Meine Umwandlung des analogen Bücherschranks in eine digitale Bibliothek auf der Festplatte schreitet schneller voran, als ich mir zu erträumen wagte. Ein ziemlich großer Bestandteil meines gedruckten Besitzes besteht nicht mehr aus Papier und Druckertinte, sondern aus Bits und Bytes. Geholfen hat mir – wie so oft – das Internet. Und heute erzähle ich euch mal, wie ich das angestellt habe.

Zuerst einmal der Grundgedanke: Die Bücher, die in meinen Regalen stehen, habe ich bezahlt, teilweise teuer. Ich habe sie in Seesäcken und Reisetaschen über den Kanal und oft sogar über den Atlantik geschleppt, ich habe sie in Antiquariaten entdeckt oder bei Amazon. Daraus ergibt sich für mich das Recht, diese Bücher auch in digitaler Form zu besitzen – niemand hindert mich schließlich daran, sie durch den Scanner zu jagen. Einfacher ist es allerdings, wenn jemand anders sich diese Arbeit bereits gemacht hat und ich auf dessen Scan zurückgreifen kann. Ebenso erfreulich: Wenn Publikationen kostenlos vertrieben werden und man die gedruckten Exemplare auch legal als PDF laden kann.

Das sind die Quellen, die ich nach dem Ampelprinzip „grün“ nenne und als problemlos betrachte. Es sauge, wem Breitband gegeben.

Ich bestreite nicht, dass ich mitunter auch auf „gelbe“ Quellen zurückgreife, bei denen die Rechtslage zumindest ungeklärt ist oder bei der man Hand anlegen muss, um die Bücher und Zeitschriften tatsächlich auf die Festplatte zu bekommen. Das halte ich für legitim – aber man kann durchaus anderer Meinung sein.

„Rote“ Quellen sind Raubkopien, da muss man auch nicht drumherum reden. Ob der Besitz strafbar ist oder nicht, darüber kann diskutiert werden, aber ich will das nicht schönreden. Ich gehöre auch nicht zu den Kulturanarchisten, die jede Existenz von „geistigem Eigentum“ bestreiten und am liebsten alles für alle bereitstellen möchten. Jeder muss für sich selbst die Grenze ziehen – hier ziehe ich sie. Darum werde ich über diese Quellen auch schreiben, aber nicht auf sie verweisen.

Wer sich übrigens nicht so gut mit Dateiformaten auskennt: .epub und .mobi sind ideal für Ebook-Lesegeräte und brauchen wenig Speicherplatz, aber wenn man ein Buch in seinem ursprünglichen Layout und mit allen Bildern erhalten will, muss es meistens .pdf sein. .cbr und .cbz sind eher für Bildbände und Comics ausgelegt und bestehen aus einzelnen .jpg, die einfach in eine Sammeldatei gepackt wurden (man kann sie wie .zip und .rar auch problemlos wieder entpacken).

Natürlich sind die nachfolgenden Zeilen auch ein Aufruf – wer weitere grüne oder gelbe Quellen kennt, die er teilen möchte, soll sich in den Kommentaren melden.

Die grünen Quellen

Grüne Quellen gibt es naturgemäß nicht so viele, denn es gibt Sachen wie Urheberrecht und Copyright. Die einfachste grüne Quelle ist man selbst – wenn man seine eigenen Bücher und Zeitschriften einscannt.

Zweite Anlaufstelle sollten immer die Gutenberg – die deutsche UND die internationale Version. Fast 60.000 Bücher, darunter fast alle Klassiker der Weltliteratur, die mittlerweile gemeinfrei sind, sorgfältig gescannt und lektoriert. Wer sein digitales Bücherregal um Grundlagen wie „Moby Dick“ oder „Frankenstein“ erweitern will, findet hier alles, was er braucht.

Es klingt im ersten Augenblick widersinnig, Bücher bei Amazon zu kaufen, die man beim Gutenberg-Projekt umsonst laden kann, aber dem ist nicht so: Oft sind gut kuratierte und passend zusammen gestellte Sammlungen von Klassikern durchaus die 49 oder 99 Cent wert, die virtuelle Verlage dafür verlangen.

