07
Dez 2020

Chromecast Guide: Zwei Schritte vor, einen zurück

Themen: Neues |

Ich habe den neuen Chromecast mit Google TV seit sechs Wochen und es ist an der Zeit für ein Update, weil sich einiges getan hat. Als wir zuletzt über das Thema gesprochen haben, hatte ich den Chromecast um einen USB-Hub samt USB-Stick erweitert, RetroArch für Arcade-Spiele installiert und eine dauerhafte Verbindung zu meinem Google Drive angelegt, um leicht Dateien und Programme zwischen Macbook und Chromecast hin und her zu schieben. Mit Launcher, Wallpaper und Screensaver hatte ich den Look zudem komplett neu angepasst.

Freude schöner Götterfunken

Seither habe ich den Stick immer weiter gepimpt – und irgendwann gemerkt, dass ich in einer Sackgasse gelandet bin. Aber fangen wir erstmal mit den Dingen an, die richtig waren und die ich euch empfehlen kann, wenn ihr dieses oder ein vergleichbares Gerät kauft:

  • Zum Start Bloatware ausmisten und alles, was man nicht braucht, deinstallieren
  • Die Tasten der Fernbedienung nach eigenem Gusto neu belegen
  • Neue Bildschirmhintergründe und Screensaver installieren
  • Verbindung zu einem Cloud Drive herstellen
  • Soliden Dateimanager verwenden
  • Entschlackten Launcher aufsetzen

Das sind die Basics und sollte in einer Stunde erledigt sein. Es lohnt sich.

Android mit angezogener Handbremse

Je länger ich mit dem Stick arbeitete und je mehr ich ausprobierte, desto unzufriedener wurde ich: entgegen vieler Reviews war der Chromecast teilweise quälend langsam und schlimmer noch – Apps liefen im Schneckentempo oder gar nicht. Abstürze waren an der Tagesordnung. Ich schob das darauf, dass viele Programme aus grauen Quellen stammten und damit tendenziell nicht sehr solide sind. Aber als auch noch Sachen wie die ARD-Mediathek und YouTube kaum noch benutzbar waren, wurde mir klar: hier stimmt was nicht.

Fehlersuche. War die Funkleistung meines WLAN zu schwach für die Antenne des Chromecast – oder umgekehrt? Für so etwas gibt es ja erfreulicherweise Tools:

Es stellte sich heraus: Am WLAN und an der Telekom lag es nicht.

Dann die Erkenntnis: Es war der externe Speicher in Form eines billigen USB-Sticks, der Zicken machte. Hier war der Flaschenhals, hier waren die Übertragungsraten zu gering, um ein flüssiges Arbeiten zu ermöglichen.

Mit dem eisernen Besen kehren

Also versuchte ich es erst einmal mit einer Rosskur: alle nicht regelmäßig genutzten Apps löschen, Cache säubern und Dateileichen entfernen. Dann alle Apps vom Stick wieder auf den internen Speicher zurück schieben.

Siehe da: weich wie Butter und schnell wie Speedy Gonzalez. Keine Abstürze mehr, keine Abbrüche, keine Ruckler. Daraus ergibt sich: wem mit ein bisschen Ordnungssinn der interne Speicher reicht, der sollte ihn nicht erweitern. Und wenn doch, dann um eine schnelle SD-Karte oder einen schnellen USB-Stick. Irgendwelche Schrott-Elektronik vom Werbepartner bringt da keine Freude.

Wann immer möglich, sollte man auch keine Apps auf den externen Speicher legen, sondern nur deren Daten. So kann man einstellen, dass z.B. RetroArch auf dem internen Speicher liegt, die entsprechenden Roms für die Spiele aber auf der SD-Karte oder dem USB-Stick. Und man sollte sich die paar Minuten nehmen, um den externen Speicher (auf Mac z.B. mit Blackmagic) auf Geschwindigkeit zu testen. Not all memory is created equal.

Ich arbeite aktuell wieder ohne externen Speicher. Klar kann ich in dieser Konfiguration keine Playstation-Spiele mit 300mb in unbegrenzter Menge auf meinen Chromecast schaufeln – aber nach der anfänglichen Installations-Begeisterung verfliegt der Reiz sowieso. Man konzentriert sich auf die Apps, die man wirklich nutzt. Welche das sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Mit Schlapphut und Sonnenbrille surfen

Wenn man sich ein bisschen in der YouTube-Szene zu den Chromecast/ Fire/ Nvidia-Sticks rumtreibt, wird sehr schnell klar: ein großer Teil der Modder wird von den Herstellern von VPN-Software finanziert, die ein Interesse daran haben, dass man ihre Produkte installiert. Sie sind oft die Sponsoren der Tutorials.

