02
Feb 2023

Australien auf die harte Tour (1)

Themen: Neues |

Seit gestern sind wir aus Australien zurück und ich hadere mit der Frage, wie ich euch davon berichten soll. 26 Tage, 12 Hotels, mehr als 2000 Kilometer, mehr als 1000 Fotos – im üblichen Reportage-Format säße ich daran eine Woche und es käme ein Reiseführer im Taschenbuchformat dabei raus.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, den Ablauf der Reise sehr gestrafft zu erzählen und danach in loser Folge einzelne Aspekte des Trips in separaten Beiträgen aufzugreifen (Hotels, Australier, Verkehr, Essen, etc.).

Grob gesagt war das hier die Tour:

Von München nach Melbourne, nach drei Tagen mit dem Flieger weiter nach Brisbane, dann die Ostküste runter bis Melbourne und zurück nach München. Das war der Plan. In Nelson Bay haben wir uns entschieden, stattdessen auch noch ins Inland zu fahren und die Hauptstadt Canberra zu besuchen.

Erschwert wurde die ganze Reise durch eine massive Erkrankung der LvA, wegen der wir fast noch 24 Stunden vor Abflug alles abgesagt hatten. Der Flug war für sie ebenso die Hölle wie ein paar Tage und Nächte vor Ort. Aber als meine Ehefrau muss man sowieso aus hartem Holz geschnitzt sein – sie hat’s durchgezogen. That’s my girl.

Ich versuche, mich kurz und knapp zu fassen.

Hinreise

Ich stelle fest – Australien hat eine transparente Währung:

Singpore Airlines mit Zwischenstopp in (logo) Singapur. Trotz Premium Economy hardcore. Zwölf Stunden, drei Stunden Stopover, dann noch mal sechs Stunden.

Das muss man wirklich wollen. Wir kommen gerädert am Abend in Melbourne an. Flughafen-Transfer ist glücklicherweise organisiert. Hotel ist toll.

Melbourne (1)

Eine 5 Millionen-Metropole, nicht ganz so reich, kosmopolitisch und business-orientiert wie Sydney, aber sehr beeindruckend, was den Kulturen-Mix und den Kontrast der Architektur alt und neu angeht.

Tolles Restaurantauswahl, aber erstaunlicherweise macht alles sehr früh zu. Es ist eine Herausforderung, nach 22 Uhr noch ein offenes Restaurant zu finden. Und TEUER ist Australien, da ist man doch baff. Selbst der Besuch in einem ALDI (Simkarte fürs Handy kaufen) hilft nicht weiter – 3 Euro für einen kleinen Joghurt sind die Regel.

Brisbane

Weil die Tour hin UND zurück nicht zu schaffen wäre, fliegen wir nach Brisbane und nehmen uns dort einen Mietwagen (Linksverkehr!). Die Erkrankung der LvA und die gerade mal akzeptable Unterbringung verleiden uns die Stadt etwas, die unter idealeren Umständen sicher besser abschneiden würde. Immerhin: wir essen Pancakes in einer ausgemusterten Kirche und genießen exzellenten Kaffee.

Ich lerne, dass es einen MANDALORIAN-Flipper gibt.

Ballina

Auf dem Weg nach Ballina entwickeln wir das erste Mal ein Gefühl für das Land außerhalb der Metropolen. Verdammt, sind die Menschen hier freundlich und entspannt! Wir kommen an der Touristen-Stadt Gold Coast vorbei und wundern uns, dass die Traumstrände selbst in der Saison kaum besucht sind.

Das Wasser ist glasklar, der Sand pulverfein – ein Paradies. Wir essen Fish & Chips und lernen, dass der australische Rentner gerne in eigens dafür errichteten Anlagen eine Form von Boule spielt.

Ballina selbst ist wenig bemerkenswert, aber unser Motel ist hübsch und am Abend beobachten wir Hunderte von Papageien, die sich kreischend sammeln, um dann zu ihrem Nachtquartier zu fliegen. Wieder Spaziergänge an Traumstränden.

