Manchmal ist es gut, dass ich nicht immer gleich dazu komme, meine Reviews zu schreiben. Während mir bei „Charmed“ sofort klar war, dass man die Serie nicht ohne ihre Agenda besprechen kann, ging mir bei „Titans“ erst heute nacht auf, dass sie das perfekte Gegenstück zu „Charmed“ darstellt. Es ist nicht nur bequem, beide Serien zusammen zu besprechen – es ist erhellend.

Titans

Für die drei Leute, die es noch nicht mitbekommen haben: „Titans“ ist eine Variation der „Teen Titans“-Comics, in denen sich wechselnde Junghelden jenseits der großen Vorbilder wie Superman und Batman balgen. In dieser Adaption ist Dick Grayson alias Robin aus Gotham und von Batman weg nach Detroit gezogen, wo er gleichzeitig als Detective und als maskierter Schurkenjäger arbeitet. Er tut sich mit der Dämonentochter Raven, der Alien-Prinzessin Starfire und dem Formwandler Beast Boy zusammen. Desweiteren tauchen auch andere DC-Figuren wie Hawk & Dove, die Doom Patrol (bald mit eigener Serie) und Jason Todd (der neue Robin) auf.

Obwohl logisch, ist „Titans“ ebenso wie „Gotham“ NICHT offizieller Bestandteil des Arrowverse („Arrow“, „The Flash“, „Constantine“ und seit 2016 auch „Supergirl“). Das liegt darin begründet, dass die Serie separat für den neuen Streaming-Kanal von DC Comics entwickelt wurde und selber die Basis für ein neues DC-Universum bilden soll. Langsam wird das unübersichtlich: im Kino haben wir z.B. Henry Cavill als Superman, in „Supergirl“ ist Tyler Hoechlin als Superman dabei, und in „Titans“ müsste es ihn auf jeden Fall geben, womit er eine dritte parallele Inkarnation bekommen könnte.

Um sich von den CW-Arrowverse-Serien abzusetzen und für den Streaming-Service zu werben, wurde „Titans“ von Anfang an als „dark and gritty“ promoted, was der hip-hoppigen Attitüde vieler TT-Comics und der bisherigen Zeichentrickumsetzungen ein wenig zuwider läuft. Schockschwerenot, im Trailer ist gar ein Robin zu sehen, der „Fuck Batman!“ knurrt!

Da schauste mal rein, denke ich mir.

Und dann stelle ich fest, dass Akiva Goldsman die treibende Kraft hinter „Titans“ ist. Akiva. Fucking. Goldsman. Ausgerechnet der Typ, der mit „Batman forever“ und „Batman & Robin“ die Franchise in den 90ern persönlich versenkt hatte und auf Jahre die meistgehasste Person des Fandoms war. Wer ist auf die Idee gekommen, DEN ans Ruder zu lassen?

Aber gut, ist lange her. Er hat sich ja seither rehabilitiert – indem er u.a. die neue Star Trek-Serie vergeigt und die lang erwartete Adaption von Stephen Kings „The Dark Tower“ versaut hat. Der Mann ist ein Franchise-Killer. Immer noch.

Und in der Tat: Vieles, VIELES an „Titans“ ist so hummeldumm wie kackfrech, da häufen sich erzählerische Abstrusitäten mit schlechten Dialogen und kreativen Fehlentscheidungen, dass man mitschreiben muss, um nichts zu vergessen:

