Es kommt immer wieder mal vor, dass ich im Radio Beiträge höre, die mich so wütend machen, dass ich ins Lenkrad meines Wagens beißen möchte. Auf Deutschlandradio ist das oft der Fall, wenn Kommentare aus aktuellen Zeitungen zum Tagesgeschehen vorgelesen werden oder wenn ein Kommentator direkt für den DLF schreibt. Was so manche Lokalgröße da an Dummfug faselt, geht nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Am 12.1. habe ich einen Beitrag des Chefredakteurs der Schweriner Volkszeitung mit anhören müssen, den zu analysieren sich lohnt.

Seid stark, jetzt wird’s schmerzhaft.

Wir hätten es wissen müssen! Datenschützer warnen seit jeher davor, dass wir mit jedem Klick im Internet Spuren hinterlassen, die „dunklen Mächten“ ermöglichen, uns bis in die intimste Sphäre auszuforschen.

Echt jetzt? Was ist passiert? Welche meiner Intimsphären wurde ausgeforscht?

Nun war beim aktuellen Datenklau diese „dunkle Macht“ ein hessisches Bübchen. Nur gut, dass niemand gleich wieder russische Trolle verdächtigt hatte!

Also keine dunklen Mächte. Im Gegenteil: der voreilige Verweis auf dunkle Mächte (siehe Julian Reichelt) wäre… voreilig gewesen. Hätten wir also NICHT „wissen müssen“. Vor allem aber: es wurden Handy-Nummern und Email-Adressen veröffentlicht, Chat-Protokolle. Nach aktuellem Stand: null Zugriff auf „intimste Sphären“.

Doch die Leichtigkeit, mit der es dem Schüler gelang, die gesamte Politik zu desavouieren, macht fassungslos.

Niemand wurde desavouiert. Ein einschlägig bekannter Hacker-Jüngling hat im Netz streunende Informationen abgegriffen. Nicht mehr, nicht weniger.

Der Brite George Orwell hatte schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinem Roman „1984“ eine Gesellschaft ersonnen, in der jeder Mensch unter vollständiger Überwachung staatlicher Behörden stünde: „Der große Bruder sieht dich!“ (Big Brother is watching you!) nannte Orwell den Propaganda-Slogan dieser Gesellschaft. In der DDR ließ Stasi-Chef Erich Mielke seine Truppe hart daran arbeiten, Orwells Fiktion Realität werden zu lassen. Angesichts heutiger technischer Möglichkeiten würde Mielke wohl erblassen.

Klar, wer über 50 ist, muss bei allem, was ihm technisch latent bedrohlich vorkommt, Orwell erwähnen. Und die Stasi. Dabei haben sowohl Orwell als auch Mielke eben NICHT die Vorlage geliefert: bei ihnen war die Überwachung staatlich, kontrolliert, gewollt und gewählt. Die Gefahr terroristischer Datenlecks von unten war darin nicht vorgesehen und der Verweis macht deshalb überhaupt keinen Sinn.

Insbesondere angesichts der Sorglosigkeit vieler Menschen, die in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken weit mehr von sich preisgeben, als Spitzel je herausbekommen hätten. Und auch Orwell selbst hätte wohl nie gedacht, wie real sein Menetekel werden könnte.

Hier erwähnt der Autor selbst, wie hanebüchen sein Vergleich ist – was hat die spionierende Stasi mit der bedenklichen freiwilligen Daten-FKK zu tun?

Da die aktuelle Daten-Sammelwut und die resultierende Gefahr von Hackern und Großunternehmen ausgeht, hätte George Orwell sich wohl primär gefragt, wie er mit seiner Dystopie so sehr daneben liegen konnte. Nicht der Staat überwacht uns und macht uns gläsern – wir tun das begeistert selbst. Ist das nicht viel erschütternder?

Das Bemerkenswerteste daran: Trotz des inzwischen ja kollektiven „Stasi-Wissens“ und neuzeitlicher Erfahrungen etwa mit NSA-Ausspäh-Algorithmen geben sich viele Menschen immer noch gelassen: Man habe ja nichts zu verbergen, heißt es.

Das ist auch so. Bis heute bleiben Politik und Presse den Beweis schuldig, dass eine halbwegs kontrollierte Freigabe privater Daten Nachteile bringt, die die Vorteile auch nur annähernd aufwiegen. Es gibt natürlich immer Informationen, die einen angreifbar machen – Nacktfotos ebenso wie Banking-Logins. Aber die gibt man ja auch nicht freiwillig in die Welt. Denn auch, wenn es dem Autor gegen die Argumentation läuft: praktisch jeder Mensch hat etwas zu verbergen – und verbirgt es auch.

