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Jan 2020

FFF White Nights 2020 (1): The Beast, Code 8, Deathcember, Jojo Rabbit, Blood Quantum

Themen: FF White Nights 2020, Neues |

The Beast

Südkorea 2019. Regie: Lee Jung-Ho. Darsteller: Lee Sung-Min, Yoo Jae-Myung, Jeon Hye-Jin, Daniel Choi, Kim Ho-Jung, An Si-Ha, Lee Sang-Hee

Offizielle Synopsis: Zwei gegensätzliche Detectives werden auf einen brutalen Mädchenmörder angesetzt: Wer den Fall löst, wird befördert. Entsprechend stellen Jeong Han-Soo und Han Min-Tae ihre Rivalität über alles. Jeder Ermittlungserfolg dient der eigenen Profilierung und der Demütigung des Gegners. Oft zu vorschnell – es wird sich zeigen, dass neben einem psychopathischen Serienkiller mehrere Mafiaclans involviert sind. Immer weiter verfangen sich die Cops in ihren immer öfter die Grenzen der Legalität überschreitenden Methoden. Besonders Jeong wird die Bekanntschaft mit einer Ex-Inhaftierten in den Abgrund reißen.

Kritik: Aus Korea kommen ja üblicherweise Neon/Nacht-Filme mit gelackter Action in einem von Technologie besoffenen und kriminellen Gangs bevölkerten Seoul. THE BEAST geht die Sache anders an – die Handlung spielt im nahe gelegenen Incheon, einer deutlich graueren Hafenstadt an der Nordwestküste. Verbrechen hat hier keinen Glamour, nach dem Überleben ist die zweite Maxime auf allen Seiten des Gesetzes, irgendwie ein etwas größerer Fisch im sehr überfüllten Teich zu werden. Dass Jeong Han-Soo und Han Min-Tae mal Freunde und Partner waren, wird in dem Augenblick irrelevant, als es für beide um die Beförderung geht – denn an der hängt auch die Frage, in wie weit sie ihren unterschiedlichen Definitionen von Gerechtigkeit weiter anhängen können.

Ihr merkt schon, das ist kein hochoktaniger Reißer, sondern der Niedergang für zwei Cops in der Sackgasse. THE BEAST gelingt es dabei sehr gut, die moralischen Verfehlungen besonders von Jeong nachvollziehbar zu machen – sein Weg in die Hölle ist im wahrsten Sinne des Wortes mit guten Absichten gepflastert. Und dennoch bleibt der Abstand gewahrt, immer wieder stellen wir uns die Frage, wem eigentlich unsere Sympathien gelten sollen? Und es ist diese unruhige Balance, die uns auch über 130 manchmal etwas zu lange Minuten bei der Stange hält.

Inszenatorisch ist das sehr solide, mit ein paar harten "raids", etwas Gore und schmerzhaft realistischen Prügeleien. Aber wie gesagt: Die Verpackung ist nicht Sinn und Zweck von THE BEAST, hier geht es ums Innenleben. Wer generell ein Fan von Korean Crime ist, wird gut bedient. Wer dem Genre nur was abgewinnen kann, wenn Pyro- und Fight-Feuerwerke abgebrannt werden, der sollte Abstand halten.

Übrigens das Remake eines französischen Films, den ich nicht kenne.

Fazit: Starkes, hässliches und komplexes Crime Drama über die Unmöglichkeit, in einer korrupten Welt moralisch sauber zu bleiben. 7 von 10 Punkten.

Der Nowak: "Solider koreanischer Cop-Thriller, der als Gegenentwurf zur typisch gelackten Korea-Action kaputte Charaktere an kaputte Orte (mental als auch geographisch) schickt. Hätte ne Straffung verkraften können."

Der Philipp: "Solider Streifen, aber nichts, besonderes."


Code 8

Kanada 2019. Regie: Jeff Chan. Darsteller: Robbie, Amell, Stephen Amell,  Kari Matchett, Laysla De Oliveira, Sung Kang, Greg Bryk, Alex Mallari Jr., Aaron Abrams

Offizielle Synopsis: Lincoln City in der nahen Zukunft. Menschen mit übernatürlichen Kräften sind keine Seltenheit. Statt aber als Superhelden gefeiert zu werden, leben die meisten in Armut und werden von der Bevölkerung diskriminiert. Der junge Connor, der für seine schwer kranke Mutter dringend an Geld kommen muss, gerät auf die schiefe Bahn, als er sich mit dem Drogenboss Marcus einlässt. Schon bald rückt er ins Visier einer ultrabrutalen Spezialeinheit, die eigens für die Jagd auf Menschen wie ihn eingesetzt wird.