  • Dick Grayson MUSS hier eigentlich schon Nightwing sein wie in diversen Versionen der „Teen Titans“. Seine Existenz als Robin ist eigentlich nur damit zu erklären, dass man die Figur Nightwing für ein eigenes Projekt sauber halten will.
  • Starfire sieht aus wie eine kubanische Prostituierte.
  • Beast Boy will nächtens in einem Kaufhaus ein Xbox-Spiel klauen – verwandelt er sich dafür in ein Äffchen, um umgesehen rein und raus zu kommen? Nein, in einen bengalischen Tiger.
  • Robin sagt sich von Batman los und taucht in Detroit auf. Dick Grayson sagt sich von Bruce Wayne los und taucht in Detroit auf. Und niemand zählt 2 und 2 zusammen?!
  • Robin jagt einen Kindesmisshandler, tötet dafür mehrere Handlanger, nur um den Typen dann mit einer Portion Kloppe davon kommen zu lassen?!
  • Sowohl Starfire als aus Beast Boy haben gerade mal Gastauftritte und null Interaktion mit Dick Grayson im Pilot, in Folge 2 tauchen sie gar nicht auf. Wer hat DAS denn geplottet?!
  • Abgesehen von ein wenig Blut und Brutalität und dem sehr offensichtlich als Trailerbait geschriebenen „Fuck Batman!“ könnte man „Titans“ relativ problemlos in den Kanon der Arrowverse-Serien einpassen.
  • Am Ende von Folge 2 ist immer noch nicht ersichtlich, wer eigentlich der Gegner des Teams sein soll, das noch gar nicht zusammen gefunden hat.

Eine besondere Erwähnung verdienen noch die Szenen „nahe Wien“, in denen Starfire das erste Mal auftaucht. Schauen wir uns doch mal diese typisch österreichische Tankstelle an:

Ja, da steht ernsthaft „Petrol Bahnhof“.

Oder wie wäre es mit der Karte eines typisch österreichischen Hotels?

Oder mit dieser typisch österreichischen Landstraße (man achte auf das Schild!)?

Es gibt in Wien demnach auch einen Nachtklub namens „Das Schämen“.

Es ist diese Art von Leckmichkeit, die ich schon bei „Legends of Tomorrow“ moniert habe. Man kann das als albernen Comic-Dumpf durchgehen lassen, aber wäre es zu viel verlangt gewesen, wenigstens die Basics zu googeln!?

Wahrlich, „Titans“ ist reich an Gründen, nicht nur abzuschalten, sondern gar nicht erst einzuschalten. Unter der erwachsenen und brutalen Haube tuckert ein pubertärer und PS-schwacher Motor, die Graphic Novel-Ambitionen verbergen das Heftchenherz nur mühsam. Man spannt schnell, dass hier alles Posing ist, Behauptung, Anspruch. Umgesetzt hat man dann doch Hausmannskost.

Aber auch wenn es nun wie eine 180 Grad-Wende klingt: ich mag Hausmannskost. „Titans“ ist nicht clever und nicht spektakulär, der Humor ist dünn und das Drama durchschaubar, aber in ihrer eigenen Welt ist die Serie logisch, düster, schnittig und teilweise auch spannend. Sie hat keine Angst davor, eine Superhelden-Actionserie zu sein und behandelt die Kostümträger nicht als mythische Obermotze, sondern als ziemlich kaputten Trupp in einer Welt, die keinen Mangel an Helden hat.

Vor allem zwei (zugegebenermaßen recht oberflächliche) Aspekte haben mich über den Großteil der dramaturgischen Mängel hinweg sehen lassen: Der Look ist stimmig und klasse. Nicht ganz so überblasen artifiziell wie „Gotham“, aber auch nicht ganz so virtuell gesichtslos wie „Supergirl“. Es ist eine reale Welt, in der „Titans“ spielt, wenn auch zu schlechter Zeit. Das ist erfrischend. Dazu passen die Kostüme der Figuren, die genug Optik bieten, um interessant zu sein, aber nie albern dominant wirken. Mit Ausnahme von Starfire – man kann die komplette Fehlkonstruktion dieser Figur nicht oft genug betonen.

