24
Jun 2020

Die Invasion des Globalen

Themen: Neues |

Heute braucht ihr Geduld – während ich diese Zeilen schreibe, weiß ich weder genau, was ich eigentlich sagen will, noch in welche Richtung der Beitrag geht. Mir ist da nur was aufgefallen, das meine Synapsen hat feuern lassen. Und was raus will, muss raus.

Wir hören hier zu Hause beim Frühstück Radio Arabella – auch deshalb, weil unsere Alexa den Versuch, Radio 2day zu hören, immer mit "Okay, ich spiele Radio Teddy" torpediert. Und auf Radio Arabella wird bei den Nachrichten (wie es trendy ist) der übliche Ablauf umgekehrt: erst Lokales, dann Deutschland, dann die Welt.

Nun könnte man meinen, die Weltgeschehnisse seien deutlich relevanter als das Vorgehen in und um Trudering. Aber sind sie das wirklich?

Machen wir das ganz große Fass auf. Seit Jahren entsetzt und entgeistert uns Donald Trump mit seinem populistischen Unfug. Wie viele Stunden, Tage haben wir damit verbracht, uns über seine Drohgebärden aufzuregen, seine impotente Wut, seine offen zu Schau getragene Ignoranz.

Treten wir mal einen Schritt zurück. Was schert uns Trump? Schaut auf eure letzten vier Jahre und stellt konkret die Frage – hat der Wechsel im Weißen Haus 2016 irgendeine konkrete, fühl- oder messbare Auswirkung auf euer Leben gehabt? Auf meins nicht, soweit ich das überschauen kann – und das, obwohl ich vor zwei Jahren sogar in den USA Urlaub gemacht habe. Für uns als Deutsche, als Europäer, ist das Geschehen in Amerika im täglichen Leben vergleichsweise irrelevant. Und trotzdem ist es penetrant präsent.

Bei Obama war es nicht anders. Wir mögen ihn bewundert und beklatscht haben, aber wenn ich auflisten müsste, welche Wellen oder Spuren er in meinem Leben hinterlassen hat, bliebe das Papier leer. George W. Bush? 9/11, Irak-Krieg – alles schlimm, alles geradezu intim über die digitale Weltvernetzung wahrgenommen. Letztlich aber folgenlos für mich, meine Frau, meine Mutter, meinen Bruder.

Das Internet und die damit einhergehende Globalisierung haben näher rangeholt, was früher weit weg war. Konnte man vor 30 Jahren nur im Auslandsteil der Tageszeitung ein paar Zeilen über Unruhen in Hong Kong oder Waldbrände in Australien lesen, vielleicht noch zwei Minuten in der Tagesschau, so sind wir heute live dabei, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Es passiert praktisch nichts, was nicht auf Video aufgezeichnet wird, in Endlosschleifen durch die Nachrichten gepumpt wird. In der virtuellen Welt ist das Weiße Haus so nah wie das Münchner Rathaus. Und über das Weiße Haus bekomme ich mehr Nachrichten im Feed.

Aber das führt in meinen Augen zu einem Trugschluss, zu einer falschen Einschätzung der Relevanz von Nachrichten. Waldbrände in Australien sind schlimm natürlich – aber für mich ist faktisch wichtiger, ob es morgen in Trudering regnet. Weil es beeinflusst, ob ich mit dem Motorroller oder der Ubahn fahre. Wenn Trump wiedergewählt wird, ist das ein Desaster – aber der Bürgermeister von München entscheidet, ob wir vielleicht demnächst ein verpflichtendes Jahresticket für den MVV bekommen. DAS verlangt tatsächlich meine Meinung und mittelfristig mein Handeln.

