30
Jul 2022

Lie, cheat, steal – whatever it takes: Klautorinnen unter sich

Themen: Film, TV & Presse |

Man möge zum vollen Genuss dieser Geschichte noch mal diesen Beitrag von 2016 lesen, in dem ich ein paar junge Damen vorgestellt habe, die ihren Traum von der Schriftstellerei dadurch erfüllten, dass sie bei etablierten Kollegen und Kolleginnen abschrieben. Einmal erwischt, wurde zerknirscht gebeichtet, was längst bekannt war, und nach einer Schamfrist kehrte man mit angeblich genuinen Eigenproduktionen in die offenen Arme der loyal-treudoofen Leserschaft zurück.

Ich dachte, solche Betrügereien seien ein kurzlebiges Phänomen einer sich noch in den Kinderschuhen befindlichen Branche. Nach kleineren und größeren Skandalen spricht sich schnell rum, dass man so etwas nicht machen kann, weil es fast zwangsläufig rauskommen muss.

Dachte ich.

Beschäftigen wir uns also heute mit dem frauengeführten Heartcraft-Verlag aus der Nähe Marburgs, der sich auf seiner Webseite so beschreibt:

“Unser Verlagsprogramm konzentriert sich dabei auf romantische Romane, egal ob dunkel und verrucht, fantastisch oder zuckersüß sowie Fantasyromane!” 

Diese Fußnote hat mich amüsiert:

*Es sind stets Personen aller Geschlechter gleichermaßen gemeint; aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit verwenden wir auf der gesamten Homepage abwechselnd verschiedene Geschlechtsformen.

Sichtet man ein bisschen das Programm, stellt man schnell fest, dass hier primär junge Autorinnen ihre romantischen/erotischen Fantasien in mehr oder weniger schwülstig geschriebenen Epen ausleben – und der einzige männliche Autor (für “gay dark romance”) nicht erkannt werden möchte:

Die Cover sind ordentlich, entsprechen den aktuellen Standards des Genres:

Als Beispiel für den Output des Verlages habe ich diesen Klappentext von “Destroyed Souls” rausgesucht:

Kaycee Ich stehe vor dem Abgrund, habe alles verloren. Dein durchdringender Blick hält mich gefangen und zeigt mir eine Seele, die so zerstört ist wie die meine. Wenn ich in meiner Not den letzten Schritt auf dich zugehe, werde ich fallen – dessen bin ich mir sicher. Es ist mein einziger Ausweg und zugleich mein Ende. Meine Füße bewegen sich ohne mein Zutun. Ich stürze mich in deine Tiefen. Deine Dunkelheit. Ehe ich mich versehe, kann ich dem Strudel aus Macht, Gier und Intrigen nicht mehr entkommen. Es ist zu spät.

James Ich sollte das einzig Richtige tun und mich von dir fernhalten. Doch gegen meine inneren Dämonen, die wie ausgehungert nach dir lechzen, komme ich nicht an. Mit ihren Pranken greifen sie nach dir und fangen dich in letzter Sekunde auf, nur um dich dann zu zerschmettern. Du weißt nicht, worauf du dich eingelassen hast. Ich bin nicht der, für den du mich hältst – ich bin dein Alptraum. Ich werde dich nie wieder aus ihm aufwachen lassen, Kay.

Twilight, 50 Shades of Grey – wir kennen die Klischees. Ich schäme mich durchaus für das, was erwachsene (?) Frauen so alles lesen.

Zu den Autorinnen von Heartcraft gehört auch “Amber Collins”. Sie schreibt eine “military romance”-Reihe mit dem Titel GOT YOUR SIX, stellt sich in Online-Fragestunden vor und signiert ihre Werke für begeisterte Leser.

Dummerweise gibt es einen Instagram-Account namens Books in Veritas, der sich ihren Output mal genauer anschaut:

Hier ist vor ein paar Tagen zu lesen:

Es beginnt harmlos. Wir stoßen auf Instagram-Beiträge der Autorin Amber Collins. Sie hat eine romantische Buchreihe über Navy SEALs „geschrieben“: GOT YOUR SIX.

