04
Feb 2022

Kino Kritik: MOONFALL

Themen: Film, TV & Presse, Neues |

USA 2022. Regie: Roland Emmerich. Darsteller: Halle Berry, Patrick Wilson, John Bradley, Michael Peña, Charlie Plummer, Kelly Yu, Donald Sutherland u.a.

Story: Vor Jahren war Astronaut Brian Harper an einem Shuttle-Zwischenfall beteiligt, dessen Ursache ihm niemand glauben will: eine Entität aus dem Mondinneren hatte die Crew attackiert. 2022 ändert der Mond seine Umlaufbahn und droht die Erde zu zerstören. Nun ist Harper wieder gefragt – er muss mit dem Verschwörungsnerd KC und seiner ehemaligen Kollegin Jo Fowler gegen alle Widerstände eine Rettungsmission fliegen – das Schicksal der Erde und die Zukunft der Menschheit stehen auf dem Spiel.

Kritik: Es wird manchmal vergessen, wie stolz wir alle in den 90ern auf Roland Emmerich waren. Das “Spielbergle”, der schon an der Filmhochschule mit DAS ARCHE NOAH-PRINZIP einen soliden SF-Film drehte und dann mit MOON 44 und JOEY und HOLLYWOOD MONSTER bewies, dass auch deutsche Regisseure mit wenig Geld (fast) echte Traumfabrik können.

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Kaum in die USA übersiedelt dann der “triple whammy” mit UNIVERSAL SOLDIER, STARGATE und INDEPENDENCE DAY. Plötzlich hatten wir neben Wolfgang Petersen noch einen, der in der internationalen Blockbuster-Oberliga mitspielen konnte. Mehr noch: der Event-Regisseur schlechthin war nun ein Deutscher!

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Das Problem: Roland Emmerich ist im Grunde genommen nur Uwe Boll mit erheblich mehr Geld und dem Vertrieb eines Major-Studios. You heard me. Einer, der Projekte prima organisieren kann. Der weiß, wie man ein Set im Griff hält. Der eine Nase für Trends hat. Aber eben auch einer, dessen künstlerischer Werkzeugkoffer extrem beschränkt ist. Der Sachen selber macht, die er Profis überlassen sollte. Der sich nicht weiter entwickelt.

GODZILLA war der erste Beweis, das Emmerich keinen “magic touch” besitzt, der immer funktioniert – mittlerweile versucht er schäbig das Rehabilitationsgerücht zu streuen, er habe den Film eigentlich gar nicht drehen wollen. Und der zweite INDEPENDENCE DAY wurde ihm auch quasi aufgezwungen. Sicher, Roland, sicher.

Dreimal hat er mit mäßigem Erfolg versucht, sich mit einem externen Autor als Drama-Regisseur neu zu erfinden (PATRIOT, ANONYMOUS, STONEWALL). Aber das Publikum will nur seine Ensemble-Eventfilme sehen. Emmerich ist nicht der König des Spektakel-Blockbusters – er kann nichts anderes. Er ist ihm ausgeliefert.

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Seit 10.000 BC schreibt er sein Remmidemmi-Kino aus unerfindlichen Gründen zusammen mit seinem Komponisten Harald Kloser – und es greift das “law of diminishing returns“. Mit jedem Film ist die Formel, die Emmerich seit 25 Jahren verwendet, ausgelutschter und lustloser. Die Klischees, die Tropen und die Konstellationen des Event-Kinos des 20. Jahrhunderts sind längst von neuen Spielregeln abgelöst worden. Netflix, Amazon und Apple+ zeigen wöchentlich, dass die neue Zeit erheblich komplexere Geschichten und vielschichtigere Charaktere nicht nur ermöglicht, sondern verlangt.

Emmerich ist ein Dinosaurier, der 2022 Filme für die 90er Jahre dreht.

