24
Aug. 2025

Filmverbrechen-Fotostory (2): KAMIKAZE 1989 oder: Fass, Binder!

Themen: Film, TV & Presse, Fotostory, Neues |

Okayyyyy… once more unto the breach!

Als wir Polizeileutnant Jansen das letzte Mal verließen, bekam er von seinem Polizeichef den Auftrag, den Absender der Bombendrohung gegen den Megakonzern zu finden. Vier Tage hat er Zeit. Aber Jansen ist mehr daran interessiert, den im Drohbrief erwähnten "Mord" aufzudecken, der irgendwie mit einem ominösen 31. Stockwerk in der Konzernzentrale zusammenhängt.

Und Jansen ist noch an ganz anderen Sachen interessiert. In seinem abgewrackten Büro (was Sinn macht, wenn man unterstellt, dass diese Welt eigentlich kaum noch Bedarf an Polizisten hat) schaut er sich die gemachten Aufnahmen an:

Der nölige Neffe.

Der windige Vizepräsident.

Die ausweichende Personalchefin.

Der einäugige Typ, den Jansen vermutlich nur aufgenommen hat, weil er verzweifelt versucht, mindestens so verdächtig wie die anderen Beteiligten auszusehen.

Vor allem aber:

Diese von Gremm in die Story gepfriemelte Sehnsucht von Jansen ergäbe bei jedem anderen Schauspieler Sinn, nicht aber bei Rainer Werner Fassbinder. Der Mann war offen schwul, lebte einen hedonistischen Lebensstil und gab sich gerne ungepflegt. Ich sage nicht, dass schwule Schauspieler keine heterosexuelle Sehnsucht spielen können (Rock Hudson!) – ich sage nur, dass Fassbinder es nicht konnte. Zumindest nicht hier. Die hormonelle Erregung ob der drallen Blonden kommt in keiner Sekunde rüber und wirkt eher wie eine Anbiederung an den Zeitgeschmack, weil "ohne Titten ist ja auch doof".

Wisst ihr, was mich wirklich beeindruckt hätte? Wenn Gremm die Eier gehabt hätte, Jansen auf einen hübschen männlichen Mitarbeiter fliegen zu lassen. Warum sollte Jansen nicht schwul sein? Warum nicht Fakt und Fiktion kombinieren? Aber vermutlich war die Zeit dafür 1982 noch nicht reif.

Nun stolpert Anton herein und bringt die Laboranalyse des Drohbriefs. Man konnte ungefähr festlegen, wann und wo der Brief abgeschickt wurde, was aber auch nicht viel bringt (im Roman war das allerdings schon eine wichtige Spur).

Der Spaziergang über den Vorplatz des Reviers zeigt erneut, wie sehr Gremm seine Bilder mit Gimmicks überfrachtet, ohne ihnen einen Kontext zu geben. Die Polizei-Disco heißt "Treffpunkt Jugend" und trägt eine Spritze als Neon-Logo – in einer Welt, die angeblich jede Drogensucht besiegt hat:

Gleichzeitig werden die aufgegriffenen Betrunkenen abgeladen, um in Haft genommen zu werden – zwischen Disco und Revier.

Es läuft auch ein funkiger Schwarzer lockeren Schrittes vorbei:

Klar gab es die Elemente (Revier, Gefängnis, Psychiatrie) in Roman und Hörspiel auch, aber da waren sie vernünftigerweise getrennt. Bei Gremm wird das alles in einen einzigen Hinterhof gepfercht.

Was allerdings von Wahlöö hier endlich, wenn auch sehr plakativ übernommen wird, ist die Gesellschaftskritik: MK1 Anton regt sich auf, dass man Alkohol in einem System verbietet, das vielen kaum einen anderen Ausweg bietet, als sich zu betrinken – und dann sperrt man die Trinker bequem weg. Jansen scheißt ihn dafür zusammen, was Sinn macht, denn auch im Roman ist Jansen ein echter Drecksack, der jeden für die kleinste Verfehlung ans Messer liefert.

Jansen macht sich auf den Heimweg (?), wobei zwei ProKos (? muss man unterstellen, wird nie irgendwie erklärt) auftauchen und ihm "Krysmopompas!" entgegen rufen. Macht euch jetzt bitte keine Hoffnungen, dass wir jemals erfahren werden, was das soll oder wer Krysmopompas ist. Gremm hat auch das übernommen, ohne es in einen Kontext einzubetten.