Den Leserinnen gefällt es, die Autorin fährt auf Instagram das volle Programm auf. Wir werden aber direkt stutzig. Ihre Protagonisten heißen fast genauso wie die Protagonisten aus der Serie SEAL Team des USA Senders CBS.
• Jason Hayes wird zu Jensen Hayes
• Sonny wird zu Sunny
• Ray Perry wird zu Rey Perry
• Full Metal bleibt einfach Full Metal
• Lisa Davis wird zu Liz Daniels

Zuerst glauben wir, dass es sich hier um einen Scherz handelt. Schließlich ist die Serie unter Action-Fans beliebt. Niemand würde auf die Dumme Idee kommen, sich an der Serie zu bedienen. Oder?

Ganz genau. “Amber Collins” hat sich für die Figuren, Dialoge und Plots großflächig bei dieser erfolgreichen US-Serie bedient:

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Zugegeben, so kann man relativ leicht eine Buchreihe stemmen. Und vor 20 Jahren habe ich das ja auch gemacht. Der Unterscheid: Bei mir war es legal, weil ich für den vgs-Verlag die offiziell erworbene Lizenz von CHARMED nutzen durfte, um existierende Folgen in Romanform umzusetzen. Im Fall von GOT YOUR SIX, “Amber Collins” und Heartcraft ist es allerdings kreativer Diebstahl.

Kann irgendjemand ehrlich gedacht haben, damit durchzukommen?!

Wer meine anderen Beiträge zu diesem Thema gelesen hat, der ahnt bereits, was nun kommt – weil es immer kommt: Der Verlag weist alle Schuld von sich.

Liebe Bücherseelen,
Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: Das Ebook von Got Your Six wurde von uns aus dem Verkauf genommen, selbiges folgt auch noch für das Print.
Wir möchten in unserem Verlag keinen Raum für Kopien geben und natürlich haben wir mit der Autorin über das Problem gesprochen. Wie es dazu kam, erzählt sie euch am besten selbst. Ein Statement dazu, findet ihr auf ihrem Profil. Wir entschuldigen uns, dass es überhaupt zu der Situation kam, was einfach dem Fakt geschuldet ist, dass wir die Serie nicht kennen, aus der Inhalte übernommen wurden. Daher sind wir dankbar für eure Hinweise, sodass wir handeln konnten. Denn solche Inhalte weiter zu verkaufen, ist absolut nicht in unserem Sinn. Von
Wir danken euch für eurer Verständnis und eure Hilfe!
Eurer
Heartcraft Verlag

Und die Autorin gibt zwar ein rechtfertigendes Statement ab, setzt aber kurz darauf ihre Social Media-Kanäle auf privat, damit man dieses nicht mehr lesen kann. Das Internet vergisst und verliert nichts:

Aufmerksame Leser vermissen bei diesen Einlassungen vielleicht Formulierungen wie “es tut mir leid” oder “ich möchte mich entschuldigen”.  “Amber Collins” hat wissentlich aus der Serie abgeschrieben, aber das irgendwie vergessen – und es auch nicht für nötig befunden, den Verlag zu informieren. Das ist mit kackfrech noch harmlos umschrieben. Schuldgefühle null. Ups!

Ich verstehe NICHTS daran: Wenn man einen Roman schreibt, will man ihn doch selber schreiben. Der Stolz liegt in der Übertragung der eigenen Phantasie ins Manuskript. Bei der Arbeit nebenher eine Staffel-DVD laufen zu lassen und fleißig mitzuschreiben, ist Sekretärinnenarbeit. Wo ist denn da die Befriedigung?

Oder geht es letztlich genau darum? Erfolgreich werden, ohne eine wirkliche Eigenleistung zu erbringen? Das Leben einer Autorin leben, ohne sich die Mühe des tatsächlichen Schreibens zu machen? Das Paket sein ohne den Inhalt, wie wir das von Influenzern kennen?