Und genau in diesem Sinne ist MOONFALL der perfekte Emmerich-Film, sozusagen der emmerichste aller seiner Filme. Alles, was man bisher an seinen Produktionen wieder und wieder kritisiert hat, wird hier auf die Spitze getrieben: die Charaktere noch flacher, die Dialoge noch dünner, der Plot noch hanebüchener. Als könne man sich auch 2022 noch auf “Die kleiner Drehbuch-Fibel” von 1973 verlassen, in der steht, dass der Protagonist immer ein Trauma hat und vom Establishment verlacht wird, bis ihn eine Katastrophe wieder in den Mittelpunkt rückt und er durch heroische Taten nicht nur die Erde, sondern auch die gestörte Beziehung zu seinem Sohn retten kann. Man kann nicht ausreichend facepalmen.

Klischees existieren, weil sie funktionieren – aber die Klischees von Emmerich haben ihr Verfallsdatum längst überschritten und taugen nur noch zur Parodie. Im Grund genommen ist MOONFALL der Versuch, im Jahr 2022 noch mal sowas wie das hier durchzuziehen:

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Lassen wir mal die Tatsache außen vor, dass das hier der Abklatsch einer Kopie eines Recyclings ist – es gibt durchaus Drehbücher und Regisseure, die selbst daraus noch was Zweckmäßiges stricken können. Aber eben nicht Emmerich. Er kaut nur die übliche Abfolge von “close shaves and last minute saves” durch, gebellte Befehle, willkürliche Deadlines. Männer, die auf Monitore starren.

So darf man durchaus die Frage stellen, ob die Perfektionierung der Emmerich-Methode in diesem Fall bedeutet, dass MOONFALL der schlechteste oder eben doch der beste Emmerich-Film ist. Das ist letztlich eine Frage des Standpunkts.

Inhaltlich muss man vielleicht noch konstatieren, dass MOONFALL nach seinem mix & match aus 2012, ARMAGEDDON und THE DAY AFTER TOMORROW in der zweiten Hälfte völlig aus dem Ruder läuft, als hätte das Autorenteam irgendwann entschieden “das ist alles eh schon total banane, also – anything goes!”. Ich könnte euch den dritten Akt spoilern, aber ihr würdet ihn mir nicht glauben.

Aufgestoßen ist mir zudem, dass der Film sich sehr gehässig über Nerds lustig macht, während er gleichzeitig ihre abstrusen Theorien validiert. Das zeugt von einer unangenehmen Arroganz der Macher ihrem eigenen Thema gegenüber.

Natürlich gibt es auch wieder das übliche penetrante Product Placement und der Koproduktions-Partner zuliebe darf ein Aupair-Mädchen eine Asiatin sein, die vielleicht in der chinesischen Fassung fünf Minuten mehr Screentime bekommt.

Ich habe selten einen Cast derart unmoitiviert erlebt. Hier liefert niemand mehr als Dienst nach Vorschrift, die hölzernen Dialoge werden mit dem absoluten Minimum an Emotion abgespult. Halle Berry (55) hat sich digital noch mal auf 30 verjüngen lassen und Charlie Plummer ist ein besonders auffälliger Totalausfall.

Das hier ist nicht mal mehr TV-Niveau. Es ist gleichzeitig die Essenz von Emmerichs Schaffen und seine Bankrotterklärung. Die weißen Tauben sind müde, der Zylinder des Zauberers ist leer, der Zuschauer lebt nicht vom schwindenden Ruhm des Regisseurs allein.

MOONFALL steht nicht neben THE DAY AFTER TOMORROW oder INDEPENDENCE DAY. Selbst GODZILLA würde sich für die Gesellschaft schämen. MOONFALL ist einer dieser l(i)eblosen ex und hopp-Pseudo-Blockbuster, wie sie Dwayne Johnson gerne raushaut: SKYSCRAPER, RAMPAGE, SAN ANDREAS. Und selbst die sind teilweise besser.