Und dann sind da die Schauspieler, die allesamt deutlich über Dienst nach Vorschrift liefern. Brenton Thwaites schafft die perfekte Balance zwischen jungenhafter Aggression und wachsender Autorität, die eine Kluft zwischen ihn und Batman treiben musste. Er ist (wie gewollt und nötig) das starke Zentrum in „Titans“, um das sich alle anderen Figuren herum ansiedeln. Minka Kelly als Dove und Alan Ritchson als Hawk fallen ebenfalls positiv auf.

Viele Szenenwechsel, diverse harte Kampfszenen und ködernde Andeutungen auf größere Zusammenhänge im DC-Universum schleppen „Titans“ dann doch über die Ziellinie und ich für meinen Teil bleibe dran. Ist ja nicht so, dass die Arrowverse-Serien Musterbeispiele an durchdachtem Storytelling und plausibler Charakterentwicklung wären…

Trotzdem schade: Mit der Franchise, dem Geld und dem Zuhause bei einem Streaming-Kanal hätte man „Titans“ zu einem echten Event wie „Daredevil“ machen können („Daredevil“ kann ja problemlos als „Nightwing“-Alternative gesehen werden). Wenn DC versucht, sich an den Marvel-Netflix-Serien ein Vorbild zu nehmen, dann sind sie damit gescheitert. Wenn es nur darauf ankommt, die Popularität des Arrowverse in einen Bezahlsender zu tranferieren, dann ist das weitgehend gelungen.

Man darf aber fragen, wie „Titans“ mit richtig guten Autoren ausgesehen hätte…


Charmed 2018

Es gibt einen populären Ausdruck im amerikanischen Jugendslang, der in seiner Verkürzung eine überforderte Entnervung perfekt auf den Punkt bringt: „I just can’t“. Die YouTuberin ShoeOnHead hat das mal perferkt erweitert: „I just can’t. I can not. I have lost the ability to can.“

Willkommen beim feministischen woke-Reboot von „Charmed“. I just can’t.

Ich fühle mich gleichermaßen prädestiniert und außerstande, diese Serie zu besprechen. Mit dem Original hatte ich seinerzeit ja wahrlich genug zu tun. Ich habe Artikel über die Serie geschrieben, Romane übersetzt, Episoden adaptiert, sogar offiziell eigene Romane geschrieben. Charmed war „mein Ding“. Wir erinnern uns (gerne):

What’s not to like?

„Charmed“ war mehr und zugleich weniger als ein „Buffy“-Trittbrettfahrer. Sicher wollte Produzent Aaron Spelling vom Mystery-Boom der 90er profitieren, aber die Abenteuer der drei sexy Hexys bedienten sich eher der Mechanismen und Schauwerte von Spellings Klassiker „Drei Engel für Charlie“. Alles, was hier an „female empowerment“ drin war, wurde mit einer angemessenen Portion Pinup ausgeglichen. Die Halliwell-Schwestern waren stark für die weiblichen Zuschauer, sexy für die männlichen. Sicher einer der Gründe, warum „Charmed“ das Ende des Booms sogar eine Staffel länger überstand als die zweifellos intellektuell wie erzählerisch überlegene „Buffy“.

„Charmed“ war nie ein Klassiker, nie ein Meilenstein des Genres. Es war eine vergessenswerte Fantasy-Soap, die „Twilight“ vorweg nahm und den „Vampire Diaries“ den Weg bereitete. Man erinnert sich nicht an die Figuren oder die Stories, man erinnert sich an Alyssa Milano und ihre knappen Tops.

Muss man ausgerechnet diese Show neu auflegen? Da bin ich hin- und hergerissen. Natürlich wäre „Buffy“ (für das ein Remake in Arbeit ist) besser geeignet, „Akte X“ gibt es ja auch schon wieder, „Twin Peaks“ sowieso. Aber es liegt ein Charme (pun intended) darin, gerade eine schwächere Show zu reanimieren, um sie diesmal besser zu machen. Man kämpft nicht mit einem unerreichbaren Vorbild, sondern kann sich die Defizite des Originals in Ruhe ansehen, um sie nicht zu wiederholen. Eine verbesserte 2.0-Version sozusagen. Keine so doofe Idee.