Wer „Stasi-Wissen“ ernst nähme, der wüsste, dass selbst aus belanglosesten Daten ziemlich exakte Profile jedes Menschen aggregiert werden können, die eben nicht nur zu zielgruppengenauen Werbeangeboten führen, sondern auch böswillig gegen jedermann eingesetzt werden könnten. Denkt man das mit Stasi-„Zersetzungsstrategien“ zusammen, läuft es einem kalt den Rücken runter.

Könnten. Ich könnte auch von der Straßenbahn überfahren werden. Dass aus belanglosesten (Superlativ!) Daten ziemlich exakte Profile jedes Menschen aggregiert werden können, ist zudem billigste und unbelegte Angstmacherei. Nach acht sehr aktiven Jahren auf Facebook zeigt man mir dort Werbung für Modellbausätze von Nazi-Flugscheiben an. Das hat die Analyse meines Persönlichkeitsprofils ausgespuckt. Ich fühle mich nicht ertappt.

Doch selbst Kanzlerin Angela Merkel entschuldigte seinerzeit das Hacken ihres Diensthandys durch die NSA ja eher als Betriebsunfall.

Was hat das Handy der Kanzlerin mit der Gefahr „freilaufender“ Daten zu tun, mit Unterwelt-Hackern oder einem orwell’schen Überwachungsstaat? Nix, genau.

So traten unterdessen „Alexa“, „Echo“ und sonstige Sprachassistenten den Siegeszug bis in die Privatwohnung an…

„So“? Da besteht also ein Zusammenhang zwischen dem Ausspähen von Merkels Handy und der Markteinführung von Alexa? What the what now?!

… – wo man gelegentlich erst an die permanente Anwesenheit der Datensammelmaschine erinnert wird, wenn „Alexa“ einen nach einem Disput mit der Gattin anblafft: „Dieser Begriff gehört nicht zu meinem Wortschatz – bitte verwende einen anderen Suchbegriff!“ Kein Witz, gerade erlebte Realität!

Ich suche den Zusammenhang von irgendwas mit irgendwas, aber hier werden einfach beliebige Kritiken an der digitalen Kultur in eine Paranoia gepackt, als wäre Alexa die Darknet-Software des Hackers, der mit den Daten der Stasi bei Facebook Bankkonten abgreift. Oder so.

Nun hat ein noch im Elternhaus wohnender 20-jähriger Schüler die Daten deutscher Politiker gehackt. Ein Teenager, kein staatlicher Profi!

Was wieder beweist: jeder Verweis auf Orwell und Stasi ist hohl und doof.

Das zeigt: Wir sind längst nicht mehr Herr unserer Daten! Und unsere Sicherheitsbehörden sind nicht in der Lage, uns verlässlich vor Angriffen zu schützen.

Okay, eben ist der Staat noch der Bösewicht, der uns in die digitale Intimsphäre spähen will, und nun wird nach genau dem Staat gerufen, weil irgendein Hacker-Bengel streunende Daten im Internet abgreifen konnte. Habe ich das richtig verstanden?

Ich möchte zudem gar nicht, dass mich der Staat „verlässlich vor Angriffen schützt“. Dafür müsste ich ihm nämlich einen Zugang zu meinen schützenswerten Daten geben. Es ist mir lieber, wenn der Staat sich raushält und ich meine Daten selber schütze. Dafür gibt es wahrlich genug Möglichkeiten, aber die scheinen Michael Seidel nicht bekannt.

Allein an der unbedarften Reaktion von BSI und BKA kann man ermessen, wie leicht es Cyber-Krieger oder -Terroristen hätten, in unsere kritischen Infrastrukturen einzudringen. Obwohl bereits 2011 ein Gutachten des Bundestags die Verletzlichkeit unserer Gesellschaft am Beispiel eines großflächigen und lang andauernden Ausfalls der Stromversorgung nachwies, sind offenbar bis heute nicht die richtigen Konsequenzen gezogen worden.

„Offenbar“. Recherchieren wollte der gute Mann das „offenbar“ nicht. Und die Tatsache, dass der Bundestag bereits 2011 auf die Gefahren hingewiesen hat, zeigt doch eigentlich, dass man das Thema NICHT verschlafen hat. Aber das ist nur ein Nebenkriegsschauplatz. Mich begeistert viel mehr der erneute todesmutige Gedankensprung von der Veröffentlichung einiger Datensätze deutscher Politiker zur Lahmlegung unserer Infrastrukturen. Wenn man von gar nix eine Ahnung hat, ist halt alles ein Topf, in dem man prima rühren kann.

Vor Jahren mahnte ein deutscher Spezialist, der intelligente Stromzähler entwickelte, auf einer internationalen Sicherheitskonferenz vor fehlenden Standards in Deutschland und vor dem Ausverkauf der Hardware-Produktion.