Ich kann hier nichts mehr entschuldigen oder rechtfertigen. Ich kann mich aber an einer Erklärung versuchen: MOONFALL leidet sehr offensichtlich nicht nur an Emmerichs mangelnden Möglichkeiten, ein totes Genre wie die Leiche in IMMER ÄRGER MIT BERNIE noch mal aufzurichten. Hier hat Corona mit auf dem Regiestuhl gesessen und dafür gesorgt, dass es praktisch null reale Außenaufnahmen gibt. Geschätzt 99 Prozent wurden im Studio vor Greenscreen gedreht und anders als hohle Comic-Unterhaltung wie RED NOTICE lebt der Katastrophenfilm nun mal davon, dass man ihm die Katastrophe glaubt und die Menschen in echter Gefahr wähnt. Das ist bei MOONFALL an keiner Stelle der Fall. Hier werden nur eifrig Pixel auf der Leinwand hin und her geschoben. Dass das erheblich künstlicher und schrottiger aussieht als Emmerichs Arbeiten der 90er – ein Armutszeugnis. Aber zumindest dieses Feigenblatt will ich ihm lassen: ohne die Pandemie hätte MOONFALL ganz anders aussehen und damit auch anders wirken können.

Fazit: Ein unsäglich generischer Baukasten-Blockbuster, fast gänzlich in mäßiger CGI realisiert, dessen absurdes Drehbuch sämtliche Katastrophenfilm-Klischees wiederkäut, bis er am Ende in Space-Esoterik abdreht und jeden Faden verliert. Und das sehe erfreulicherweise nicht nur ich so.

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Vielleicht sollte man gleich ohne Umwege zum Asylum-Mockbuster greifen:

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P.S.: Ein hübsches Detail – in der Pressevorführung stand “Fuck the Moon” auf dem Shuttle. Da gibt es unterschiedliche Versionen für unterschiedliche Märkte:



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43 Kommentare
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BakteriusFloh
BakteriusFloh
4. Februar, 2022 08:43

Mein erster Gedanke nach dem Trailer war schon: “Das ist so Scheiße, dass reicht nichtmal mehr für: So Scheiße dass es schon wieder gut ist”

Jake
Jake
4. Februar, 2022 09:17

Ich ahnte es schon. Wobei man wahrlich kein Prophet sein muss, um das vorauszusehen. Eine Freundin schickte mir vorgestern den Link zum Trailer mit der Frage, ob ich denke, dass der was wäre. Ich antwortete ihr: “Mit Roland Emmerich kannst Du mich jagen. Der dreht seit Jahren die selben Filme. Viel Krach-Bumm, verpackt in eine Story so hohl wie ein Halloween-Kürbis.”

Deine Kritik bestätigt, dass sich nichts geändert hat. Der letzte Emmerich-Streifen, an den ich mich gewagt hatte, war INDEPENDENCE DAY: WIEDERKEHR. Den musste ich nach ca. einer Dreiviertelstunde abbrechen, weil ich substanzloses Blockbuster-Kino dieser Machart einfach nicht mehr ertrage.

Inhaltlich muss man vielleicht noch konstatieren, dass MOONFALL nach seinem mix & match aus 2012, ARMAGEDDON und THE DAY AFTER TOMORROW in der ersten Hälfte in der zweiten Hälfte völlig aus dem Ruder läuft,

Das “in der ersten Hälfte” gehört da nicht hin, oder?

Last edited 9 Monate zuvor by Jake
milan8888
milan8888
4. Februar, 2022 09:34
Reply to  Torsten Dewi

Ich glaub, da fehlt ein Komma (vor: in der zweiten Hälfte)

Markus
4. Februar, 2022 13:25
Reply to  Torsten Dewi

Kein Komma. Der Satz ist grammatikalisch korrekt.

Jake
Jake
4. Februar, 2022 09:42
Reply to  Torsten Dewi

Fürwahr. Zu flüchtig gelesen, sorry.

Heino Schmidt
Heino Schmidt
4. Februar, 2022 09:20

Also alles wie immer. Danke, aber nein danke

Heino
Heino
4. Februar, 2022 18:06
Reply to  Torsten Dewi

Mag sein, aber davon abgesehen sein üblicher Müll. Dafür opfere ich mein Geld und meine Zeit nicht mehr

Mencken
Mencken
4. Februar, 2022 10:26

War leider absehbar, aber den Vergleich mit Boll hat Emmerich dann doch nicht verdient.