Ebenfalls nur scheinbar im Ramschbereich verortet sind die Megapacks von Wildside – fette Sammlungen der besten Geschichten aus allen Genres, bequem zwischen virtuelle Buchdeckel gepackt und geordnet (nach Autoren oder Themen wie Zeitreise oder viktorianische Detektive). Für 99 Cent pro Stück bekommt man fetten Lesestoff, der im digitalen Regal nicht viel Platz wegnimmt.

Und schließlich – wenn man keine spezifischen Titel sucht, sondern auch für Überraschungen und Einsichten offen ist, dann sollte man die hier mehrfach gepriesenen Humble Bundles aus dem Buchbereich im Auge behalten. Das geht am einfachsten, wenn man den Newsletter abonniert.

Wem der Sinn eher nach „Speziellerem“ steht, der muss auch nicht darben.

Ihr erinnert euch vielleicht an die kruden christlichen Büchlein der Soulsaver, die ich gerne argumentativ auseinander genommen habe. In Nürnberg habe ich kürzlich das Booklet „Rock im Sarg“ mitgenommen. Großartig, natürlich. Aber außer „lesen – lachen – wegschmeißen“ kann man damit wenig anfangen. Erfreulich deshalb, dass man mehrere Dutzend der Seelenretter direkt vor Ort herunterladen kann. Der Einfachheit halber habe ich dafür den Site Sucker verwendet, JDownloader2 ginge sicherlich auch. Diese Programme arbeiten sich automatisch durch eine Webseite und laden alles, was den Vorgaben entspricht (in diesem Fall: .pdf größer als 100kb).

Die Pamphlete „in digital“ zu besitzen, hat noch einen weiteren Vorteil – man kann sie leichter teilen, sei es in Form von Blogbeiträgen oder mit Kumpeln per Email. Natürlich verzichtet man auf Herrschaftswissen, aber aus dem Alter bin ich sowieso raus.

Ebenfalls digital nicht verzichten wollte ich auf die exzellenten Bücher des Netzwerks Recherche, mit deren Hilfe man modernen Online-Journalismus lernen kann und die viele handwerkliche und juristische Tipps bereit halten. In meinem Regal hatte ich knapp zehn der Bücher stehen – auf der Webseite kann man sich knapp zwei Dutzend herunterladen. Und die Sammlung wächst stetig.

Wer sich für Journalismus im weitesten Sinne interessiert oder einfach nur lernen will, besser oder rechtlich abgesicherter zu schreiben, für den ist diese Lektüre perfekt. Kostenlos, aber nicht umsonst.

Der Fandom Observer ist eine Institution – gewesen. Hier haben echte Geeks der alten Schule seit 1989 die SF-Szene weitab von Transformers und Marvel beobachtet, haben Infos zusammen getragen und kuratiert, die deutsche Szene und ihre Macher hoch gehalten. Leider wird das Projekt eingestellt – aber die lesens- und sammelwerten Magazine (seit 2001 komplett vorrätig) sollte man sich noch runterladen. Mein ganz besonderer Lesetipp – Ausgabe 272 mit einer guten Übersicht zum John Asht-Rezensionsmafia-Skandal.

Wie wichtig es ist, solche Hefte auch offline zu bunkern, sieht man gut daran, dass das bezaubernde Playtaste-Magazin nicht mehr original zu laden gibt.

Es gibt auch immer wieder Autoren, deren Hauptziel nicht die Erzeugung von Gewinn ist, sondern von Erkenntnis. So hat der Schweizer Ralf Ramge aus Jux und Dollerei drei Bücher zum Thema Horrorfilm geschrieben, die man sich auf seiner Seite runterladen kann. Und es handelt sich hier mitnichten um Amateurwerke – alle drei Bände sind exzellent recherchiert, gelayoutet und geschrieben. Wer klassischen Grusel mag und richtig was lernen möchte, der kommt hier voll auf seine Kosten.

