Die Handgepäck-Falle: Spiel ohne Gewinner
Themen: Neues |Ich habe keine Probleme damit, wenn Systeme fehlerhaft sind oder defizitär. Nix ist perfekt auf diesem miesen kleinen Planeten, wie Walter Moers es mal so schön ausgedrückt hat (wobei er sich dabei auf die Eignung von Schwämmen als Tennisbälle bezog). Shit happens.
Was mich aufregt: Wenn Systeme unnötig versagen, wenn sie die Verantwortung auf den Kunden abladen, wenn kein Interesse besteht, die Defizite zu beseitigen. Das passiert besonders gerne, wenn ein Fehler das Ergebnis einer Reihe grundsätzlich richtiger Entscheidungen ist. Plus und plus ergibt dann eben minus.
In der Steinzeit – also ungefähr der Jugend des Wortvogels – konnte man in sein Gepäckstück packen, was man wollte. Marmorbüsten? Maschinengewehre? Die Leiche der Oma? Alles egal, solange es sich mit Schwung auf das Gepäckband wuchten ließ. Auch die Ausmaße der Koffer waren nicht festgelegt, vor dem Siegeszug der Trolleys regierten Kunstleder und Großformat:
Irgendwann schwante den Airlines im Zuge der Gewinnmaximierung, dass man Obergrenzen festlegen kann und jedes Überschreiten Gebühren kosten darf. Fast zeitgleich fand man heraus, dass Mitarbeitern das Handling von mehr als 23 Kilo Gewicht gesundheitlich nicht zuzumuten ist.
Das ist okay. Ja, manchmal wird es ein wenig knapp, wenn man nicht nur Kleidung, sondern auch Bücher oder Elektronik im Koffer hat. Die Kofferwaage wird ein guter Freund, um unliebsame Überraschungen am Schalter zu vermeiden.
Dann kam den Airlines die Idee, das Gepäck als separaten Kostenfaktor auszuweisen. Will sagen: man bezahlt den Flug – der Koffer kostet extra. Psychologisch ist das clever: der Flugpreis wirkt auf den ersten Blick niedriger und man erklärt dem Passagier, dass er ja nun sogar die Wahl hat, ob er einen großen Koffer aufgeben will oder nicht. Die Beschränkung als Hebel für Sparfüchse.
Das führte natürlich in der Folge dazu, dass die Passagiere – Sparfüchse! – das Handgepäck zum Hauptgepäck erklärten und mit brachialer Gewalt ihre Rucksäcke, Reisetaschen und Trolleys vollstopften, um die Kosten zu senken.
Resultat? Der Laderaum wurde entlastet, dafür wurde der Platz in den "overhead compartments" eng und das Boarding immer chaotischer und aggressiver.
Next stop: Handgepäck-Beschränkungen. Jeder kennt die Metallrahmen, in denen man bei diversen Airlines belegen muss, dass der Trolley die erlaubten Maße nicht überschreitet. Und pi mal Daumen gelten 8 Kilo mittlerweile als der erlaubte Standard. Im Grunde ist es wie bei der Post, wo man bis in die 80er noch Käse-Scheibletten mit einem Edding beschriften und verschicken konnte – und die kamen an! Ich muss es wissen, ich habe es gemacht. Aber je mehr automatisiert wird, desto mehr wird normiert – der Kunde hat Sorge zu tragen, dass es passt.
Jetzt kann man argumentieren, dass diese Änderungen alle durchaus sinnvoll sind in einer Zeit, in der immer mehr Menschen für immer weniger Geld verreisen wollen und der Gleichheitsgrundsatz auch in der Kabine gelten muss. Es ist nicht okay, wenn jemand meint, sein Surfboard passe auch ins Handgepäck.
Ich habe auch mit dem Gewichtslimit von 23 Kilo kein Problem.
Aber das Handgepäck mit acht Kilo? Das ist grober Unfug, nicht durchdacht, kundenfeindlich und im Ablauf unsinnig. Weil die Überlastung der "overhead compartments" die Airlines immer häufiger zwingt, das Handgepäck zum Hauptgepäck zu erklären und dessen Transport im Frachtraum… nennen wir es mal "anzuregen".
