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Juli 2025

Kino Kritik: THE FANTASTIC 4 (spoilerfrei)

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

USA 2025. Regie: Matt Shakman. Darsteller: Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Joseph Quinn, Ebon Moss-Bachrach, Julia Garner, Ralph Ineson (nur Stimme), Paul Walter Hauser, John Malkovich (gestrichen)

Story: In den 60er Jahren eines Alternativuniversums: Die Fantastic Four sind die "first family", nicht nur Beschützer der Erde und New Yorks, sondern auch friedensstiftende Macht der Vernunft. Nach vielen Reibereien mit Bösewichten aller Couleur ist Sue Storm endlich schwanger und ein neues Zeitalter bricht an – bis eine silberne Gestalt auf einem Surfbrett der Erde das Ende verkündet, denn Galactus kommt, um den Planeten zu verzehren. In größter Eile arbeiten Reed Richards, Sue, Johnny, und Ben Grimm an einem Plan, Galactus aufzuhalten. Doch das Gegenangebot des kosmischen Superwesens ist unannehmbar…

Kritik: Ihr kennt das Spiel – bevor ich euch zum Review durch lasse, müsst ihr den Kontext verstehen.

Die Comics der "fantastischen Vier" habe ich nur gelesen, wenn sie zufällig in meine Hände fielen. Ich war DC-Fanboy und aus dem Marvel-Stall hat mich in den 70ern nur Spider-Man halbwegs begeistert. Ich wurde auch nie mit dem klobigen, psychedelischen Chaos der Kirby-Comics warm. Das war mir immer zu entrückt.

Die FANTASTIC FOUR-Verfilmungen und ich, das ist eine lange und schwierige Geschichte. In den 90ern gab es eine riesige Titelstory im Magazin FILM THREAT:

Ich war super pumped – nicht trotz des offensichtlich geringen Budgets und der Beteiligung von Roger Corman, sondern genau deswegen. Ich fand die Idee, einen aufwändigen Superheldenfilm mit Schweiß und Spucke zu drehen sehr charmant. Und beim Trailer wurde ich wieder 13 Jahre alt:

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Ich nahm Kontakt zur Produktionsfirma Constantin auf, damit man mich wegen des deutschen Kinostarts auf dem Laufenden hielt. Man versprach das.

Mittlerweile ist die Geschichte ein alter Hut: Der Film wurde nie veröffentlicht, weil er nie veröffentlicht werden sollte. Es ging nur darum, die Rechte für eine weitere Periode zu verlängern. Ich kann euch versichern, dass nicht einmal die Pressestelle von Constantin darüber informiert war. Mehr darüber hier:

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Ein Jahr später traf ich bei den Dreharbeiten des TV-Films STAR COMMAND den Schauspieler von Johnny Storm, Jay Underwood. Klickt auf den Link, um seine Meinung zum Schicksal des Films zu lesen.

Glücklicherweise tauchte relativ schnell eine praktisch fertige Kopie auf, die in der Zeit vor dem Internet auf Filmbörsen unter dem Tisch gehandelt wurde:

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Ich mag den Film. Ich stehe dazu. Für ungefähr eine Million Dollar hat Oley Sassone wirklich ALLES untergebracht: Alle vier Helden samt Superkräften, die Origin Story, das Baxter Building, das Fantasticar, Doctor Doom, Latveria, die Liebesgeschichte von Ben und Alicia, und natürlich "it’s clobberin' time!".

Mehr als zehn Jahre später ging es dann mit den "offiziellen" FF-Filmen los – und die waren zwar nicht wirklich schlecht, aber das konnte in der Ära von X-MEN und SPIDER-MAN schon nicht mehr der ausreichende Maßstab sein. Dem ersten Film kann ich auch dank des sympathischen Castings noch einiges abgewinnen:

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Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, die Kostüme, viele Effekte – man hatte die richtigen Zutaten, war aber beim Rezept nicht konsequent genug.