Ich bin sicher, dass ein deutscher Hersteller ganz uneigennützig vor der ausländischen Konkurrenz warnt – und hätte dem Autor geraten, hier Ross und Reiter zu nennen, und sei es nur aus journalistischer Sorgfaltspflicht.

Heute stammen fast alle elektrischen und elektronischen Komponenten, auch für intelligente Stromzähler, von Herstellern aus China oder Taiwan. „Glaubt ihr ernsthaft, dass die darauf verzichten, für den Fall der Fälle eine elektronische Hintertür in solche Geräte einzubauen?!“, fragte der Spezialist die Sicherheitsexperten.

Ich will die Gefahr, dass chinesische Firmen über Hintertüren unsere Daten sammeln, nicht klein reden (ob und was sie damit anfangen können, steht auf einem anderen Blatt). Aber das betrifft Handys, Computer, Geräte mit Mikrofonen und stetem Datenverkehr. Was der chinesische Geheimdienst mit einer Hintertür zu meinem Heizungsregler und der Wohnzimmerlampe soll, hätte ich gerne mal erklärt bekommen. Und was das wiederum mit den Daten zu tun hat, die ein deutscher Bubi-Hacker erbeuten konnte.

Nun haben wir den Salat.

Dass er hier den zwingenden Kalauer „Kabelsalat“ ausgelassen hat, bestürzt mich.

Den technischen Fortschritt aufzuhalten, wäre aussichtlose Maschinenstürmerei. Der Staat muss laut Verfassung seine Bürger schützen, Unheil von ihm abwenden. Es ist also höchste Zeit, dem von US-amerikanischen Technologieführern beherrschten World Wide Web Fesseln anzulegen.

Ich verknappe das mal: Fortschritt aufhalten geht nicht, also müssen wir den Fortschritt aufhalten. Ahhh ja. Die Deutschen geben zu bereitwillig ihre Daten preis – da muss man sofort dem Internet Fesseln anlegen, das ja zudem „vom Ami“ kontrolliert wird. Wo bleiben da die Chinesen? Und was ist mit der hoch gelobten deutschen Spitzentechnologie?

Es ist erschütternd, wenn auch Journalisten nur die gleiche dumme Reflexantwort auf so ein Datenleck haben: MEHR GESETZE! KONTROLLE! EINSCHRÄNKUNGEN! Dabei ist es genau diese Einstellung, die uns hat ins Hintertreffen geraten lassen.

Doch welche Kompetenz will man Bundespolitikern zutrauen, die trotz privilegierten Wissens ihren eigenen Handy-Account nicht schützen? Welche Kompetenz hat ein Innenminister, der sich schon seit den 80ern im Internet wähnt – also noch vor Bill Gates, Steve Jobs und Mark Zuckerberg?

Na ja, ein gerüttelt Maß an digitaler Kompetenz zeigt der Autor hier ja auch nicht. Und Daten können nun mal gestohlen werden, damit wird man IMMER leben müssen.

Was Seehofer angeht: Ich verteidige den Mann ungern, aber er hat nicht behauptet, er wäre seit den 80ern im Internet gewesen. Er war seit den 80ern „online“. Das kann ich für unwahrscheinlich halten – unmöglich ist es nicht, besonders wenn man Mailboxen, Boards und BTX dazu rechnet.

Fast macht es den Eindruck, die größte Gefahr ist nicht der ausspähende Staat, sondern seine unbedarften Politiker und Bürger. Eine freiheitliche Gesellschaft lässt es zu, dass sich ihre freien Bürger freiwillig gläsern machen

Okay, jetzt sind also doch nicht der Staat, die Chinesen oder die amerikanischen Wirtschaftsimperialisten das Problem, sondern die doofen Bürger, die ihre Daten freiwillig hergeben?! Mag ja sein, aber da ist „freiwillig“ schon ein ziemlich relevantes Wort. Will man dem Bürger die Hoheit über seine Daten verbieten? Darf nicht gläsern sein, wer gläsern sein will?

Wer dadurch aber Schaden erleidet, der sollte dann nicht nach dem Staat rufen.

Kann man so sehen. Aber wenn man das so sieht, sollte man dem nicht gleich im nächsten Satz vehement widersprechen:

Es wäre aber schon ein Fortschritt, wenn Bürger wie Unternehmer, die von Datenklau betroffen sind, wüssten, an welchen Notruf sie sich zu wenden haben.

Nicht nach dem Staat rufen! Der hat nämlich keine Telefonnummer dafür!

Bei Feuer oder Unfall ruft man die 112. Bei einem Cyberangriff landet der Hilfesuchende derzeit im behördlichen Nirvana.