Kritik: Ahhh, da freut sich das Geek-Herz. Green Arrow in eine krachenden SF-Movie über Leute mit Superkräften. Roboter-Cops! Das ist die Sorte Film, von der es auf dem notorisch Science Fiction-scheuen FFF einfach zu wenige gibt. Explosion statt Introspektion! Remmidemmi statt Relevanz! Wumms statt Werte!

Wenn es denn mal so einfach wäre. Eigentlich bringt CODE 8 alles mit, um sich in eine Reihe mit FREAKS zu stellen oder DISTRICT 9 oder AUTÓMATA oder OSIRIS CHILD: er hat solide Stars, ausreichend Schauwerte, und genügend Budget, um die Ideen des Drehbuchs angemessen umzusetzen.

Und damit sind wir auch schon beim Drehbuch – denn da hakt’s. CODE 8 ist schlicht kein Science Fiction-Film, sondern ein nur mäßig verkleidetes Crime Drama. Ersetze Superkräfte durch kriminelle Fähigkeiten (Safe knacken, Fluchtwagen fahren), ersetze Drohnen durch Helikopter, Roboter-Cops durch SWAT-Teams – NICHTS würde sich ändern. Wenn DERRICK eine Laserwaffe gehabt hätte statt einer Dienstpistole – wäre es dann eine SF-Serie gewesen?

Das ist dann auch schnell das Problem, an dem CODE 8 die gesamte (durchaus straffe) Laufzeit leidet: er macht nichts aus seinen futuristischen Elementen, sie bleiben schmückendes Beiwerk, um die Fans der Amell-Cousins zu ködern, die bei einem reinen Krimi vielleicht abgewunken hätte. Und der Plot um den jungen Kleinkriminellen, der zur Rettung seiner kranken Mutter bei einem großen Coup einsteigt, ist zwar nicht wirklich schlecht, aber eben tausendmal gesehen.

Auffällig ist übrigens, dass die Amell-Cousins sehr stark darauf achten, selbst als Gangster immer moralisch sauber zu bleiben. Wenn deine Stars auch deine Produzenten sind, dürfen sie halt immer die Helden spielen, so sehr das dem Plot auch die Möglichkeiten nimmt, echte Konflikte zu bauen.

Fazit: Gefällige B-Ware für Netflix-Allesgucker, deren Science Fiction-Elemente komplett angetackert wirken und die den Film nur marginal aufwerten. Hätte mehr Bumms vertragen können. 6 von 10 Punkten.

Der Nowak: "Likeability und Charisma der Amell-Cousins hieven einen Krimi, dessen phantastische Elemente arg aufgesetzt sind, auf annehmbares Niveau."

Der Philipp: "Positiv: bemüht sich zu erklären, warum Leute mit Superkräften unterdrückt werden können. Negativ: Macht nichts daraus."


Deathcember

Deutschland 2019. Regie: Annika Marx, Dominic Saxl, Florian Frerichs, Steve De Roover, Ruggero Deodato, Réné Frechette, Trent Haaga, Ama Lea, Sang-woo Lee, John Lynch, Andreas Marschall, Lucky McKee, Chelsea Peters, Jason A. Rostovsky, Vivienne Vaughn, Sam Wineman, Lazar Bodroza, Sonia Escolano, Isaac Ezban, Sadrac González-Perellón, Jürgen Kling, R. Zachary Shildwachter, Milan Todorovic, Michael Varrati. Darsteller: Daisy Ashford, Helen Babić, Brianna Barnes, Jonathan Bedard, Joseph Bellerose, Blake Borders, Detlef Bothe, AJ Bowen, Sean Bridgers, Rodney Charles, Barbara Crampton, Patrick Dewayne, Jean Drolet, Sam Eidson, Ryan Fisher, Gianni Franco, Verónica García, Isabelle Giroux, Richard Glover u.a.

Offizielle Synopsis: Abwechslungsreicher und origineller als DEATHCEMBER geht dabei kaum: Hinter den filmischen Adventskalendertürchen lauern amoklaufende Turboshopper und marodierende Weihnachtsmänner, melancholische Western und dystopische Zukunftsvisionen, dem Tod geweihte Stummfilmbucklige und vergewaltigende Knetpriester sowie bleihaltige Tarantino- und hämoglobingetränkte Giallo-Hommagen.

Kritik: Nein, ich werde nicht alle 26 Episoden besprechen – ich konnte mich ja beim Nachspann kaum noch an die meisten erinnern. Das hier ist so eine Art Ludovico-Therapie für Freunde und Gegner des festiven Horrors: Santa mit Axt! BAMM! Kinder-Vergewaltigung in Knetgummi! BAMM! Lesben-Spiele, Finger ab! BAMM! Fuß absägen! BAMM! Cops umlegen! BAMM! BAMM! BAMM!