Teil 2 stellte leider keine Verbesserung dar, da man zwar mit dem Silver Surfer und Galactus bei den Bösewichten nachbesserte, aber insgesamt wirklich gar nichts zu erzählen hatte und die Helden seltsam im luftleeren Raum zu leben schienen:

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Zwei Jahre später startete Marvel mit IRON MAN das offizielle MCU und die "first family" trat erstmal in den Hintergrund. Mit "Wunderkind" Josh Trank versuchte man erst 2015 einen Reboot, um die Fantastic Four zum Anker für die Figuren zu machen, die noch nicht an Marvel zurückgefallen waren. Leider hatte Trank sehr düstere und dem Comic zuwider laufende Ideen, wurde irgendwann gefeuert, und das Ergebnis ist einer der hässlichsten Helden-Flops der jüngeren Kinogeschichte. Für mich war schon das Casting ein massiver Griff ins Klo:

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Ich habe es bis heute nicht über mich gebracht, ihn komplett anzuschauen.

Als angekündigt wurde, dass die Fantastic Four endlich ins MCU eingegliedert werden, war ich beruhigt. Was Marvel ist, gehört ins MCU. Mittelfristig eben auch die X-Men, Spider-Man, etc. Mit dem Cameo von John Krasinski als Reed Richards in DR. STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS war ich nicht glücklich, weil ich mir den angeblich schlausten Mann der Erde anders vorstelle. Aber das stellte sich ja sowieso als Nebelkerze heraus.

Wirklich umgesetzt wurde die Aufnahme der Fantastic Four dann erst in der Post Credits-Sequence von *THUNDERBOLTS – ein Intro, das in Kinosaal mehr Begeisterung auslöste als der vorherige Film.

Dann aber: Pedro Pascal als Reed Richards! Pedro "he’s fucking everywhere!" Pascal? Hat Hollywood seit fünf Jahren nur noch einen einzigen "leading man", den man casten kann? Das ist doch absurd – und wirklich passend ist es auch nicht. Ich fühlte mich an diesen Sketch erinnert, der (leider?) nie Wirklichkeit wurde:

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Aber egal. Pascal ist ein unbestreitbar guter Schauspieler und am Ende muss der neue FANTASTIC FOUR-Film beweisen, dass er ihm gerecht wird.

Und damit kommen wir ENDLICH zum Review (wer bis hierher meinen Text übersprungen hat, dem möge mein Fluch bis in die siebte Generation folgen).

Zuerst einmal ist F425 Designerkino. Ich kann mich an kaum einen anderen Superheldenfilm der letzten Jahre erinnern, der sich derart konsequent einem klar erkennbaren Stil committed. Dies sind die 60er, wie sie von Architekten, Modemachern und Grafikern erträumt wurde. Der Luxus, der Komfort – hier hat das "atomic age" seine Versprechen gehalten wie bei den JETSONS:

Es ist nicht nur eine Lust, diese Welt anzuschauen – man möchte in ihr leben. Ich würde töten für das geschmeidige Apartment von Reed und Sue, für diese Oase ohne Ecken und Kanten mit der uramerikanischen Eleganz der MAD MEN.

Es ist auch in Sachen Werte und Moral eine Welt der 60er – die Wissenschaft gibt den Four eine automatische Autorität und ihre zutiefst humanistische Einstellung ist selbstverständlich. Die Familie, auch wenn sie patchwork ist, ist zugleich erkennbar nuklear – Reed und Sue mit Kind als Zentrum, Ben und Johnny als die allgegenwärtigen "Onkel" in der Umlaufbahn.

Nicht nur die Welt von Fantastic 4 ist noch in Ordnung – hier ist die Welt der Superhelden generell noch intakt. Sie sind nicht gebrochen, werden nicht in Frage gestellt, müssen sich nicht rechtfertigen. Die Helden sind stark, sie helfen den Schwachen. Die Schwachen danken ihnen dafür. Es gibt keinen Neid, keinen Egoismus, keine Missgunst. Die Menschen schauen nicht bloß nach oben zu den Helden – sie schauen zu ihnen auf.

