Aus der Abteilung „wird nicht passieren, sollte aber“

Der Versuch von STAR TREK DISCOVERY, mit dem zweiten Captain der Enterprise (nach Robert T. April, vor James T. Kirk) und der Hinzunahme von Spock etwas Fan-Bauchpinselei zu betreiben, war gleichzeitig erfolglos und erfolgreich: zwar wurde die zweite Staffel dadurch etwas bunter und abwechslungsreicher, aber gerade im direkten Kontrast zeigten sich die Schwächen von DISCO (Schiff und Crew) noch einmal umso deutlicher. Michael Burnham, das ist „besorgter Dackelblick und ständiges Zaudern“, Christopher Pike hingegen ist „schelmisches Zwinkern und mutiges Vorangehen“. Die Discovery ist uns nach zwei Staffeln immer noch nicht vertraut, wir kennen nicht mal die Namen der kompletten Brückenbesatzung. Die Enterprise hingegen, auch in dieser etwas modernisierten Fassung, ist uns vertraut wie ein alter Pantoffel.

Nicht jeder mag das so extrem wie ich sehen, aber DISCO fehlt der „spirit“ von Star Trek, die Begeisterung des „to boldly go“. Pike und seine Enterprise haben bewiesen, dass dieser Spirit durchaus noch präsent ist – man hat nur vergessen, ihn in das Konzept und die Besatzung von DISCO einzbauen.

Kein Wunder, dass sich nach zwei mauen Staffeln STAR TREK DISCOVERY unter vielen Fans ein Konsens breit macht: eine komplette Staffel STAR TREK ENTERPRISE: PIKE wäre besser als eine weitere Staffel STAR TREK DISCOVERY. Und siehe, das Ende der zweite Staffel machte ja durchaus beides möglich: Spock wird auf die Enterprise unter dem Kommando von Pike versetzt und die Discovery wird weit in die Zukunft geschleudert. DAS war die Weggabelung, an der Paramount, CBS und die Produzenten der Serie ihren Fehler hätten eingestehen und das Ruder hätten herumreißen können.

Sie haben es nicht getan – die dritte Staffel DISCO ist abgedreht und sieht wahrlich nicht so aus, als hätte man aus den Fehlern gelernt. Das ist ein VOYAGER-Update.

Ich weiß nicht, was Paramount/CBS davon abgehalten hat, PIKE eine Chance zu geben. Ich weiß auch nicht, ob Paramount sich nur die Option offen hält, PIKE zu einem späteren Zeitpunkt in Produktion zu geben. Gut möglich, dass man aktuell nur deshalb die Füße still hält, weil man der dritten Staffel DISCO und der Miniserie PICARD nicht die Aufmerksamkeit stehlen will.

Was ich aber sagen kann, ist folgendes: STAR TREK ENTERPRISE: PIKE ist möglich. Mehr noch: STAR TREK ENTERPRISE: PIKE ist einfach. Weil eigentlich schon alles da ist, was gebraucht wird.

Dazu muss man wissen, dass bereits zwei STAR TREK SHORT TREKS als Anheizer für die dritte Staffel DISCO veröffentlicht wurden. Und als wollte den Fans einen Karotte vor die Nase halten, spielen beide teilweise auf der Enterprise und im Umfeld von Pike.

„Q and A“ ist dabei mehr ein Kammerspiel zwischen Spock und Nummer Eins, der mysteriösen Ersten Offizierin von Pike (die im Original-Pilotfilm STAR TREK: THE CAGE von Majel Roddenberry gespielt wurde). Nett, aber nicht umwerfend.

„The trouble with Edward“ hingegen ist ein echter Knaller, eine zwar auf 12 Minuten kondensierte, aber dennoch vollständig ausformulierte Episode, die ein weiteres Crew-Mitglied der Enterprise einführt – Rosa Salazar (ALITA) als Captain Lynne Lucero. Und es gibt Tribbles. TRIBBLES!

