Normalerweise beginne ich meinen Artikel erst, wenn ich meine Meinung beisammen habe. Heute ist das allerdings anders. Es schwirrt in meinem Kopf. Weil ich auf andere Leute sauer bin und mich gleichzeitig frage, warum ich nicht sauer auf mich selbst bin.

Jetzt müsst ihr mir weiterhelfen.

Der Anlass ist vergleichsweise banal:

Und einige meiner guten und besseren Freunde bei Facebook so: yay!

Und ich so: echt?

Klar war ich ein Fan des Filmstars Chuck Norris. „Octagon“ war meine Eintrittskarte in die Welt von Martial Arts und Ninjas. „McQuade der Wolf“ ist der beste Chuck Norris-Film, „Cusack der Schweigsame“ der beste Film mit Chuck Norris. Auch wenn er Respekt für Ruhm verkauft hat, als er sich bei Cannon unter Vertrag nehmen ließ – der Mann war „the real deal“. Sonst hätte ich mich dieses Jahr nicht in Island vor dem „Chuck Norris Grill“ dergestalt fotografieren lassen:

Aber Chuck Norris ist eben mehr als ein ehemaliger Actionstar, der nach Deutschland kommt, um für teuer Geld Fotos zu signieren und sich mit Fans ablichten zu lassen. Chuck Norris ist auch ein homophober, rechtsgerichteter, ausländerfeindlicher, waffengeiler und fundamentalchristlicher Verteidiger und Unterstützer ebensolcher Politiker und Politiken. Im Wahlkampf 2016 hat er Trump aktiv unterstützt.

Wer jetzt sagt, man müsse den Menschen und sein Werk trennen, man gehe schließlich als Filmfan zur Con und nicht als Wähler, dann muss ich dagegen halten: es kommt nicht Cusack oder McQuade, es kommt Norris. The man, not the myth. Und wenn man das trennen muss, um dem Geektum ohne schlechtes Gewissen treu bleiben zu können – wo zieht man dann die Grenze? Wäre auch ein Mörder Chuck Norris okay oder ein Vergewaltiger Chuck Norris, weil man ja eigentlich nicht ihn, sondern Braddock sehen kommt? Kann man ernsthaft gegen Trump, die Republikaner, die Rednecks und das konservative Establishment protestieren, wenn man sich debil grinsend mit ihren Handlangern und Enablern fotografieren lässt und dafür auch noch einen Haufen Geld zahlt? Ist das Gewissen wirklich dem Geektum untergeordnet?

Klingt, als hätte ich meinen Standpunkt damit glasklar und moralisch überlegen dargelegt. Dem ist aber leider nicht so. Weil ich durchaus nicht frei von Ambivalenzen bin. Ich würde mich sofort mit Kelsey Grammer fotografieren lassen, denn er war und ist „Frasier“ – aber auch ein knallharter „Hollywood conservative“. Ich habe in den letzten Jahren oft genug Leute wie Roman Polanski und Woody Allen verteidigt. Träfe ich sie in einer Bar – ich würde mich von ihnen auf ein Bier einladen lassen.

Und TROTZDEM kann ich das bei Chuck Norris nicht nachvollziehen. Der ist doch nur noch ein Arsch und dreht nicht mal mehr gute Filme. Ist seine politische Drecksackigkeit nicht ausreichend, um auch mal Stellung zu beziehen und Con-Veranstaltern ganz klar zu signalisieren „nö, DER nicht“? Ist das Fandom eine krankhaft apolitische Blase, obwohl Leute wie George Takei diese massiv instrumentalisieren?

Markus Nowak, den ich wahrlich schätze, dessen Geektum aber schon lange sein Hirn weichgekocht hat, verteidigt die Begeisterung für Norris mit dem Hinweis, nach moralischen Maßstäben hätte er ja dann schon den konservativen, christlichen und schlicht dumpfbackigen Ex-„Hercules“ Kevin Sorbo auslassen müssen. Meine Meinung dazu? Genau. Hätte man müssen. Ein Fandom, das sich Diversität und Toleranz auf die Fahne schreibt, muss sich auch fragen lassen, warum es diese augenblicklich in den Wind schlägt, wenn angesichts eines Hollywood-Haudraufs das Höschen feucht wird.