Coffs Harbor

Weil die LvA immer noch schwächelt, mieten wir uns in Coffs Harbor für mehrere Tage eine Wohnung, um auszuspannen. Dabei hilft ein Strand, an dem die Herrchen ihre Hunde von der Leine lassen dürfen. Ein ganz besonderer Trip führt uns an den atemberaubenden Moonee-Strand, wo wir die ersten Kängurus sehen. Extrem entspannte Tiere, sie sich gähnend das Fell kratzen und sich von den Spaziergängern null nervös machen lassen.

Zweites Highlight ist eine Wanderung über Stock & Stein zu den Scouts Falls. Eine Location wie in Abenteuerromanen. Zwar ist man an den Wasserfällen nicht allein (ganze Familien kraxeln zum Picknick hierher), aber es ist ein einmaliges Erlebnis, das man sonst nur aus Duschgel-Werbungen kennt.

Wauchope

Wauchope ist ein kleiner, nicht weiter bemerkenswerter Ort, der im letzten Jahr massiv überflutet wurde. Ich traue mich was und gehe mit gutem Ergebnis zum Friseur. Wir essen in einem Hotelrestaurant und besuchen eine Plantage, wo man in den Gewächshäusern Erdbeeren und Tomaten pflücken kann. Im zugehörigen Café kann man dazu dann Kaffee, Tee und Scones für das ideale späte Frühstück bestellen. Im Billabong Zoo trifft man gefahrlos die gesamte größere Tierwelt des Kontinents, auch wenn die ‘roos hier so pappsatt und zahm sind, dass sie nicht mal mehr das Futter aus der Hand der Besucher fressen. Koalas schlafen 22 Stunden am Tag – mein neues Lebensziel.

Ach ja: Straßenschilder wie jenes, das diesem Artikel voran steht, gibt es nicht ohne Grund: leider sieht man in der Tat alle paar Kilometer auf den Highways “roadkill” in Form von Wallabys und Kängurus.

Zu den nachhaltigsten Erlebnissen gehört der Besuch von Lighthouse Beach, wo wir erneut mit nur wenigen Australiern eine der schönsten Küstenlandschaften teilen, die ich je gesehen habe.

Nelson Bay

Der erste echte Ausfall der Reise. Es regnet, die LvA hustet wieder stark und das Motel ist ein Reinfall. Wir nutzen die Zeit, den Rest der Reise etwas präziser zu planen, um eine Wiederholung zu vermeiden. Einziger Pluspunkt: Papageien auf dem Balkon, die sich auch willentlich füttern und fotografieren lassen.

Am Abend gehen wir als Deutsche in ein Wikinger-Restaurant, um uns von Australiern italienische Pizza servieren zu lassen.

Sydney

Die heimliche Hauptstadt, in jeder Beziehung noch mal imposanter als Melbourne. Wir wohnen in einem tollen urbanen Hotel mit einer spektakulären Dachterrasse, erleben die Feiern zum chinesischen Neujahr, essen in spannenden Restaurants und besaufen uns an der großartigen Architektur.

Eine Stadtrundfahrt bringt uns außerdem zum Surferparadies Bondi Beach. Abgesehen von den absurden Parkgebühren (35 Euro für 90 Minuten sind keine Seltenheit) ist das hier genau unser Ding, von der Oper bis zu den Museen und den Einkaufsstraßen. Selbst in der größten Hektik gilt weiterhin: der Australier ist freundlich und entspannt. Ich bin es langsam auch.

Huskisson

Nach drei Tagen Sydney geht es an der Küste entlang in einen kleineren Ort. Huskisson begeistert wieder mal mit Traumstränden und netten Restaurants, aber auch mit einem geradezu unfassbar niedlichen Kino.