Nun ist „The trouble with Edward“ für sich genommen schon ein schönes „proof of concept“, dass eine neue Star Trek-Serie im klassischen Umfeld nicht nur möglich, sondern auch höchst unterhaltsam ist – ganz ohne den weltensprengenden Ballast und die aufgeblasenen persönlichen Dramen von DISCOVERY. Die Mini-Episode ist auch der Beweis, dass Star Trek nicht schon wieder neu erfunden werden muss. It ain’t broke – don’t fix it. Ein bisschen neue Farbe und etwas mehr Tempo reichen völlig aus.

Ich gehe noch einen Schritt weiter. Eine der besten Gründe, STAR TREK ENTERPRISE: PIKE aus den feuchten Fanträumen zu holen, ist die Tatsache, dass man bereits alle notwendige Vorarbeit geleistet hat – auf inhaltlicher wie auf technischer Ebene.

Fangen wir mit dem Konzept an – das schreibt sich selbst. Wir WISSEN ja alles über das Schiff, wir wissen viel über Pike, über Spock. Wir kennen den Auftrag der Enterprise: eine 5 Jahres-Mission. Wir kennen die Aliens dieses Universums, die Klingonen und die Romulaner. Es ist Platz für Harry Mudd und die Frage, was eigentlich aus Robert T. April wurde, dem ersten Captain. Wir könnten einen jungen Kirk von der Akademie treffen, den Wechsel von Dr. Boyce auf Dr. McCoy.

Es ist ein Konzept, das man nicht groß erklären muss, das den Fans genug Spielplatz bietet und das Neueinsteiger nicht überfordert. Keine elend langen Arcs über irgendwelche Bürgerkriege und politische Ränkespiele – einfach „engage“.

Der Hauptschauplatz dafür ist gesetzt, bekannt und beliebt:

Siehe, dank DISCO haben wir schon die „neue“ Enterprise NCC-1701. Die VFX-Experten von Paramount müssen nicht bei null anfangen, sondern nur den richtigen Ordner auf der Festplatte rüber kopieren.

Auch das zweite „key visual“ jeder Star Trek-Serie muss nicht teuer neu entwickelt werden – willkommen auf der Brücke der Enterprise:

Meine Meinung? Modern genug, um im Vergleich mit aktuellen Serien bestehen zu können, aber klassisch genug, um Alt-Trekker zu begeistern.

Und dann die Hauptfiguren und ihre Darsteller. Immer ein neuralgischer Punkt. Hier kann man viel versauen, hier hat man bei DISCO viel versaut. STAR TREK ENTERPRISE: PIKE hat dieses Problem nicht – wir kennen unsere Helden und die Schauspieler bereits, sie haben sich mehr als bewährt.

Starring Anson Mount as „Captain Christopher Pike“:

Also starring Ethan Peck as „Ensign Spock“:

With Rebecca Romijn as „Number One“:

And Rosa Salazar as „Commander Lynne Lucero“:

Damit haben wir den Schiffsdoktor noch gar nicht besetzt – und ich meine, bei den Durchsagen aus dem Maschinenraum eine schottische Ingenieurin gehört zu haben…

Das ist ein spannender, kluger Cast, den ich vom Start weg sympathischer finde als die Nasen von der Discovery. Classic Trek, aber mit einem höheren Frauenanteil.

Konzept und Cast haben wir also quasi im Sack. Nun ist eine aufwändige Space Opera aber sehr teuer zu produzieren – DISCOVERY kostet unfassbare acht Millionen Dollar pro Episode. Wie soll man das für gerade nach der mauen Rezeption von DISCO rechtfertigen bzw. amortisieren?

Braucht man gar nicht. „The trouble with Edward“ hat schon gezeigt, dass eine klassische Star Trek-Serie wie TOS oder TNG sich wieder auf ihre Stärken besinnen und einen Großteil der Folgen auf das Schiff beschränken kann. Die Action muss weder so episch noch so aufwändig sein wie in DISCO. Weil das nie der Kern-Appeal von Star Trek war. It’s the scripts, dummies!