Nun sind das alles Zeitschriften und Bücher, die bisher nicht oder nicht vollständig in meinen Regalen standen. Hier konnte ich Neues finden, aber auch meine Sammlungen ergänzen. Diverse – besonderes ältere – Schmöker zum direkten Download fand ich dann beim schon mehrfach gepriesenen archive.org:

Ach ja, „Hollywood Babylon“ – eines der für mich unverzichtbaren Werke über die Traumfabrik, auch wenn man den Inhalt mit extrem viel Skepsis nehmen sollte.

Schön schön, da konnte ich also diverse meiner Filmbücher und Romane in verschiedenen Versionen laden (meistens entschied ich mich für .pdf). Aber klar ist auch, dass wir hier eigentlich schon in gelben Gewässern fischen, denn die Tatsache, dass jemand die Bücher hier hochlädt, sagt nichts über die Legalität des Vorgangs aus.

Klar ist es super, dass man neben historischen Dokumenten und Ausgaben von „Der Kinematograph“ aus der Stummfilmzeit auch sämtliche „Starlog“-Magazine abgreifen kann – aber ich bin nicht so ganz sicher, ob das mit dem Verlag oder den Autoren abgeklärt wurde. Darum gilt auch hier im Zweifelsfall: zugreifen, bevor es nichts mehr zuzugreifen gibt.

Ich habe bei historischen und nicht mehr im Verkauf befindlichen Periodika vergleichsweise wenig Hemmungen, besonders wenn es um alte Spielezeitschriften geht. Wer Ausgaben von „64er“, „Happy Computer“ oder „ASM“ ziehen will, der hat meinen Segen. Dieses Geekware gehört für mich ins allgemein verfügbare Kulturgut, ist nicht kommerziell, sondern Kult und sollte allen gehören.

Vor allem aber fiel mir bei archive.org auf, dass unheimlich viele meiner Bücher dort als temporär leihbare Bibliotheksvarianten ladbar sind. In den meisten Fällen sind das bis zum Zerfall gelesene Exemplare, die nach der Aussortierung eingescannt wurden und die man mit einem einfachen Login für zwei Wochen auf die Festplatte holen kann. Das ist zwar komfortabler, als selber zu einer Bücherei zu radeln – aber Schlangen gibt es trotzdem und dauerhaft behalten kann man die Bücher auch nicht. Eine schizophrene Situation, denn gerade bei digitalen Daten ist die fehlerlose Kopierbarkeit ja einer der Vorzüge. Dass Leihbücher eine Sperre besitzen und man warten muss, bis der vorherige Leser sie wieder ins digitale Regal gestellt hat, ist widersinnig und nur mit der Copyright-Situation zu erklären.

Zu dem Thema wollte ich mich gleich mal schlau machen und landete direkt im Brackwasser rechtlich fragwürdiger Handhabung digitaler Inhalte.

Die gelben Quellen

Ich hatte in meinem letzten Beitrag über archive.org und die Leihbüchereien bereits geschrieben, dass es wenig zielführend ist, wenn man ein Buch zwar runterladen, aber nicht behalten kann, weil das .pdf mit einem digitalen Zeitschloss versehen ist. Da fühle ich mich gegängelt – besonders, wenn ich das Buch analog ja schon besitze. Es erschien mir albern, aufwändig ein Buch zu zerstören und zu scannen, von dem ich ein .pdf auf der Festplatte habe, allerdings verschlüsselt.

Auftritt Calibre.

Calibre ist DAS Programm, wenn man seine Ebook-Sammlung nicht im proprietären Bereich von Amazon oder Adobe verwalten will, sondern auf totale Autonomie setzt. Damit kann man die digitalen Inhalte sortieren, kuratieren, sichten und verschlagworten. Ein echtes Universalwerkzeug – und im Begriff „Werkzeug“ findet sich auch schon der Schlüssel zu Calibres besonderen Talenten, die über Plugins zugeschaltet werden können: Calibre „befreit“ Ebooks. Ob man sie bei Amazon gekauft hat oder bei einer amerikanischen Leihbücherei heruntergeladen: mit dem entsprechenden Plugin lassen sich sämtliche Schlösser und Sperren relativ problemlos entfernen.