Canberra

Die Hauptstadt Australiens stand nie auf unserer Liste, weil sogar Australier meinen, sie sei langweilig. Das Gegenteil ist der Fall. Als erst im frühen 20. Jahrhundert gegründete und komplett auf die moderne Lebenswirklichkeit ausgerichtete Reissbrett-Stadt ist Canberra ein Musterbeispiel, wie auto- und gleichzeitig menschenfreundlich eine Stadt sein kann: große Parks, breite Straßen, schöne Häuser, perfekte Infrastruktur.

Der Begriff Lebensqualität wird hier anders definiert als in allen Metropolen, die ich bisher bereist habe – was sicher auch am Wohlstand der Stadt als politischem Zentrum liegt. Unser sensationelles Designer-Hotel hat im Haus auch ein Kino-Center, da schauen wir am Abend gleich mal OPERATION FORTUNE. Kurzkritik: Als Action-Komödie ein großer Spaß für das Publikum UND die Beteiligten, aber für Guy Ritchie-Verhältnisse ist das eine sehr anspruchslose Fingerübung.

In einem der beeindruckendsten Einkaufszentren, die ich je gesehen habe (und ich habe viele gesehen), stoße ich auf eine faszinierende Spielhalle – aber das wird Thema für einen eigenen Beitrag sein…

Albury

Albury ist nur Übernachtung, nicht Ziel. Das Astor Motel habe ich ausgewählt, weil es im lässigen Palm Springs/Las Vegas-Stil designed ist – leider alles nur Fassade. Außen hui, innen pfui. Ist aber egal, denn eigentlich sind wir nur hier, um am Lake Mulwala einen Raddampfer zu besteigen: Australia Day!

Zum Feiertag wird an Bord gegrillt, ein Guitarero bespaßt 50 Australier, und wir staunen über den künstlichen See und die beeindruckenden Villen am Ufer.

Entspannung pur, wie man so sagt.

Yackandandah

Yackandandah gehört zu einem “cluster” von historischen Orten, die noch nach Wildem Westen und den Waltons riechen und eine Nostalgie ausstrahlen, die das moderne Australien sonst vermissen lässt. Hier ahnt man, wie der Kontinent vor dem globalen Aufschwung und der internationalen Relevanz aussah. Beechworth, Chiltern – absolut sehenswert. Und natürlich kann man auch hier hervorragend essen gehen. Ist außerdem eine gute Weingegend.

Melbourne (2)

Zum Abschluss noch mal drei Tage in Melbourne. Das nagelneue Veriu-Hotel liegt direkt neben dem Victoria’s Market. Kulinarische Abenteuer locken.

Wir genießen das luxuriöse Zimmer und den Hotel-Pool, gehen shoppen, fahren mit der kostenlosen historischen Straßenbahn und gönnen uns einen Abend im Botanischen Garten mit Mondscheinkino – PUSS IN BOOTS: THE LAST WISH steht auf dem Programm.

Kurzkritik: ein toller, actiongeladener Animationsspaß mit schöner Botschaft und einem großartigen “Sensenmann”. Der Event selber ist aber wieder einen separaten Beitrag wert.

Singapur

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Wir wollen nicht abreisen, müssen aber. Nach sieben Stunden Flug haben wir neun Stunden Stopover in Singapur eingeplant, um wenigstens eine Stadtrundfahrt zu absolvieren. Das klappt zeitlich nicht. Wir bestaunen den größten Indoor-Wasserfall der Welt im Jewel-Terminal und geben das Handgepäck auf, um Downtown auf eigene Faust zu erkunden.

Das klappt nur so mittel: ohne Ahnung und Führung empfinden wir Singapur als architektonisch brutale Corporation-Megacity, in der die Highlights eher wie Angeberei wirken.

Meine Vermutung wird durch solche Videos bestätigt – aufregend ist anders:

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Zum Ende hin finden wir aber wenigstens noch Chinatown und gönnen uns ein authentisches und leckeres Essen.