Wäre es nicht geradezu großartig und ein Zeichen von echtem Einsatz, wenn Fans hier eine rote Linie ziehen würden? Wenn die Halle mit Chuck Norris demonstrativ leer bliebe? Wenn das deutsche Geektum nein sagen würde zu allem, wofür er steht?

Das alles sind keine rhetorischen Fragen. Es sind Fragen. Helft mir mit den Antworten.



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Christian+Siegel

Puh. Ein schwieriges Thema, dass aufgrund der Fülle an zu Tage kommenden Vorwürfen gegenüber berühmten Persönlichkeiten zuletzt auch zunehmend mich beschäftigt. Aus meiner Sicht kann es darauf aber keine allgemeine Antwort geben, Und damit meine ich nicht nur, dass jeder von uns individuell entscheiden muss, wie er damit umgeht, sondern auch, dass das auch jeder Fall/Vorwurf individuell behandelt und beurteilt werden muss. Wo ziehe ich die Grenze? Bei Vergewaltigung? Bei sexueller Belästigung? Handle ich erst nach einer Verurteilung, brauche ich handfeste Beweise, oder eine gewisse Anzahl an „Beschuldigern“, oder reicht bereits der kleinste Verdacht? Oder gehe ich nach politischer Gesinnung, und „bestrafe“ einen Star schon für seine Meinung? Oder erst dann, wenn sich diese in (für mich) indiskutablem Verhalten oder Spenden an fragwürdige Organisationen ausdrückt?

Und wenn jemand auf meiner Blacklist handelt, was bedeutet das? Gebe ich nur kein Geld mehr für Autogramme/Fotos aus, oder kaufe auch keine DVDs/Blu-Rays/Kinokarten mehr, wenn besagte Person involviert ist? Was ist mit alten Filmen, die ich schon in meiner Sammlung habe oder die gratis im Fernsehen laufen, „darf“ ich mir die noch anschauen?

Ich glaube nicht, dass es darauf je eine allgemeingültige Antwort geben kann, die das gesamte Geektum umfasst.

Kastanie
Kastanie

Hmm. Ich gebe dir recht und sitze ebenso zwischen den Stühlen. Ich selber bin nicht mal ansatzweise ein Nerd oder Fan und bin somit nicht drin in der Szene. Meinung habe ich trotzdem und man verzeihe mir, wenn sie falsch sein sollte.
Also: ich denke, das Geektum liebt seine Helden. Was diese in den Filmen darstellen. Die Person bzw. deren Charakter mitsamt den Ansichten werden verdrängt oder ist den Nerds einfach Wumpe. Es geht um ihren Filmhelden, sie wollen ein Foto mit ihm. Nicht mit der Privatperson. Die kämen gar nicht auf die Idee, das zu hinterfragen. So weit denkt der durchschnittliche Geek nicht.

Oliver

Ja, ich glaube, da kann ich helfen mit den Antworten. Wenn Du die Geek-Welt einteilst in nach Deiner Ansicht gute und aufrechte Linke, böse Trump-Fans (mal verkürzt jetzt) und apolitische Fans, übersiehst Du einfach ein paar Schattierungen.

Woodruff
Woodruff

Wenn Du die Geek-Welt einteilst in …

Wo tut er das?

Ich ziehe die Grenze da, wo jemanden nicht nur ein Nebel aus Vermutungen und Verdächtigungen umwabert (Metapher dem heutigen Wetter hier entliehen), sondern wo ich klare Sicht auf die Taten und/oder Ansichten eines Menschen habe.

Auch wenn #metoo hier nicht das Thema ist: Dass irgendjemand „Me too!“ schreit über einen Star, den ich mag, reicht mir noch nicht, so sehr erahne ich hinter dieser Kampagne (nicht nur, aber auch) die Profilierungssucht einzelner, den Drang, seinen Namen irgendwie irgendwo in die Welt zu bekommen, und sei es auf eine Liste von Opfern, und sei es auf Kosten von Verleumdungen und falschen Beschuldigungen.