Vielleicht ist die "local first, global second"-Strategie von Radio Arabella ein Hinweis auf vieles, was schief läuft. Die Nähe zum Weltgeschehen verstopft unser Gehirn, lässt uns ständig rotieren, besorgt sein, empören. Weil IMMER irgendwo eine Klimakatastrophe lauert oder ein Potentat seine Feinde niederschießen lässt. Die Welt ist zu groß und die Nachrichten zu sehr auf Drama fixiert, als dass wir jemals durchatmen könnten. Johnson hält gerade die Füße still? Schau mal, was Duterte macht. Orban scheint sich ein wenig gefangen zu haben? Du wirst nicht glauben, was Bolsonaro in Brasilien versucht.

Ich sage nicht, dass diese Dinge nicht wichtig sind und rein objektiv mehr Relevanz "on a global scale" besitzen als die Vorgänge im Speckgürtel von München. Aber WIR leben nicht "on a global scale". WIR sitzen im Speckgürtel von München, in Neukölln, in Flingern, in Remscheid und in Quickborn. Die Sphäre der Dinge, von denen wir hören und lesen, ist ungleich größer als die Sphäre der Dinge, die uns tatsächlich betrifft.

Und genau darin liegt das Problem: Wir haben früher die Tageszeitung gelesen, um informiert zu sein über das, was für uns relevant ist oder werden könnte. Die Nachrichten waren ein Fundament für unser Denken, unser Handeln, unser Wahlverhalten. Manchmal scheint mir, dass Nachrichten heute ein Selbstzweck sind. Wir laden uns auf mit Skandalen, Bildern, Schocks und Sensationen, die wir permanent kommentieren und die uns davon abhalten, zu denken, zu handeln.

Die Schicht des Lokalen in unserer Sphäre wird immer dünner, je massiver die sie umfassende Sphäre des Weltgeschehens gegen sie presst. Das alte Sprichwort hat sich umgedreht: wir sehen die Bäume vor lauter Wald nicht mehr. Mit der Besorgnis, wie amerikanische Cops mit schwarzen Bürgerrechtlern umgehen, nehmen wir uns die Zeit für die Frage, ob die alte Nachbarin von gegenüber jemanden hat, der für sie einkauft.

Es betrifft uns alle, mich sogar sehr schmerzhaft und deutlich: das Internet hat uns zu einem Volk von halbgebildeten Rundumdieuhr-Kommentatoren gemacht, die sich äußern zu Dingen, die sie nicht wirklich verstehen, und die das vernachlässigen, was wirklich Veränderung und Fortschritt bringen könnte. Auf Facebook einen flammenden Kommentar gegen Trump zu schreiben ist einen Furz wert gegen die Teilnahme an einer Kommunalwahl.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Menschen sich heimatlos fühlen oder seltsam unbehütet: die digitale Grenzenlosigkeit nimmt uns auch die Sicherheit, dass wir in einem konkreten Land leben, in einer konkreten Stadt, deren Systeme erstmal für uns da sind. Der "global citizen" ist ein Streuner.

Aber es ist so sexy, es bauchpinselt das Ego zu denken: Ich kenne mich in der Welt aus, ich bin am Puls der Zeit, ich weiß Bescheid – ich habe eine Meinung.

Natürlich ist das alles nicht schwarzweiß, natürlich interagieren lokale und globale Sphäre: think global, act local. Kauf keine Südfrüchte, die um den halben Erdball geflogen wurden. Fair Trade Kaffee. T-Shirts ohne Kinderarbeit. Dafür braucht man die Kenntnis der globalen Zusammenhänge. Aber das ist längst bekannt und kaum noch Bestandteil des täglichen Newsfeeds.

Was das bedeuten soll, was die Konsequenz daraus ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht, dass wir versuchen sollten, das Entfernte wieder weiter von uns zu schieben und das Nahe wieder mehr in unser Blickfeld zu holen. Weil die Beschäftigung mit der Ferne – wie beim Strahl einer Taschenlampe – immer mehr an Kraft verliert. Was wir erreichen können, können wir nicht auf dem Markusplatz erreichen, sondern auf dem Marienplatz.