Und tatsächlich: Ein entsprechend gerüstetes Calibre sorgt für einen erfreulichen Workflow – man leiht sich ein Buch aus, lädt es geschützt in Adobe Digital Editions ein und fügt es dann per Knopfdruck der Calibre-Bibliothek hinzu. Dabei wird es automatisch freigeschaltet. Die „entliehene“ Version kann man sofort wieder zurückgeben, das freie .pdf verbleibt auf der Festplatte.

Mit diesem System konnte ich DUTZENDE meiner Bücher von der analogen in die digitale Welt hieven, ohne sie zu zerstören und dann zu scannen. Die amerikanischen Leihbüchereien haben sogar viele deutsche Werke, z.B. „Ungeplante Abenteuer“ von Joachim Fuchsberger, das ich im Origjnal behalten MUSS, weil der Mann es mir höchstselbst signiert hat.

Was momentan noch auf meiner Warteliste steht, habe ich 1:1 auch im Bücherschrank bzw. im Keller:

Ich will damit explizit NICHT raten, digitale Inhalte im Netz zu laden und zur beliebigen Vervielfältigung zu knacken. Es geht um Bücher, die man entweder sowieso im Schrank hat oder die man bei einer legalen Plattform erworben hat – ich halte es nicht nur für legitim, sondern sogar für notwendig, diese von der digitalen Rechteverwaltung zu befreien. Dateien müssen offline beliebig verfügbar sein, eine Zwangsanbindung an einen Vertrieb oder eine Plattform macht aus dem Besitz eine Ausleihe – und das mag ich in Grenzen bei Filmen und Software akzeptieren, bei Büchern aber nicht. Ich will außerdem sicherstellen, dass meine Bücher auch noch zu öffnen sind, wenn es die Plattformen und Vertriebswege schon lange nicht mehr gibt.

Man stelle sich vor, ein gekauftes Analog-Buch wäre an den Buchladen gebunden, aus dem es stammt. Eines Morgens klingelt es an der Tür und der Händler steht draußen: „Sorry, aber wir haben den Vertrag mit dem Autor gelöst und wegen rechtlicher Streitereien muss ich Sie nun bitten, das von Ihnen vor fünf Jahren gekaufte Exemplar bis auf Weiteres zurück zu geben. Danke für Ihre Kooperation.“

Das. Geht. So. Nicht. Und die Kombination von Calibre und den US-Leihbüchereien ist eine potente Methode, sich Druckdelikatessen ins digitale Regal zu stellen.

Natürlich kann man unendlich viele andere Bücher bei archive.org auf diesem Weg laden und „entsichern“. Es macht auch Spaß, echte „Klassiker“ neu zu entdecken. Warum deutsche Büchereien so einen Service nicht anbieten, ist mir ein Rätsel. Aber noch mal: das ist ein schmaler Grat und ich selbst sehe die Leihbücherei nicht als Selbstbedienungsladen, zumal es bei vielen Büchern völlig ausreicht, sie für digital geschützte zwei Wochen zu leihen und zu lesen.

Geht einfach mal stöbern.

Ebenso schwer im gelben Bereich wie Teile von archive.org sind Foren und Warez-Seiten, die keine geklauten Ebooks anbieten, sondern Eigenscans. Genau genommen ist es nicht in Ordnung, diese bereit zu stellen, aber oft genug rechtfertigt das Angebot das zugedrückte Auge: seltene Fanzines, längst eingestellte Magazine, obskure Pamphlete und fremdsprachige Nischenwerke werden hier vor dem digitalen Vergessen bewahrt. Gerade weil Zeitschriften notorisch schwer zu scannen sind, war ich froh, auf diese Quellen zurückgreifen und teilweise meine Sammlungen vervollständigen zu können.

Es ist schade, dass es nicht möglich ist, solche digitalen Rettungsarchivierungen öffentlich, gemeinsam und koordiniert zu stemmen. Es wäre dem Erhalt des Kulturgutes Buch und Zeitschrift sicher dienlich.

Aber wo legale und halblegale Sachen zu finden sind, winkt immer auch gänzlich dunkelgraue Ware, deren Problematik sich nicht einfach wegwischen lässt.