Wenn man STAR TREK ENTERPRISE: PIKE also im Stil von TOS und TNG produzieren würde, könnte man massiv davon profitieren, dass sehr viele der Sets bereits existieren, weil sie für die Enterprise-Szenen in DISCO gebaut wurden oder von dort angepasst werden können. Ein kleiner Rundgang gefällig durch das, was wir allein in den ersten beiden SHORT TREKS aus dem PIKE-Universum bereits sehen konnten?

Die Brücke:

Der Transporter-Raum:

Ein Besprechungs-Raum:

Mehrere Gänge, Türen und Abzweigungen für die klassischen walk and talks.

Föderations-Immobilien:

Fehlt eigentlich nur noch ein privates Quartier der Mannschaft, die Sick Bay und vielleicht noch ein Dock mit einem Shuttle – fettich.

Auch bei den Kostümen ist die Vorabeit – ich möchte fast sagen vorbildlich – geleistet: Alle Hauptdarsteller haben bereits den Kleiderschrank voll und das Design ist fehlerfrei:

Viel „heavy lifting“ wird ja auch heutzutage von der CGI erledigt. Da kann PIKE ebenfalls auf die Leistungen von DISCO zurückgreifen. Planeten hat man sicher genug auf der Festplatte, und ein paar schöne Modelle gab es in den SHORT TREK schon zu sehen:

Die Turbolifte wurden diesmal auch digital generiert:

Das alles fügt sich zu einem Bild zusammen – zu einem Bild einer praktisch halbfertig vorliegenden Serie mit erprobtem Konzept, Cast und günstiger Zweitverwertung existierender Sets, Kostüme und Effekte.

Und Tribbles!

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr drängt sich mir die Idee auf, dass das alles kein Zufall sein kann, dass Paramount/CBS nie und nimmer so viel Geld in einen Teil einer Franchise stecken würde, den sie nicht zu bedienen gedenken. Vielleicht ist STAR TREK ENTERPRISE: PIKE also gar nicht ein Korn, das nur vom blinden Paramount-Huhn nicht gefunden wird – sondern der nächste Trek-Ableger, der heimlich und doch direkt vor unseren Augen entwickelt wird.

Alles andere wäre dumm. Einfach dumm.

Oder sehe das nur ich so? Würdet ihr euch lieber weiter durch das trostlose DISCOVERY quälen und auf Ableger wie SECTION 31 warten, oder wäre STAR TREK ENTERPRISE: PIKE auch für euch „der heiße Scheiß“?!



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DietmarWortvogelChristian Siegeljimmy1138Nummer Neun Recent comment authors
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Gerrit
Gerrit

Immer mal wieder in disco reingezappt, nie das Gefühl gehabt, „muss ich mal ganz gucken“ – meine Holde hat’s getan, aber auch nicht begeistert. Hingegen Orville, das kann man mehrere Male gucken, entdeckt dauernd was Neues, das fühlt sich nie wie Arbeit an. Fazit: disco meh, St: Pike-make it so. PS Vielleicht sollten Fans einfach mal machen, um den Schlipsträgern die Marktforschung zu erleichtern…

Oibert
Oibert

Bitte nicht! Ich will einfach keine Prequels mehr. Das wurde mit STD schon komplett verkackt und noch eine Serie mehr macht die ganze Timeline höchstens noch schlimmer

Dietmar

Naja, ich sehe das so: Das ist ein Universum. Da passiert viel und es kann immer etwas erzählt werden. Solange man den Charakteren treu bleibt und nicht die Geschichte komplett umschreibt, ist alles okay.

Teleprompter
Teleprompter

Im Prinzip alles richtig und eine gute Idee, vor allem weil der Cast ja offenbar bei den Fans ankam, aber die Grenze zwischen „wollen wir unbedingt sehen“ und „nicht noch mehr davon“ kann sehr schmal sein, fragt mal die neuen Star-Wars-Macher. Und die „guten Drehbücher“ werden der Knackpunkt sein, mit dem früher bewährten Drittelmix aus “ Anomalie / Alien (= Mensch mit komischer Nase) / persönliches Drama der Woche“ ohne große Verbindung wird man niemand mehr hinter der PS4 hervorlocken. Einen „Ark“, irgendein übergreifendes Element erwartet der geneigte Streamer, das wird ja den Trailern folgend auch bei Picard so sein. Sollte halt nur und anders als bei Disco etwas Sinn ergeben.