Wie läse sich SPIEGEL online, wie sähe der Newsfeed von Facebook aus, wenn die Algorithmen darauf geeicht würden, dem User – wie Radio Arabella – erstmal das lokale, dann das nationale, dann das globale Geschehen zu präsentieren, letzteres komprimiert auf eine eine kompetente Zusammenfassung wie dereinst der "Auslandsteil" in der FAZ oder WELT? Wenn es nicht permanent darum ginge, was passiert, sondern was davon wichtig ist.

Ja ja, Kulturpessimist, old man yelling at clouds. Sicher. Aber es wollte raus. Und wie immer interessiert mich eure Meinung. Liege ich mit meiner Zwiebeltheorie der ungünstig verschobenen Sphären total daneben? Habe ich was übersehen?



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Bärbel
Bärbel
24. Juni, 2020 16:46

Diese Gedanken habe ich ähnlich auch schon seit einiger Zeit. Ich lande, wenn ich morgens im Netz nach Nachrichten suche auch meistens zuerst auf den lokalen Blättern.

Der tägliche Weltschmerz, der überall zu lesen ist, ist mir zu laut / immer da. Da vergisst man vor lauter Empörung, wie weit weg das eigentlich alles meistens ist und übersieht den eigenen Hinterhof.

DJ Doena
DJ Doena
24. Juni, 2020 16:53

Ne, is tatsächlich so. Liegt aber auch daran, dass Nachrichten inzwischen viel zu sehr den Fokus auf den Skandal haben. Man muss sich nur mal die Bilder der Tagesschau oder auch von ABC zum 9. November 1989 angucken, mit welcher Ruhe da von der Maueröffnung berichtet wird. Heute wäre jedes Detail davon eine einzelne Breaking News.

Die 24-Stunden-am-Tag-Nachrichtenkanäle haben ihr übriges dazu beigetragen.

Last edited 5 Monate zuvor by DJ Doena
Hans
Hans
24. Juni, 2020 17:51

ein wenig off-topic: Wenn du Alexa Radio 2day spielen lassen willst, die gute dich aber nie versteht, kannst du das über eine Routine in der Alexa App einstellen. Einfach eine für Alexa gut verständlichen Phrase wie "Alexa, spiele meinen Lieblingssender" nehmen, und dafür den Task "spiele Radio 2day" einstellen. Bei uns lässt "Alexa, chill!" den Chillout-Sender Costa del Mar starten 😉

Heino
Heino
24. Juni, 2020 19:13

Ich sehe das ähnlich. Die grösste Pest aller Nachrichtenportale, sind die "Breaking News", die einen pausenlos mit vermeintlich wichtigen Neuigkeiten bombardieren und dabei jeden noch so kleinen Furz zum Wirbelwind hochstilisieren.

Henning Heier
Henning Heier
24. Juni, 2020 20:19

das habe ich gerne gelesen.

PabloD
PabloD
24. Juni, 2020 20:25

9/11 und alles was daraus folgte, hat bei mir zumindest ein subjektives Genervtsein von den seitdem geltenden Security-Vorschriften an Flughäfen mit sich gebracht.
Und ohne den seit nun fast 20 Jahren andauernden Krieg der Kulturen/Religionen/Werte hätte es vermutlich auch keine Sorgensituationen um Bekannte bei Terroranschlägen gegeben. Zumindest nicht vor diesem Hintergrund. Und auch die hier vor Ort nach wie vor präsenten Bachmann-Kreisläufer sowie in großen Teilen die AfD würde es wohl dergestalt nicht geben. Einfach weil das konkrete Feindbild nicht da wäre.

Jetzt kann man natürlich trefflich darüber streiten, ob das alles einem einzelnen Mann im Weißen Haus zuzuschreiben ist, ob das einfach der Lauf der Geschichte ist oder wo hier generell das Huhn und das Ei zu suchen ist. Aber fest steht, dass diese hier für mich spürbaren Dinge in allererster Linie "dort drüben" ihren Ursprung haben.