Es ist ein Catch-22: so, wie das System ausgelegt ist, hat der Passagier einen guten Grund, dem Wunsch der Airline nicht Folge zu leisten. Und das liegt nicht nur daran, dass einer der Vorteile des Handgepäcks ja gerade der ist, dass man am Zielort nicht am Gepäckband in der Nase popeln muss.
Lasst mich das an einem aktuellen Beispiel erklären. Ich bin zum Fantasy Filmfest nach Berlin geflogen, weil die Sprinter-Verbindung der Deutschen Bahn aktuell wegen Bauarbeiten ausfällt und ich keine sechs Stunden unterwegs sein wollte. Der Flieger war nur 40 Euro teurer und fliegt in einer Stunde nach Berlin.
Weil ich "leicht" reise und sowieso nur eine Woche im Kapselhotel schlafe, reicht mir mein Rimowa-Trolley (Handgepäck-Maße) und ein kleiner Rucksack, in dem ich meine Elektronik und die Pflegeprodukte unterbringe. Außer leichten Klamotten habe ich im Trolley nur ein Buch (Geschenk) und meine Naketano-Windjacke.
Am Tag vor dem Abflug kommt eine mir schon vertraute Email:
Guten Tag Herr Dewi,
Ihr Flug ist fast vollständig ausgebucht. Aufgrund des begrenzten Stauraums in der Kabine müssen wir auch regelkonformes Handgepäck am Gate in den Laderaum verladen. Dies kann zu Verzögerungen führen. Gemeinsam können wir das vermeiden.
Bitte geben Sie daher Ihr Handgepäck kostenlos am Check-in-Schalter oder an einem Gepäckautomaten ab.
Man beachte: Es ist sehr fischig formuliert. Zwar fällt das Wort "bitte", aber es gibt keinen Hinweis, ob man das nun kann, soll, oder muss.
Der wirkliche Haken sind aber die nächsten zwei Absätze:
Beachten Sie die maximalen Abmessungen (55x40x23 cm) und das Maximalgewicht von 8 kg für Handgepäck.
Ihre Handtasche, eine Laptoptasche oder einen kleinen Rucksack (maximal 40x30x15 cm) können Sie weiterhin mit in die Kabine nehmen.
Tatsache ist nämlich: Das Handgepäck wird üblicherweise nicht gewogen. Man kann also im Trolley mehr mitnehmen und das "kleine Gepäckstück" ist sowieso on top. Wenn man also der Airline den Gefallen tut und sein Handgepäck am Schalter abgibt, setzt man sich unnötig der Gefahr aus, dass es wegen Übergewicht abgelehnt wird. Wer seine Murmeln zusammen hat, winkt also ab und schleppt den Trolley doch wieder in die Kabine – das Chaos bleibt.
Das 8 kg-Limit ist dabei der größte Stolperstein, denn im Gegensatz zu den 23 kg für den großen Koffer ist das willkürlich und zu niedrig angesetzt. Oft wiegt der Trolley selbst schon 1,5-2 kg. Bleiben 6 kg für tatsächliches Gepäck. Im Fall meines Rimowa überschreite ich das schon, wenn ich den Trolley mit schlichten Klamotten (ohne Schuhe) fülle: T-Shirts, Hosen, Socken, etc.
Und so passiert es dann auch: Ich bin flexibel und will mein Handgepäck nach Berlin aufgeben, um der Airline entgegen zu kommen. Der Trolley wird gewogen. 11,4 Kilo auf der einen Waage, 11,7 Kilo auf der anderen Waage. Herr Dewi ist raus und muss zum "Service-Schalter". Eine wirklich reizende junge Dame teilt mir mit, dass ich das Handgepäck so nicht aufgeben kann. Ich frage, ob meine Bereitschaft, der Airline den Ablauf zu vereinfachen, nicht ein wenig Übergewicht erlauben sollte. Sie ruft einen Vorgesetzten an, der sie anweist, bei 10 Kilo die absolute Obergrenze zu ziehen. Sonst Strafgebühren. Keine Arme, keine Kekse.