Und machen wir uns nichts vor – es ist der Zeitgeist. Es laufen/liefen bereits Remakes/Reboots von „MacGyver“, „Hawaii 5-0“, „Battlestar Galactica“, „Magnum“, „Charlies Angel’s“, „Lost in Space“, „Dynasty“, „Dallas“, „Beverly Hills 90210“, „Roseanne“, „Twilight Zone“, „Full House“, etc. pp. Warum also nicht auch „Charmed“?

Das Problem liegt nicht in der Idee, es liegt in der Ausführung. Irgendwann, irgendwo hat jemand entschieden, dass man dem inhärenten (soften) Sexismus der Originalserie massiv entgegen treten muss, in dem man die Neuauflage so genderpolitisch korrekt wie irgend möglich aufzieht. Eine Serie, die ihren Appeal für die Mehrheit ausschließlich aus der hündischen Bedienung der Minderheiten zieht. Ein Konzept, das sich eher wie ein Manifest liest – von Leuten, die mehr Zeit in Feminismus-Foren als in Drehbuch-Seminaren verbracht haben. Mit Dialogen, die sich wie Checklisten von Buzzwords aus dem „culture war“ anhören.

Ich gebe das mal grob verkürzt wieder: Die Halliwell-Schwestern sind in dieser Version eine Latina, eine Schwarze und eine Lesbe. Die Mutter ist eine Professorin für Gender Studies, die lesbische Tochter hat eine asiatische Freundin. Männer sind ausschließlich Dämonen, sexuelle Missetäter oder potenzielle Aggressoren, die weißen Studentinnen sind ausschließlich blöde Sorority-Bitches. Das einzig lebenswerte Prinzip ist die bedingungslose „sisterhood“, die geschwisterliche Solidarität über alles andere stellt, auch über Vernunft, Logik oder den Anspruch der Mehrheit (was in der zweiten Episode explizit konstatiert wird).

Nun ist es eine Sache, eine Serie über drei Hexenschwestern als FemPower-Drama zu konstruieren. Das ist okay. „Buffy“ war, ohne dabei aufdringlich zu sein, eine ziemlich feministische Serie mit einer tollen Botschaft für junge Mädchen. Aber „Charmed“ ist gelebte Propaganda, die penetrant ausformuliert, was eigentlich nur erzählt werden muss. Die Message wird nicht transportiert, sie wird auf Plakaten vor sich her getragen. In den ersten beiden Episoden ist permanent von „consent“, „cis male“, „personal space“, „rape culture“, „nurturing“ die Rede. Die Figuren leben und atmen nicht, sie sind lediglich Agitprop-Megaphone. Dazu passt perfekt die Szene, in der eine der Schwestern auf eine Demo geht, bei der sie dann nur kurz ein paar Parolen schreit. Als wäre der Vorgang für sich genommen schon gerecht und jede Erklärung unnötig.

„Charmed“ hat in Sachen Frauenverständnis 2018 nicht mehr zu sagen als „Buffy“ 1997 – man schreit es nur lauter und nervt damit extremer.

Ich hatte selten einen solchen Widerwillen, eine zweite Episode einer Serie anzuschauen. Aber ich musste checken, ob „Charmed“ nach dem Piloten vielleicht eine Nummer runter fährt in Sachen Message. Leider nein. Alles dreht sich weiterhin um die Befindlichkeiten der Schwestern und das politisch korrekte Leben junger Frauen im linksliberalen Amerika 2018. Und gegen Trump und den Brexit wird auch gleich geschossen, weil so etwas dringlich in Fantasy-Shows thematisiert werden muss.

Kurzum: Der Spaß, die Sexiness, der comic-eske Sense of Wonder der alten Serie ist komplett abhanden gekommen. Was es an Dämonenbalgereien gibt, wird irgendwo zwischen der Agenda und den elend langen Beziehungsgesprächen der Schwestern verbuddelt.