“Dialoge als Orientierungspunkte”. Dafür hat sich der Begriff “Platzhalter-Behauptung” eingebürgert. Ich kenne KEINEN Autor (und ich kenne einige), der allen Ernstes ganze Sequenzen aus anderen Quellen abschreibt, um diese zu einem späteren Zeitpunkt durch eigene Kreativleistung zu ersetzen. Die Lebenslügen der Plagiatoren, sie bleiben immer gleich. Und sie stinken.

Kein Wunder, dass Books in Veritas skeptisch bleibt:

Wir können über Motive nur spekulieren aber die Aussage der Autorin, dass Dialoge nur übernommen worden seien, weil sie als Orientierung gedient hätten, finden wir unglaubwürdig. Das erklärt nicht, warum ein großer Teil der SEAL-Einsätze auch kopiert wurden.
Außerdem hat die Autorin wissentlich die Bilder der Schauspieler als Charaktere übernommen. Das an sich ist schon ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

Weil die Erklärung des Verlages verdächtig wischi-waschi war (man stellte sogar eine überarbeitete und bereinigte Neuveröffentlichung der Romane in den Raum), schrubbte man sich wenig später noch mal nicht nur sauber, sondern rein:

Hallo ihr Lieben,
in den letzten Stunden kamen einige Fragen auf, auf die wir noch einmal Bezug nehmen wollen.
Das Buch Got your six wird nach interner Rücksprache nicht mehr in unserem Verlag wiederveröffentlicht. Auch die Autorin wird keine weiteren Bücher mehr bei uns veröffentlichen. Bitte seht uns nach, dass auch wir uns mit der Situation erst einmal zurechtfinden und viele Entscheidungen treffen müssen, die erst intern besprochen werden müssen.
Wir haben Montag von dem Vorwurf aktiv erfahren und mussten dann erst einmal selbst mit der Autorin sprechen, den Fakten nachgehen und es selbst prüfen, da dies in unserer Sorgfaltspflicht liegt. Wir wollten uns eigentlich bei euch morgen mit dem aktuellen Stand der Dinge melden, nun sprechen wir bereits heute darüber, was natürlich auch okay ist. Wir wollten es niemals totschweigen, lediglich prüfen und wirklich sicher gehen, wie wir verfahren wollen und müssen.
Niemand von uns kannte die Serie und konnte es beispielsweise im Lektorat bemerken. Auch wir brauchten nun nach den Reaktionen etwas Zeit, um uns das Ausmaß genauer anzusehen.
Für uns ist es kein Kavaliersdelikt, ein Plagiat zu begehen, sondern eine Straftat. Und wir möchten das in kleinster Weise schönreden oder unterstützen.

Hier wird’s dann auch noch mal spannend, denn in der Tat reden wir von einer Straftat. Aber von wem? Ich kenne es nur so, dass Autoren Verträge mit ihren Verlagen abschließen, in denen sie ausdrücklich erklären, dass die Texte genuin und frei von den Rechten Dritter sind. Damit ist der Verlag im Fall eines Plagiats fein raus und kann die klagende Instanz auf den Autor hetzen. Die Macher von SEAL TEAM könnten nun also “Amber Collins” in Grund und Boden klagen. Hat der Verlag aber versäumt, sich abzusichern, könnte er selber dran sein. Meiner Erfahrung nach lassen amerikanische Medienkonzerne gerne mal ihren Anwälte von der Kette, wenn sie ihre Rechte missbraucht sehen – SEAL TEAM wird von CBS und Warner produziert…

“Amber Collins” und ihre Werke sind mittlerweile von der Verlagswebseite geschrubbt, als hätte es sie nie gegeben. Wäre ich Heartcraft, würde ich obendrein intensive Gespräche mit allen anderen Autorinnen des Verlages führen.

