Mit Saugrobotern verhält es sich wie mit Navis, Facebook, Smartphones und Tablets: fand ich scheiße und unnötig, bis ich einen/eins hatte. Das ist der Fluch einer Meinung ohne Erfahrung. Ich kann damit leben. Muss ja niemand auf mich hören.

Ich war also immer der Meinung, dass Saugroboter keinesfalls den Durchlauf mit einem einfachen Sauger/Wischer ersetzen können. Hinzu kommt, dass der Preisunterschied jeden Vorzug des Roboters auf lange Zeit konterkariert: einen manuell zu bedienenden Sauger bekommt man für 99 Euro, für einen guten Saugroboter muss man 300 bis 500 Euro rechnen. Selbst wenn ich unterstelle, dass ich damit bei einer eventuellen Putzfrau Geld spare, dauert es sehr lange, bis sich diese Investition amortisiert.

In unserer Baden-Badener Wohnung war das Thema auch hinfällig, denn große Türabsätze machten einen Roboter-Einsatz praktisch unmöglich.

Nun ist unsere neue Wohnung in München vor fünf Jahren altersgerecht gebaut worden – breite Türen, große Dusche, keine Absätze in den Räumen. Außerdem alles Parkett und Fliesen (nicht Kacheln – learn the difference!). Genau genommen also das perfekte Revier für einen Saugroboter.

Hinzu kam natürlich Corona. Nach den ersten zwei Einsätzen musste unsere neue Putzfrau Ende Februar bereits eine Auszeit nehmen. Die LvA und ich arbeiten nicht Vollzeit, um auch noch selber die Wohnung zu schrubben. Das hat nicht mal was mit Arroganz oder Geiz zu tun – man muss Geld auch wieder in den Kreislauf zurück bringen, das man verdient. Dienstleister wollen auch leben.

Also schaute ich mir diesen Test des SPIEGEL an und bestellte einfach den Gesamtsieger. Man muss ja nicht immer eine riesen Geschichte daraus machen.

Der Lefant entpuppte sich als ziemliches Standard-Gerät, das bei der ersten Blind-Fahrt durch unsere Wohnung (initiiert per Fernbedienung) einen ordentlichen Job machte. Mit 279 Euro fand ich den auch nicht überbezahlt.

Allein – die App ließ sich nicht mit dem Internet verbinden. Die Firewall meines Telekom-Routers, die ärgerlicherweise nicht justierbar ist, verweigerte dem Chinesen aus Sicherheitsgründen den Kontakt mit der Heimat. Das ist ja auch eines der wirklichen Ärgernisse vieler dieser Smart Home-Produkte: die müssen völlig grundlos Daten an ausländische Server senden. Ich könnte damit leben – wenn es denn problemlos funktioniert. Und in diesem Fall funktionierte es nicht. Ich recherchierte ein paar Workarounds (z.B. den Sauger über mein Handy-Netz laufen zu lassen), aber das schien mir Sinn und Zweck der Sache zu widersprechen. Es geht um Komfort.

Klar läuft der Lefant auch ohne die zugehörige App – er hat ja eine Fernbedienung. Aber letztlich beherbergt die App alle Bonusfunktionen, auf die ich nicht verzichten möchte, vor allem die Kartographierung der Wohnung. Über sie kann man dem Sauger einzelne Räume und sogar Bereiche zuweisen und seinen Fortschritt verfolgen.

Ich schickte den Lefant nach einer Woche frustriert zurück und machte nun keine Kompromisse mehr: mit dem Roborock S6 holten wir uns den aktuellen Bestseller in dem Segment ins Haus, auch wenn er gleich wieder 200 Euro teurer war.

Zuerst einmal verwirrten mich ein paar augenfällige Nachteile im Vergleich zum Lefant: der Roborock hat nur eine rotierende Bürste, wo der Lefant zwei hat. Der Lefant bringt eine spezielle Bürstenrolle für Haushalte mit vielen Tierhaaren mit. Die Container für Wasser und Staub sind beim Lefant größer und eine Fernbedienung bringt der Roborock erst gar nicht mit – App oder nix. Eine PDF-Anleitung, wenigstens online? Fehlanzeige.