Das hier wurde wieder eindeutig in Berlin gedreht:

Ich lasse der KI Perplexity den Vortritt:

"Der Berliner Wohnblock, durch den eine Autobahn führt, heißt Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße und wird umgangssprachlich oft einfach „die Schlange“ genannt."

Wir sehen nun die Wohnung von Jansen, Zahnarztstuhl inklusive:

Man könnte sich über dieses total aseptisch eingerichtete Apartment lustig machen, aber KAMIKAZE 1989 ist ein Kind seiner Zeit, ein verspäteter New Wave-Film, der die visuellen Schlüsselreize dieses Lebensgefühls präsentiert: Neon, Chrom, Kacheln, Beton, Graffiti, Asphalt, Nacht, Kälte. Es gibt keine Kinder, keine Hunde, keine Wärme. Das Neue ist schon alt, im zunehmenden Verfall sucht jeder nur noch eine individuelle Flucht in Ekstase, Esoterik, Musik oder Traumwelten.

Diese Stimmung der menschlichen Verlorenheit in einer gänzlich freudlos gewordenen Welt fängt Xaver Schwarzenberger sehr gut ein. Und dafür ist Fassbinder auch ein durchaus guter Protagonist.

Wie es sich für einen Bullen gehört, hat Jansen natürlich nix im Kühlschrank:

Allerdings hat er in einem Spielautomaten eine Flasche mit flüssigem Glück versteckt, das er gierig trinkt. Weil er im Gegensatz zu den meisten Kino-Polizisten keinen Deut besser ist als die, die er jagt.

Die relativ sinnlose Deadline von vier Tagen wird nun mit Einblendungen illustriert – Gremm versucht seiner Geschichte eine Struktur, vielleicht sogar ein "ticking clock element" aufzuzwingen. Er scheitert daran, weil wir nie erfahren, was an den vier Tagen hängt. Es wird kein Einsatz definiert, kein mögliches Scheitern.

Vor dem Revier werden die (misshandelten?) Trinker wieder weggeschafft:

Ich zeige das Schild nur – macht euch selber drüber lustig:

Ich erwähne des Selbsthasses wegen, dass der deutsche Film das hier als gesellschaftskritische Science Fiction im gleichen Jahr in die Kinos kotzte, als Ridley Scott BLADE RUNNER drehte.

Jansen erwischt MK1 Anton mit der Hand in seinem Schreibtisch:

Aber ach, der freundliche Assistent wollte nur was gegen den Kater anbieten:

So begrüßt man sich übrigens IN DER ZUKUNFT!!!, und ich finde es ausnehmend drollig, dass der Film sich hier selber den "Daumen runter" zeigt:

MK1 Anton hat noch mehr Nachrichten aus dem Labor: Der Drohbrief wurde auf ganz speziellem Papier aufgeklebt, das der Konzern üblicherweise nur für Urkunden verwendet, die verdienten Angestellten verliehen werden.

Jansen vergleicht ein Exemplar der Urkunde mit dem Erpresserbrief – passt:

Ganz ehrlich: Das war schon im Roman Kappes. Wie blöd müsste ein Erpresser sein, dass er ein relativ leicht identizifierbares Papier verwendet? Gremm treibt es aber auf die Spitze – hier ist nicht nur die Papiersorte erkennbar, sondern gleich die komplette Urkunde. Könnten Jansen die Hauptverdächtigen noch bequemer in den Schoß fallen? Bester Ermittler der Polizei, na klar. Ich kenne Meerschweinchen, die diesen "Fall" in zwei Tagen lösen würden.

Jansen lässt sich auf einem Bildschirm sein Horoskop vorlesen – weil Gremm 1982 BTX für eine ganz toll futuristische Sache gehalten hat:

Ich bin nicht sicher, wer diesen Text geschrieben hat – oder was er damit sagen wollte. Klingt aber irgendwie verkappt schweinisch:

Der in Dauerbehandlung befindliche Polizeichef weist Jansen an, künftig keinen Kollegen mehr in die Ermittlungen einzuweihen. Höchste Geheimhaltung!

Diese "Krankenschwester" ist übrigens die erwähnte Lebensgefährtin von Fassbinder und heutige Chefin seiner Stiftung:

Jansen schnappt sich seinen Revolver. Der Mann hat einen offensichtlichen Leopardenfell-Fetisch und es wäre vielleicht gar nicht schlecht gewesen, wenn Gremm den irgendwann mal erklärt hätte.