Wenn dieser Star nun aber durch sein Handeln und seine Worte sehr deutlich macht, dass an ihm so einiges ist, was ihn für mich disqualifiziert, dann bin ich auch nicht mehr sein Fan.

Letztlich sind Stars Menschen. Und Fan von einem Star kann ich nur sein, wenn ich ihn ihm noch einen Menschen vermuten darf, den ich auch ohne Star-Status gerne in meiner Nähe haben würde. Vielleicht einen des Antatschens vor Dekaden Bezichtigter, sicher kein konservativer Hardliner.

Pogopuschel

Sehe ich genauso. Als Kind habe ich seine Filme geliebt, aber so einem rechten Arschloch möchte ich sicher nicht die Hand schütteln. Wenn ich nicht weiß, wie einer drauf ist, okay. Ich würde da ich nicht bei jedem nachrecherchieren. Doch bei Chuck Norris weiß ich es, der dreht ja Videos, in denen er sein verqueren Ansichten verkündet. Ich liebe z. B. Bud Spencer für seine Filme, aber im echten Leben möchte ich dem nicht begegnet sein. Von manchen Helden der Kindheit behalte ich mir lieber die Illusion, die durch ihre Filme entstanden ist. Muss allerdings dazu sagen, dass ich mir generell nichts aus Autogrammen und Fotos mit Stars mache. Da bin ich nicht Geek genug.

Oliver

Um Himmels Willen, was hat Bud Spencer denn ausgefressen? Ich dachte, ich kenne seine Biographie einigermaßen, was habe ich denn da nicht mitbekommen aus seinem Leben?

Pogopuschel

Zumindest vor zehn oder so Jahren kam er mir in seinem politischen Auftreten doch sehr unsympathisch vor (als er bei Regionalwahlen für die Rechtspopulisten der Lega Nord angetreten ist). Nicht so, wie Chuck Norris, aber eben so, dass ich zum Schluss gekommen bin, dass er zu jenen Helden der Kindheit gehört, bei denen ich lieber nicht herausfinden möchte, wie sie im richtigen Leben drauf sind. In den letzten Jahren seines Lebens wirkte er auf mich aber wieder etwas gemäßigter und gelassener („Scheiß drauf“).

Pogopuschel

Seine Filme sehe ich mir aber trotzdem noch gerne an und trage auch regelmäßig ein T-Shirt, auf dem er und Terrence Hill abgebildet sind.

S-Man
S-Man

Ich bin gerade unschlüssig, ob ich hier bringen soll, aber für mich ist es nahe genug dran am Thema. Auszug aus einem aktuellen Interview mit Campino. Es geht darum, wie er zu Liedern steht, deren Interpreten er nicht leiden kann – analog zu Schauspieler-Film:

„Wenn ich ein zugegeben gutes Lied von einem Interpreten höre, den ich aus irgendeinem Grund nicht mehr leiden kann, steht auch das Lied für mich nicht mehr zur Debatte.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Campino Gary Glitter. Seine Songs ‚Leader Of The Gang‘ und ‚Rock ’n‘ Roll‘ waren tolle Lieder. Ich höre seine Musik aber nicht mehr, seitdem bekannt ist, dass der pädophil ist. Sobald ich heute auch nur den Ton seiner Stimme höre, bringe ich das sofort damit in Verbindung, dass er Minderjährige missbraucht hat.“

Woodruff
Woodruff

Stark von „Campino“. Das gleiche Phänomen hab ich, wenn ich einen Ton der „Toten Hosen“ höre, und die müssen dazu noch nicht mal pädophil sein.