Was jetzt kommt, ist der Systemfehler und an keiner Stelle zu rechtfertigen: Ich öffne meinen Trolley, nehme das Buch, die Jacke und ein paar Socken heraus und stopfe sie in meinen kleinen Rucksack. Nicht sehr elegant, aber der Zweck heiligt die Mittel. Was soll ich auch sonst machen?
Die Waage zeigt nun 9,7 Kilo an. Die Mitarbeiterin ist begeistert, dankt mir, und checkt meinen Trolley ein. Sie murmelt, dass die aktuelle Regelung in der Tat kompletter Blödsinn ist.
Was gemerkt? Ich fliege mit der exakt gleichen Menge an Gewicht, nur anders verteilt. Statt im Laderaum liegen die zwei Kilo nun in der Kabine rum. Hätte ich meinen Trolley nicht eingecheckt, hätte ich nichts umpacken müssen. Ich wäre quasi "belohnt" worden, der Airline nicht entgegen zu kommen.
Das ist komplett banane. Nichts ist erreicht, nichts ist gewonnen. Wenn es der Airline ernst wäre, Handgepäck in den Frachtraum umzuleiten, würde sie für aufgegebenes Handgepäck eine andere Obergrenze einführen, um den Passagier zu motivieren. Meinetwegen: 8 Kilo in der Kabine, 12 Kilo im Frachtraum.
Davon ab halte ich die 8 Kilo sowieso für eine Frechheit, wenn man die Passagiere erst dazu nötigt, nur mit Handgepäck zu fliegen, und dann die Ausnutzung der legitimen Größe des Handgepäcks bestraft. Im Ergebnis zwingt man viele Kunden dazu, ihren Trolley nicht mehr voll zu packen, weil er dann zwangsweise über der Obergrenze liegt. Der Rest muss dann ist den kleinen Rucksack. Zwei Gepäckstücke statt einem. Keine Logik.
Aber egal. Ich habe noch mehr zu erzählen. Auf dem Rückflug habe ich das Buch nicht mehr dabei, die Jacke lasse ich gleich draußen. Mein Trolley sollte demnach bei gut 8 Kilo liegen und ich bin zuversichtlich, am Schalter nicht aufgehalten zu werden. Aber nein: Die Waage zeigt 11,1 Kilo (?) an und verweist mich wieder an eine Mitarbeiterin. Der Unterschied zwischen Berlin und München ist schmerzhaft offensichtlich: Die fassadierte junge Frau kaut Kaugummi und schaut mich nicht an, als sie auf ihrem Bildschirm mein Gepäck checkt: "11,1 Kilo, das ist drüber."
Ich bleibe charmant und bei meiner Verhandlungstaktik: "Das tut mir leid, aber im Koffern sind wirklich nur einfache Kleidungsstücke. Kann die Airline für mein Entgegenkommen, den Trolley aufzugeben, beim Gewicht ein Auge zudrücken?"
Sie lächelt immer noch nicht: "Mache ich ja."
Es surrt und ein Aufkleber wird ausgespuckt. Fünf Sekunden später ist der Trolley auf dem Weg in den Frachtraum der Maschine. Mit 11,1 Kilo, die eine Woche vorher in München noch als unzumutbar übergewichtig abgelehnt worden waren.
Ich bin trotzdem nicht zufrieden. Weil die Beförderung meines Gepäcks kein Münzwurf sein sollte, ob ich damit durchkomme oder nicht. Weil ein Koffer mit den korrekten Maßen und einfachen Kleidungsstücken nicht automatisch über der Grenze liegen sollte. Weil die Verteilung des Gewichts nichts am Gewicht ändert. Weil die Airline mein Entgegenkommen erbittet, aber im Gegenzug keins anbietet.
Was ich erwarten würde? Mindestens 10 Kilo bei Handgepäck, 12 Kilo bei Aufgabe am Schalter. Klare, verbindliche Regeln. Der Passagier als Partner.