Zumindest das Thema PDF-Anleitung konnte ich lösen, in dem ich direkt bei der Firma eine digitale Version anforderte. Unnötiger Aufwand, aber bitteschön.

Auch beim Roborock hatte ich zuerst Probleme, ihn über meinen Speedport-Router anzuschließen. Das ging so weit, dass ich mich einer Facebook-Gruppe anschloss, um Lösungsvorschläge zu bekommen. Es stellte sich heraus, dass mein Router die App für den Roborock nicht mag, die generische Smart Home-App des Herstellers, die den Saugroboter ebenfalls steuern kann, aber problemlos durchwinkt.

Beim ersten Durchlauf durch die Zimmer merkte man Unterschiede zum Lefant: während der Roborock weniger Probleme mit kleinen Höhenunterschieden hat (Füße von Stühlen, Querstreben in Bodenhöhe), konnte der Lefant auch unter unserem alten Sofa saugen, weil er die Stoffummantelung kurzerhand ignorierte und einfach drunter fuhr. Der Roborock nimmt den Stoffvorhang als Hindernis wahr und umfährt das Sofa komplett. Das ist allerdings ein temporäres Problem, da wir das Sofa demnächst durch meinen flammneuen, supergeilen und angemessen fetten Fernsehsessel ersetzen.

Der Roborock läuft also seither. Das Gerät ist jede Woche mindestens einmal in Betrieb, meistens für die komplette Wohnung und zwei Durchläufe: erst saugen, dann wischen. Unsere Wohnung hat der Roborock sauber kartographiert (ich habe einige Räume wg. Privatsphäre anonymisiert):

Der Splatter unten rechts hängt übrigens damit zusammen, dass wir in der Küche spiegelnde Fußleisten haben, die das Kartographierungssystem überfordern. Im Einsatz macht das allerdings keinen Unterschied.

Und was ist nun mein Urteil nach zwei Monaten und ca. zehn Reinigungs-Touren? Überraschenderweise – so lala. Oder um es mit Joschka Fischer zu sagen:

"I’m not convinced."

Der Roborock macht alles, was er soll, einiges sogar besser, als ich dachte. Aber die Umstellung auf einen Saugroboter erfordert entweder Kompromisse oder doch wieder heftigen Eigeneinsatz, der ja eigentlich vermieden werden sollte.

Da ist zuerst einmal die Vorbereitung. Es macht nicht viel Sinn, den Roborock einfach los zu schicken, denn bei uns gibt es bodenlange Vorhänge, Vasen auf dem Parkett und hölzerne Fußmatten. Die räumen wir alle weg, damit der Sauger überhaupt eine komplette Reinigung vornehmen kann. Das ist schon ein ziemlicher Aufwand in der ganzen Wohnung. Man muss außerdem sicher stellen, dass die Türen in einem Winkel stehen, dass der Sauger an beiden Seiten drum herum kommt. Nachschauen, dass keine Kabel sich in den Rollen oder der Bürste verfangen können, ist hilfreich.

Wir brauchen also ca. 10 Minuten, um die Wohnung "saugroboterfertig" zu bekommen. Dann braucht der Roborock geschlagene 90 Minuten, um die Wohnung zu saugen. Und nochmal 90 Minuten für den Wischvorgang. Insgesamt also mehr als drei Stunden, in denen wir die Wohnung nicht vollständig nutzen können.

Man darf sich auch nicht der Illusion hingeben, die Wischfunktion könnte tatsächlich eine Reinigung mit Mop und Seifenwasser ersetzen: das ist bestenfalls eine feuchte Tändelei, die keinen echten Fleck beseitigt und nur eine gewisse Hygiene verspricht.

Zum Vergleich: wenn ich – als alter Zivi – die Wohnung komplett wische und sauge, brauche ich dafür keine Möbel verstellen und schaffe das in einer halben Stunde.

Die Reinigungsvorgänge laufen auch mitnichten wartungsfrei. Spätestens nach der Hälfte der Strecke muss der Roborock pausiert werden, um den Filter zu leeren – bei uns sind das 97 Prozent Katzenhaare, die in den Müll gehen. Der Wassertank hält ebenfalls nur ca. 40 Quadratmeter, den muss man zeitnah nachfüllen. Und wenn man dann noch den Sauger auf hoher Stufe saugen lässt, muss der Roborock mittendrin an die Ladestation – was er bei 20 Prozent Restenergie automatisch macht, selbst wenn er nur noch drei Quadratmeter zu putzen hat.