Es addiert sich aber zu nix. Kurzfilme sind eine sehr spezifische Kunstform, die nur wenige Autoren und Regisseure perfekt beherrschen. Und von denen hat hier keiner mitgemacht. Mit Mühe könnte ich zwei, drei Miniaturen herausheben (wie den Beitrag von Trent Haaga oder die Episode mit Barbara Crampton), aber größtenteils ist das eine unterbudgetierte Szenensammlung, die oft keine Geschichte, fast immer aber keine plausible Pointe hat. Mal kann man anerkennend nicken, dann kratzt man sich Kopf – eine Episode machte mich sogar rechtschaffen wütend – und ich werde im Kino nicht leicht wütend. Aber egal, wie die emotionale Reaktion ausfällt: nach vier oder fünf Minuten ist es eh rum. NEXT!

Warum trotzdem 5 von 10 Punkten? Weil Anthologien den Vorteil der Kurzweiligkeit auf ihrer Seite haben. Diese 145 Minuten fühlten sich erheblich kürzer an als die 130 Minuten von THE BEAST.

Ein explizites Lob möchte ich Andreas Marschall aussprechen, dessen Stil und Motive so prägnant sind, dass ich seine Episode nach exakt drei Sekunden identifizieren konnte. Kann man dem Mann nicht mal ein anständiges Budget für einen aufwändigeren Spielfilm zukommen lassen?

Fazit: Überladene, überlange Anthologie, die sich manchmal geschmacklich verstolpert und mehr Hirn als Herz hätte brauchen könen. Selbst die wenigen Highlights sind "gut" im Sinne von "weniger schlecht". 5 von 10 Punkten.

Der Nowak: "Wenn von einer 26-Kurzfilme-Compilation nur 8 positiv auffallen, beweist das mehrerlei – Kurzfilmdramaturgie ist eine Kunst, die nicht viele beherrschen, das thematische Konzept war wohl deutlich zu eng (der fünfte Killer-Santa macht einem dann doch zu schaffen) und, vor allem, 26 5-Minuten-Filme am Stück sind zuviel."

Der Philipp: "Schwankt zwischen ok und schwach bis ärgerlich."


Jojo Rabbit

USA 2019. Regie: Taika Waititi. Darsteller: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Taika Waititi, Rebel Wilson, Alfie Allen, Scarlett Johansson, Sam Rockwell

Offizielle Synopsis: Der 10-jährige Jojo wünscht sich nichts sehnlicher als in die Hitlerjugend einzutreten und das Deutsche Vaterland vor der „jüdischen Verschwörung“ zu schützen. Lichtblick an seiner Seite ist sein bester Freund Adolf Hitler, oder vielmehr sein fiktiver, nur in seiner Fantasie existierender bester Freund. Aber das muss erst mal reichen in diesen schweren Zeiten, mit seinem Vater an irgendeiner Front und seiner Mutter Rosie allein zu Hause. Doch dann macht Jojo eine brisante Entdeckung, die alles verändert und ihn mit seinen tiefsten Überzeugungen konfrontiert.

Kritik: Nach PROFESSOR AND THE MADMAN und HOTEL MUMBAI im letzten Jahr bestätigt sich mal wieder – das FFF ist dann am Besten, wenn es jeden Anspruch an das Genre aufgibt und einfach Mainstream-Ware zeigt, die auch regulär in die Kinos kommt. Was das letztlich über das Festival oder den Zustand des Genre-Kinos aussagt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ideal ist das nicht.

JOJO RABBIT ist ein filmisches Wunderwerk, ein Zauberstück, Kino als Kunst und Kommerz, ein einträchtiges Beisammensein von Lachen und Weinen. Wie Waititi von albernem Slapstick in tiefe Betroffenheit wechselt, ohne den Handlungsrahmen oder die Figuren zu überfordern, zeigt eine meisterliche Beherrschung des Mediums. Die Welt des kleinen Johannes ist bewusst artifiziell, "Falkenheim" das Universum eines Kindes, dem fast zu allem der Kontext fehlt – und das sich die Lücken füllt, wie es eben kann. Es ist die brutale Überschneidung von Johannes' Vorstellung und der grausamen Wirklichkeit, aus der JOJO RABBIT seine fast märchenhafte Kraft zieht.