Nun hat ein VPN, mit dem man seinen Standort verschleiern und vortäuschen kann, einen eher mauen Ruf: wer das macht, hat was Halbseidenes vor. Vermutlich Raubkopien. Oder gar im Dark Web nach Waffen, Drogen und Kinderpornos schauen.

Dem ist aber nicht so. Ich z.B. benutze NordVPN seit drei Jahren, um Zugriff auf legale Quellen zu haben, die nur regional gesperrt sind. Seit den DSGVO-Bestimmungen z.B. kann man viele US-Nachrichtenseiten nicht mehr erreichen. Einige YouTube-Videos (z.b. von SATURDAY NIGHT LIVE) lassen sich nur aus den USA abrufen. Anbieter bestimmter Video-Plattformen filtern ganze Serien und Filme nach der Herkunft des Kunden. Das halte ich für eine unsinnige Gängelung – die ich durch NordVPN entspannt umgehe. Und weil ich für relativ überschaubare drei Dollar im Monat eh schon zahlender Kunde bin, habe ich NordVPN dann auch mal auf dem Chromecast-Stick installiert.

Auf Knopfdruck bin ich nun Amerikaner oder Engländer. Um euch eine Vorstellung zu geben, was für einen Unterschied das macht, hier nur drei Beispiele.

Tubi TV kommt aus Amerika und lässt sich regulär hierzulande praktisch gar nicht einsetzen. Nutzt man allerdings ein VPN, öffnet sich ein Füllhorn mit 50.000 legal angebotenen Filmen und Serien, das sogar Amazon Prime Konkurrenz macht:

Klassiker, Obskuritäten, B-Kracher – wer nicht nur bestimmte Filme sehen will, der kann mit so etwas wie Tubi TV den Rest seines Lebens verbringen. Es ist die große Ramschkiste Hollywoods. Manche Anbieter bündeln ihre Produktionen und Pakete in eigenen Kanälen:

Auch Charles Band unterhält hier mit Full Moon einen eigenen Kanal, der mehr als 160 seiner über 200 Filme bereit hält:

Das sind KEINE Raubkopien oder Torrents, sondern Originale, auch wenn man bei der teilweise kritikwürdigen Bildqualität das Gefühl hat, der Anbieter lege auf Anfrage eine alte VHS in den Player.

Ein ähnliches Konzept verfolgt PlutoTV – schaut man das Programm von Deutschland aus, kann man diverse kuratierte Nischensender schauen und ein paar Filme. Nicht schlecht, aber auch nicht üppig und vor allem alles auf deutsch. Weist man sich per VPN aber als Brite aus, hat man ein erheblich umfangreicheres Angebot, aus dem man wählen kann:

Solche Plattformen eignen sich besonders für die Fans von alten Favoriten, neuem Genre-Mix und geliebten TV-Serien der 70er bis 90er Jahre.

Ein anderer legaler Anbieter, der für "Ausländer" üblicherweise gesperrt ist, ist PBS, sozusagen das öffentlich-rechtliche Fernsehen der USA. Da gibt es wirklich hervorragende Dokumentation, politische Analysen und Reportagen zu sehen. Per VPN ist es kein Problem, sich dafür zu registrieren, auch wenn besonders wertige Programmteile wie die Ken Burns-Reihen doch noch ein extra Abo brauchen:

Man sieht: ein VPN kann sich durchaus lohnen, wenn man Zugriff auf weltweiten Content haben möchte. Es wäre natürlich schöner, wenn das alles ohne Tricks und Kniffe zu bewerkstelligen wäre – ich hätte keine Probleme damit, 50 Euro monatlich als "Welt-TV-Gebühr" zu zahlen. Aber das wird wohl ein Traum bleiben.

Pro-Tipp: Da man für diese Plattformen das VPN immer mal wieder wechseln oder abschalten muss, lohnt es sich, die App auf eine Taste der Fernbedienung zu legen, um schnell hinein springen zu können. Bei mir sieht die ursprüngliche Netflix-Taste mittlerweile so aus:

Nun gibt es VPNs auch umsonst und so mancher mag sich denken: wofür zahlen, wenn’s das auch kostenlos gibt? Aber man bezahlt immer – meistens dann mit null Service und deutlich schlechterem Datendurchsatz. Ich persönlich bin mit NordVPN sehr zufrieden und halte das für ein fair bezahltes Produkt.