Ergänzend dazu noch der Gedanke, dass ich durch die mediale Dauerberieselung und des vorherrschenden Bad-News-Overkills bei bestimmten Meldungen mittlerweile komplett abgestumpft bin und sie höchstens noch achselzuckend zur Kenntnis nehme. Gleichzeitig versuche ich andere Meldungen in Vogelsstrauß-Manier gar nicht erst wahrzunehmen und klicke bei entsprechenden Teasern gleich weg oder scrolle weiter.

Last edited 5 Monate zuvor by PabloD
Dietmar
24. Juni, 2020 20:51

Ich bin absolut platt und habe deshalb nicht vollständig gelesen; hole ich garantiert noch nach. Aber auf die Frage, inwieweit mich weltpolitisches Geschehen persönlich betroffen hat, kann ich antworten (ich hoffe, das habe ich noch nicht erzählt, kann aber durchaus sein):

Ich hatte in meinem Betrieb Flüchtlings-Kinder im Unterricht, den ich kostenlos gab. Betriebswirtschaftlich ist das nicht klug. Und es hat mir Bedrohungen aus der rechten Szene, die ich sehr ernst genommen habe, eingebracht.

Als ich 2018 in eine Grundschule abgeordnet war, hat ein Vater versucht, seine Tochter ins Ausland zu entführen, als sie mit 12 sozusagen interessant für den Heiratsmarkt wurde. Dieser Versuch fand während meines Förderunterrichts statt und wurde nur dadurch verhindert, dass ich mich buchstäblich schützend vor sie stellte, als die beiden Männer sie mitnehmen wollten und die Schulleiterin sich unglaublich mutig, energisch und umsichtig den Männern entgegen stellte.

Ebenso werde ich nicht vergessen, dass ein traumatisiertes Mädchen, 7 Jahre ist sie da gewesen, erzählen musste, dass sie, als sie sich während der Flucht umdrehte, sah, wie ihre Mutter von einer Granate zerfetzt wurde.

Das sind Ergebnisse international politischen Geschehens. Andere, ältere Geschichten hätte ich auch noch, aber das sieht so aus wie: "Kommt rein, Kinder: Opa erzählt vom Krieg!" oder so.

[Oh, die neue Bearbeitungsmöglichkeit gefällt mir ja sehr!]

Last edited 4 Monate zuvor by Dietmar
Hossa
Hossa
25. Juni, 2020 01:23

Auch wenn der Beitrag viel wahres hat, denke ich doch dass der Gedanke, Trump hätte weniger direkten Einfluss auf deine Lebensrealität als der Münchner Stadtrat nur für die unmittelbare Zukunft korrekt ist.
Man nehme als Beispiel nur den Rückzug aus dem Pariser Abkommen. Dessen Folgen sind natürlich unsichtbar – bis alles zu spät ist. Denn den Klimawandel, den gesellschaftlichen Wandel, Rassismus oder Terrorismus (die natürlich alle je nach Herkunft, Alter und Wohnort zwischen viel und keinen direkten Einfluss haben können) muss man auf einem globalen Level betrachten und entsprechend global handeln und denken.

Dietmar
25. Juni, 2020 05:41

Was wir alle spüren oder noch spüren werden:

https://www.youtube.com/watch?v=tlhZ9SL90X8

Sovran76
Sovran76
25. Juni, 2020 07:09

Dazu nur ein einziges Wort: Danke.

Na gut, ein paar mehr noch: Das, was du da anmerkst, macht auch gar nicht so wenige Menschen krank. Ich hab in meinem Leben mindestens einen Menschen kennengelernt, der unter dem Dauerfeuer meist schlechter Nachrichten krank geworden ist. Angststörungen verbreiten sich auch pandemisch in den letzten Jahren. Bei dieser jungen Frau endete es darin, dass sie letztlich Angst vor allem hatte. Vor wirklich allem.