Immer wenn man denkt, der Film würde in gezuckerte Sentimentalität abdriften, tritt er einem wie mit Gestapo-Stiefeln zwischen die Beine, stellt die Kraft des Traums in Frage, die Macht der Illusion. Es gibt eine Szene, eine einfach, plötzliche, stille Szene, bei der im Kino kein Auge trocken blieb – meins bleibt es nicht einmal, während ich das hier schreibe.

Was JOJO RABBIT zu mehr als einem großen Film über die dunkle Zeit macht, ist seine unvergleichliche Fähigkeit, Eltern UND Kinder abzuholen, dem Schrecken ein versöhnliches, aber kein verfälschendes Ende zu geben. Gerade in der Verweigerung einer dokumentarischen Realität kann dieser Film mehr über das Leben im Dritten Reich lehren als jeder DER UNTERGANG.

Das ist hier das Meisterstück vom Regisseur nicht von THOR: RAGNAROK, sondern von HUNT FOR THE WILDERPEOPLE. Waititi ist einer der ganz Großen.

Und nebenbei ist JOJO RABBIT wieder einmal der frustrierende Beweis, dass es oft genug den Blick des Außenstehenden braucht, um schmerzhafte historische Zeiten in einen erklärenden und erträglichen Kontext zu setzen.

Fazit: Ein zugleich rasend komisches und herzzerreißendes Meisterwerk, angefüllt mit Szenen, die den Zuschauer noch tagelang verfolgen werden. Gehört als Nachfolger der BLECHTROMMEL in jeden Schulunterricht. Die wenigen minimalen Fehltritte rechtfertigen keinen Abzug: 10 von 10 Punkten.

Der Nowak: "Film des Jahres, des Jahrzehnts! Taiki Waititi beherrscht wie kein anderer die Kunst, einer brüllend komischen Szene einen brutalen Schlag in die Magengrube folgen zu lassen. In jeder Beziehung ein Meisterwerk."

Der Philipp: "Trifft sehr genau den richtigen Ton."


Blood Quantum

Kanada 2019. Regie: Jeff Barnaby. Darsteller: Elle-Máijá Tailfeathers, Kawenna’Here, Devery Jacobs, Michael Greyeyes, Brandon Oakes, William Belleau, Gary Farmer

Offizielle Synopsis: Im kanadischen Red-River-Reservat liegt einiges im Argen: Fälle von häuslicher Gewalt nehmen in beunruhigendem Ausmaß zu und totes Getier erwacht überraschend zu neuem Leben. Dann beginnt die Apokalypse, und wir blenden sechs Monate nach vorn. Die indianischen Ureinwohner sind die einzigen Menschen, die gegen das Virus immun sind, das mittlerweile fast die gesamte Weltbevölkerung in geifernde Untote verwandelt hat. Täglich müssen sie nun entscheiden, wen sie in die relative Sicherheit ihrer kleinen Festung lassen. Doch wie so oft lauert selbst hinter den Fassaden der vertrautesten Freunde Gefahr. Es dauert nicht lange, bis sich drinnen und draußen die Bestien ihre Bahn brechen und ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt.

Kritik: Zombiefilme sind mittlerweile Brot und Butter des Festivals – es geht nicht ohne, man stellt sich als Zuschauer entsprechend drauf ein. Manche sind richtig schlecht, ein großer Teil tummelt sich im Low Budget-Mittelfeld, nur wenige Ausreißer können tatsächlich überzeugen.

BLOOD QUANTUM bringt durchaus einiges auf der Haben-Seite mit: die realistische Darstellung des Indianer-Lebens in den 80er Jahren ist angenehm entfernt vom üblichen Figurenkabinett solcher Filme, der Beginn mit Zombie-Fischen und Hunden ist angenehm beunruhigend. Die Spannungsschraube wird solide angezogen – und dann bricht der Film und springt sechs Monate voran. Aus der Geschichte über den Ausbruch der Zombie-Seuche wird ein postapokalyptischer Survival-Streifen, der zuerst einmal jeden Vorwärtstrieb ausbremst. Nun hocken die Überlebenden also in einer Art Fort und erwehren sich der allgegenwärtigen Zombies. Es wird statisch.

Natürlich wird spätestens jetzt deutlich, dass es sich um eine Metapher handelt – die Indianer sind immun gegen den Zombie-Virus: "Red means you’re dead, white means they bite". Das Bleichgesicht bringt den Tod. Aber sehr viel wird aus diesem eigentlich interessanten Ansatz leider nicht gemacht.

Gegen Ende nimmt BLOOD QUANTUM dann doch noch mal Fahrt auf, auch wenn man das Gefühl nicht los wird, das die Macher keine wirklich Idee für ein Finale hatten und nur irgendwie die Kiste zu machen wollen. So kommen die wichtigsten Protagonisten zwar davon, aber Plan, Hoffnung oder gar Lösung sind nicht in Sicht.