Und dann, tja dann wird dieses simple gut/böse-Idyll gebrochen, denn es droht nicht nur eine Gefahr kosmischen Ausmaßes, sondern auch ein Bruch zwischen dem, was die Menschen wollen, und dem, was die Fantastic 4 leisten können. Die urbane Wohligkeit Stan Lees weicht dem kosmischen Chaos des Jack Kirby…

Es ist erstaunlich, welche Wende Marvel mit den FANTASTIC 4 vollzieht – der Film ist alles, was man nach AVENGERS: ENDGAME als "zu wenig" diskreditierte: zu wenig divers, zu wenig modern, zu wenig introspektiv, zu wenig mutig, zu wenig herausfordernd, zu wenig überraschend.

Dafür ist es aber einfach ein verdammt gut gemachter Superheldenfilm. Und es ist aus dem Stand nicht nur der beste Fantastic 4-Film – es ist in meinen Augen sogar der gegenwärtig bestmögliche Fantastic 4-Film.

Es ist verführerisch einfach, ihn mit SUPERMAN zu vergleichen. Beide Filme eint die positive Grundstimmung, die Bekennung zum klassischen Helden, der Fokus auf das überlebensgroße Abenteuer. Aber ich schrieb zu James Gunns Film auch:

"Weil dieser SUPERMAN ein Erfolg werden muss, stopft man den Film wie eine Weihnachtsgans, feuert Figuren und Subplots wie aus der Stalinorgel. Keine ruhige Minute, kein Durchatmen ist erlaubt. Es gibt drei, vier, fünf Gegner, diverse großen "action setpieces", die jedes für sich vor 20 Jahren als Finale ausgereicht hätten."

Diesen Fehler macht F425 nicht. Er bleibt nah an seinem Figuren-Quartett, konzentriert sich auf einen Supergegner samt Sidekick mit einem klaren Quest. Nicht jeder Satz ist eine Referenz, nicht jede Person im Hintergrund ein versteckter Hinweis (auch wenn ich es bezaubernd finde, dass man alle vier Hauptdarsteller des 1993er-Films untergebracht hat). So klar und einfach strukturiert die Welt ist, in der F425 spielt, so einfach und strukturiert ist auch der Plot. Man hat nie das Gefühl, mit Absurditäten zugemüllt zu werden, die man einfach schlucken muss.

Natürlich ist das extrem "basic", wenn es nach dem aktuellen Anspruch an Storytelling geht. Jede Netflix-Serie ist komplexer und ich selbst habe oft genug diese "Supergegner A kommt zur Erde, um Gegenstand B zu finden, damit er Ereignis C auslösen kann"-Strickmuster kritisiert. Oberflächlich betrachtet ist F425 nach dem gleichen Rezept gekocht wie GREEN LANTERN und FANTASTIC FOUR: RISE OF THE SILVER SURFER. Aber gerade der Vergleich illustriert sehr schön, wie richtig und wie falsch man die fast identischen Abläufe bedienen kann.

F425 macht das schlicht… fantastisch. Er ist humorvoll, geerdet, bunt, kraftvoll, packend, sympathisch. Kein Platz für Zynismus, Sarkasmus, Nihilismus.

Pedro Pascal verdient nur deshalb nicht das Prädikat "herausragend" als Reed Richards, weil alle anderen Darsteller mit ihm auf Augenhöhe spielen. Es gibt keine Ausreißer, keine "Dienst nach Vorschrift"-Performance.

Und das ist dann wieder die Stelle, an der ich aufzähle, was nicht perfekt funktioniert – und gleichzeitig warne, das überzubewerten. Die folgenden Absätze beschreiben Auffälligkeiten, die an keiner Stelle dem Entertainment einen Abbruch tun. F425 hat wie SUPERMAN keinen "Martha"-Moment.