Es ist allerdings ziemlich clever, „Charmed“ direkt nach „Supergirl“ zu zeigen, einer Serie, die das „female empowerment“ deutlich besser drauf hat und nicht ganz so plakativ daher kommt. Mit 1,3 Millionen Zuschauern können die beiden Shows allerdings weder den Hype noch die hohen Budgets wirklich rechtfertigen. Es ist sicher auch ein Zeichen der sich ändernden Sehgewohnheiten, dass das Original-„Charmed“ vor genau 20 Jahren mit über 7 Millionen Zuschauern startete.

I miss Phoebe Halliwell.


Abschließende Gedanken

Es lässt sich kaum bestreiten: so unterschiedlich „Titans“ und „Charmed“ auch sein mögen, so sehr sind sie zwei Seiten einer Medaille. Das fängt schon bei den Titeln an: „Titans“ ist männlich, herrisch, kraftstrotzend. „Charmed“ ist weiblich, filigran, defensiv.

In „Titans“ sind die Männer brutale, aber gebrochene Helden, die Gerechtigkeit über Gewalt durchsetzen. Die Frauen in dieser Welt sind die weichen Heilerinnen, die als Partnerinnen an der Seite, aber nie im Vordergrund stehen. Außerdem sind sie der sexuelle Preis, den es zu erkämpfen gilt. Bedient werden die Klischees der klassischen Superhelden-Comics, nach denen Muskeln und Mutationen den Helden definieren und der Begriff der Gerechtigkeit rein amerikanisch-patriarchisch gesehen wird. Man kann das überholt und latent dumpf finden, aber es ist auch vertraut und leicht verdaulich.

In „Charmed“ regieren die Frauen, die einen Zauber besitzen und ein inhärentes Verständnis von Güte und Gerechtigkeit, das als natürliche Überlegenheit präsentiert wird, die sich nur gegen die männlichen Unterdrückerstrukturen durchsetzen muss. Wie in der aktuellen Gender-Diskussion ist die Wahrheit der Halliwells eine subjektive und braucht als solche keine Legitimation der Mehrheit. Hier ist richtig, was die Schwestern dazu erklären, Wissenschaft und Logik und Recht müssen sich dem Empfinden unterordnen. Schlimmer noch: die neue, feministische Realität ist angekommen und angenommen – wer sich widersetzt, ist im übertragenen wie im wortwörtlichen Sinne der Feind. Die Macht der Schwestern ist die Macht eines Kults, der keinen Widerspruch duldet.

Ich bin nicht sicher, ob ich „Titans“ gut ansehbar und „Charmed“ unsäglich finde, weil meine Sozialisation eher liberal-kritisch verlaufen ist und ich mich mit den angeblich veralteten Rollenmodellen als Mann ganz wohl fühle. Mir ist das zu einfach gedacht. Ich bin ein gelernter Kritiker. Ich kann meine eigenen Ressentiments gut draußen lassen. Das Problem scheint mir vielmehr, dass „Titans“ als simples Superhelden-Actiondrama vergleichsweise bescheidene Ansprüche recht souverän umsetzt, ohne mich dabei mit einer Agenda zu belästigen. „Charmed“ hingegen funktioniert als Serie nicht, weil hier lediglich eine Wäscheleine für allzu plumpe Feminismus-Propaganda aufgezogen wurde und den Beteiligten das Entertainment des breiten Publikums offensichtlich ziemlich egal ist. Diese Serie soll in den entsprechenden Kreisen funktionieren, nicht bei uns.

Gottseidank leben wir in einer Zeit der Hülle und Fülle, was Serien angeht. Ich freue mich jetzt erstmal auf „Chilling Adventures of Sabrina“ und „Nightflyers“. Beides Remakes, bzw. Reboots. Aber wen überrascht das noch?