Too long, didn’t read?! Der Heatcraft-Verlag hat sich in die Scheiße geritten und “Amber Collins” ist eine Plagiatorin, bei der man abwarten muss, ob “wegducken” eine ausreichende Strategie zur Schadensbegrenzung ist. Ihre “Kolleginnen” waren wenigstens clever genug, von Jahrzehnte alten Cora- und John Sinclair-Heftchen abzuschreiben, wo das Risiko einer Schadenersatzklage deutlich geringer ist.

Alter Falter, kannste dir nicht ausdenken. Oder eben doch.



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comicfreak
30. Juli, 2022 21:42

Unfassbar

takeshi
takeshi
31. Juli, 2022 09:06

Die Leser-Fanbase dieser “Autorinnen” verwechselt dann in solchen Fällen mehrheitlich Unverfrorenheit mit Unbedarftheit und sieht großmütig über solche “Versehen” hinweg.
Aber wenn einen potentiellen Käufer schon die Qualität des oben zitierten Klappentextes nicht abschreckt, sondern dazu animiert, ein solches Buch zu kaufen, dann kann man ihm auch problemlos solche Märchen wie “das Schreiben liegt schon so lange zurück, das ich mich schon nicht mehr an den Inhalt des von mir geschriebenen Buches erinnern kann” verkaufen.
Dass jemand ernsthaft erwartet, mit einer so fetten Lüge durchzukommen, lässt mich schaudern, wenn ich an das intellektuelle Niveau der Rezipienten dieser Bücher denke.
Man kann nur inständig hoffen, dass dies nicht der kommende Führungsnachwuchs dieses Landes ist.

Last edited 4 Monate zuvor by takeshi
Malzbiertrinker
Malzbiertrinker
1. August, 2022 17:16
Reply to  takeshi

Es gibt wohl recht wenige Hinweise darauf, dass irgendeiner dieser Autoren Ambitionen hat, zum “Führungsnachwuchs dieses Landes” zu zählen.

Ich versteh auch nicht ganz, was dieser Kommentar aussagen soll.

takeshi
takeshi
2. August, 2022 07:13
Reply to  Torsten Dewi

Genau so ist es.

Patricia Zimmermann
Patricia Zimmermann
31. Juli, 2022 11:25

Ja, schöner Beitrag, aber die Herablassung, die du anderen Bücher dieses Verlages und Genres entgegenbringst ist ebenfalls kein Kavaliersdelikt.

Lothar
Lothar
1. August, 2022 12:59

Ich hab das jetzt zweimal durchgelesen und finde nirgends eine herablassende Beschreibung. Kannst du das ein bisschen konkretisieren, wo genau das sein soll?

Julia
Julia
15. August, 2022 05:36
Reply to  Torsten Dewi

Hast du eins von den Büchern der anderen Autorinnen gelesen?

leseratte
leseratte
28. August, 2022 19:41
Reply to  Julia

keine antwort ist wohl auch eine antwort

Marko
31. Juli, 2022 20:52

Bin rechtschaffen beeindruckt von der Qualität der Coverartworks. Ich hoffe, da lässt sich ein kreatives Talent nicht deutlich unter Wert ausbeuten – sowas bastelt man nicht mal eben.

Nikolai
Nikolai
1. August, 2022 09:01
Reply to  Torsten Dewi

Oder halt sogar eine KI benutzen. Bei dermaßen generischen Geschichten wäre das vermutlich absolut ausreichend.

Julia
Julia
15. August, 2022 05:44
Reply to  Torsten Dewi

Die Covergestaltung ist alles andere als einfach und sollte nicht unter wert verkauft werden. Das bedeutet Arbeit und Aufwand.

Lothar
Lothar
1. August, 2022 17:38

Ist Books.in.Veritas unlängst abgetaucht? Wenn ich deinem Link nach Instagram folge, erscheint eine leere Seite mit “0 Beiträge und 280 Follower”.