Tom
Tom

Ich gebe dir in allen Punkten recht, aber „Miniserie Picard“ scheint nicht richtig zu sein:

https://trekmovie.com/2019/02/04/patrick-stewart-says-star-trek-picard-series-is-set-up-to-run-three-seasons/

Dietmar

Würde ich sofort gucken, sieht toll aus. Junior hat DISCO ja gesehen und findet es angemessen doof. Seine Eltern haben es umschifft *badummtschsch* Aber hier bin ich sicher, wir würden und versammeln und gemeinsam gucken. Es sieht einfach alles toll aus. Auch die Uniformen! Die sind nicht mehr so schlafanzugig.

Harry
Harry

STAR TREK ENTERPRISE: PIKE
Das ist eine gute Idee!! Ich dachte auch am Anfang das so was kommt.

Michael Burnham, das ist „besorgter Dackelblick und ständiges Zaudern“. 🙂 🙂
Besser hätte es man nicht ausdrücken können und ehrlich gesagt geht mir das von den teilweise schlechten Drehbüchern und Dialoge am meisten auf den Sack.
Die Frage wo ich mir dann immer stelle ist: Sonequa Martin-Green kann die nicht besser Schauspielern oder liegt es an der Regie?

stefan
stefan

Die war schon bei TWD nicht besonders gut.

Ansonsten: 1. ST:Pike 2. Section 31 3. Disco.

DJ Doena
DJ Doena

DISCO oder – wie es viele Nicht-Fans nennen – STD habe ich in der zweiten Staffel aufgegeben. Die erste war schon furchtbar und als sich in der zweiten mit den roten Engeln nichts besserte, hab ich einfach aufgehört zu gucken.

Nummer Neun

Inhaltlich ist das total sinnvoll. Man hat ein funktionierendes Konzept, ein schon bestehendes Setting und eine Optik und auch die wichtigsten Figuren aus dem Cast schon an der Hand. Die Frage ist, wie es mit Discovery weiter geht nach der dritten Staffel. Wenn es das war, wäre ja durchaus Platz für ein Star Trek: Pike.

Ich persönlich finde Discovery ja nicht so schlecht, man kann es halt einfach unterhaltsam weggucken und wird nicht durch irgendwelchen Tiefgang „belästigt“. Ob man da allerdings Star Trek drauf schreiben muss, sei mal dahin gestellt. Bei aller berechtigten, inhaltlichen Kritik: Die Serie funktioniert ja trotzdem, im Sinne von: Sie macht Geld, Netflix sei Dank. Ob Netflix irgendeine Ausstiegs-Möglichkeit hat? Man weiß es nicht. Und trotz aller Kritik: In den Auswertungen, die ich für Deutschland gesehen habe, gehört die Serie meistens zu den Top-Shows auf Netflix. Weil sie mit dem Namen einfach die Masse erreicht.

Dietmar

Und trotz aller Kritik: In den Auswertungen, die ich für Deutschland gesehen habe, gehört die Serie meistens zu den Top-Shows auf Netflix. Weil sie mit dem Namen einfach die Masse erreicht.

Nicht um Dir zu widersprechen: Ich verstehe das nicht. Mir ist der Name, die Franchise oder was auch immer komplett egal, wenn das Produkt nicht gefällt. Beispielsweise bin ich ein großer „Stirb langsam“-Fan. Aber der fünfte ist eine derartige Grütze, dass er mir die Lust auf den sechsten vergällt hat. Star Wars? Ich war dabei. Dann kam „Episode 1“ und es ist Schluss mit lustig. Den siebten habe ich wegen Ford und dem Anschluss an den Ursprung gesehen, über acht nur Kritiken gelesen und gesehen und deshalb keinerlei Interesse daran.