Es hätte auch geholfen, wenn Mk1 Anton oder der Polizeichef Jansen die Nachricht überbracht hätte, dass es beim Konzern einen Todesfall gegeben hat. Weil das nicht passiert ist, können wir nämlich nur raten, warum er hinfährt.

Siehe, die Personalchefin ist aus dem 13. Stock "gefallen":

Für 13. Stock sieht die Mira noch erstaunlich gut beisammen aus:

In ihrer Hand findet Jansen einen Knopf. Das ist ein klassischer Hinweis in einem Krimi, der die Zahl der Verdächtigen ausdünnen könnte.

Falsch gedacht. Der Knopf wird nie wieder erwähnt, Jansen geht der Spur nicht weiter nach. Gremm hat für seinen "Krimi" den denkbar dümmsten Ansatz gewählt, wie ich der CINEMA von 1982 entnehme:

"Dabei gibt der Film, so der Regisseur, keine Antworten, sondern nur Anstöße."

Miss Marple wäre das nicht passiert!

Der Vizepräsident ist von der Unterstellung, es könnte sich um einen Mord handeln, empört. Man ist schließlich ein Unternehmen von Rang und Ansehen!

Begeistert verweist er Jansen auf den "Lachwettbewerb":

Auch hier zeigt Gremm wieder eine völlig alberne "Vision" des künftigen Medienkonsums. Obwohl Jansen bestätigt, dass man wahrlich nicht gezwungen ist, sich den Scheiß anzugucken (was für KAMIKAZE 1989 ja auch gilt), faselt der Vizepräsident von irrationalen Einschaltquoten:

"99,3 Prozent aller Haushalte! Und bis heute Abend, falls unsere Teilnehmer durchhalten, werden wir uns noch auf 99,9 Prozent hochsteigern!"

Solche Einschaltquoten sind schon rechnerisch nicht möglich. Wieso überhaupt Quoten? Die sind wertlos in einer Fernsehwelt mit nur einem Sender ohne Werbung. Welchen Nutzen sollte eine solche Quote haben? Wer sollte sie erheben? Was würde der "Lachwettbewerb" dem System bringen?

Bei Wahlöö war es deutlich cleverer, weil er nicht wie Gremm unterstellt, die Bevölkerung sei hirnloses Vieh, das man mit Dummfug füttern kann. Der Verlag im Roman stellt 71 Zeitungen und Zeitschriften für alle Schichten und Zielgruppen her, damit jeder sich angesprochen und abgeholt fühlt. Es nährt die Illusion, dass man den Leser ernst nimmt. Und es ist näher dran an der Wirklichkeit von 2025.

Der Konzernchef kommt hinzu und gemeinsam schaut man sich die zusammen getragenen Informationen über Jansen an, darunter:

Der Konzernchef nutzt sein Wissen nicht zur direkten Erpressung, aber Jansen hat den Schuss gehört. Er bekommt einen Ausweis, der ihm angeblich Zugang zum ganzen Gebäude verschafft – die Existenz eines 31. Stockwerks wird allerdings weiterhin bestritten und verlacht.

Ich habe mich das schon bei Wahlöö gefragt: Wäre es nicht eine Option, sich die Baupläne des Hauses kommen zu lassen und einfach die Stockwerke zu zählen?!

Im Büro der Personalchefin bekommen wir den niegelnagelneuen Fernsehturm zu sehen. Das hier wurde also in Düsseldorf gedreht:

Jansen hört ein vages Geräusch (überraschend in einem Hochhaus mit 4100 Mitarbeitern?), und zückt sofort die Dienstwaffe:

Nix. Leere Gänge (überraschend in einem Hochhaus mit 4100 Mitarbeitern!), und vermutlich ein erneuter schneller Blick ins ICC nach Berlin.

Jansen findet eine Akte mit Fotos der üppigen Blondine, nach der er lüstet:

Und ja, Gremm gönnt uns gleich mehrere Seiten mit Nacktfotos der Schauspielerin Petra Jokisch, über die im Anschluss noch zu sprechen sein wird:

Wenn die junge Dame schon so ein… Portfolio hat, muss man das ausnutzen:

Jansen macht fleißig Schnappschüsse für den Heimgebrauch und notiert sich den Namen. Elena Farr. Das läuft übrigens der Vorlage zuwider, in der Wahlöö bewusst auf sämtlich Figurennamen verzichtet hat (von Jansen abgesehen), weil die Charaktere auf ihre Rollen reduziert werden sollten (Polizeichef, Arzt, Redakteur).