Ich bin froh, dass ich selten genug fliege, um diesen Ärger nicht immer wieder zu haben. Ach ja: erste Airlines haben bereits angekündigt, künftig auch das Handgepäck extra zu berechnen. Dann wird das "kleine Gepäckstück" der neue vollgestopfte Koffer, um die Reisekosten zu minimieren.
Die Airlines werden kontern, in dem sie dem kleinen Gepäckstück Größen- und Gewichtslimits zuweisen. Geldgier der Airlines und Geiz der Passagiere – eine explosive Mischung.
Und bei all dem Ärger mache ich nicht einmal das Fass auf, dass ich für den gleichen Ticketpreis mit locker 40 Kilo mehr fliege als die Frau im Sitz neben mir. Ich trage sie halt nur auf den Rippen. Gut, dass ich nicht auf die Waage muss…
Bei den Discountgesellschaften ist jetzt schon nur das kleine Gepäckstück inklusive.
Den letzten Teil gibt es bei Eurowings schon lange, da gibt es zig Kombinationen von Aufgabeart und Gewicht zu unterschiedlichen, dynamisch bepreisten Konditionen.
Ich finde es jetzt ehrlich gesagt besser als vor ein paar Jahren: Alle Varianten sind relativ transparent bepreist und es gibt keine mehr, bei der man Erster sein muss oder den Ellenbogen braucht: Was man bezahlt hat bekommt man garantiert, was man nicht bezahlt bekommt man nicht auch wenn man ganz vorne steht.
mE entstand das Problem durch die sog. "Billigflieger", die versuchen, das nicht über den Flugpreis vereinnahmte Geld anders zu verdienen. Dabei werden sie dann zunehmend kreativ durch Abweichungen vom IATA-Standard. Und setzen auf "Dumme", die z.B. nicht gelesen haben, dass im Tarif gar kein Handgepäck (oder nur ein Stück, kein personal item, auch kein duty free bag) enthalten ist, oder das Gepäck noch kleiner sein muss als erwartet. Ryanair tat vor Jahren ähnliches beim Aufgabegepäck, 15 Kilo statt der in Europa gängigen 20.
Inzwischen sind dem Grundmodell im Grunde alle gefolgt.
Mal sehen, was nun auf EU-Ebene passiert, das Thema wurde ja gepusht, nachdem es regelmäßig Beschwerden gab.
Nicht vergessen darf man weiterhin, dass es je nach Airport ewig dauern kann, bis Aufgabegepäck auf dem Band erscheint. Zugleich zwingen die unsinnigen liquid restrictions in vielen Fällen zur Aufgabe.
Fliegen ist kein Vergnügen mehr. Leider.
Wer lachen will, es gibt einen schönen Witz über den Ryanair-Boss, der in einem Pub ein Bier trinken will, und dann behandelt wird wie ein Passagier. Einfach googeln…
Ich finde das vor allem nervig, weil es die Flugsuche über Vergleichsportale (ich nutze meistens google flights) enorm verkompliziert bzw teilweise unmöglich macht. Eine Airline wird dort dann als günstigstes angezeigt, man muss aber die gesamte Buchung für die drei günstigsten Angebote durchspielen, um zu sehen, was der Bumms mit Gepäck kostet, und dabei auch ja aufs Kleingedruckte achten..
Persönliche Anekdote: ich flog diesen Sommer Seattle-Paris-Wien und zurück. Hinflug: Alles okay. US-Airlines drücken beim Handgepäck oft beide Augen zu, die meisten Amis reisen (wenn man nicht gerade Spirit fliegt) mit Handgepäckkoffern, die größer sind als mein Aufgabegepäck. Auf dem Rückflug haben die Lufthansa-Mitarbeiter am Gate in Wien dann die Waage ausgepackt. Da ist die Stimmung dann ordentlich eskaliert.