Rückreise

Hatten wir den Begriff Hölle schon? Man sollte solche Gewaltstrecken einfach nicht buchen. Dafür ist des Menschen Körper und Seele nicht gemacht. 13 Stunden retour nach München von Singapur. Wenigstens kann ich die ersten sieben Stunden gut dösen und das Entertainment-Angebot an Bord ist beachtlich. Aber als wir vom Frankster nach knapp 30 Stunden um 7 Uhr am Münchner Flughafen abgeholt werden, sind wir gerädert. Vielleicht werden wir einfach alt.

Jetlag? Ein bisschen. Heute morgen um 4 Uhr habe ich meiner Frau Frühstück ans Bett gebracht – mit Rührei, Toast und Orangensaft.

Fazit

Was für eine Reise! Anstrengend und entspannend, geprägt von einmaligen Erlebnissen und wiederholbaren Genüssen. Stadt, Land, Fluß. Kängurus! Nicht zu heiß, kaum Insekten. Die Verschmelzung von europäischer und asiatischer Kultur. Freundlichkeit und Ehrlichkeit. Hohe Preise, hoher Lebensstandard. Bush or Beach? Was eine “once in a lifetime”-Reise sein sollte, endet mit der Erkenntnis: wir kommen wieder. Wir könnten sogar hier leben…



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19 Kommentare
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Maximilian Frömter
Maximilian Frömter
2. Februar, 2023 09:54

Toll, freut mich sehr, daß Ihr auf dieser Reise viel Spaß hattet. Danke für den interessanten Bericht!

jo986325
jo986325
2. Februar, 2023 10:00

Schöner Beitrag. Wenn ihr mal wieder vor Ort seid, würde ich noch den Australia Zoo vom „Crocodile Hunter“ in Brisbane, die Whitsundays/Whitehaven Beach und den Daintree Regenwald nördlich von Cairns empfehlen. Das Hunter Valley bei Sydney ist auch einen Besuch wert, falls man Wein mag.

Robert
Robert
2. Februar, 2023 10:05

Schöner Bericht. Macht Lust auf Australien (rein privat…;-)
Richtig hardcore ist aber Neuseeland in der Economy (haben wir im November 22 gemacht, auch via Singapur hinwärts). 😉
Und dort sind die Preise nochmals höher. Kiwis gehen nämlich gerne nach Australien, weil es dort billiger ist, und sie mehr verdienen. Seufz.

Alexander Freickmann
Alexander Freickmann
2. Februar, 2023 10:08

Hättest erwähnen können, dass du in Singapur bist. Hätte dir gute Tipps für Non-Corporation-Megacity geben können. Singapur hat schon noch paar schöne Flecken, aber die City ist wirklich hart US-ähnlich.

Chris
Chris
3. Februar, 2023 13:57
Reply to  Torsten Dewi

Vor allem, da man sich die “normalen” Restaurants in Singapur komplett schenken kann (okay, ich war bei Gordon Ramsay in Marina Bay und es war sehr lecker) und stattdessen in den diversen Hawker Centres die besten Gerichte (wenn man will und Zeit mitbringt, auch mit Michelin-Sternen) aus den mannigfaltigen Küchen Südostasiens bekommt für sehr, sehr angemessene Preise. Man muss schon sehr viel Pech haben (oder sich massiv anstrengen), um in SG eine mittelmäßige Mahlzeit zu bekommen…dafür ist den Einheimischen das Essen viel zu wichtig! Selamat makan!

Bärbel
Bärbel
2. Februar, 2023 11:45

willkommen zurück!

den mandalorian flipper haben das kind und ich schon letztes jahr in nem hostel in kopenhagen gefeiert

Martzell
2. Februar, 2023 11:52

Vielen Dank. Ist gespeichert. Wird aber wohl erst was wenn das Kind größer und das Haus mehr entschuldet ist, also nach 2034.

Martzell
2. Februar, 2023 12:02

Freut mich sehr dass du den Linksverkehr überlebt hast. In Südafrika ist es doch mal passiert dass wir wie hier losgefahren sind. Die entgegenkommende Frau im Auto in Kapstadt war das evtl. von den Touristen bereits gewohnt, so souverän wie sie sich verhalten hat. Ein Freund wurde nach fast 10 Jahren Karibik, Neuseeland, Australien und Südsee, zurück in Deutschland fast überfahren als er auf die Straße trat und dabei in die falsche Richtung schaute. Außerdem startet er mit meinem Auto mal auf der falschen Straßenseite.