Ich kriege Kopfschmerzen beim Versuch, mir das praktisch vorzustellen. Wie soll das auch nur theoretisch gehen – eine Nummer für Virenbefall, Erpresser-Emails, Daten-Klau, Festplatten-Crash, Spam, DDos, Passwort-Klau, nigerianische Geldangebote, Kettenbriefe, unerwünschte Dick Pics und Rufschädigung bei Facebook? Der Staat als IT-Beschwerdestelle für alle Internet-Gaunereien von A bis Z? Ich wüsste nicht mal, OB es geht, bevor ich mich frage, WIE es geht.

Das ist so eine alberne Unterstellung von behördlicher Allmacht und ein so impotenter Ruf nach Vater Staat, dass am Ende was stünde? Orwell, genau. Oder die Stasi.

Fazit: Michael Seidel hat NIX kapiert, rührt die absurdesten digitalen Problemfelder in einen Topf, raunt mahnend „Orwell!“ und „Stasi!“, nur um dann selbst nach der alles richtenden Hand des Staates zu rufen. Dass das Internet ein dynamisches Netzwerk ist, in dem vor allem die Mündigkeit des Bürgers gefragt ist und in dem sich viele Konflikte selber regulieren, das hat in seiner gänzlich analogen Weltsicht keinen Platz.

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten. Keine Option, oder?



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WortvogelMartzellMattsWalterK aus H.Walter K. aus H. Recent comment authors
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Susanne

Ich schmeiß mich weg: Großartig auseinandergenommen und das auch noch mit einem brillanten Text, der mich mehrfach hat laut auflachen lassen. Ja, so ist das, wenn Leitartikel so verdammt lang sind und der Schreiber eine Volte nach der anderen nehmen muss, um vom Hölzken aufs Stöcksken zu kommen.

Comicfreak
Comicfreak

Großartig

plumtree
plumtree

Das schlimme an diesen gruseligen Txten ist ja, dass die jemand hört und ernst nimmt.
Mein Schwiegervater z.B., der allen Texten des DLF uneingeschränktes Vertrauen entgegen bringt.
Typischer Spruch: „Wenn so ein seriöser Sender das ausstrahlt muss es richtig sein.“
Er glaubt auch allen Ernstes, dass der böse Butzemann mit einem Richtmikrofon in seinem 200 Einwohnerdorf (wo jeder Fremdling sofort auffällt) seine Telefonate abhört und gleichzeitig den Router hackt um Kinderpornos auf seine Festplatte zu laden.
Schließlich wurde die Möglichkeit mal im DLF erwähnt.

Walter K. aus H.
Walter K. aus H.

„Ich möchte zudem gar nicht, dass mich der Staat „verlässlich vor Angriffen schützt“. Dafür müsste ich ihm nämlich einen Zugang zu meinen schützenswerten Daten geben. “

Das ist ja Blödsinn. Er braucht keinen Zugriff. Er kann die juristische und verwaltungstechnischen Rahmen dafür setzen. So verzichtet er auf Kryptoregulierung; das BSI unterstützte sogar freie Implementierungen von Kryptografie. Es hat auch einen Grund, warum Daten eher in DE / EU als woanders gespeichert werden sollten.

Matts
Matts

Davor sollte die neu-deutsche Ankündigung „Diffuser Rant beginnt“ kommen. (Also, vor dem Beitrag – nicht dem Wortvogel-Kommentar dazu)

Martzell

Sei doch nicht so überkritisch. Datenschutzregeln erlassen und durchsetzen ist durchaus Aufgabe des Staates. Und es wäre auch schön wenn man einen kompetenten Ansprechpartner bei der Polizei hätte. Auf dem Revier um die Ecke schauen die dich an wie ein Auto und erzählen dir sogar Unfug: „Können wir nichts machen, Internet ist rechtsfreier Raum.“ Verbraucherschützer mussten auch einen Münchner MediaMarkt verklagen weil die 99 Euro Smartphones verkauften mit Sicherheitslücken und kein Fix verfügbar. Internet of Shitty Things Hardware gehört tatsächlich verboten.

Facebook (inkl. WhatsApp und Instagram), Google, Twitter und Microsoft spähen unsere Daten unter Missachtung europäischem und deutschem Recht aus, benutzen Dark Patterns damit man seine Daten vermeintlich freiwillig preisgibt (wegen der Sicherheit).

Die größte Gefahren sind Ausspähsoftware (Trojaner), Kennwort-Re-Use und fehlende Verschlüsselung. Hier kann jeder aktiv werden oder einfach Apple verwenden da ist das alles serienmäßig; seit dem letzten Safari-Update werden Kennwortfelder auch stets mit einem starken individuell generierten Buchstabensalat gefüllt welches. Den Kennwortvorschlag kann man auch nicht abstellen, ich muss aktuell jedesmal auf Don’t Use klicken.