Aufgrund seiner naturalistischen Machart addiert sich als das vielleicht nicht zu einem neuen Höhepunkt des Genres, aber zu brauchbarem Festival-Futter.

Mehr interessant als gut.

Fazit: WALKING DEAD bei den Ureinwohnern. Bleichgesicht bringt den Tod. Frisches Setting und solide Inszenierung für sattsam bekannter Abläufe. 6 von 10 Punkten.

Der Nowak: "Zombies im Indianerreservat. Schwer metaphorisch und gesellschaftskritisch, aber auch solide spannend mit einer Fuhre old-school-Gore."

Der Philipp: "Schade, dass ein bisschen Idiot Plot wohl sein musste, sonst eine interessante Variation des Themas"



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Christian Siegel
13. Januar, 2020 10:29

Deathcember sah ich etwas positiver (dass bei uns die zweigeteilte Fassung gezeigt wurde, mag geholfen haben; mich würde aber echt interessieren, welches Segment dich auf die Palme gebracht hat), aber volle Zustimmung bei Jojo Rabbit. Mit dem ist Taika Waititi ein zeitloses Meisterwerk geglückt, dass echt raschestmöglich zum Pflichtprogramm in Schulen werden sollte.

Zum Rest kann ich (je nach deiner Kritik leider/zum Glück) noch nichts sagen.

Christian Siegel
14. Januar, 2020 09:35
Reply to  Torsten Dewi

Ok, das kann ich nachvollziehen. Scheint definitiv das umstrittenste Segment zu sein. Ich fands mutig; ist auch so ziemlich das einzige, dass mir länger in Erinnerung geblieben ist. Harter Tobak.

Rudi Ratlos
Rudi Ratlos
13. Januar, 2020 12:32

Mh, wieder ein sehr durchwachsenes Angebot. Der Koreaner klingt spannend, Jojo wird im regulären Programm mitgenommen, da brauch ich nicht den Premium-Festivalpreis zahlen.

boogiepop
boogiepop
13. Januar, 2020 13:37

Robbie und Stephen Amell sind Cousins, keine Brüder.

Kleine Frage zu Jojo Rabbit: Ist Rebel Wilson denn erträglich? Wenn sie irgendwo mitspielt, bin ich immer etwas vorsichtig.

Jake
Jake
13. Januar, 2020 13:52
Reply to  boogiepop

Ist Rebel Wilson denn erträglich? Wenn sie irgendwo mitspielt, bin ich immer etwas vorsichtig.

Hast Du "Cats" gesehen? Wenn nicht, guck ihn Dir an. Danach bist Du schmerzfrei, was Rebel Wilson betrifft…

boogiepop
boogiepop
14. Januar, 2020 13:25
Reply to  Jake

Ich habe Cats natürlich nicht gesehen. Ich gucke ja gerne Horrorfilme aber das war mir dann doch zu krass.
Dafür habe ich aber alle 3 Teile Pitch Perfect gesehen und da war sie doch eher nervig als lustig und sicher das schauspielerisch schwächste Mitglied des Ensembles (sogar vor Anna Kendrick).

Dr. Acula
13. Januar, 2020 13:59
Reply to  boogiepop

"Robbie und Stephen Amell sind Cousins, keine Brüder".

Ja, mein Fehler, nachts um halb zwei, als ich die paar Sätze geschrieben habe, war ich nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Ich müsste es wissen, hab ja beide schon getroffen 😛

Dr. Acula
13. Januar, 2020 13:59
Reply to  Dr. Acula

Ah, und Rebel Wilson ist echt lustig in Jojo…

Matts
Matts
14. Januar, 2020 13:24

Leider keine White Nights für mich in diesem Jahr. Aber immerhin kommt Jojo Rabbit ja auch regulär ins Kino. Nach dem Wortvogel-Review steigt die Vorfreude definitiv noch an.

Jake
Jake
5. Februar, 2020 16:17

Bezugnehmend auf Deine "Jojo Rabbit"-Kritik auch von meiner Seite volle Zustimmung. Damit ist Waititi ein cineastisches Bravourstück gelungen.

Es gibt eine Szene, eine einfach, plötzliche, stille Szene, bei der im Kino kein Auge trocken blieb – meins bleibt es nicht einmal, während ich das hier schreibe.

Was für eine meisterhaft inszenierte Szene! Trifft einen völlig unvorbereitet und reißt dem Zuschauer förmlich den Boden unter den Füßen weg. Ergreifend, erschütternd, herzbewegend.