Meine erste Kritik wäre, dass das grundlegende moralische Dilemma des Films (siehe STAR TREK: DER ZORN DES KHAN) nur deshalb aufkommt, weil Reed Richards seine Klappe nicht halten kann. Ich verstehe das sogar. Hätte einer der Autoren darauf hingewiesen, dass Reed wissen müsse, was dadurch ausgelöst wird… würde er es ja nicht sagen und es würde nicht passieren. Der Film braucht diesen Moment der Dummheit des angeblich klügsten Mannes der Erde.

Es gibt auch eine "power discrepancy". So nenne ich es, wenn Figuren plötzlich Dinge können, die über dem liegen, was das "world building" etabliert hat. So war ich schon bei SUPERMAN 1978 nicht glücklich darüber, dass Superman die Zeit zurückdrehen kann. Oder dass Lex Luthor in SUPERMAN 2025 Taschen-Universen bereisen kann. Mit diesen Möglichkeiten werden die Figuren schlagartig übermächtig und dieser Geist lässt sich selten wieder in die Flasche stopfen.

Bei F425 glaube ich gerade noch, dass Reed Richards ein sehr stylisches Raumschiff entwickelt hat – aber samt Überlicht-Antrieb und mit der Fähigkeit, durch Trümmerfelder zu tanzen und Schwarze Löcher für Slingshot-Manöver zu nutzen? Das geht weit über das hinaus, was bis dato etabliert wurde – ebenso wie die angedachte Lösung des Galactus-Problems zu bequem als "machbar" identifiziert wird. So etwas gehört eher in die Welt von STAR TREK.

Andererseits: it’s a comic book, fool!

Schließlich: Der Film lässt den Style der 60er-Comics von Marvel toll aufleben, kneift aber in dem Moment, wo es ins All geht. Das ist sehr konventionell umgesetzt und hätte mehr psychedelisches Chaos à la Kirby vertragen.

Unter dem Strich kann ich Marvel nur beglückwünschen, dass man nach SUPERMAN fix beweisen kann, selber ebenfalls noch zu hochwertigem, für ein breites Publikum tauglichem Blockbuster-Entertainment in der Lage zu sein, das mit 114 Minuten die Geduld nicht überstrapaziert und mit den Fantastic 4 einen echten Schuss Adrenalin in den Rest des Multiverse-Arcs pumpt.

Fazit: Ein Design-verliebtes, von seinen Figuren wie von der Action großartig getragenes Superhelden-Abenteuer im klassischen Stil, aber mit modernsten Mitteln. Der perfekte Einstand für die "first family" im MCU und zusammen mit SUPERMAN der Beweis, dass es keine Superheldenmüdigkeit gibt, nur eine Schlechtefilmemüdigkeit.

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P.S.: Ein Presseheft mit fast 50 Seiten Infos? Aber sicher doch.

P.P.S.: Im Laufe der nächsten Woche gibt es eine Spoilerzone. Bis dahin: pssst…!

P.P.P.S: Ich finde es unglaublich, was mittlerweile für ein Kommerz um die elenden Popcorn-Eimer zu Blockbustern gemacht wird – das ist doch nicht mehr normal:



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heino
heino
22. Juli, 2025 18:22

Du hast den Film von Trank nie komplett gesehen? Du Glücklicher. Von den "großen" Superhelden-Filmen ist das mit Abstand der schlechteste. Dumm, schlecht geschrieben und gespielt, Fehlcasting an allen Ecken, und Verrat an allem, was die F4 ausmacht. Und die größte Sünde ist die bleierne Langeweile, die er verströmt. Kein Vergleich mit "Chronicle", der auch nicht perfekt war, aber mit dieser Travestie locker den Boden aufwischt.
That said:nach dem ersten Trailer befürchtete ich hier ein ähnliches Desaster. Ich hoffe, ich kann dir nach dem Kinobesuch zustimmen, denn ich möchte endlich einen F4- Film, der ihnen gerecht wird

Kosar34
Kosar34
22. Juli, 2025 18:24

Zu den Popcorn Containern: Du hast ja recht. Das geht mir auch total auf die Nerven. Aber verdammt nochmal: Warum gibt es diese Dinger nicht auch bei uns??😉

Kosar34
Kosar34
22. Juli, 2025 19:01
Reply to  Torsten Dewi

In meinen Kinos leider nicht. Hast ja recht, niemand braucht dieses Zeug. Aber verdammt, die sehen schon recht cool aus. Elende Staubfänger.😉🤭

Eugen
Eugen
23. Juli, 2025 00:43

Kein einziges Wort zu Dr.Doom? Schreibst du dazu noch was im Spoilerbereich nächste woche?