Ähnlich wie bei einer luxuriösen Kaffeemaschine (Filter, Trester, Bohnen, Wasser, Kalk)  muss man auch beim Roborock ständig irgendwas machen: Wasserbehälter nachfüllen, Wischlappen waschen, Hepa-Filter spülen, Sensoren reinigen. Das Gerät kann halt die Wohnung sauber machen – aber nicht sich selbst.

Wir werden uns sicher anpassen und wenn mal alle neuen Möbel stehen, werden die Bodenbereiche dauerhaft so frei wie möglich gestaltet, damit der Roborock freie Bahn hat. Aber es ist schon absurd: eigentlich sollte sich das Gerät doch UNS anpassen.

Damit haben wir letztlich drei Probleme identifiziert, die in den nächsten Jahren angegangen werden müssen: Akkuleistung, Geschwindigkeit und Aufnahmekapazität. Beim Marktführer und Bestseller hatte ich erwartet, dass wir da weiter wären.

Der Fairness halber muss man allerdings eingestehen, dass die Saugroboter in der Tat ständig verbessert werden und schon das gerade vorgestellte Modell S7 deutlich effizienter arbeiten soll. Es kommt aber wohl nicht nach Deutschland.

Ebenfalls nicht unterschlagen darf ich, dass das Update der Firmware und der App tatsächliche Vorteile und neue Funktionen bringt, auch für ältere Geräte: so wurde kürzlich die lang ersehnte Etagenkennung nachgerüstet, die es erlaubt, auch mehrere Stockwerke zu kartographieren. Für uns nutzlos, aber für Hausbesitzer ein Segen.

Wo wir bei der Software sind: hier ist auch noch massiv Luft nach oben. So habe ich einen sehr rudimentären Skill installiert, der es mir erlaubt, den Saugroboter mit dem Kommando "Alexa, starte die Orion" auf Tour zu schicken (ja, wir haben unseren Saugroboter Orion getauft). Aber das war es dann leider auch schon. Ich kann dem Roborock über die Sprachsteuerung weder Zonen noch einzelne Räume zuweisen – ich kann ihn nicht mal anhalten. Das ist vergleichsweise wertlos. Ein Gimmick. Es gibt wohl Möglichkeiten, sich einen Skill individuell zu konfigurieren, aber dazu braucht es eine Expertise, die mir abgeht.

Drollig finde ich, dass man gerade auf dem chinesischen Markt Hunderte von Skins für den Roborock kaufen kann, um ihn optisch aufzupeppen;

Ich suche noch nach einer hoch aufgelösten Draufsicht der Orion.

Nun klingt das alles recht negativ und ich hatte doch versprochen, mein Urteil sei "so lala". Wozu sollte man sich für fast 500 Euro ein Gerät anschaffen, dem man eine Viertelstunde vorarbeiten muss, damit es in drei Stunden eine Arbeit halbgar erledigt, für die man selber eine halbe Stunde gebraucht hätte?

Die Antwort ist banal: weil Wohnung putzen scheiße ist und niemand es gerne macht. Trotz aller Defizite hat es etwas Befriedigendes, dem Saugroboter dabei zu zu sehen, wie ER die Arbeit macht. Science Fiction ist es sowieso. Los, elektrischer Knecht, mühe dich an Betten und Schränken, unter Kommoden und Sofas!

Hinzu kommt, dass man bei zwei Katzen wirklich erst durch den Roboter merkt, wie viel Haare die abwerfen. Wenn man nach einem Saugvorgang den Staubbehälter leert, ist man dankbar, dass diese Massen in den Müll wandern – auch wenn man sie vorher nicht gesehen hat. Der Saugi vermittelt ein konkretes Gefühl, dass man sauberer lebt.

Es ist der Komfort, der den Reiz ausmacht – nicht die tatsächliche Arbeitserleichterung. Ich behaupte, dass NIEMAND einen Saugroboter bräuchte, wenn er den Nutzen rein an den Fakten festmacht. Das hier ist ein Wohlstandsgerät, eine App-gesteuerte Bequemlichkeit, "die man sich gönnt".