Die roten Quellen

Ja, natürlich gibt es die Warez-Seiten, auf denen man die neusten Bücher und Zeitschriften in ganzen Paketen runterladen kann:

Es gibt sogar Seiten, die fast stündlich aktualisiert die frisch erschienenen Zeitungen und Zeitschriften auf Knopfdruck bereitstellen:

Wer keine Skrupel hat und nicht der Meinung ist, Autoren und Journalisten gehörten für ihre Arbeit bezahlt, der kann sich hier gerne bedienen. Ich selbst finde/fände das schändlich. Aus Neugier habe ich mir das Angebot mal angesehen, aber auf meine Festplatten kommen diese so genannten TruePDF-Zeitschriften nicht. Und wenn ich was aus den aktuellen Bestsellerlisten lesen will, dann kaufe ich mir das.

Noch krasser wird es übrigens, wenn man sich im Usenet umschaut – dort kann man sechsstellige Zahlen von Zeitschriften im TruePDF-Format laden oder gleich die ganzen SPIEGEL-Bestseller der letzten 20 Jahre. Besonders beliebt sind die „floods“, bei denen zu einem Autor, Verlag oder Thema gleich ein komplettes Paket angeboten wird, das oft mehrere tausend digitaler Bücher umfasst. Abgesehen davon, dass ich das bisher nicht hatte und nicht vermisst habe – wer soll das alles lesen?! Das ist doch nur noch blinde digitale Sammelwut.

Ihr seht schon: Man kann viel finden im Internet. Und wie so oft: je tiefer man in die Materie einsteigt und je weniger Skrupel man dabei zeigt, desto mehr kann man finden. Ich selbst bin sehr froh, dass ich von vorne herein die Grenze bei den Dingen gezogen habe, die sich schon in meiner Sammlung befinden und für die ich bereits gezahlt habe. Das macht die digitalen Versionen für mich zu Kopien, nicht aber zu Raubkopien.

Auffällig ist mal wieder, dass die deutsche Szene massiv hinterher hinkt. Seien es die öffentlichen Bibliotheken oder die Geeks mit den Schränken voller alter Schätzchen: was man hat, wird grimmig behalten. My precious! Was „sharing is caring“ bedeutet, hat sich hierzulande noch viel zu wenig herum gesprochen.

So, damit habe ich euch erzählt, WO und WIE ich mir den Aufbau meines digitalen Bücherregals vereinfacht habe. Grob geschätzt 50 Prozent meiner Bücher konnte ich damit auf die Festplatte bannen – der Rest ist dann doch wieder Handarbeit.

WAS ich bei meinen Exkursionen in die digitale Bücherwelt noch alles gefunden habe – das ist eine ganz andere Geschichte. Die erzähle ich demnächst.



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StefandopeyWortvogelMenckenFake Recent comment authors
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Ich hab mal eine Zeit das Projekt Gutenberg genutzt (z.B. um mal Mark Twain im Orginal zu lesen oder Mommsens Römische Geschichte) Die veröffentlichen und bewahren Dokumente deren Urheberrecht nach amerikanischen Recht abgelaufen ist – daher würde ich die als „grün-gelb“ einstufen. Das Gleiche macht auch das Projekt Gutenberg DE, aber die wollen nicht das man die Werke runterläd – das Angebot ist primär zum online lesen gedacht. Dafür ist es dann „grün“ und die Auswahl an deutschsprachiger Literatur ist etwas größer.

Mencken
Mencken

Meines Wissens gibt es die digitale Leihe auch bei den deutschen Bibliotheken, ist zumindest in Berlin und Hamburg so.

Nicht ganz klar ist mir, warum eine Zwangsanbindung/Leihe bei Software oder Filmen (und Musik vermute ich mal) zumindest in Grenzen ok sein soll, dies bei Büchern aber nicht gilt.

dopey
dopey

Die digitale Ausleihe der deutschen Bibliotheken findest Du unter onleihe.net
Für den Zugang benötigt man einen Bibliotheksausweis einer teilnehmenden Bibliothek.

Stefan
Stefan

Vielen Dank für diese hervorragenden Links. Ich bin noch längst nicht fertig damit, sie alle zu besuchen. Man bleibt da leicht mal kleben…

Gerade lese ich diesen Schweizer mit seinen drei Bänden über die Anfänge des Horrorfilms, der ist sehr gut.