Teleprompter
Teleprompter

Erstmal: Ich finde es nicht richtig, Norris in einem Atemzug mit Polanski zu nennen – letzerer ist ein verurteilter Straftäter, und zwar in einem Bereich, wo man auch kein Verständnis mehr haben darf wie vielleicht für ein paar Kröten hinterzogenen Steuern. Norris mag Ansichten haben, die man nicht teilen muss oder sollte, aber er hat – bis zum Beweis des Gegenteils – niemanden geschädigt.
Und bei aller Kritik und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Serie in den meisten Bereichen ziemlicher Mist war, sollte man auch mal erwähnen, dass „Walker Texas Ranger“ eine ganze Reihe positiver Akzente gesetzt hat – für Indianer, für eine „vernünftige“ Jugenderzieheung, die konservativ geprägt sein mag, aber eben auch ein paar gescheite Werte vermittelt.
Und deshalb würde ich (wenn ich überhaupt auf solche Cons ginge) keinen Bogen um Norris machen. Wäre ich mit ihm in der Bar, würde ich auch das Bier nicht ablehnen. Und (wenn man denn keine Angst vor seinem legendären RH-Kick hat) sollte man ihm dann sagen, dass die Figuren, die in den USA aktuell die Politik bestimmen, in der besagten Walker-Serie vermutlich nur als Bösewichte getaugt hätten

Dr. Acula

Es ist natürlich auch für mich eine moralische Grauzone – politisch-gesellschaftlich kann ich mich mit Chuck sicher nicht identifizieren, aber man muss halt auch sagen: nichts, was Chuck tat oder sagt, ist in irgendeiner Form illegal. Man muss es nicht mögen und ich tu’s auch nicht, aber es ist halt die Krux, dass wir, die wir Dinge wie Meinungsfreiheit, Toleranz, LGBT+-Support etc. auf die Fahnen geschrieben haben, damit automatisch auch damit leben müssen, dass auch homo- und xenophobe Ansichten zulässig sind, solange niemandem aktiv geschadet wird (man verlangt ja auch bei uns, dass man AfD-Wählern zuhören, sie akzeptieren, tolerieren müsse. Und der Vogel war in der selben Talkshow wie der Meuthen! Kreisch!! 😉 ).
Ich weiß nicht, ob ich mit Chuck ein Bier trinken und über Politik plaudern möchte – muss ich aber auch nicht, genauso wenig, wie ich mit Polanski über das „age of consent“ diskutieren muss oder Clint Eastwood fragen muss, warum er mit leeren Stühlen redet. Aber für einen kurzen Moment neben ihm stehen, ’ne DVD signieren lassen oder so, das kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren.

Qwert Zuiopü
Qwert Zuiopü

Vielen Dank dafür, dass Du Dir über das Thema Gedanken machst.

„Ist das Gewissen wirklich dem Geektum untergeordnet?“

Nein, nie. Finde ich. Wo man die eigene Grenze zu ziehen gewillt ist, ist natürlich Privatsache, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Entscheidung für das Geektum nie ein Persilschein für den jeweiligen „Star“ ist, sondern nur was über die eigene Integrität aussagt, und darüber, was für einen selbst akzeptables menschliches Verhalten ist. Die Welt ist überreich an Kunstwerken, da macht es mir zumindest nichts aus, auf ein paar – selbst auf sensationell gute, wo wir schon bei Polanski sind – zu verzichten, wenn ich die wesentlichen Köpfe dahinter für menschliche Vollkatastrophen halte.

Qwert Zuiopü
Qwert Zuiopü

Oh, und: natürlich sollte man Norris und Polanski (und Allen, den ich jetzt mal außen vor gelassen habe) nicht über einen Kamm scheren. Der eine ist ein verurteilter Straftäter, der andere einfach nur ein Idiot. Aber Norris hat nun mal ein Millionenpublikum und fungiert vor diesem als Multiplikator für den ganzen rechten Bullshit. Und da sehe ich mich durchaus in der Verantwortung: Da schwafelt jemand eklatant gegen meine Überzeugungen daher, und es dreht sich nicht darum, ob nun Superman oder Batman der Coolere ist, sondern um gottverdammte Grundrechte, von denen abhängt, wie glücklich eine Biographie verlaufen kann, wenn man zufällig nicht weiß und/oder nicht heterosexuell ist. Man sollte schon so viel Solidarität übrig haben, um den Quatsch nicht mitzutragen.