Oder schließe ich damit nur wieder unangemessen von mir auf andere? Wie sieht das bei euch aus? Wollt ihr einen, habt ihr keinen?

P.S.: Ich hatte ja gehofft, dass die Katzen sich an den Roborock gewöhnen und sich dann von ihm wie auf einer Sänfte durch die Wohnung fahren lassen. Aber außer einer anfänglichen Abneigung unseres Katers gegen dieses…. dieses…. Ding wird der Saugroboter weitgehend ignoriert. Die sind einfach zu chill.



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Jim
Jim
19. Mai, 2020 13:15

"Gesantsieger" wäre mir als "Gesamtsieger" lieber

Jim
Jim
19. Mai, 2020 13:26
Reply to  Torsten Dewi

Okay 🙂

Heino
Heino
19. Mai, 2020 20:30

Wir haben auch seit etwa 6 Monaten so ein Ding. Ich habe mich auch immer dagegen gesperrt, aber meine Partnerin wollte einen und hat ihn kostenlos für einen Produkttest abgestaubt (Pun intended). Ich muss dazu sagen, dass es bei uns wirklich heftig staubt dank zweier Baustellen auf beiden Seiten des Hauses. Du hast recht, man könnte noch etliches an dem Ding verbessern, aber für unsere Zwecke ist das Gerät völlig ausreichend. Wir lassen in 1/Woche durch jeden Raum saugen, die Küche auch öfter. Ebenso halten wir es mit dem Wischen. Und das bringt durchaus was, seitdem haben wir deutlich weniger Staub in der Bude.

Und unserer heisst Rohuwabohu:-)

Comicfreak
Comicfreak
19. Mai, 2020 20:47

Ich will auch sowas, aber das muss warten bis nächstes Jahr.
Dieses Jahr stehen finanziell noch ein paar heftige Baustellen an, aber zum Glück geht es nur noch um Geld, nicht mehr um Nerven

frater mosses von Lobdenberg
19. Mai, 2020 21:22

Du hast da in gewohnt eloquenter Manier so ziemlich alle Gründe genannt, weshalb ich hier immer mal wieder mit der Anschaffung eines Saugpucks liebäugele und mich dann dagegen entscheide, nur einer fehlt verständlicherweise: Es gibt hier zwei Hündinnen, deren eine letzten August als völlig unsichere Scheidungswaise aus einem ziemlich dysfunktionalen Haushalt zu uns kam. Inzwischen greift sie nicht mehr unprovoziert andere Vierbeiner an (den Gemeindekater ausgenommen, allerdings aus Gründen), hat aber offenbar immer noch tiefsitzende Ängste. Eine davon betrifft jede Form von Hausputz – Saugen, Wischen, Mülleimer leeren. Da käme so ein autonomer Sauger eher nicht so gut an, denke ich.
Die Idee mit dem Orion-Skin bringt mich jetzt aber schon wieder zum Grübeln … 😉

Moepinat0r
Moepinat0r
20. Mai, 2020 14:37

Dauert zwar ein bisschen, aber die gewöhnen sich dran. Unsere zwei Tölen kommen auch aus dem Heim und haben am Anfang zwar etwas gekläfft, sich aber jetzt gut an den Roomba gewöhnt. Nur die eine greift ihn ab und zu an, weil sie ihn für Spielzeug hält. Viel bedenklicher halte ich die ganzen smarten Funktionen der neueren Roboter und anderer smart Home Geräte. Ich bin zwar auch sehr Technik begeistert und arbeite in der Branche, aber die ganzen Mikrophone, Sensoren und Kameras, die wer weiß was an wer weiß wohin schicken, sind mir dann doch wieder zu suspekt.

frater mosses von Lobdenberg
20. Mai, 2020 14:57
Reply to  Moepinat0r

Letzteres ist auch noch so ein Ding, weswegen hier jeder unnötige Kontaktversuch derartigen Geräts nach draußen strikt unterbunden wird. $ROBOT kann ja gern kartieren, aber die Daten bleiben hier. Die Gemahlin hat einen Saugpuck im Büro (Geschäftsführung, häusliche und Palliativ-Pflege), da ist das schon wg. DSGVO kritisch.

Aber Du bringst mich da auf was: In besagtem Büro kamen die Rentnerinnen ganz gut damit klar. Hmm.