Ich hatte auch mal eine (also eine Angststörung – wobei, ja, auch eine junge Frau), eine spezifischere, konnte mich aber auch nur durch eine zeitweise vollständige Flucht vor Nachrichtensendungen damals noch retten. Sonst wäre das alles wie eine Welle über mir zusammengeschlagen. Keine Minute mehr Ruhe, das Gehirn kreist nur noch um die Probleme der ganzen Welt.

Glücklich, wem es da gelingt zu filtern. Auch glücklich, wer sich vollständig ins Lokale/Regionale zurückziehen kann. Die weniger Glücklichen enden in dauernden Ängsten oder in Verschwörungstheorien, die auch nichts anderes sind als dicke Kokons für Ängste.

Ich will hier nicht dem Eskapismus das Wort reden. Aber ja: Was Trump mal wieder sagt und ob in Australien was brennt, ist uns erstmal ziemlich egal – und darf uns auch egal sein, ohne dass das ein menschlicher Makel wäre.

Last edited 5 Monate zuvor by Sovran76
Dietmar
28. Juni, 2020 04:36
Reply to  Sovran76

Weil die Frage ja war, ob wir persönlich betroffen sind, möchte ich wieder mit einer persönlichen Erfahrung antworten: Jetzt, wo sie bei klarem Bewusstsein ihrem Lebensende entgegensieht, spricht meine Mutter immer häufiger davon, wie schlimm es auf der Welt ist. Anstatt sich zu freuen, dass wir uns um sie kümmern und versuchen, so viel wie möglich bei ihr zu sein, sorgt sie sich um globale Fragen. Zusätzlich zu den Erinnerungen ihrer harten Schicksalsschläge belastet sie das sichtbar.

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos
25. Juni, 2020 10:53

Zumindest Fratzenbuch pusht bei mir häufiger lokale Zeitungsartikel rein – das funktioniert also halbwegs wie hier gewünscht, aber ansonsten gebe ich dir Recht.

Matts
Matts
27. Juni, 2020 14:51

Ich finde auch, dass du in diesem Post eine Menge Wahres sagst.
Wer weiss, vielleicht hat es auch ein bisschen mit dem Reiz des Exotischen zu tun: Es ist aufregender, weil es weg ist. Und über die großen internationalen News, die jeder gehört hat, können wir dann auch besser mit unseren Freunden vom anderen Ende der Welt diskutieren – die wir auch nur dank der Globalisierung und Technologie haben.
Ein Art Feedback-Loop, und sobald wir einmal damit angefüttert wurden, es es schwer, wieder aufzuören.

Andreas
Andreas
29. Juni, 2020 15:35

"We see to much and feel to Little" sagte einst Charles Spencer Chaplin. Und es ist tatsächlich so: die Dauerempörung ist der Treibstoff, aus dem die Medien ihren Platz an der Sonne beziehen. Und wir saugen diesen Stoff auf, voller Begeisterung. Ich bemerke auch im Lokaljournalismus immer stärker die Lust an der großen Empörung, dem Skandal. Den es, gerade im ländlichen Raum, nunmal nicht (so häufig) gibt. Aber der Redakteur ist nunmal darauf geeicht, der Leser erwartet, dass neben Trumps Ausfällen auch der Dorfbürgermeister irgendwas fieses getan hat – weil es in der "großen Welt" auch so ist.

Also ja: Deine Ansicht ist nicht falsch. Diese Dauerwut, die Empörungswelle macht uns als Leser / Hörer kaputt. Denn wir sind nicht fähig, so etwas tage- und wochenlang zu erleben, ohne dabei unseren Wertekompass und unser Weltbild (wie prophetisch) anzupassen. Auf den Klowänden des Internets, genannt Facebook, sieht man das sehr schön. Und gruselt sich…

Last edited 4 Monate zuvor by Andreas