Ich will sagen, dass es wirklich solch eine große Menge Hard-Core-Fans, die alles der Franchise gucken und dadurch amortisieren, gibt und dazu dann die, die aus Interesse dabei bleiben, finde ich erstaunlich und unverständlich. Für mich.

jimmy1138
jimmy1138

Discovery Staffel drei hört sich mMn mehr nach Andromeda an. Bei Voyager stand ja die Reise nach Hause im Mittelpunkt – war man nicht sehr klar in der letzten Staffel, daß man eben nicht mehr zurück in die Vergangenheit kann?
Zur Pike Serie: Eher nein. Da gibt’s dann wieder Quereleien um den Kanon und wie das alles mit TOS zusammenpaßt. Teile der Fans unter Garantie stören, wie Spock dargestellt wird – egal, wie er dargestellt wird.
Den Spirit von TOS zu treffen ist mMn heutzutage unmöglich. TOS ist mMn Western im Westall. Nicht umsonst spricht der Eingangstext von „Space the final frontier“ (wo „frontier“ ein Begriff aus dem Wilden Westen ist), die Phaser als wascheche Knarren (während die in TNG mehr wie Fernbedienungen aussahen), das Geschehen dauernd am Rande der Föderations-Zivilisation mit Kirk als Sheriff, Marshal oder Kavallerieoffizier. Einige der Schauspieler kamen ja auch aus dem Western-Genre – das ist aber heute ein Schatten von damals.
Daß schon TNG wesentlich anders war (v.a. ein weniger militärisch anmutendes Schiff) konnte man mit der inzwischen vergangenen Zeit wegargumentieren. Bei ST:Pike hätte man diesen Luxus nicht.
Section 31 braucht keiner und die Serie wird wohl auch nicht kommen. Erst einmal heißt es abwarten, was bei Picard rausgekommen ist.

PS: Zur Darstellung der Turbolifte: Ist die Enterprise neuerdings ein Tardis? Raumschiffe, Schiffe, Flugzeuge. U-Boote werden üblicherweise so gebaut, daß möglichst wenig Platz verbraucht wird. Herkömmliche Sci_Fi Schiffe sind ja schon verschwenderisch, aber das ist eine andere Kategorie…

Dietmar

Gute Argumentation!

Aber Star Trek ist ja nicht nur angelehnt an Western-Mythen, wie Du richtig darstellst, sondern behandelt auch, wie gute Science Fiction meistens, aktuelle Fragestellungen. Ich kann mir also „Star Trek: Pike“ beispielsweise als Auseinandersetzung mit den immerwährenden globalen Konflikten und der Rolle der USA darin vorstellen. Das würde die militaristische Seite von TOS betonen bzw. würde, weil Pike vor Kirk handelt, auch im Kanon darstellbar sein.

Mir würde es gefallen, wenn Star Trek wieder relevante Themen behandeln würde, anstatt bonbonbunte und weitgehend inhaltsleere, dabei aber unübersichtliche und inkohärente Space-Soap-Opera (so, wie es mir von meinem Sohn berichtet wird, denn ich sehe das ja nicht) zu sein oder wie „Voyager“ religiös schwafelnd. „Pike“ würde da funktionieren, meine ich.

Christian Siegel

Die verbraten echt über 100 Millionen Dollar für den Scheiß? Was man damit – allein im Film- und Fernsehbereich – an (potentiell) wesentlich besseren Dingen anstellen könnte.

Mich hat die Leuchtbrücke ja nicht wirklich überzeugt, davon abgesehen bin ich aber voll und ganz bei dir. Andererseits lege ich im Gegensatz zu dir schon auf Kontinuität wert (es ist für mich einfach ein Zeichen des Respekts), insofern ist es vielleicht doch besser, die machen mit DISCO weiter; die Serie ist zwar scheiße und wird wohl auch scheiße bleiben, aber ansonsten können die dort wenigstens nichts ruinieren.