Der britische Sonderweg

Etwas komplexer sieht es beim Live-TV der Briten aus. BBC, ITV und Konsorten sind sehr erpicht darauf, nur den Gebührenzahlern der Insel direkt zur Verfügung zu stehen. Als wir noch in Baden-Baden wohnten, haben wir das umgangen, in dem wir uns bei den Briten registriert haben, die Systemzeit der Rechner dem Königreich anpassten und die Sendungen dann per Chromecast vom Mac auf den Fernseher warfen. Allenfalls eine Notlösung.

Auf dem neuen Chromecast-Stick mit Google TV geht das erheblich einfacher und sogar ohne VPN. Die "graue" App Mobdro sammelt nämlich Livestreams aus der ganzen Welt und bietet sie in einer aufgeräumten Oberfläche an:

Für nicht zahlende User ist das zwar nur in SD, aber nach Jahren der Ruckler und Abstürze nun ausreichend stabil und allemal geeignet, sich mit Tee und Keksen die neuste Folge von REPAIR SHOP oder GREAT BRITISH BAKE OFF anzuschauen.

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Und gestern Abend ließen wir das Wochenende smooth mit dem hier ausklingen:

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Ob man solche Wege nutzt, um Dinge zu schauen, die nicht für den deutschen Markt gedacht sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Im Gegensatz zu Raubkopien über Torrents oder von Piratenseiten habe ich hier vergleichsweise wenig Skrupel.

Retro-Gaming – alles nur Spielerei?

Ich hatte schon erwähnt, dass TV-Sticks wie der Chromecast in einem begrenzten Rahmen auch die Emulation von klassischen Spielekonsolen und Automaten ermöglichen. Zumeist macht man das mit der Software RetroArch, einem Framework für Dutzende verschiedener Emulatoren, die alles vom Atari VCS bis zu den Playstations abdecken. Dazu braucht man dann natürlich ein Steuergerät, das man über Bluetooth anschließt – und die Roms mit den entsprechenden Spielen. Ich selber bin ein großer Fan der knalligen Action-Games der NeoGeo-Konsole:

Das Problem: RetroArch ist etwas für Tüftler und größere Mengen an Games fressen erstaunliche Mengen an Speicher. Ich war nie in der Lage, meinen schrabbeligen Bluetooth-Controller zuverlässig zu initialisieren und einmal im Spiel drin, kam ich ohne Neustart nicht wieder zurück ins RetroArch-Menü. Das nervte und ich habe schließlich stattdessen – weil ich das Retro-Gaming ja nur als Nebenkriegsschauplatz betrachte – eine chinesische App namens Happy Chick installiert. Diese kann man nicht bis ins Detail individualisieren, aber sie erkennt meinen Controller und listet eine (wachsende) Auswahl Spiele vieler Genres und Konsolen-Generationen, die sich dann auf Knopfdruck laden und zocken lassen:

RetroArch-Experten werden den Kopf schütteln – mir reicht’s völlig. Ich will aber nicht ausschließen, dass ich mich in einer ruhigen Stunde "zwischen den Jahren" noch einmal mit dem Thema auseinander setze.

Wer RetroArch trotzdem nutzen und sich Gigabyte-weise Roms auf den Chromecast-Stick ziehen will, der muss dann doch wieder auf externen Speicher zurückgreifen. Falls ihr bis hierher brav mitgelesen habt, dann könnt ihr euch den Aufbau denken: RetroArch auf den internen Speicher, die Roms auf den externen Speicher. Anders macht das keinen Sinn. In meinem Fall hatte ich einen NOVOO-Hub angestöpselt, der sowohl SD-Karten als auch USB-Sticks schluckt. Gekauft hatte ich den für mein Macbook, aber er versteht sich prima mit dem Chromecast.

Was ich NICHT getestet habe – eigentlich müsste man darüber auch andere USB-Geräte anschließen können, z.B. kabelgebundene Joysticks, Kopfhörer, etc.

