Toll geschrieben, toll recherchiert, sehr lehrreich – aber als Teenager konnte ich es mir nicht leisten und später hatte ich nicht die Zeit dafür. Man kann heute teilweise komplette Sammlungen von mehreren Regalmetern bei Ebay abgreifen – aber was sollte ich damit? Zumindest diese Sonderausgabe zum 30. Geburtstag habe ich im Regal:

Dieses Jahr wird GEO 50 – kommt ein Heft, werde ich es wieder kaufen.

Alles, was ich zu GEO geschrieben habe, gilt auch für BILD DER WISSENSCHAFT

…. und für SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT. Hervorragende Zeitschriften, die ich leider nie in ausreichendem Maße würdigen konnte:

auto motor und sport kam zwar erst 1946 auf den Markt, hat aber schon 125jähriges Jubiläum gefeiert – das des Automobils. Davon ab war ich für solche Zeitschriften nie die Zielgruppe. Ich bin Schwurbler, kein Schrauber:

Wer jetzt nachgerechnet hat, weiß aber: auto motor und sport wird dieses Jahr 80 Jahre alt – da habe ich die Jubiläumsausgabe verpasst, werde aber versuchen, sie noch nachzukaufen.

Es gibt Hefte, die nicht wegen Erfolglosigkeit darben, sondern weil die Geschichte sie einfach überholt hat ("Droschkenkutscher aktuell", "Der Telegraph", "Stürmer"). So gibt es die "Satirezeitschrift" der DDR EULENSPIEGEL auch ohne die DDR noch, aber es weht ein erheblich rauerer Wind: zu SED-Zeiten wurden dem Verlag wöchentlich 500.000 Hefte aus der Hand gerissen, heute sind es monatlich keine 100.000 mehr – und selbst diese Zahl stammt von 2009 und dürfte hinfällig sein:

Meine Meinung? Nach der Lektüre ein paar alter Ausgaben aus DDR-Zeiten sehe ich den Eulenspiegel eher als spießiges Humor- und Feigenblatt, das den Anschein von Kritik erzeugte, um den Bestand des Systems erträglich erscheinen zu lassen.

Bei der pardon verhält es sich etwas anders – das Heft wurde vom Zeitgeist überholt und deshalb korrekterweise von der TITANIC abgelöst (mehr dazu hier). Eine mit großem "Staraufgebot" angeschobene Neuauflage schaffte nur drei Jahre und hatte am Ende gerade mal kümmerliche 1000 Abonnenten:

Es gab übrigens 2012 nochmal eine einmalige Neuauflage – verantwortet von Wolfram Weimer, mittlerweile Kulturstaatsminister. Die habe ich nicht.

Ich hatte echt Mühe, eine Jubiläumsausgabe der APOTHEKEN-RUNDSCHAU zu ergattern, in der sich das Gratis-Heft in Form einer "Rentner-Bravo" selber feiert:

Eine einzige Enttäuschung: abgesehen vom drolligen Cover ist da gar nichts lustig, retrospektiv, oder clever ironisiert.

Ich weiß nicht, ob wir bei aller Begeisterung für die 80er eigentlich noch ausreichend würdigen, mit was für dicken Eiern die "me decade" schaukelte. AMERICAN GIGOLO und Yuppies, WALL STREET und Supermodels, Kokain und Coke light. Auch auf dem Zeitschriftenmarkt glaubte eine Schar junger Schreiber, mal kräftig auf die Kacke hauen zu müssen. Und wahrlich – Magazine wie TEMPO, WIENER und auch der Düsseldorfer ÜBERBLICK waren üppig, mutig, vorlaut, anstrengend, sarkastisch, arrogant und eitel.

Leider waren sie auch notorisch defizitär.

Weil die Lifestyle-Allrounder nicht ins digitale Zeitalter passen wollten, erlebten sie größtenteils das neue Jahrtausend nicht – nach 10 Jahren Pause geisterte aber 2006 noch mal eine Sonderausgabe der TEMPO mit Süffisanz durch die Kioske:

MAX war zur TEMPO so etwas wie der STERN zum SPIEGEL – bunter, breiter, aber auch blöder und boulevard-esker. Das Problem, wie ich es mal in einem Interview mit den Machern lesen konnte, war vergleichbar mit SPIEGEL spezial: Die Zielgruppe musste von Heft zu Heft immer wieder neu geködert werden, weil der Schwerpunkt jedes Mal ein anderer war. Ganz banal gesagt: wer wegen der Nacktfotos von Verona Feldbusch zugegriffen hatte, hatte vermutlich kein gesteigertes Interesse an einer Fotoreportage über 9/11 in der nächsten Ausgabe:

MAX wurde 2008 eingestellt, es gibt allerdings seit 2020 ein Revival, über dessen Erfolg ich nichts sagen kann.