Tom
Tom
4. Februar, 2022 11:12

Oh, es gäbe noch mehr Spoiler, als in den Trailern, die andeuten, wie hohl das alles ist? Zumindest das überrascht mich.

Tom
Tom
6. Februar, 2022 08:50
Reply to  Torsten Dewi

Dass es auf Aliens hinausläuft, dachte ich mir, aber ich glaube, ich habe jetzt eine Vorstellung …

Marcus
Marcus
4. Februar, 2022 12:24

Hier hat Corona mit auf dem Regiestuhl gesessen und dafür gesorgt, dass es praktisch null reale Außenaufnahmen gibt.”

Ich tue mich schwer, die Entschuldigung gelten zu lassen. Der letzte Spider-Man wurde auch unter Corona-Bedingungen gedreht und hatte das Problem nicht, und Mando wird fast vollständig mit dieser neuen Greenscreen-Rückprojektions-Render-Technik gedreht und sieht für meine Begriffe trotzdem nicht unecht (naja, im Rahmen davon, dass wir uns auf fremden Planeten bewegen) aus. Es geht schon, wenn man weiß, wie.

Lars
Lars
4. Februar, 2022 15:39
Reply to  Torsten Dewi

Die Mandalorian-Technologie ist zwar eine proprietäre Technologie von ILM, was aber nicht heißt, dass sie ausschließlich Disney-Produktionen vorbehalten ist. ILM bietet die auf ihrer Webseite an und fordert Interessenten auch zur Kontaktaufnahme auf (https://www.ilm.com/stagecraft/). Laut Wikipedia haben außerhalb von Disney schon The Midnight Sky und The Batman die Technologie genutzt.

Marcus
Marcus
4. Februar, 2022 19:40
Reply to  Torsten Dewi

Ich sage ja auch nur, dass es besser gehen könnte und bei anderen besser ging, aber hier offensichtlich nicht besser gemacht wurde.

Und das ist seltsam, denn Emmerich lebte immer schon von Schauwerten, da hätte ich erwartet, dass man sich darauf stärker fokussiert und stattdessen lieber noch eine große Rolle mit einem Nobody besetzt.

Marcus
Marcus
5. Februar, 2022 13:08
Reply to  Torsten Dewi

Das wäre mir nicht passiert, aber nur, weil ich Patrick Wilson eh gerne sehe. Luke und Owen dagegen verwechsel ich immer.

Heino
Heino
5. Februar, 2022 17:17
Reply to  Marcus

Dabei sehen die sich kaum ähnlich

dermax
dermax
4. Februar, 2022 13:02

Der Trailer hat ja schon schlimmstes befürchten lassen. Emmerichs Filme waren ja eigentlich immer sehr stringent “erste Hälfte toll, dann meeeh”, hier scheints jetzt “erste Hälfte meeeh, zweite Hälfte pfui”.

Zeddi
Zeddi
4. Februar, 2022 14:58

Eyeyey … mal schauen ob ich mir das antue

(Was mich am CGI der letzten 15 Jahre zunehmend stört ist oft garnicht mal “CGI” i.a. sondern das Design, das so oft so unglaublich einfalls- und lieblos und oft einheitlich wirkt.
Damit meine ich nicht die optische Qualität (Auflösung, wie “echt” wirkt es etc) sondern vor allem wie Elemente (Häuser, Raumschiffe, Räume, Aliens etc) “gestaltet” sind)

Hier hat mir zb Expanse recht gut gefallen.

Etwas OT: Bei mir scheint das Scrollen mit dem Scrollrad der Maus auf deiner Seite nicht so richtig zu funktionieren, auf allen anderen Seiten schon, villeicht magst du das mal an die Technik weitergeben.
(Es ist “zu schnell, eine Umdrehung dreht gleich gefühlt ne halbe Seite weiter)

Last edited 9 Monate zuvor by Zeddi
Sven
Sven
4. Februar, 2022 15:17
Reply to  Zeddi

Das mit dem Scrollrad ist mir heute auch aufgefallen.