Dietmar
20. Mai, 2020 08:47

Als ich meinen Betrieb hatte, hatte ich darüber mal nachgedacht. Aber selbst durchzusaugen war dann doch eben nicht so wahnsinnig zeitaufwendig bei der relativ kleinen Grundfläche. In unserem alten Haus sind die Roboter wegen der Schwellen nicht praktikabel.

Ein Gegner bin ich von den Mährobotern: Meine Schwägerin hilft in der Tierhilfe und da kommen ständig schwer verletzte Igel, dann häufig Jungtiere, rein, weil die nicht fliehen und die Roboter sie nicht erkennen.

SvenBr.
SvenBr.
20. Mai, 2020 14:34

Unsere "Agathe" (auch ein S6) ist seit Mitte März bei uns und saugt täglich. Gerade jetzt in der Pollenzeit ist es wirklich großartig, nicht immer selber jeden Tag zum Staubsauger zu greifen. Insbesondere auf dem dunklen Laminat im Obergeschoss ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Natürlich kommt sie nicht in jede Ecke, aber ansonsten haben wir recht wenig Gegenstände auf dem Boden stehen. Die Stühle werden soweit auseinandergeschoben, damit sie durchkommt und gut ist.
Ich möchte sie nach diesen 2 Monaten nicht mehr missen und mit dem letzten Update kam auch endlich die Möglichkeit dazu, das OG auch als Karte zu speichern und "No-Go-Zonen" u.ä. einzubauen – bei einem puzzlebegeisterten Kind Gold wert.

Maxiplus
Maxiplus
20. Mai, 2020 14:41

Kann mich Deinem Fazit weitestgehend anschliessen. Ich hasse nur Vorhänge aufhängen noch mehr als Staubsaugen. Hab mir damals vor Ewigkeiten beim Aldi aus Neugier einen Billig-Roboter ohne jede KI geholt, der einfach Random in der kleinen Wohnung rumgefahren ist – hat aber zu meinem Erstaunen gut funktioniert und ist den Erwartungen gerecht geworden. Für die neue, grössere Wohnung hab ich mir vor zwei Jahren gleich das teure Roomba-Topmodel gegönnt und auch dieses erfüllt seinen Zweck erwartungsgemäss und erspart mir weitestgehend den lästigen Durchgang mit dem Staubsauger. Das grösste Manko ist in der Tat die Vorbereitung – ich könnte das Gerät problemlos von der Arbeit aus starten, aber weiss genau, dass es sich trotz aller Hightech entweder in einem unsauber verlegten Computerkabel oder losen Badezimmerteppich verfangen wird. Allerdings nichts, was sich nicht in Zukunft mit noch besserer Sensortechnik und KI vermeiden liesse.

Martin Däniken
Martin Däniken
25. Mai, 2020 11:56

Also ich fand eine Überlegung sehr interessant.
Das man überlegt wieviel einem eine Arbeitstunde wert ist, wenn man selbst arbeitet also so richtig fürs eigene Geld und ob man diese Geld lieber für eine Putzkraft ausgeben würde damit man mehr Freizeit oder was auch immer hat…
Ok man bezahlt z.B 40€ pro Stunde in der Woche oder mehr und Sozialabgaben damit es sauber ist(wie doppelsinnig,grins ).
Man verdient aber mehr als die Putzkraft,kann es sich leisten und hat eine Stunde Freiheit.
Bei einem Roboter hat man keine Sozialabgaben und keine schlechtes Gewissen, wenn man dann faul im Sessel hockt…

Es gibt aber einen Knackpunkt…das Gelände vorzubereiten und jenachdem wer das macht, fällt "ihr" auf was man noch verbessern könnte,einrichtungstechnisch!
Und wie man die Möbel "mal eben" umarrangieren könnte?!
Oder sonstige" Verbesserungen"!

Und dann hat doch keine Ruhe…

Joris
Joris
26. Mai, 2020 09:26

Ich habe mir zum Cyber monday eine Billigversion für 120 Euro geschossen, die unsere 75qm Wohnung ohne Ärger reinigt. Man muss ihn zwar immer jedes Zimmer setzen, wegen der hohen Schwellen, aber das war schon eine Anschaffung die ich definitiv nicht bereue.