Heino
Heino

Schwierige Frage. Grundsätzlich neige ich nicht zur kulthaften Verehrung von Darstellern oder Musikern und würde mich zwar als Geek bezeichnen, bin aber weder an Cons noch an Autogrammen interessiert. Gleichwohl ist die Frage, ob das Verhalten von Norris so schlimm ist, dass es zu einem Boykotteichen würde, nicht leicht zu beantworten. Um mal bei Cruise als Beispiel zu bleiben:fast jeder hat das „Reichsparteitag“-Video mit seiner Scientology-Ansprache gesehen und niemand mit klarem Verstand würde bestreiten, dass er da eine widerliche Organisation aktiv unterstützt, die vielen Leuten nachhaltig schädigt (ganz von seinem Verhalten gegenüber seinen Ex-Frauen zu schweigen). Trotzdem haben die meisten von uns – du ja auch – seine Filme an der Kinokasse unterstützt, obwohl uns bewusst ist, dass er nicht nur seine Gage z.T. an Scientology weiterreicht, sondern auch als Produzent massiv am Set Werbung für den Laden macht (das war z.B. bei seinen Spielberg-Filmen der Fall). Wir haben da wohl alle unsere Blind Spots.

Peroy
Peroy

Wenn ich alle Menschen, die meinen Ansprüchen nicht genügen, mit Ignoranz strafen würde, könnte ich mich mit niemandem mehr unterhalten… vielleicht wär’s mal einen Versuch wert…? :/

Marcus
Marcus

Machen. Die ganze Welt könnte nur gewinnen.

Thomas Hortian

Tatsächlich denke ich, dass das nicht universell zu beantworten ist und es jeder mit sich selbst ausmachen muss. Das „der dreht ja nicht mal mehr gute Filme“ zieht, finde ich, nicht, denn gerade das Geektum räumt alten Helden häufig einen fest zementierten Platz, ähnlich des „Walk of Fame“, ein, zumal seine „Legende“ durch die Memes, oder eher Internetphänomen, der letzten Jahre wieder an Aktualität gewonnen hat. Wer dahin geht, um seinen alten Helden zu treffen und für teuer Geld ein Autogramm zu erstehen, dann sei ihm das nicht nachgetragen, wem das widerstrebt, kann ich nachvollziehen, ich tendiere zu selbiger Einstellung. Und wer dahin geht, um ihn für seinen politischen Aktivismus zu feiern, der kann sich gerne mal ins Knie ficken…

Nulpe
Nulpe

Die rote Linie musst jeder selber ziehen. Wenn die Fanmeile leer bleibt, würde das wenig an seiner Einstellung ändern. Klar mochte ich seine Filme auch, aber jetzt schaue ich sie nicht mehr, eben weil er so tickt.
Der vergleich mit Polanski hinkt hier ein wenig. Der Mensch ist ein verurteilter Pädophiler, der sich seit Jahrzehnten den US Behörden entzieht und es doch immer noch Menschen gibt die ihn in Schutz nehmen. Mögen seine Filme noch so Weltklasse sein, aber der gehört hinter Gittern.
Was Tom Cruise anbetrifft, so steht er nur (meiner Meinung nach) für seine verquerte Religion ein und tut sonst keinem was.

Woodruff
Woodruff

„Ein verurteiler Pädophiler“ klänge, selbst wenn es wahr wäre, so, als sei Pädophilie etwas, weswegen man verurteilt werden kann. Kindesmissbrauch ist etwas, weswegen man verurteilt werden kann. Die wenigstens Pädophilen missbrauchen Kinder, die wenigsten Fälle von Kindesmissbrauch geschehen durch Pädophile.

Ganz schön wenig Ahnung bei so viel Meinung.

gerrit
gerrit

Habe die Fragestellung zuerst nicht verstanden. Wenn du Geld zuviel hast, mach doch. Wenn nicht, lass es besser. Allerdings hätte ich von Island garantiert kein Foto mit Bezug zu diesem Widerling mit heimgebracht…

Peroy
Peroy

Ich glaub‘, der Dewi muss einfach mehr Metal hören, dann rührt er nicht mehr so in der Scheisse…

Aris
Aris

„Ein Fandom, das sich Diversität und Toleranz auf die Fahne schreibt“
Du weisst schon, dass Toleranz auch die Meinungen beinhaltet, die mir im Zweifel sogar weh tun, solange sie sich innerhalb der Gesetze befinden?