Ab in die "Polizei-Disco", die im schon von mir beschriebenen New Wave-Stil mehr der Gegenwart als der Zukunft huldigt:

Wir sehen MK1 Anton, der einer jungen Dame etwas in den Mund schiebt, das sich nur dank Presseheft als "legale Droge" identifizieren lässt:

Ein bisschen "crazy" und "schräg" und "obszön" muss es natürlich auch sein:

Warum wird hier der "Lachwettbewerb" gedreht?!

Mir kommt, als ich diese Zeilen schreibe, ein Verdacht: Wir sind gar nicht mehr in der Polizei-Disco, sondern im Fernsehstudio des Konzerns. Es ist nicht zu unterscheiden, Gremm gibt uns keine Anhaltspunkte.

Jansen befragt nun jemanden – und ich würde zu gerne wissen, wer das ist:

Egal, denn der Mann kennt das obskure Objekt von Jansen Begierde, was uns gleich die Gelegenheit gibt, ein weiteres Nacktfoto zu zeigen:

Und noch eins:

Und noch eins:

Die schiere Sinnlosigkeit der Zurschaustellung von Petra Jokisch macht mich noch zum Feministen, ich sag’s euch. Das ist einfach nur schmierig.

Der Zeuge erklärt übrigens, "Elena Farr" wäre im Vorjahr "Playplay des Jahres" gewesen und ich kann mir ehrlich kein einfallsloseres Wortspiel vorstellen. Jansen erfährt, dass Elena zweimal wegen Graffiti verhaftet wurde.

Im Roman ist "Barbara" keine Moderatorin, sondern die mächtige Chefredakteurin eine sehr einflussreichen Gesellschaftsmagazins. Bei Gremm darf sie… das Wetter von morgen ansagen. Überall Sonne. Ist doch auch schön. Scorchio!

Jansen, der sich massiv von der Deadline unter Druck gesetzt fühlt und dank der Papieranalyse konkrete Tatverdächtige kennt, schnüffelt lieber weiter der ausladenden Blondine Elena Farr nach.

Dummerweise lebt sie nicht mehr in den drei Wohnungen, an denen ihr Namensschild klebt. Ein später noch relevanter Herr mit fragwürdiger Bartfärbung (Science Fiction!)  verrät ihm, dass sie umgezogen ist.

Den Kollegen, der Jansen offensichtlich im Auge behalten soll, mischt er gleich mal ordentlich auf. Der ist wenigstens begeistert von Jansens "track record".

Ist euch schon aufgefallen, dass ein Großteil der "Ermittlungen" aus Füllszenen besteht, die den Film und seine Story null voranbringen? Das ist in der Tat so. Gremm inszeniert satte 100 Minuten mit leeren Kalorien, statt uns die Personen und ihre Verbindungen zu erklären, was am Schluss zu einer plausiblen Aufklärung führen könnte.

Eine nächtliche Autofahrt mit schöner Tangerine Dream-Musik – kein Wunder, dass Jansen seinen Assistenten entnervt wegschaltet.

Er trifft das Duo auf dem Motorrad wieder – die beiden sprühen den Namen "Krysmopompas" an die Wand. Noch viel kryptischer – die Frau auf dem Sozius ruft Jansen zu "du wirst den Blauen Panther besiegen, Krysmopompas!"

Müsste ich eine einzelne Szene heraus picken, die alle Defizite des Films bei der Adaption des Romans verdeutlicht, dann wäre es diese. Es ist schwer zu vermitteln, was an ihr alles falsch ist.

  • Was soll es irgendwem bringen, das völlig kontextfreie Wort "Krysmopompas" an eine Wand zu sprühen?
  • Sollen die früheren Verhaftungen von Elena Farr darauf hindeuten, dass sie die Frau auf dem Sozius ist?
  • Warum sollte Jansen Krysmopompas sein – und warum sollte er den blauen Panther (Konzernchef) "besiegen"?
  • Warum ist die Stimme von Farr so offensichtlich nachträglich und im Tonstudio eingemischt worden – war sie nicht geplant?
  • Konnte man keine echte Betonwand besprühen und danach reinigen, damit man die aufgeklebte Schutzfolie nicht so überdeutlich sieht?

Das sind Schlampereien, Fragmente aus dem Roman, Hinweise auf Entwicklungen, denen sich Gremm dann doch verweigert. Elena Farrs Rolle als "Proko" wird ebenso wenig thematisiert wie die Frage, wer oder was die Prokos sind. Jansen wird den Konzernchef nicht besiegen, weil Jansen der Zustand des Systems einen Dreck schert und der blaue Panther nicht sein Feind ist. Krysmopompas ist kein Schlüssel zu irgendeinem Mysterium, sondern eine sinnleere Nebelkerze.