Vergangenes Jahr waren wir übers Wochenende mit Lufthansa in London, jeder hatte nur einen Trolley im Handgepäckformat dabei. Hinflug alles okay. Auf dem Rückflug fingen sie am Gate (!) plötzlich an, die Handgepäckstücke der auf den Check-in wartenden Passagiere zu wiegen. Ergebnis bei uns: Mein Trolley war etwa 1,5 Kilo unter Höchstgewicht, der meiner Freundin etwa 1 Kilo drüber. Zusammen also hätte es gepasst. Schnell was umpacken? Nix, da, das Gepäckstück meiner Freundin wurde in den Laderaum transportiert – zusammen mit einigen anderen.
Ich bin auch nicht amüsiert, wenn Leute ihren neuen Fernseher im Handgepäck verstauen wollen. Der Platz ist eben begrenzt und muss für alle reichen. Aber die Maße waren ja okay. Und als Paar gesehen hatten wir nicht zu viel Gewicht. Warum sie nicht schnell ihre neuen Turnschuhe in meinen Koffer umpacken durfte … Keine Ahnung. Sie hätte sie sich besser unter die Jacke gesteckt, als sie in den Koffer zu tun, dann wären sie auch in der Kabine mitgeflogen. Ein Passagier wurde so wütend, dass die nächste Eskalationsstufe Handgreiflichkeiten gewesen wären.
Immerhin sind wir dann in Frankfurt am allerletzten (wirklich) Gate ausgestiegen, und als wir nach einem langen Marsch das Gepäckband erreichten, war ihr Trolley tatsächlich schon da.
Ich bin die letzten Wochen (leider) auch mal wieder geflogen: icelandair und RyanAir. Bei RyanAir bin ich nicht ganz sicher, aber IcelandAir waren definitiv noch 11kg Handgepäck. Bei RyanAir gabs aber im billigsten Flug nicht mal mehr den Rucksack ("persönlicher Gegenstand") und die haben außerdem sehr genau geschaut, dass dieser persönliche Gegenstand auch ja unter den Sitz passt. Da wird es schwierig, den komplett voll zu packen.
Aber das größte Problem ist wirklich die Intransparenz. Sollen die das machen, bitte schön. Aber nicht erst auf der dritten Buchungsseite in Kleingedruckten verstecken, nachdem ich bereits meine Kreditkartendaten eingegeben habe; DAS ist die eigentliche Schweinerei! Ich bin so nämlich nicht mehr ordentlich in der Lage, seriös den Preis zu vergleichen. Das muss doch wohl gegen irgendein Gesetz verstoßen.
Egal, ich bin die letzten 3 Wochen 7500km mit der Bahn durch Europa gegondelt, ich hatte keine Gepäckprobleme, meist keine Security (Ausnahme Eurostar von und nach UK) oder anderen Wahnsinn. Nur der Abschnitt zwischen Stockholm und Warschau wurde in der Luft angegangen und das hat mir mehr Nerven geraubt, als die vielen vielen Zugstunden drum herum. Fliegen ist – nicht nur aus ökologischer Sicht -, die pure Hölle und für mich absolut nur dann eine Wahl, wenn definitiv nicht anders geht. Den Stress und die ganzen Drangsalierungen, das ist für mich nicht mehr akzeptabel.
Was sich mir halt nicht erschließt, ist echt die Maßlotterie bei den ganzen Airlines. In Berlin habe ich bisher nur einmal bei Lufthansa erlebt, dass die die Maße UND das Gewicht am Gate genommen haben, bei Ryanair und Co ist dagegen normalerweise scheiß egal. An anderen Airports dagegen weiß man nie, wie es ist. In Paris (waren da am Wochenende) hatten die zumindest diese scheiß Maßeinheitskäfige, hatte aber nicht aktiv in Nutzung gesehen. Aber zumindest letzten Sommer hatte Air France das aktiv gemacht und paar Kollegen rausgefischt.
Wie gesagt, jeder Airport ist anders und eine Lotterie und das nervt!
Aber um ehrlich zu sein finde ich das System bei Ryanair und zB Transavia fair. So teuer ist Aufgabegepäck da gar nicht (wenn man denn günstig das Ticket geschossen hat) und das kann man vor dem Checkin noch locker anpassen – auch gerne auf 30KG. Bei normalen Airlines bezahlt man sich dagegen bei über 23kg dumm und dämlich.