War auch schwierig nicht zu weit rechts zu fahren bei Linksverkehr wenn man das ein Führerscheinleben lang gewohnt ist. Mein Kumpel hat es auch fast geschafft den Rückwärtsgang reinzubekommen statt dem nächsthöheren Vorwärtsgang, weil Schalten mit der linken Hand.

comicfreak
comicfreak
2. Februar, 2023 12:22

Der australische Nachbar war wieder kurz da (2 Wochen) und ist jetzt direkt wieder für mindestens ein halbes Jahr zurück in die Heimat.
Die extrem gechillte Einstellung kann ich bestätigen.

S-Man
S-Man
2. Februar, 2023 13:11

Welcome back.

Erstmal nur ein paar Kommentare zum Beginn (bin noch nicht ganz durch mit lesen).

Gerade weil es ein so krasser Ritt war damals nach Neuseeland, hatten wir den Stopover in Singapur etwas länger gestaltet. Diese 3 Tage waren es auch wirklich wert. Sowohl touristisch, als auch für die Akklimatisierung – Jetlag soweit schon überstanden und die paar Stunden Flug extra waren dann auch nicht mehr so schlimm.

Ansonsten kann ich deine ersten Eindrücke auch direkt für NZ bestätigen: Tolle Menschen einfach überall und teures Essen (über das Bier reden wir dann einfach gar nicht), weelches irgendwie selten richtig erwähnenswert war leider. Städte eher mau, dafür einfach überall grandiose Landschaft.

Wir hatten damals auch die ca. 1200 km Landesdurchquerung in 5 Wochen gewagt. Zurück mit 2200 Fotos, weil einfach jede einzelne Kurve so verdammt sehenswert waren. Ich bin sicher, selbst unsere 200 Fotos-Auswahl und die 2x 2h “Dia”-Vortrag haben am Ende leider alle gelangweilt. Aber wir fanden’s klasse.

Ich freu mich, dass ihr auch so viel Spaß hattet. Ich widme mich mal wieder dem Lesen!

Last edited 1 Monat zuvor by S-Man
S-Man
S-Man
2. Februar, 2023 13:54
Reply to  S-Man

Ok: Dein Fazit haben wir damals auch gezogen: NZ hat uns dermaßen verzaubert, dass wir a) direkt nach Stellenangeboten schauten und wirklich ernsthaft überlegten, einfach da zu bleiben und b) aus dem Once in a Lifetime definitiv ein “Auf Wiedersehen” wurde.

Thorsten
Thorsten
2. Februar, 2023 14:01

Sehr schöner Bericht, ich freue mich auf weitere Eindrücke!
Nur Singapur kommt zu schlecht weg, wir waren vor zehn Jahren mal mehrere Tage da und fanden es sehr schön.

Mison
Mison
2. Februar, 2023 18:06

Kaum Insekten? Die grössten Kakerlaken, sowie die grösste Kakerlakendichte meines Lebens fand ich in Sydney.
Und ok, Spinnen sind keine Insekten, von daher ist das wohl formell korrekt.

Aber die Entspanntheit der Känguruhs vergisst man wirklich nicht…

Matts
Matts
4. Februar, 2023 13:09
Reply to  Mison

Ja, auch wenn es zuerst angehehm klingt, ist “kaum Insekten” leider keine gute Sache. Der globle Insektenschwund schreitet eben auch in Down Under voran.
Aber den Reisebericht hab ich echt gern gelesen! Freue mich schon auf die Detail-Posts.
Vor etwas mehr als 2 Jahren wäre ich fast beruflich nach Australien geflogen – aber dann hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Naja, irgendwann mal…

Kai
Kai
2. Februar, 2023 18:06