Ähnlich ging es – auf erheblich reduzierterem Niveau – dem Heft TV KLASSIKER, das ich seinerzeit aufwändig auf Video besprochen habe. Wie in meiner Kritik vorausgesagt, konnte die Zielgruppe von Heft zu Heft nicht mitgenommen werden, weil Fans vom TRAUMSCHIFF keine Ausgabe zum RAUMSCHIFF ENTERPRISE brauchen. Wie ebenfalls von mir vorausgesagt, wurde der monothematische Ansatz mit Ausgabe 3 komplett fallengelassen – trotz des Titels waren auch Kinofilme kein Tabu mehr. Wenn ich das richtig verfolgt habe, war mit der siebten Ausgabe 2022 auch schon Schluss:

Es ist bizarr, dass in Deutschland das Grosso-System im Zeitschriftenvertrieb ebenso löwenhaft verteidigt wird wie die Buchpreisbindung – mit den gleichen Argumenten: es schütze Verbraucher und Vertrieb, halte den Markt gesund, verhindere den massenhaften Verlust von Arbeitskräften, gebe auch kleineren Playern eine Chance, etc. Selbst wenn man dieser einseitigen Darstellung glauben möchte, zeigen doch Märkte ohne diese Regularien, dass es anders und besser geht. So sind die großen monatlichen Publikumszeitschriften nach meinem Ermessen in Großbritannien deutlich anspruchsvoller aufgestellt – ich würde die CINEMA sofort opfern, um dafür EMPIRE, PREMIERE oder TOTAL FILM zu lesen:

Ähnliches gilt für den ROLLING STONE: Es hätte keiner deutschen Ausgabe bedurft – wenn der deutsche Markt auch nur etwas annähernd Vergleichbares hätte bieten können. Aber als die Zeitschrift 1994 erstmals hierzulande auf den Markt kam, hatte sich die ehrenwerte SPEX gerade vom Anspruch, ein Musikmagazin zu sein, verabschiedet. Und ansonsten herrschte jenseits von BRAVO und METAL HAMMER Ödnis.

Auf der beigelegten CD der Erstausgabe vom Rolling Stone habe ich damals viele spannende neue "acts" entdeckt. Ehrensache, dass ich mir bei US-Urlauben immer wieder mal Sonderausgaben gegönnt habe. Best bathroom reading ever:

Die VANITY FAIR war ein sehr teurer und sehr defizitärer Versuch, eins der legendärsten Society-Magazine der Welt nach Deutschland zu holen und mit Kampfpreisen in den Markt zu zwingen. Abgesehen davon, dass es 2007 vielleicht schon zu spät war für eine neue große Zeitschrift im Internet-Zeitalter, hielt ich die wöchentliche Erscheinungsweise für eine Strapaze, für die Redaktion wie auch für die Zielgruppe. Vor fast 19 Jahren habe ich das thematisiert.

Der PLAYBOY hat ja schon eine ganze Menge Jubiläen gefeiert, die ich in einem eigenen Beitrag über das Heft auch rekapituliert habe. Kurios finde ich, dass die neuen Lizenznehmer der Marke bei Burda meinten, ausgerechnet die 400. Ausgabe feiern zu müssen. Die Cover-Collage fand ich aber ziemlich klasse:

Die Rückschau macht mich insgesamt sehr nostalgisch, denn es feierten so viele Hefte eine große Vergangenheit – wissend, dass keine große Zukunft mehr zu erwarten ist. Die Jubiläen wirken teilweise wie Gala-Shows zum Abschied, wie der Oscar für das Lebenswerk, den man bekommt, wenn der Schnitter schon hinter der Bühne wartet. Verbeugen, sich beklatschen lassen, dann abtreten. Thank you for your service.