Im Ergebnis kann man also den Chromecast-Stick mit ein wenig Geduld und Spucke (plus einem brauchbaren Controller) durchaus zu einer Konsole für die Liebhaber klassischer Games aufbohren. Aber das ist natürlich nicht mehr als ein spaßiger Zeitvertreib. Für Leute, die wirklich tief ins Retro-Gaming einsteigen wollen, ohne sich eine große Expertise anzueignen, mag eine angepasste Android-Konsole aus China die bessere Lösung sein. plug & play ohne Zusatzkosten:

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Oder man holt sich gleich das ganz fette Brett:

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Hier gilt übrigens wie für die internationalen TV-Streams: Wer aus dem Netz geladene (auch vorinstallierte) Roms als illegal betrachtet, sollte die Finger davon lassen. Ich habe da eine sehr liberale Sicht der Dinge – es ist die Emulatoren-Szene, die alte Spiele nicht nur in die Neuzeit rettet, sondern auch die gesamte Kultur des Retro-Gaming am Leben erhält.

Und wo wir gerade bei Grauzonen des Medienkonsums sind – ich habe die YouTube-App auf meinem Stick gelöscht. Im Gegensatz zu Werbebannern und Einblendungen kann ich Werbespots im Netz nämlich überhaupt nicht ab und habe seit dem Start von YouTube einen Adblocker dafür laufen, der auf dem Chromecast natürlich nicht greift. Und weil ich meinen gewünschten Content nicht gerne unterbrechen lasse, habe ich mit S-YouTube eine Variante installiert, die Werbung von vorne herein rausfiltert.

Manchmal ergibt die Kombination mehrerer Methoden erstaunliche unerwartete Möglichkeiten: Wer sich bei S-YouTube mit dem VPN als "Amerikaner" ausweist, kann aktuell z.B. 19 James Bond-Filme kostenlos und ohne Werbung anschauen.

Bonus Content

Zum Abschluss noch der Hinweis auf eine legale, spannende App, die ich bisher nur in Empfehlungen gesehen hatte und die ich erstaunlich nützlich finde: Haystack News. Im Grunde genommen kann man sich damit einen eigenen Nachrichtensender im Stil von CNN zusammen stöpseln. Man wählt Themen, Regionen und Quellen aus und bekommt auf dem Bildschirm ordentlich geordnet Clips präsentiert, die man dann bequem anschauen kann. Neben Reports über neue technische und politische Entwicklungen auch super für den schnellen Einblick in die Late Night Comedy-Szene.

Das war nun eine ganze Menge Holz und auch wenn euch der Kopf raucht, ist das Ergebnis gerade die Simplifizierung des Umgangs mit dem Chromecast-Sticks. Abgesehen davon, dass mein Gerät eine unheimliche Bandbreite an Content und Möglichkeiten bietet, ist es nun auch noch extrem überschaubar aufgeräumt:

Ich bin sehr zufrieden damit und genieße es, mir auch mal ein paar neue Quellen erschlossen zu haben, in die ich mich verbeißen kann. Wenn die LvA und ich am Abend vor dem Fernseher hocken, haben wir eine deutlich breitere Auswahl als bisher und ich kann ihr erstmal die ganzen launigen Clips von 9gag und YouTube zeigen, die mir im Verlauf des Tages über den Weg gelaufen sind. Sie genießt das.

Man merkt aber auch: die Fähigkeiten des Chromecast-Stick sind natürlich begrenzt und manchmal tut man gut daran, einen Schritt zurück zu treten und zu entmisten, um das System sauber und überschaubar zu halten. Ich handele auch mittlerweile nach der Devise, dass alles deinstalliert wird, was ich drei Monate lang nicht benutzt habe.

Ist das alles notwendig, ist das alles wirklich eine Steigerung meines Freizeitwerts? Nein. Aber einige schrauben an ihrem Opel Kadett, andere an einer Märklin-Eisenbahn – und ich schraube an meinem Chromecast-Stick.

P.S.: Das einzig verbleibende Ärgernis: Die ARD-Mediathek neigt immer noch zum kommentarlosen Absturz, besonders wenn ich versuche, den Retro-Bereich aufzusuchen. Problem mit der App oder mit Google TV? Keine Ahnung. Aber ich hoffe, man bekommt das zeitnah in den Griff.



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dopey
dopey
7. Dezember, 2020 10:08

Danke für das Update! Aber wie finde ich S-YouTube?