Nun denn – Tag 2 beginnt mit einem weiteren Indikator, wie wenig sich Gremm um die Science Fiction in seinem "Science Fiction-Film" schert.

Preisfrage: Was ist das dünnste und abgelutschteste Visual, um ein Essen AUS DER ZUKUNFT!!! zu zeigen? Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten: eine Pille oder eine Mikrowelle. Gremm entscheidet sich für Letzteres:

Weil’s wirklich scheißegal ist, muss das Sandwich (in einem Metallschälchen!) daraus auch nicht irgendwie gekocht/gegrillt sein. Es ist ein trocken Brot.

Bei der morgendlichen Rasur (welche Rasur?) bekommt Jansen die Nachricht vom Polizeichef, dass der Fall gelöst ist:

Der Neffe vom Polizeichef hat gestanden – er hat sich aus einer Laune heraus einen Spaß mit seinem Onkel machen wollen:

Glauben wir natürlich nicht – und Jansen auch nicht. Also wird der Neffe in einer Zelle der multisensorischen Folter unterworfen:

Es bleibt übriges Gremms Geheimnis, warum Jansen in seinem Büro einen Kalender mit Bildern von mexikanischen Tennisspielerin der Nachkriegszeit hängen hat. Wahrlich, die gremm’sche Utopie ist ein einziges Rätsel.

Endlich, ENDLICH kommt Bewegung in die Sache! Eine Kollegin bringt Jansen die Liste der kürzlichen Empfänger der Urkunde, mit der die Drohung verschickt wurde. Warum die Kollegin unter der "Uniform" nix drunter hat? Weil das die Welt ist, wie Gremm sie offensichtlich haben wollte. Alle Frauen müssen zeigen, was sie haben – außer Brigitte Mira. Und weil solche Frauen mit solchen Männern zu tun haben, ist Jansen primär enttäuscht, dass Elena Farr nicht auf der Liste steht.

Wir erfahren hier auch, dass Jansen MK1 Anton überwachen lässt und dieser sich mit Prokos trifft, was – Überraschung! – nie wieder aufgegriffen wird und lediglich dazu führt, dass Jansen seinen Kollegen vom Dienst suspendiert. Allerdings arbeitet MK1 Anton einfach weiter, weshalb das wieder ein Rohrkrepierer ist.

Aber jetzt! JETZT! Jansen fährt zur Konzernzentrale, um dem Geheimnis des 31. Stockwerks auf den Grund zu gehen. Dank seiner ID-Karte hat er ja überall Zutritt. Die Spannung steigt, die Haut gänset, der Puls pulst…

Da! Eine Tür! Ein Kartenleser! Ein… Geheimnis?

Jansen zieht gleich mal seine Waffe. Jetzt kommt’s drauf an!

Aber das erzähle ich euch besser in der nächsten Folge… bätsch!



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10 Kommentare
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Nummer Neun
24. August, 2025 08:55

Ach man, immer wenn es am spannendesten wird!!

S-Man
24. August, 2025 10:56

Ist es nun eine Dystopie (Teil 1) oder eine Utopie? Oder beides gleichzeitig?

Vetter Itt
Vetter Itt
24. August, 2025 15:31

Äußerst unterhaltsame Lektüre zum Sonntag, vielen Dank dafür!

Womöglich finde nur ich das brüllend komisch, aber was ich der Defizitliste gern hinzufügen würde – Stichwort hemdsärmeliges production design:
Hat schon jemals jemand in freier Wildbahn ein Graffiti in feinster Grundschul-Schreibschrift gesehen?

fishfrank
fishfrank
24. August, 2025 21:23

Bild 25 – der Kugelschreiber linksunten!
Das ist meiner, der mir in der Schule wegkonfisziert wurde. Gibts das noch?

Matts
Matts
25. August, 2025 16:26

"Alkoholiker dritten Grades"? Aber wie sieht die Skala aus? Und welchen Grad hatte mein Kunstlehrer damals??

Hopy
Hopy
1. September, 2025 08:41

Ah, ein Cliffhanger 🙂 Irgendwie scheint die Story wenig Sinn zu ergeben … Hätte ich den Film im Fernsehen gesehen, hätte ich bestimmt schon abgeschaltet. Aber hier, beim betreuten Lesen, warte ich natürlich mit Spannung auf den dritten Teil 🙂