Ich glaube, damit kann ich es für heute beruhigt gut sein lassen. Meine Sammelordner halten noch viele – und sehr obskure – Einzelausgaben bereit, aber die werden im zweiten oder dritten Teil Thema sein.

Interessiert das wen?



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DocAndy
DocAndy
27. Februar, 2026 12:14

Interessiert das wen? Mmmm, ja mich! Bitte mehr davon. Ich finde diese journalistische Archäologie tatsächlich sehr interessant, auch weil ich viele der Magazine noch kenne. Die Prognose zum Spiegel würde ich so auch sehen, das Heft wird immer dünner und die aktuelle Papierqualität ist auch sehr dürftig.

PabloD
PabloD
27. Februar, 2026 13:10

Beim ersten Hörzu-Cover triggert mich schon wieder die zum Glück nicht mehr allzu häufig vorkommende falsche Zeitangabe.
"Die 60 größten Fernseh-Momente aller Zeiten" ?
Nee, höchstens "Die 60 größten Fernseh-Momente bis jetzt". Ihr Dödel könnt nämlich nicht in die Zukunft sehen!

Davon abgesehen: Ja, der Hausherr möge bitte weitermachen.

Marko
27. Februar, 2026 14:42

Gerne mehr zeigen! Ich finde grad die Cover sehr spannend.

Die einzigen Zeitschriften, die ich aufbewahre, sind alte Videospielmagazine. Ich liebe es, Spieletests aus den 80ern und 90ern (wieder) zu lesen, und da gehört die Haptik der Hefte für mich einfach dazu. Ich kann in kaum eine andere Zeitschriftensparte so sehr abtauchen wie in die der bezaubernden Welt der Videospiele, als es noch kein Internet gab und Disketten als Speichermedium das Maß der Dinge waren. Alle Ausaben von "ASM", "Power Play" und "Amiga Joker" lagern bei mir im Keller und die werd ich auch nicht hergeben – auch wenn ich sie inzwischen oft "nur" auf dem Tablet lese. Ist halt ja dann doch bequemer.

Marko
27. Februar, 2026 17:33
Reply to  Torsten Dewi

Schrott?! Ich glaub es hackt?? Das sind Schätze. Quasi das literarische Äquivalent zum Metalcore.

Und "fast nur" auf dem Tablet vermittelt da auch ein falsches Bild. Die Haptik eines Spielemagazins genießt man wie einen guten Wein: Wenn man sich die Zeit dafür nimmt. Also, ja, das Tablet ist schon praktisch, aber eine 80er Ausgabe der "ASM" ist in Papierform so wertvoll wie ein c64-Spiel, das man von Diskette lädt statt in einem Emulator.

Marko
27. Februar, 2026 19:40
Reply to  Torsten Dewi

Tja. Der olle Doc Acula wusste vermutlich auch einfach, was gut ist. Remember: Ich hab ihn persönlich getroffen auf einem Babymetal-Konzert. *micdrop*

Jörg Krömer
27. Februar, 2026 16:26

Ich habe meine Zeitschriftensammlungen fast komplett aufgelöst. Einzig ein Sonderheft des PLAYBOY zu JAMES BOND und verschiedene Filmmusik-Magazine habe ich noch in Papierform behalten. Ansonsten bitte gern weitere Ausgaben vorstellen. Das Geschehen verlagert sich immer mehr ins Internet. So hat auch der Schüren-Verlag sein Filmjahrbuch in Papierform beerdigt.

S-Man
S-Man
28. Februar, 2026 09:56
Reply to  Jörg Krömer

Es gibt oder gab Filmmusikmagazine? Das macht mich neugierig, üner sowas bin ich nie gestolpert. Wie hießen/heißen die?

Jörg Krömer
28. Februar, 2026 15:43
Reply to  S-Man

Wie gesagt, die meisten sind nur noch online erhältlich, aber die Cinema Musica erscheint noch als gedrucktes, jährliches Magazin. Dann wären da z. B. noch Film Score Monthly und das Filmmusicjournal aus der Schweiz. Die Filmharmonischen Blätter sind nur noch über das Antiquariat erhältlich. In den Magazinen gab/gibt es Hinweise auf Konzerte und es wurden/werden Komponisten und neue Soundtracks vorgestellt. Das versuchen mein Kollege und ich ebenfalls mit unserer Filmmusiksendung im Radio, also neue Musik und Komponisten vorzustellen.