Thomas
Thomas
7. Dezember, 2020 11:37

Wegen VPN: Wie ist deine Erfahrung, wenn du einen Streamingservice (Netflix oder Prime) über unterschiedliche IPs aber denselben Account aufrufst?
Ich habe gehört, dass Netflix öfters mal Account für ein paar Tage sperrt, auf der anderen Seite wird bei YT-Videos oder Podcasts bei Werbung für VPNs regelmäßig darauf hingewiesen, dass man mit diesem Service endlich Netflix & Co im vollen Umfang nutzen kann.

martzell
7. Dezember, 2020 13:58

Vielen Dank. Sehr interessant. Echt mächtig. Den Button Mapper nutzte ich auf meinem Philips Fernseher und vermisse jetzt sehr unnütze Tasten nützlich belegen zu können. Mein Samsung Fernseher erlaubt leider kein Gefrickel wie bei Android.

Der Chromecast Stick scheint somit der vielseitigste Stick für Bastler zu sein.

Martin
29. Dezember, 2020 11:16
Reply to  Torsten Dewi

Eine Zeit lang war tatsächlich die Apple TV Box die einzige die sämtliche in D verfügbaren große Videoplattformen bot. Mittlerweile haben sich die Unternehmen wohl auf Kooperation verständigt um maximale technische Reichweite zu ermöglichen. Mein Samsung Fernseher hat alle, sogar Apple TV und AirPlay. Allerdings kein Google Cast oder wie das AirPlay für Android Phones gerade heißt. Neben Apple AirPlay können nur Samsung Phones den Bildschirm teilen. Windows soll auch Samsung Fernseher kabellos nutzen können. Blöd dass die Konkurrenz keinen Begriff für AirPlay etabliert, bzw. lauter verschiedene Begriffe die sich auch ständig ändern. Wie Apple Carplay und Android Auto, die von jedem Autohersteller anders benannt sind.

Florian Breitsameter
Florian Breitsameter
7. Dezember, 2020 17:59

Die ARD-Mediathek stürzt auf meinem Google-TV-Chromecast auch andauernd ab. Die haben irgendwie ein systematisches Problem mit der App, denn auf dem FireTV-Stick hat die auch schon länger Probleme gemacht.

S-Man
S-Man
8. Dezember, 2020 08:31

Danke für diese Chromecast Berichte. 🙂 So langsam juckt es mir in den Fingern 😀

S-Man
S-Man
8. Dezember, 2020 10:19
Reply to  Torsten Dewi

Hm, nicht schlecht 😀

Michael Kaiser
Michael Kaiser
8. Dezember, 2020 12:24

Ich bin auch sehr begeistert von dem kleinen Stück Hardware. Was mir hier aber überhaupt nicht gelingt, sind Downloads von externen Quellen. Das Tool namens „Downloader“ sagt mir „Google hat verlangt, dass der eingebaute Browser in dieser App auf Android TV-Geräten entfernt wird.“ Und der Puffin Browser meint „Download is not supported on this device yet.“ Google scheint da einen Riegel vorgeschoben zu haben. Und ja, ich habe bereits „Installation von Apps aus anderen Quellen als dem Play Store zulassen“ aktiviert. Und den Developer Mode auch.
Hat da jemand einen Tipp?

Michael Kaiser
Michael Kaiser
8. Dezember, 2020 12:54
Reply to  Torsten Dewi

Oh, es gibt noch einen anderen Weg: per File Commander auf das Google Drive zugreifen und von dort installieren. Dann kann man die APKs gemütlich vorher am Rechner sammeln.
https://www.gadgethacks.com/how-to/sideload-apps-chromecast-with-google-tv-get-virtually-any-android-app-big-screen-0342732/

Last edited 1 Monat zuvor by Michael Kaiser
Olaf
Olaf
8. Dezember, 2020 17:49

wie kann ich tubi tv auf den firestick ziehen? gebe ich das als suchbegriff ein auf dem firestick findet der gar nichts. habe mich aber auf einen us server eingeloggt über nord vpn. kann mir da jemand tips geben? dankeschön

Olaf
Olaf
8. Dezember, 2020 18:41
Reply to  Torsten Dewi

thx

Olaf
Olaf
8. Dezember, 2020 20:59
Reply to  Torsten Dewi

bekomme immer wieder die message:

„unable to load app. please check your connection and try again“.

schon 10 mal den fire stick neu gestartet und immer wieder die selbe sauce 😵🥵😡🤬

Olaf
Olaf
8. Dezember, 2020 21:54
Reply to  Torsten Dewi

der neueste stick muss irgendeinen blocker drin haben. auch über die webseite tubitv.com lässt sich kein content abrufen oder die app downloaden.

Daniel Schneider
Daniel Schneider
8. Dezember, 2020 22:03

Bin bereit 5 € zu investieren.