S-Man
S-Man
23. Juli, 2025 11:35
Reply to  Torsten Dewi

War der nicht schon in irgendeinem Trailer zu sehen? Hab da irgendwas im Hinterkopf, kann mich aber auch täuschen…

Eugen
Eugen
24. Juli, 2025 00:49
Reply to  Torsten Dewi

wait…what? gibst du mir die schuld an einen doom spoiler? Es sind doch die fantastic 4…ich mein..F4 ohne Doom ist wie XMen ohne Magnito.

heino
heino
24. Juli, 2025 07:00
Reply to  Eugen

was ja nicht heißt, dass er auch im Film vorkommen muss. Die Macher könnten ihn auch für spätere Filme aufheben, nicht wahr?

Nikolai
Nikolai
23. Juli, 2025 13:00
Reply to  Eugen

Ich habe das jetzt zuerst für einen Scherz gehalten und wollte schon nach Howard the Duck fragen.

Aber….. Das ist ist kein Witz. Wow.

Dirk
Dirk
23. Juli, 2025 08:08

Ich muss schon zugeben, dass der Galactus Popcorn-Container schon cool ist.

der Sascha
der Sascha
24. Juli, 2025 09:15

Beim Trailer des 94er Films bin ich zusammengezuckt und hätte schwören können, dass die Musik von James Horner kommt. Da hatte uch harte Star Trek II vibes.
Der ist ja auch dafür bekannt, B-Filme in Zweitverwertung musikalisch zu untermalen.
Und als ich bei wikipedia nachgeguckt habe, musste ich lachen. Da steht, die Musik stammt von David und Eric Wurst.
"Ey, Corman, wer soll die Musik machen?" – "Wurst."
An ihrer Stelle würde ich eine greatest Hits Platte rausbringen mit dem Titel "Best of the Wurst"
Zum eigentlichen Thema hab ich keine Meinung, weil mir sämtliche Superhelden am Hintern vorbei fliegen.

Peter Krause
Peter Krause
28. Juli, 2025 17:15
Reply to  Torsten Dewi

Die letzten drei Sekunden des Trailers reichen mir für ein saftiges Krull-Flashback.

jimmy1138
jimmy1138
24. Juli, 2025 14:19

Zu den Popcorn-Eimern: Ich habe unlängst eine Grafik gesehen, wo Kinoumsätze in den USA noch immer nur auf 90% des prä-Covid-Niveaus sind, bzw inflationsbereinigt der Umsatz um die 30% hinterherhinkt. Es ist für mich klar, daß sich die Kinobetreiber an jegliches Gimmick klammern müssen, um zu überleben.

Matts
Matts
25. Juli, 2025 14:23

Absolute Zustimmung von mir. Die 114 Minuten lässt der Film wie im Flug vergehen. Das Production Design verdient den *Chefs Kiss* und ist eigentlich schon der heimliche Star des Films.
Noch dazu: Da FIRST STEPS ja in einer Parallel-Dimension spielt und praktisch keine Verweise zum Rest des MCU hat, ist das mal ein wieder ein Marvel-Film, den sich auch Leute ansehen können, die von der ganzen Materie null Ahnung haben. Nicht dass das auf mich zutreffen würde, aber zumindest auf ein paar Leute, mit denen ich gestern im Kino war.

Goran
Goran
25. Juli, 2025 22:30

Als zertifizierter "Was für Filme magst Du eigentlich?"-Hater von so ungefähr jedem der letzten Superheldenerzeugnisse, fand ich den hier entgegen meiner sonstigen Natur gut.