Edin Basic
Edin Basic
27. Februar, 2026 16:38

Erinnert sich noch jemand an KOWALSKI aus dem Semmel-Verlach.Ein legendärer Zeitschriften-Name.
Natürlich vermisst man auch die Film-Magazine aus den USA.
Premiere USA hatte in den 90ern grossartige Reportagen.

Walter K. aus H.
Walter K. aus H.
28. Februar, 2026 09:28

Du bist kein Schwurbler.

Du bist ein interessantes Magazin, das mich Sachen lesen läßt, die mich teils nur am Rande bis gar nicht interessierten, aber nach dem Lesen fühle ich mich gut inforhalten,

Wann kommt die Sonderausgabe „100 Jahre Wortvogel“?

Heiko
Heiko
28. Februar, 2026 23:49

Ich habe ein wenig in deiner Blog-Historie gegraben.
Nein, als erstes:
Ich bin neu hier.
Ich habe deinen Blog über den MR. BOOGIE Film gefunden, von dem ich tatsächlich dachte, der wäre ein Hoax!
Na, du hast bewiesen: der Film existiert!

Gibt es schon Beweise, dass SHOWGIRLS 2 existiert?
Auf den Streifen hätte ich ja als Filmverbrechen richtig Lust, hehehehe.

Also, ein kleines Quiz:
Sagen dir die folgenden Namen was?

LUC ORIENT, RICK MASTER, MICK TANGY, BOB MORANE, ANDY MORGAN, DAN COOPER, LEUTNANT BLUEBERRY?

Das wär was für mich…

Liebe Grüße
Heiko

Heiko Deiwiks
Heiko Deiwiks
8. März, 2026 20:58
Reply to  Torsten Dewi

Sorry für die späte Antwort,

Na klar, Quiz hätte ich in Anführungszeichen setzen sollen…egal.

Beim rumstöbern in deinem Blog fand ich die ZACK Comics, btw. deinen Hinweis, dass du die alle komplett digital konserviert hast.

Wahrscheinlich ist das für die meisten Follower hier nicht so super spannend, für mich schon.
Die Hefte waren ein Teil meiner Kindheit, bevor meine Mutter mir den Spaß verboten hat.
Der Grund war ein Artikel in der BRIGITTE. Da wurden die Comics sortiert in gute und böse Produkte.

Gute waren MICKY MAUS…der Held löst alles gewaltfrei und clever.
ASTERIX…dito und man lernt Latein und Geschichte.
BUSSI BÄR… weiss nicht mehr warum.

Böse waren SUPERMAN…der ist ein schlechtes Vorbild, der kann alles.
ZACK…weil zu brutal für Kinder.

Den Rest habe ich vergessen, aber so ging es weiter in dem unsäglichem Artikel. Typischer 70er übler soziologisch wertvoller Dreck, der mir leider ZACK-Comics aus meiner Kindheit entfernte.

Natürlich habe ich die weiter gekauft und verehrt bis mein geniales Versteck (unter meinem Bett) entdeckt wurde.

Deshalb würde ich mich über eine kleine Retrospektive deinerseits freuen, allein um zu prüfen, ob die wirklich so klasse waren.
Also, ich weiss nicht mehr viel über die Qualität der Zeichnungen, aber:
BLUEBERRY (Jean Giraud) ist immer noch 1A, LUCKY LUKE (Morris) auch,
bei dem meisten Rest habe ich nur noch kindliche Erinnerungen.
Die sind auch schwer zu finden, die Comics, also…wenn du Lust hast?!?

DREI SHOWGIRLS 2???

Alle von diesem Marc Dude?

Heiko
Heiko
8. März, 2026 23:54
Reply to  Torsten Dewi

DER Joe D’Amato?
Italo director?

heino
heino
9. März, 2026 06:39
Reply to  Heiko Deiwiks

Also, die Frage, ob die Comics im ZACK alle klasse waren, lässt sich leicht beantworten. Das waren sie natürlich nicht, dafür sorgt schon die Menge der Geschichten, da ist zwangsläufig auch Ausschuss dabei. Zudem ist das ja auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, wer z.B. BLUEBERRY mag, wird vielleicht mit RICK MORGAN oder MICHEL VAILLANT nichts anfangen können. Das Schöne an ZACK war halt immer, dass es für jedenGeschmack etwas gab, worauf man sich freuen konnte