Zeddi
Zeddi
4. Februar, 2022 17:46
Reply to  Torsten Dewi

Besser auf jedenfall! 👍

Sven
Sven
7. Februar, 2022 08:02
Reply to  Torsten Dewi

Etwas verspätete Rückmeldung meinerseits, aber: ja!

witte
witte
14. Februar, 2022 15:29
Reply to  Torsten Dewi

Mit der Tastaur zu scrollen ist nachwievor eine Katastrophe. Es scrollt immer ein bisschen zu weit. Dieses Feature macht es sehr viel anstrengender, die Seite zu benutzen.

Matts
Matts
4. Februar, 2022 16:52

Jepp, den Eindruck hatte nach Ansicht des Trailers auch. Ich denke, ich passe.
Und ich sage es nochmal (ok, hier im Blog hab ich es vermutlich noch gar nicht gesagt, aber whatever): Der beste Film, den Roland Emmerich je gemacht hat, ist und bleibt STARGATE.

Heino
Heino
4. Februar, 2022 18:08
Reply to  Matts

Und der war schon dämlich

Marko
5. Februar, 2022 16:47
Reply to  Torsten Dewi

“Moon 44”, “Independence Day” und “Stargate” würde ich alle drei als sehenswerte Emmerich-Filme bezeichnen. Leider ist keiner davon richtig gut, und das sind – für mich – leider seine drei besten.

(Hab grad gesehen, dass auch “Arac Attack” in seiner Laufbahn auftaucht, aber da war er wohl nur Produzent. Den fand ich sehr unterhaltsam.)

Andy Simon
Andy Simon
4. Februar, 2022 18:16

Für mich gibt es zwei wirklich gute Emmerich-Filme und einen akzeptablen. “Arche Noah-Prinzip” und “Anonymous” sind für mich die Belege, dass der Mann es im Prinzip kann. Aber es stimmt, die waren keine Blockbuster, und irgendwann wird er die Lust verloren haben, zu versuchen, was anderes zu machen als das, wofür er die Kohle einfordern kann. Schade, dass das bedeutet, dass man bei ihm nun wie bei Michael Bay sein Gehirn an der Kinokasse deponieren muss, um es vor Schaden zu bewahren.

McKingsly
McKingsly
5. Februar, 2022 10:16

Ich hab den Trailer im Kino bei Ghostbusters gesehen und relativ schnell zu meinem Nebenmann gesagt, das sieht aus wie ein Emmerich….bevor der Name dann auftauchte. Bestätigt irgendwie alles…

Exverlobter
Exverlobter
5. Februar, 2022 19:25

Von Emmerich Versuchen halbwegs seriöse Filme abzuliefern, kann ich dir “Midway” ans Herz legen. Der wurde sogar vom Youtube Kanal “history buffs” gelobt. Das ist ein Kanal der Filme auf ihre historische Authentizität überprüft, und der bislang mit Emmerich nicht zimperlich umgegangen ist, Stichwort The Patriot. Für einen Film im mittleren Budget Bereich war er auch recht erfolgreich. Vergesst Pearl Harbor von Michael Bay, und schaut lieber Midway.

Exverlobter
Exverlobter
5. Februar, 2022 20:26
Reply to  Torsten Dewi

Verglichen mit 1917 geb ich dir recht, da kommt er nicht heran, aber besser als der Midway-Film mit Charlton Heston aus den 70ern ist er allemal. Und tatsächlich auch historisch authentisch.

Was den Erfolg des Films anbelangt, konnte ich mich noch an TwitterMeldungen erinnern, dass der Film am Startwochenende auf Platz 1 der US-Kino Charts war, wahrscheinlich ist er aber danach abgesoffen. Und in Deutschland lief der Film nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit, alle meine Kinos in der Umgebung spielten ihn damals nicht, obwohl ich ihn auf der grossen Leinwand sehen wollte.