Björn
Björn
2. August, 2022 12:31

Ich habe mal was gelesen von “Rezensionsgruppen” auf Gegenseitigkeit. Ist das hier der Fall? Got your six hat seit seinem Erscheinen vor gerade mal gut zwei Wochen bereits 23 Rezensionen eingesammelt und weitere einfache 17 Bewertungen, davon allein acht Rezensionen am Erscheinungstag und die wenigen negativen beziehen sich auf das eindeutige Plagiat.
Auf reviemeta fällt das Buch jedenfalls durch.
https://reviewmeta.com/amazon-de/3985951365

Nadja
Nadja
2. August, 2022 17:49

.

Last edited 4 Monate zuvor by Nadja
DSFARGEG
DSFARGEG
4. August, 2022 09:27

“Ich verstehe NICHTS daran: Wenn man einen Roman schreibt, will man ihn doch selber schreiben. Der Stolz liegt in der Übertragung der eigenen Phantasie ins Manuskript. Bei der Arbeit nebenher eine Staffel-DVD laufen zu lassen und fleißig mitzuschreiben, ist Sekretärinnenarbeit. Wo ist denn da die Befriedigung?”

Da wir ja alle nicht davon ausgehen, dass “Amber Collins” der Geburtsname der Person ist: Wäre es nicht möglich, dass das ein Verlagspseudonym ist? Und dass eventuell keine der Autorinnen des Verlags existiert? Wenn da drei, vier Leute für ein Butterbrot das komplette Verlagsprogramm raushauen, dann ist das eigentlich nur zu stemmen, wenn man großflächig plagiiert. Und dann geht es auch nicht um Kunst und Selbstverwirklichung, sondern darum, bis zur Deadline irgendwas in den Shop zu bekommen.

Laureline275
Laureline275
11. August, 2022 02:27

Ich finde den Post an sich sehr gelungen und kann in allem anderen zustimmen, aber weshalb muss dieses herablassende Verhalten Frauen gegenüber sein? Die Geschlechtsdebatte miteinzubeziehen verschleiert das eigentliche Thema doch nur.
Plagiate sind immer ein No-Go, egal ob von Mann, Frau etc.
Sich an den Kreationen anderer zu bedienen und sie als eigene Leistung auszugeben kann nie gut oder tolerierbar sein. Wieso aber im Post so betont werden muss, dass der Verlag ausschließlich von Frauen geleitet wird und dass man sich dafür „schäme“, was Frauen heutzutage so lesen… erschließt sich mir nicht ganz. Käme eine solche Formulierung auch vor, wenn es hier um einen rein männlich geführten Kleinverlag ginge, der bspw. Warhammer-Plagiate veröffentlicht? Wäre das dann auch zum schämen, was die junge männliche Leserschaft so an Lektüre konsumiert?
Sich als Leser und Buchliebhaber über andere Leser*innen zu erheben mutet doch irgendwie doppelmoralisch an :/

Julia
Julia
15. August, 2022 06:01
Reply to  Torsten Dewi

Bisschen sexistisch das Ganze, oder? Nur weil dir die sogenannte „Schundliteratur“ nicht zusagt, heißt es noch lange nicht das es welche ist, oder das die Frauen die sie Lesen, oder schreiben, verachtenswert sind. Zumindest was Heartcraft angeht.
Plagiate gehen gar nicht und sind Unterste Schublade, aber dem Verlag und den Autorinnen nun „Schund“ zu unterstellen, aus einer Wut heraus die eine einzige Person verursacht hat, finde ich äußerst unangebracht. So liest es sich nämlich. Erst mal die Bücher lesen und dann Urteilen und wenn’s dann immer noch nicht gefällt ist das vollkommen ok.
Aber die „Tonalität“ ist hier vollkommen fehl am Platz.
Nur, weil Frauen gerne erotische Geschichten lesen, oder schreiben, ist es noch kein Schund. Die Behauptung dahingehend ist sexistisch und zurückgeblieben. Fiktion in Büchern ist nichts Neues.