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Macgyver, nicht MacGuver.

Die neue Charmed Serie – güte Güte, wie erklärt man den hier halbwegs plausibel, dass DIE drei Schwestern sein sollen ? Ich meine Lucifer und sein „Bruder“ ist ja noch ein netter Running Gag, aber irgendwann ist auch mal gut. Ich schätze mal, wenn einem schon Supergirl deutlich zu feministisch (oder feminin ?) war, kann man sich das hier wirklich schenken. Wobei ich die alte jetzt auch nie mehr als Schlechtwetterfutter für einen verregneten Nachmittag empfunden habe.

Auf Nightflyers freue ich mich auch, würde das aber weder als Remake noch als Reboot sehen. Klar gab es die 1987er Verfilmung, die gar nicht übel war iirc, aber an die denkt wohl kaum noch einer, die war auch mächtig frei und wirklich darauf aufbauen wird die TV-Serie wohl eher nicht.

Heino
Heino

Der Trailer von Charmed ist schon unfassbar öde, der schreckt zumindest mich direkt ab. Und kann es sein, dass die das Dachfenster aus „The Crow“ geklaut haben?

Dafür sieht „Sabrina“ überraschend gut aus, das könnte ein schöner Kontrast zu der alten Serie werden.

Vineyard
Vineyard
Karsten

Mir war schon für die mäßige Qualität der Arrowverse-Serien (soweit gesehen, sprich: 1-3 Folgen je Serie) meine Freizeit zu schade, vor allem, da es mit Daredevil, Gotham und Punisher einfach deutliche bessere Alternativen gibt, die mein Nerd-Herz erfreuen (von den zig anderen unterhaltsamen Serien will ich gar nicht erst anfangen, schaue gerade zum Beispiel Ozark (Jason Bateman mal nicht in einer Softie-Komödie) und Norsemen (Monty Python meets Vikings)). Und dank der Kritik hier, weiß ich, dass ich Titans genauso links liegen lassen kann wie Legends of Tomorrow. Vielen Dank 🙂

Und: Das originale Charmed war schon nix, was mich vor den Bildschirm fesseln konnte (im Gegensatz zu Buffy), die Neuauflage hört sich regelrecht gruselig an. Hab mir aber auch viele der anderen, oben erwähnten Neuauflagen nicht gegeben. Auf Perlen wie Battlestar Galactica und Lost in Space wird man ja zum Glück, auch hier, mit Nachdruck hingewiesen 😉

Marco
Marco

Hinweis; in den USA laeuft Nightflyers bei SyFy (ja, es tut weh, SyFy zu schreiben) und startet naechsten Monat. Netflix ist co-produzent und strahlt es im Rest der Welt aus. Falls jemand bei Netflix US vergeblich sucht …

Dietmar

Robin jagt einen Kindesmisshandler, tötet dafür mehrere Handlanger, nur um den Typen dann mit einer Portion Kloppe davon kommen zu lassen?!

Mein Lachen hallt durch das nächtlich Haus, ich sage Danke und lese morgen weiter. Wieder sehr, sehr schön!

Markus

Hier wird behauptet, Robin töte in der erwähnten Szene niemanden…

https://www.cbr.com/does-robin-kill-titans-premiere/

Kaio
Kaio

Spannend. Hast du mal Black Lightning geschaut? Da würde mich auch mal interessieren ob du es für anschaubar hälst oder ähnlich Charmed als bloßes Vehikel um der schwarzen Bevölkerung zu zeigen „Ihr seid auch ganz wichtig“.
Ich glaub die Serie spielt auch im Arrowverse, der Crossover Appeal dürfte sich aber zumindest nach Staffel 1 in Grenzen halten.

Thorben
Thorben

Ja, da steht ernsthaft „Petrol Bahnhof“. – Besser finde ich noch, dass das Geschäft daneben „Geschäft“ heißt :-))